Allgemeine Diskussion zu Tarifen und Bandbreiten

... wenn man sich die Verträge der Provider anschauen könnte....
...Warum im Endeffekt nicht die volle Geschwindigkeit geliefert wird dürfte dem Kunden egal sein...
Darauf möchte ich doch hinaus!

Hier musst du zwar vielleicht 50-60€ Anschlussgebühr zahlen und hast 3-4€ mehr Monatsgebühr...
Kannst aber bei gefallen jederzeit auf einen 2 Jahres Vertrag upgraden. Dann kriegst du vielleicht sogar noch was geschenkt!

Ich geb lieber mal 70€ einmalig mehr aus, als 24 Monate 25€ im Monat zu viel zu zahlen!

--- [2016-01-31 03:23 CET] Automatisch zusammengeführter Beitrag ---

...Wenn die Berchnung sagt, dass DSL50.000 funktioniert, dann tut es das auch...
Nein, das ist nicht korrekt!
An meinem Standort ist zwar Glasfaser vorhanden, aber da hat nur die Telekom Zugriff drauf und es war noch NICHT EIN Anschluss geschaltet, ich bin der erste im Plattenbau mit 48 Parteien!
Das heißt, es muss die Telefonleitung gemessen worden sein. Und die gibt meinem Nachbarn nach gerade mal 6.000k her.
Die Glasfaser wurde genau aus diesem Grund gezogen!

Ich konnte sowohl selbst im Internet, als auch der Agent, wo ich es hinterher bestellt habe eine Verfügbarkeit von 50.000 feststellen!
 
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Natürlich ist das sicher nicht bei jedem Provider so, das haben wir ja schon rausgefunden.
Nun sehen wir uns nochmal alle Internetanbieter, die mir einfallen, und deren Bestellprozess an:

Telekom: Verfügbarkeitscheck vor der eigentlichen Bestellung.
Vodafone DSL: Verfügbarkeitscheck vor der eigentlichen Bestellung (gerade ausprobiert).
congstar: Verfügbarkeitscheck vor der eigentlichen Bestellung (gerade ausprobiert).
Tele2: Verfügbarkeitscheck vor der eigentlichen Bestellung (gerade ausprobiert).
1&1: Bestellung über Internetportal, danach Verfügbarkeitscheck (wird bei Telekom angefragt) und erst später Auftragsbestätigung und Vertrag.
o2: Verfügbarkeitscheck vor der eigentlichen Bestellung.
AMPLUS: Verfügbarkeitscheck vor Bestellung möglich, muss aber wohl separat ausgeführt werden.
Brandl Service: Verfügbarkeitscheck vor Bestellung möglich, muss aber wohl separat ausgeführt werden.
Inexio/Quix: Verfügbarkeitscheck vor Bestellung möglich, muss aber wohl separat ausgeführt werden.

Heißt: Bei allen mir bekannten DSL-Anbietern ist zumindest ein grober Vorab-Test möglich bzw. als Kunde wird man darauf hingewiesen, wie viel Bandbreite ungefähr möglich sein wird (ungefähr heißt dabei halt, innerhalb des Bandbreitenkorridors des jeweiligen Anbieters).

wenn du bestellt hast und geschaltet wurde bist du im Vertrag.
Wenn zu wenig geliefert wird kommst du vielleicht gar nicht mehr aus dem Vertrag, da genau dieser Fall im Vertrag abgesichert ist.
Wie schon gesagt, in diesem Fall wäre es meiner Meinung nach richtig, zuerst einmal die zu niedrige Bandbreite zu reklamieren, sofern sie sich nicht mehr in dem zugesicherten Bandbreitenkorridor bewegt. Sollte eine Entstörung nicht erfolgreich sein, so muss man in der Tat sehen, wie man wieder aus dem Vertrag kommen kann. Das kommt durchaus vor, das ist schon richtig. Nur passiert das meiner Meinung nach vielleicht bei einem Anschluss aus 100 und nicht, wie Du sagst, "oft". Oft heißt für mich, dass jeder dritte, vierte oder fünfte Anschluss betroffen ist, was halt einfach nicht der Wahrheit entspricht.

Sowohl durch die Medien, als auch, wenn man in Foren zu dem Thema liest, bekommt man dazu schnell ein verklärtes Weltbild. Einfach, weil nur der eine von 100 schreit und von den 99 ohne Probleme hört man nichts.

An meinem Standort ist zwar Glasfaser vorhanden, aber da hat nur die Telekom Zugriff drauf und es war noch NICHT EIN Anschluss geschaltet, ich bin der erste im Plattenbau mit 48 Parteien!
Das heißt, es muss die Telefonleitung gemessen worden sein. Und die gibt meinem Nachbarn nach gerade mal 6.000k her.
Ja, wenn irgendwo ein neuer Outdoor-DSLAM gebaut wird, kann es sein, dass dieser nicht sofort in allen Systemen bebuchbar ist. Letzteres mit "irgendwas Leitung zwecks DSL-Performance gemessen" ist schlicht eine dämliche Ausrede, die man an Hotlines bekommt, wenn der Mitarbeiter nicht mehr weiter weiß.
 
