2-Bay NAS Kaufberatung

Wäre ich vorsichtig, ich würde nicht in kleine Gehäuse mehr als 2 Festplatten stecken ohne mir ausführlich die Lüftung anzusehen.

Daher sind die S-ATA Ports meiner Meinung nach kein relevanter Flaschenhals.

Und dasgenannte hat 4 Anschlüsse also:
1 OS SSD wo Platz ist
2 Festplatten idealerweise mit bischen Abstand einbauen
1 bleibt dann eh frei
 
Geht ja bei einer NAS um Übertragungsgeschwindigkeit nicht um Lese-/Schreibgeschwindigkeit, ich bin aber auch der Meinung dass man mittlerweile zu SSD greifen kann, auch im NAStorage Bereich.
Geht ja bei einer NAS um Übertragungsgeschwindigkeit nicht um Lese-/Schreibgeschwindigkeit
Beides kombiniert ist aber natürlich vom Vorteil ;)
 
Vollkommener Schwachsinn.

Viel teurer und quasi kein Nutzen. 100ms Latenz beim Videostart jucken keinen. TB Preis locker das 4-5 fache und das LAN wird nur Gbit könnnen.
 
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  • #24
Gut, dann werde ich wohl Ubuntu LTS ausprobieren.

TB Preis locker das 4-5 fache und das LAN wird nur Gbit könnnen.

Nichtmal. Die olle FritzBox hat 100-Mbit/s-Ethernet. :D SSD ist da wirklich überflüssig.
Habe auch gelesen, dass für ein NAS 5400rpm Platten wegen Lautstärke und Stromverbrauch besser geeignet sind.



Was die Festplatten betrifft werde ich das eh erstmal mit einer laufen lassen. Zweite wird dann bei Gelegenheit nachgerüstet. Ist ohne RAID ja kein Problem.
Und dann halt schauen welches Gehäuse es wird und wie es da mit dem Platz (ob überhaupt mehr als 2 Platten reinpassen) und der Lüftung aussieht.

Wie gesagt, nehme ich hier auch gerne Empfehlungen an so um die 50€ rum. :)
 
Investier lieber 100, dann bekommst du deine Dauerbetriebgeeignete 4TB Festplatte.

Kleiner würde ich echt nicht gehen.



Okay, die Filter sagen um die 50€ sollten auch okay sein. Allerdings musst du dir dann die Händler angucken, ich würde wie gesagt ne 4TB Seagate Surveillance oder WD Purple/Red von Mindfactory kaufen als kleinste sinnvoelle NAS Platte. Aber alles was die Filter ausspucken sollte gut sein.


Wären genau 50€ sollte okay sein.
Außerdem angeblich die leiseste.
 
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Jedes synology nas kann hier benutzt werden. Auch jdownloader läuft.
 
Usenet Client? FTP?

Bei meinem letzten Test waren die frustrierend langsam, aber ich hab zugegebnermaßen nur ein billiges getestet. Vermutlich Diskstation.

Und wie bekommt man den jdownloader drauf? Mit dem knappen RAM scheint mir das, naja "mutig".
 
Für 2 Bay reicht die einfachste externe HD Box mit 2 Einschüben. Das geht dann auch mittels USB3 und ist schnell genug.

Backup dann mittels Kopierprogramm von A nach B und fertig.
RAID ist unnötig, denn wenn der Controller ausfällt sind meistens beide Platten weg, insbesnodere wenn der Controller irgendein eigenes Format nutzt wie es zB QNAP macht. Von RAID lasse ich daher inzwischen die Finger, ein einfaches Kopierprogramm ist weitaus besser.
 
Das ist wahlweise ne externe Festplatte oder Elektroschrott, je nachdem wie grosszügig man ist.

Aber hier nicht das Thema. Siehe gewünschte Funktionalitäten. Ich denke gegen RAID Controller habe ich mich wo es das Thema war auch hinreichend ausgesprochen aus genau dem Grund. Wer für eifach RAID formen einen proprietären Controller nutzt, dem ist nicht zu helfen. Die CPUs sind heute Leistungsstark genug für die RAID 0/1/5 und Variationen.
Allerdings zugegebenermaßen ein sehr gutes Argument gegen quasi alle Fertigsysteme. (Und der Grund für den Software RAID in meinem NAS.)
 
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  • #30
Investier lieber 100, dann bekommst du deine Dauerbetriebgeeignete 4TB Festplatte.

Kleiner würde ich echt nicht gehen.

Danke für die Empfehlungen aber die 50€ waren aufs Gehäuse bezogen. ;)

Festplatte würde ich dann eine nehmen mit mehr als 4GB.
 
Achso, ja 50€ für edas Gehäuse sind okay, dafür habe ichsogar Schallgedämmte mit Staubfiltern gefunden.

Bei gedämmten sollte man aber dann wirklich auf gute Lüfter achten.

Gehäuselüfter zu schlecht - alles wird heiss.
Gehäuselüfter zu laut - dann ist auch die Dämmung fürn Arsch.

