[Netzwelt] 16 Millionen Benutzerdaten geklaut

Das Bundesamt für Sicherheit hat eine , dass bei der Analyse von Botnetzen 16 Millionen gestohlene digitale Identitäten endeckt wurden.

Dabei handelt es sich um Zugangsdaten für verschiedene Onlinedienste wie E-Mail-Dienstleister und Online-Shops.

Das Bundesamt für Sicherheit ermöglicht auf einen Test ob die eigenen Zugangsdaten gekapert wurden.

Hierzu muss man nur seine Mailadresse eingeben und erhält eine E-Mail, falls man betroffen sein sollte.

In diesem Fall ist womöglich der eigene Rechner mit einer Schadsoftware infiziert.

Auf alle Fälle sollte man sämtliche Zugangsdaten zu Online-Diensten ändern.

Quelle:
 
Zuletzt bearbeitet:
Die von Ihnen angegebene E-Mail-Adresse xxx@xxx.de wurde zusammen mit dem Kennwort eines mit dieser E-Mail-Adresse verknüpften Online-Kontos von kriminellen Botnetzbetreibern gespeichert. Dieses Konto verwenden Sie möglicherweise bei einem Sozialen Netzwerk, einem Online-Shop, einem E-Mail-Dienst, beim Online-Banking oder einem anderen Internet-Dienst.

Um diesen Missbrauch zukünftig zu verhindern, empfiehlt das BSI die folgenden Schritte:

1. Überprüfen Sie Ihren eigenen Rechner sowie weitere Rechner, mit denen Sie ins Internet gehen, mittels eines gängigen Virenschutzprogramms auf Befall mit Schadsoftware.

2. Ändern Sie alle Passwörter, die Sie zur Anmeldung bei Online-Diensten nutzen.

3. Lesen Sie die weiteren Informationen hierzu unter www.sicherheitstest.bsi.de.

Diese E-Mail ist vom BSI signiert. Wie Sie die Signatur überprüfen können erfahren Sie auch unter www.sicherheitstest.bsi.de.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr BSI-Sicherheitstest-Team

Toll. Meinen PC habe ich erst komplett neu aufgesetzt, das müsste eigentlich sauber sein, wieso kann denn nicht angegeben werden, um welches Konto es sich handelt?

Vor einiger Zeit wurde mein Origin Account gehackt, den habe ich mir dann aber vor wenigen Wochen zurückgeholt, speichern die denn auch 'ältere' Fälle?

...alle Passwörter ändern, ik freu mir.
 
Ja,habe den Rechner vorsichtshalber formatiert und alle Passwörter über eine live cd geändert.

Aber wie gesagt, schliesse ich Viren/Trojaner eigentlich aus, da meine ganzen anderen Adressen nicht betroffen sind. Ich glaube eher dass irgend ein Dienst gehackt wurde.(zB das PlayStation network)

Echt blöd dass nicht mitgeteilt wird welcher account nun betroffen ist.
 
Toll. Meinen PC habe ich erst komplett neu aufgesetzt, das müsste eigentlich sauber sein, wieso kann denn nicht angegeben werden, um welches Konto es sich handelt?
Ich vermute mal, dass die das selber nicht wissen. Wahrscheinlich haben die einfach eine Liste von E-Mail-Adressen und Kennwörtern bekommen. ;)
 
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  • #44
So alle meine Adressen überprüft, 24h gewartet und kam nix :)

Scheine nochmal Glück gehabt zu haben.
 
Mich würde mal interessieren von welchen Webseiten sie die Daten haben.

Ich mach mich jetzt nicht kirre und ändere alle Passwörter oder setze neu auf.
 
Bekam jetzt nach 2 Tagen auch eine eMail das meine Hauptadresse betroffen ist. Hab am Dienstag meine Mail eingetragen bzw. abgefragt. Kann also dauern.

