Alternative zu Putty

Sp1xx

NGBler
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Servus Jungs,

benutze nun schon mehrere Jahre ( wie wohl viele von euch ) putty als SSH Client meiner Wahl.

Was benutzt ihr so? Gibt es etwas moderneres bzw. schöneres?

Freue mich auf vorschläge!
 
Ich habe mir vor einiger Zeit gekauft und bin recht zufrieden. Connection-File mit allen Connections liegt in der Dropbox und ist immer synchronisiert.

Auf einer HDD ist es manchmal unsäglich langsam, auf meinen SSDs allerdings flott. Vielleicht gibt's noch was Besseres?
 
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  • #5
Ich bin sowohl auf linux als auch auf Mac OSX unterwegs, in diesem Fall rede ich aber tatsächlich von Windows.
Wer braucht denn auch putty auf einem Unix System?
 
Darf ich fragen, wozu du eine Alternative zu Putty brauchst?
Es ist ja nicht so, dass der Client einen großen Unterschied macht, du arbeitest ja unabhängig vom Client auf einer Konsole.

Unter Android verwende ich ConnectBot, allerdings ist die Schrift da standardmäßig so klein, dass man kaum etwas lesen kann.
 
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  • #9
wollte nur mal sehen ob es wirklich enrst zu nehmende alternativen gibt. Das ich mit putty natürlich auch alles erledigen kann ist mir schon klar. Geht eher um ein anderes Look & feel :)

Danke schon einmal für die tipps werde ich mir morgen mal anschauen.

JuiceSSh kenne uich und habe ich auch schon genutzt
 


Schöne vorkonfigurierte Bash für Windows. Falls man allerdings außer SSH noch andere Tools braucht, ist vielleicht besser.
 
Bei ConnectBot kann man doch ohne Probleme mit der Lautstärkewippe rein und raus Zoomen?

Nicht das ich Pu tty nutzen würde aber gab es nicht auch Ki tty?
 
Ich benutze gelegentlich MobaXterm.
Wie das X im Name schon sagt ist ein X-Client mit drin, Tabs, sFTP und so auch.
 
Wer braucht denn auch putty auf einem Unix System?
*meld*

Es gibt leider viele Linux-Systeme, deren Einsatzzweck scheinbar nur für die Windows-Nutzer konzipiert wurde. Die Fritzbox ist so ein Beispiel. Das Ding ist im unveränderten Zustand auf der Konsole nur per Telnet erreichbar. Putty kann neben SSH auch Telnet.

Der nächste Einsatzzweck ist das serielle Protokoll. Als ich meine Nas geschrottet hatte, konnte ich so mit einem seriellen Kabel auf die Nas zugreifen und den Bootloader konfigurieren.

Ansonsten kannst du mit Putty auch noch andere Zeichenkodierungen auswählen. Weiß nicht, ob es noch Systeme gibt (außer Windows), die nicht UTF-8 benutzen. Und da kommen wir gleich zu:
Schöne vorkonfigurierte Bash für Windows. Falls man allerdings außer SSH noch andere Tools braucht, ist vielleicht besser.
Genau da hast du das Problem: Um in Cygwin die Umlaute der Windowsdateien korrekt anzuzeigen, musst du die Zeichenkodierung auf ISO-8859-1 stellen. Loggst du Dich aber dann per SSH auf einer Linux-Kiste ein, erscheinen dort alle Sonderzeichen kaputt.
 
*meld*

Es gibt leider viele Linux-Systeme, deren Einsatzzweck scheinbar nur für die Windows-Nutzer konzipiert wurde. Die Fritzbox ist so ein Beispiel. Das Ding ist im unveränderten Zustand auf der Konsole nur per Telnet erreichbar. Putty kann neben SSH auch Telnet.
Abgesehen davon, dass Telnet in Windows schon drin ist und über die Powershell ganz komfortabel funktioniert, gibt es natürlich auch gescheite Shells für Linux. Siehe mein Beitrag, Git bash, cygwin, mingw.

Genau da hast du das Problem: Um in Cygwin die Umlaute der Windowsdateien korrekt anzuzeigen, musst du die Zeichenkodierung auf ISO-8859-1 stellen. Loggst du Dich aber dann per SSH auf einer Linux-Kiste ein, erscheinen dort alle Sonderzeichen kaputt.

Muss nicht sein, kann man auch mit SSH einfach mitschicken:
Code:
Expand Collapse Copy
Host *
SendEnv LC_*
Quelle:
 
Abgesehen davon, dass Telnet in Windows schon drin ist und über die Powershell ganz komfortabel funktioniert, gibt es natürlich auch gescheite Shells für Linux. Siehe mein Beitrag, Git bash, cygwin, mingw.
Ähm, ich glaub, wir haben aneinander vorbeigeredet.

Es ging um die Daseinsberechtigung von Putty unter Linux. Und da ist Telnet ja schon seit 20 oder 30 Jahren von SSH abgelöst worden. Und wenn ich mich halt auf die Shell der Fritzbox verbinden will, brauch ich Putty dazu. Ich hab kein Windows zu Hause.
 
Linux kann doch telnet? Ich verstehe den Satz glaube ich nicht... :D
Hast recht. Ich muss mich grad eben korrigieren. Ich war die ganzen Jahre über davon überzeugt, dass telnet nicht in der Standardkonfiguration enthalten ist. Zumindest bei Arch hab's grad ausprobiert und voller Erstaunen festgestellt, dass das Kommando tatsächlich vorhanden ist.
 
Zu einem Telnet-Server kann man sich oftmals, ggf. unter Einbussen von telnet-spezifischen Features, sogar per netcat (nc) verbinden, schliesslich ist telnet bloss eine Plain-Text-Verbindung über TCP - und eine serielle Textverbindung ist z.B. mit minicom oder sogar screen möglich.

Unter Mac OS X ist Command-Shift-K natürlich eine Möglichkeit, um aus dem Terminal eine SSH-Verbindung aufzubauen. `ssh user@host` einzutippen (ein ssh-Client ist standardmässig enthalten) ist jedoch meines Erachtens in der Regel komfortabler.


Unter Windows verwende ich ebenfalls PuTTY, da mir die Funktionalität vollkommen ausreicht. Ich verbinde mich damit allerdings zu einer entfernten tmux-Session, was Funktionen wie clientseitiges Tabbing unnötig macht. Der Vorteil dieses Ansatzes ist, dass die tmux-Session auch erhalten bleibt, wenn die Verbindung zum Server abbricht oder getrennt wird.
 
Mir ist grad mal noch dieser Thread wieder eingefallen.

Und ich muss meine Korrektur wieder korrigieren.

Telnet ist bei Arch und vermutlich bei den meisten Distributionen in der Standardinstallation dabei.

Meine Hauptdistribution ist seit vielen Jahren Gentoo. Und da gibt's kein Telnet bei der normalen Systeminstallation. Da muss man Telnet erst explizit nachinstallieren.
 
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