Aber da das Budget ja nicht auf Anschlag ausgelastet sein dürfte sollte das kein Problem sein.
Die Lüfter brauchen wie das Netzteil natürlich nicht gerade eine irrsinnige Leistung. Hauptsache um die Festplatten geht ein leichter Zug. Wenn du selber basteln willst/je nach Gehäuse reichen <120 rpm wenn du Luft direkt zwischen den Festplatten durch bekommst.


unter 30€ bei Mindfactory
Test mit vielen guten Bildern

Wäre vermutlich meine erste Wahl.
 
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Ich kann bei Festplatten zu WD Red raten, der Kundendienst innerhalb der Gewährleistung von 3 Jahren ist unschlagbar.
Fällt ne Platte innerhalb der 3 Jahre aus wird sie anstandslos ausgetauscht. Und im Dauerbetrieb fallen Platten durchaus aus, dann rechnet es sich ob man 200+ EUR für ne neue Platte zahlen muss oder ne Ersatzplatte für 0 EUR bekommt.
 
Ich hab mir dieses Jahr eine Diskstation 218+ ins Haus geholt (gewechselt von der 212j, die ich nur mit einer Platte betrieben habe). Darin stecken zwei 4TB WD Red.

Die 218+ hab ich gewählt, da ich anfangs Interesse an der Möglichkeit hatte, eine VM drauf laufen zu lassen. Ich denke die normale 218 oder die Play tun es für den TS sicherlich auch, wenn ich seine Anforderungen so lese. Bei der 218+ kann man bei Bedarf auch noch den RAM aufrüsten. Das geht bei den anderen auch, aber bei der 218+ ist das durch einen zweiten Slot sogar grundsätzlich vorgesehen.

Auf der 218+ bzw. auch anderen Diskstations kann man JDownloader laufen lassen (eben mit Account für Fernzugriff), der kann ja auch Usenet etc.. Mit der dazugehörigen App ist das aber eigentlich ganz praktisch, so kann man auch einfach mal von unterwegs neue Sachen hinzufügen. Auf der 212j hatte ich auch mal pyload installiert, aber das war sehr frickelig und hatte öfter Fehler geworfen.

Die DS kann streamen und die üblichen Protokolle. Gegenwärtig greife ich mit Desktop, MacBook, iPhones, iPads und zwei Apple TVs darauf zu und alles läuft über die verschiedenen Schnittstellen mehr als zufriedenstellend. Vornehmlich streaming und Backup. Die DS klemmt an einer Fritzbox und alle Geräte können problemlos zugreifen. Auch Kodi auf dem SmartTV funktioniert grundsätzlich (wird nicht genutzt) und vorher hatte ich Kodi noch auf FireTVs und FireTV Sticks. Fernzugriff mit oder ohne Account geht auch und durch das Paketzentrum kann man da noch eine Tonne an Anwendungen drauf laufen lassen. Streamen an einen Raspberry Pi 1/2 der WLAN an der FB hing, dass hat auch funktioniert.

Das kann man alles auch selber bauen, aber für meinen Anwendungszweck funktioniert das alles sehr wunderbar aus dem Haus. Kann ich wärmstens empfehlen.
 

Wie viele hast du am laufen? Alle Satistiken die ich kenne widersprechen. Und die kommen idR von Rechenzentren...



Will heisen die wenigsten davon werden auch nur annähernd regemäßig ausgeschaltet. Daher klingt deine Aussage nach Anekdoten von außergewöhnlichem Pech oder falscher Handhabung.

Oder eher:


Falls WDC allerdings für Western Digital stehht wären das die mit der höchsten Ausfallrate, also eher ein Gegenargument. Wonach es aussieht...
 
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  • #35
Jetzt bin ich wieder unsicher ob eine Fertig-Lösung nicht doch ausreichend wäre.

Also nochmal zusammengefasst:

Selbstbau:
Mehr individuelle Freiheit. Bessere Aufrüstbarkeit. Dafür viel Gefrickel und ein deutlich höherer Stromverbrauch (was das Preis-Leistungsverhältnis vlt. etwas verschiebt).

Fertig-NAS:
Abhängigkeit vom Hersteller-OS (wobei in meinem Anwendungsfall vlt. nicht so relevant wenn beim Synology von Buschfunk alles läuft?). Schlechtere Specs. Evtl. kein 4k (habe ich aber eh keine Geräte für). Dafür läuft aber alles mit geringem Einrichtungsaufwand und weniger Stromverbrauch.

Hm.
 
Dafür läuft aber alles mit geringem Einrichtungsaufwand

Den Teil finde ich furchtbar.

Sich einfach damit abfinden das nix geht reduziert auch bei allen Alternativen den Aufwand.

Dasist für mich die Vorteilslose buyers remorse Garantie. Aufwand sparen durch nicht einrichten kann ich auch bei der Lösung die mir Freiheit bietet. Daher halte ich das Argument für vorsichtig ausgedrückt: fragwürdig.
 
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  • #37
Den Teil finde ich furchtbar.

