Deine Ideen in allen Ehren, aber als Backup-Strategie ist das absolut unbrauchbar. Bei solchen Diensten weißt du nie, ob, wann, wie, wieso, ... Daten gelöscht werden.
Youtube als Backup-System für Musik halte ich für eine ganz schlechte Idee, wie schon angedeutet wurde, könnte da schnell mal das Content-Id System zuschlagen und den Kanal leeren.
Wieso nimmst du nicht eine normale Cloud deines Vertrauens? Die können zwar u.U. ebenfalls Daten löschen, das sollte jedoch nicht einfach so und unangekündigt passieren. Dropbox, Google Drive, iCloud, OneDrive sind im Prinzip alle dafür geeignet, sofern genügend Speicher vorhanden ist. Die löschen meines Wissens nach auch nicht einfach so. In einer privaten Cloud können gelegentlich auch mal urheberrechtlich geschützte Inhalte landen, ohne dass dies einen Rechteverstoß darstellt. Den Fehler solche Dateien von Nutzerkonten zu löschen hatte sich schon mal ein Cloudanbieter geleistet und ich bin mir sicher, dass das zumindest den etablierten Marktteilnehmern nicht mehr passiert. Alternativ kannst du auch 2-3 Euro im Monat für deine Cloud bezahlen, dann kommen noch einige Webhoster als mögliche Cloud-Anbieter hinzu und deine Daten dürfen vertraglich gesichert nicht einfach so gelöscht werden.
Falls du bei iTunes, Google Music oder Amazon Prime Mitglied bist, kannst du auch neben der über diese Plattformen bezogener Musik weitere Titel in deren Cloud speichern. Wie viele konkret das sind, müsstest du im Einzelfall noch mal nachschauen, aber ich glaube bei allen Anbietern sind das mehrere tausend mit der Möglichkeit gegen eine entsprechende Gebühr weiteren Speicher für Songs zu mieten.
Falls dir auch das nicht zusagt, kannst du dir auch irgendwo Webspace/ einen Server mieten und die Musik dort auslagern. Da kann/ darf dann auch nicht gelöscht werden und du hast volle Kontrolle über deine Bibliothek.