Telekom: Verfügbarkeitscheck vor der eigentlichen Bestellung.
Vodafone DSL: Verfügbarkeitscheck vor der eigentlichen Bestellung (gerade ausprobiert).
...

sorry, aber das ist bullshit.
Der Test sagt nur die theoretische maximale Verfügbarkeit aus.
Was wirklich beim Kunden ankommt merkt man erst wenn der Anschluss geschaltet wurde.
Das sagt dir auch die hotline so.
Natürlich sagen die aber auch, dass in fast allen Fällen der maximale speed ankommt.
Nur interessiert halt "fast alle Fälle" nicht, wenn du der Dumme bist bei dem weniger ankommt.
Dann gibt es eine Entstörung.
Schlägt die fehl eine Herabstufung.
Dein Widerufsrecht ist dann auch schon futsch.

Wie gesagt, nicht bei allen providern kommst du dann wieder aus dem Vertrag.
 
...Ja, wenn irgendwo ein neuer Outdoor-DSLAM gebaut wird...
Ich dachte mir das schon, denn die Rhetorik die da benutzt wurde, benutze ich auch immer, wenn ich was "erklärfinden" muss :D.

Wie genau muss man sich denn so eine Messung vorstellen?
Bis wohin wird denn gemessen?

Wenn ich z.B einen Stein in einen Brunnen werfe und dann stoppe, wie lange es braucht bist es platscht, kann ich ja theoretisch grob ausrechnen wie tief dieser ist.
Andersrum arbeiten Radarfallen ja auch mit den Wellen an Lichtspektren, die es ZURÜCK bekommt und somit eine Antwort liefern, die dann interpretiert wird...
Irgendwie beruhen meine ich alle Messverfahren, die mir jetzt einfallen auf ein "Echo-Verfahren".
Muss man nicht für eine Messung eine Gegenstelle haben, die antwortet, oder wenigstens das Ende markiert? ( Auch in diesem Fall? )

Schickt man dann ein Signal an den nächstgelegenen Verteilerkasten, oder kann man die Struktur im Haus auch ohne aufgeschalteten Anschluss aktiv prüfen?
( Nimmt man dann andere geschaltete Anschlüsse, die aktiven / passiven Zugang zum Datennetz haben als Referenz? )
 
Aus Leitungslänge und Leitungsdurchschnitt kannst du in Abhängigkeit der verwendeten Übertragungstechnik auf den möglichen Durchsatz schließen.
 
Das heisst : ?

Wenn,
ich weiß,
welche Knotenpunktstruktur vorliegt,
kann ich abschätzen, was der Endverbraucher aus der Leitung kriegt?

Wenn ja, gibt es eine öffentliche Strukturkarte?
EDIT:
Es erscheint nützlich, sowas zu haben, besonders, wenn man z.B in eine komplett Unbekannte Stadt ziehen will... Somit kann man den Suchradius an Vororten gleich effektiv eingrenzen...
 
Der Anbieter hat eine Datenbank in der diese Daten hinterlegt sind und kann daraus dann eben berechnen, was am Wunschstandort ankommen wird.

Als Karte gibt es bei der Telekom das hier:
 
Berechnungen sind eine Sache.
Was dann vor Ort ankommt sieht man erst wenn man geschaltet ist.
Ich habe auch noch nie irgendwo gehört, dass eine hotline gesagt hätte
"sie zahlen dann DSL50K, es wird aber nur DSL30K ankommen, das haben wir "berechnet"
...

deine Karte ist nett, die zeigt aber nur den Ausbaustatus.
d.H. ob DSL oder VDSL.
Keinesfalls kannst du daraus ablesen was dann beim Kunden ankommt.
Sprich, du buchst VDSL50K.
Wenn dann nur 30 ankommt, PEch gehabt. Darum geht es hier.
 
Die Hotline kann das auch nicht berechnen und hat wohl auch keinen Zugriff auf die Berechnungen. Die sehen nur, ob 16k, 25, 50k etc...
Garantieren kann und wird dir eh niemand was, da zu viele externe Faktoren die Geschwindigkeit beeinflussen. Und da man als Kunde im Allgemeinen vorher weiß, in welchem Korridor sich die Geschwindigkeit bewegen wird, kann man entscheiden, ob man den Anbieter nutzt oder nicht.
Wenn dann die Geschwindigkeit doch nicht passt, dann wird entstört und wenn das nicht erfolgreich ist, wird dir entweder der nächstniedrigere Tarif angeboten oder du kannst kündigen. Wo ist das Problem?
 
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