Sich einfach damit abfinden das nix geht reduziert auch bei allen Alternativen den Aufwand.

Naja, aber die beiden im Thread, die auf fertige Lösungen zurückgegriffen haben, schroben ja eben, dass es durchaus alles tut was es soll.

Probleme könnte es natürlich in der Zukunft geben, falls das NAS dann noch weitere Aufgaben übernehmen soll, die aktuell noch nicht benötigt werden. Nur weiß ich gerade nicht welche das sein sollten (vlt. 4K-Inhalte oder so).
 
Ist echt fürn Arsch das es die HP Microserver nicht mehr so gibt.

Meiner hat wenn ich mich recht erinnere ziemlich genau 250€ auf Amazon gekostet. Und die Dinger sind der Hammer, nur noch Software installieren und fertig. 4 Festplatteneinschübe 2 mal Gbit LAN und ILO.

Wenn meiner stirbt muss ich wohl wesentlich mehr ausgeben für adequaten Ersatz. Der macht zum Glück noch keine Anstalten den Löffel abzugeben.
Der Nachfolger kostet leider 100€ mehr:

Weil man irgendwie dachte "kleine Homeserverbraucht keiner", wir machen nur noch lächerlich überdimensioniert! (Und sparen ILO weg WTF.)

Von der Illsuion das irgendwas einfach auch nur halbwegs zufriedenstellend funktioniert habe ich mich schon lange gelöst.
Man muss immer irgendwas lernen und bei den Systemen lernt man Vendor Lockin statt was nützlichem.

Umsonst ist der Tod und der kostet Leben oder so.

Update:
Meine Mailingliste hat mir gerade was Themenrelevantes mitgeteilt(komische Sachen die qnap NAS machen):
 
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  • #39
So hatte jetzt mal Zeit was zusammenzubauen und würde mich über Feedback freuen.

Der Plan ist jetzt das NAS selbst zu bauen und mit OpenMediaVault laufen zu lassen. Da gibt es wohl Plug-Ins für Plex-Server und jdownloader (der ja auch Usenet kann). Alternativ geht sabnzb wohl auch über Docker wobei ich ehrlich gesagt Null Ahnung habe was das bedeutet. :rolleyes: Müsste ich wohl nachlesen dann.

Als Media Player würde ich dann den Mini-PC mit Windows nutzen und da den Plex Client drauf laufen lassen. Das NAS stünde dann in der Ecke neben meinem Rechner und ich würde ein LAN-Kabel vom Switch zum Mini-PC und NAS verlegen.

Das Setup für das NAS sieht so aus aktuell. Wäre dankbar für Rückmeldungen ob da irgendwo Quatsch dabei ist oder ich was vergessen habe.

Mainboard: Den Einwand mit den S-ATA Steckplätzen fand ich nicht so verkehrt. Vlt. will man ja doch irgendwann mehr Festplatten und dann einfach das Gehäuse austauschen. Mit 2 Festplatten und einer normalen SSD wäre dann nur noch ein S-ATA frei. Alternativ könnte man auch ein Board mit m2-Anschluss nehmen. Dann hätte man für die Zukunft noch 2 S-ATA Anschlüsse. Oder denke ich da zu vereinfacht?

Board 1: Mit einem freien S-ATA Platz bei 2 HDDs und einer SSD.
- 47,09€

oder lieber ein Board mit m2-Steckplatz und dafür zwei freien S-ATA Plätzen?
z.B. das hier:
- 44,61€

SSD für OMV Betriebssystem: Mit ASRock Board 1 und S-ATA-SSD - 16,71€
oder
AsRock Board 2 und m2-SSD: - 19,75€

CPU: - 43,49€
RAM: - 28,80€
Gehäuse: - 27,80€


Netzteil:
Entweder das hier (günstiger): - 30,69€
oder
das hier:




Fragen:
1. Brauche ich da einen zusätzlichen Lüfter?
2. Externe Festplatten, die aktuell am Hauptrechner hängen kann ich ja auch problemlos am NAS anstöpseln über USB 3.0 oder?
3. Welches der Netzteile und welche Mainboard-SSD-Kombi?
4. Festplatte Seagate IronWolf 4TB oder WD Red ist wahrscheinlich Wurst oder? Liegen beide so knapp über 100€.


Danke. :)
 
Das billigere Mainboard hat einen HDMI Anschluss, das andere nicht, wäre unter Umständen relevant, Einrichtung und weil die CPU auch nach Grafikeinheit gewählt wurde.

Du hast kein ILO und ich weiss nicht wie vorbereitet das OS Image ist was du nutzen willst.

Und ja was die Anschlüsse angeht denkst du zu vereinfacht: Wo willst du zusätzliche Festplatten hintun? Das Gehäuse limitert dich in der Hinsicht durchaus, mehr als 2 3,5 HDDs würde ich da nicht drin betreiben. Wenn du das Upgrade ernsthaft offen halten willst müssen wir das Gehäuse wechseln oder du musst zumindest halbwegs ernsthaft modden.
 
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