alle Jahre wieder...neue Graka

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  • #21
thx Fhynn

Welchen Mehrwert haben denn die teureren Netzteile? Ich gehe davon aus, dass ich den Rechner irgendwann in der jetzt angestrebten Konstellation verkaufen werden und damit komplett ersetze. Sprich das jetzt zu erwerbende Netzteil muss nicht ewig zukunftssicher (ausbausicher) sein, sondern sollte lediglich in der aktuellen Zusammenstellung mit der neuen 390 sauber und sicher laufen.
 
Eben "Stabil" ... die Elektronik ist extrem empfindlich auf Stromschwankungen. Vor ca. 10 jahren haben die Rechner direkt neu gestartet bei schwankungen im Hausnetz - die die Netzteile direkt durchgereicht haben. Das passiert heute auch aufgrund von weniger Schwankungen nicht mehr.

Andersrum erzählt, die merkwürdigsten Fehler die ich bisher hatte waren auf ein dämliches Netzteil zurück zu führen weil wohl irgendwann unter bestimmten Konstellationen eine der 5? Spannungsschwingungen ein wenig geschwankt hat. Das kann dann einfach mal so Rechenfehlern oder bluescreens führen.

ps: Hatte nun ca. 2 jahre Lang auch sehr merkwürdige Probleme (auch mit der Elektronik) mit meinem Auto... sogar zuletzt mit der Herstellerbatterie, habe nun eine nicht ganz günstige Bosch drin >> Alle Probleme behoben.

An einem Netzteil ist einfach am falschen Ende gespart.
 
das kann alles sein.
Trotzdem könnte man, wenn es rein um diese Problem geht das alte NT weiter betreiben und schauen ob es läuft.

Hier geht es aber um das Problem "chinaböller"
Heißt, geht so ein Chinanetzteil kaputt reißt es womöglich die angeschlossene Hardware wegen Überspannung und mangels Schutzschaltungen mit in den Tod.

Ob eben diese Schutzschaltungen in dem NT des TS vorhanden sind müsste man recherchieren.

Oder man spart sich das alles und kauft ein gescheites Netzteil.
Wobei ich ohne Recherche nicht sagen kann ob das NT des TS überhaupt so schlecht ist.

Daher meine Frage an Fhynn ob er da nähere Infos hat was speziell bei dem Modell an Schutzschaltungen verbaut ist.
 
"schauen ob es läuft" kann man eben nicht zu 100% - nur weil er zufällig an geht.
Und eine Schutzschaltung muss ebenfalls so ausgelegt sein das sie was bringt und nicht nur "vorhanden" ist.
Was bringt dir deine Schutzschaltung gegen Überspannung wenn ein Elco wegen zu hoher Temperatur weil er immer am Limit läuft sich aufbläht > ausgast > sich durch den umgebenen Strom entzündet?
 
Ein Elko entzündet sich durch "umgebenden Strom"?
Wie meinst du das genau und warum sollte das ohne weitere Recherche auf das NT des TS zutreffen dass er ja auch schon ne Weile im Einsatz hat?

Will nur sagen:

- überprüfen ob das NT angemessene Schutzschaltungen hat oder bekannt dafür ist Müll zu sein, oder gescheite Testberichte lesen
- gegebenfalls austauschen durch ein anderes NT
oder
- sich die Arbeit nicht machen und gleich tauschen
oder
- NT nicht tauschen und mit dem, meiner Meinung nach eher geringen Risiko leben, das NT dann tauschen wenn es defekt ist.

Allerdings würde ich auch raten das NT zu tauschen, vor allem wenn ein R9 Stromfresser mit 275W TDP rein soll.
(seine alte Grafikkarte dürfte so 180W haben, eine GTX970 so 150W)

Ob man allerdings das eingebaute Netzteil mit 44A auf den 12V Schienen durch das verlinkte günstige Coolermaster mit 34A ersetzen sollte... denke nicht.
Dann lieber eines der Bequits! mit 4 12V Rails a 18A.


edit:
kurze Recherche bezüglich des aktuellen NTs des TS ergab:
es ist keinesfalls ein "Chinaböller"


"es handelt sich nicht mehr um einen der berüchtigten Hardwarekiller, sondern um sehr durchschnittliche, aber im Rahmen der verbauten Technik auch sichere Netzteile, die zwar nicht mehr dem technischen Höchststand entsprechen, aber eben auch nicht in die Klasse der Knallfrösche und China-Böller gehören.“"

So wie ich das lese ist es also Quatsch einfach anhand des Herstellers ohne weitere Recherche ein NT in die Ecke "Chinaböller" zu stecken.
 

Wie ist es denn mögich das in einem Rechner, der laut aussage des TS "schon ein paar Jährchen ohne Probleme" läuft, ein Netzteil verbaut ist, welches 2015 auf den Markt kam?
 
Naja, in dem Test gehts um das LC-6550GP2, das ist komischerweise erst seit 2015 auf gh.de gelistet, daran habe ich mich orientiert. Allerdings ist es nicht das NT was der TE verbaut hat. Der hat nämlich das LC-6550 verlinkt, was tatsächlich 2011 auf den Markt kam (laut gh.de). Man könnte natürlich vom GP2 auf das normale LC-6550 schließen was die Qualität angeht, muss aber auch nicht stimmen.
 
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  • #29
Nur noch mal zum Verständnis, verbaut ist das verlinkte LC-6550.
 
ändert nichts an den verbauten Sicherheitsschaltkreisen und auch nichts am Fazit.
LC Power muss nicht zwangsläufig ein Chinaböller sein.
Bei dem LC-6550 trifft das sicher auch nicht zu, da die gleichen Schutzschaltungen verbaut wurden wie beim getesteten GP Modell.
 
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