Virensuche etc. brachte aber bisher kein Ergebnis.
 
ultra realistisch und absolut weltnah.
Das passiert echt ab sofort jedem.
Von wie vielen Guantanamo Bay Häftlingen hat man mittlerweile (nach JAHREN!) festgestellt, dass sie vielleicht doch nicht ganz so schuldig waren, wie man bei der Inhaftierung gedacht hatte? Und wie genau wird nochmal dort mit den Menschen umgegangen? Es muss nicht jedem passieren und im Grunde könntest du auch sagen "Wenn es bei 1 von 10 passiert, interessiert es mich nicht." Allerdings solltest du mal für 3Cent weit denken. Stell dir vor du bist diese eine arme Sau, der es passiert. Dann ist die Freude natürlich groß, wenn du 10 Jahre gefoltert wirst, bis sich rausstellt, dass es doch nur ein Fehler war und es interessiert niemanden. Dann wirst du wieder heim geschickt und kannst damit leben, oder eben nicht..
Du solltest auch immer etwas Weitsicht haben, bei den Aussagen, die du so triffst. Ich persönlich wünsche es mir nicht, wegen eines Fehlers gefoltert und für einen Terroristen gehalten zu werden und daher wünsche ich es auch niemand anderem.

Was ich mich jetzt allerdings Frage:
Von wann die Datensätze sind, ist irrelevant, denn ob es nun von gestern oder von vor 5 Jahren ist, die Daten wurden nunmal Dritten zugänglich gemacht.
Welcher Account betroffen ist, siehst du doch letztlich an der verwendeten Emailadresse, potentiell jeder, bei dem du diese Emailadresse angegeben hast.
Jein, woher die Daten stammen wurde ja nicht angegeben. Vielleicht wurde irgendein Onlinedienstleister, bei dem du dich registriert hast, gehackt und dadurch deine Daten erbeutet. Dass du einen Trojaner hast, muss daher nicht gelten.
Andererseits heißt "kein Fund" bei einem Virenscanner nicht, dass du frei von Viren/Trojanern/Spyware bist. Es heißt lediglich, dass die Software nichts gefunden hat. Das ist vergleichbar mit der Programmierung. Dass ein Programm fehlerfrei läuft kannst du durch blindes Testen nicht herausfinden. Du kannst beim Testen nur mit Sicherheit feststellen, dass ein Programm nicht korrekt läuft, nämlich dann, wenn ein Fehler gefunden wurde. Genauso ist es mit Malware-Scannern, die können dir höchstens mit Sicherheit sagen, dass du infiziert bist, wenn sie eben Malware gefunden haben. Wenn sie keine gefunden haben, dann heißt das bestenfalls, dass keine Malware auf deinem System ist, die der Scanner auch kennt. Nicht jeder Virenscanner erkennt jeden Virus. In der Praxis kommt es gar nicht so selten vor, dass über Jahre mio. Rechner mit einem Virus infiziert sind, bis es irgendwann auffällt und bis die Entwickler von Virenscannern ihren Scanner dahingehend updaten, dass sie eben den entsprechenden Virus erkennen.
Wenn auf deinem System ein (unbekannter) Trojaner läuft, bringt es in der Tat nichts, die Passwörter über diesen PC zu ändern. Du müsstest zunächst ein sicheres (sauberes) System nutzen, bevor du anschließend deine Passwörter änderst.
Dass du keine Links in Emails anklickst und JavaScript deaktiviert hast, mag zwar u.U. eine gewisse Sicherheit mit sich bringen, in dem Fall gestohlener Nutzerdaten bringt dir das aber relativ wenig. Stell dir vor du bist beim PSN registriert und jemand hackt deren Server, wo deine Daten gespeichert sind, dann kannst du effektiv nichts dagegen machen. Die einzige Möglichkeit wäre gewesen, dich gar nicht erst beim PSN zu registrieren.
Dass dich größere Dienste ab und an anschreiben, du solltest dein Passwort ändern, heißt nicht, dass dort deine Daten bzw insbesondere auch nicht, dass nur dort deine Daten entwendet wurden. Rechne einfach damit, dass bei sämtlichen Diensten, bei denen du registriert warst, die Daten entwendet wurden.

Meine zweite Adresse wo ich sowieso keinen Zugriff (mehr) drauf habe, wird sicher betroffen sein. Allerdings hatte Hotmail diese mal geschlossen da ich mich versucht habe zu oft falsch einzuloggen
Normalerweise sind das nur temporäre Sperren deiner Emailprovider. Außerdem bietet dir so eine Sperre keine Sicherheit. Es heißt nur, dass innerhalb eines Datensatzes diese Emailadresse vor kam. Wenn du diese Email-Adresse beispielsweise bei Facebook verwendet hast, könnte das auch heißen, dass Datensätze von Facebook geleakt sind. [Wie gesagt, es ist ein Beispiel!] Da kann dein Emailprovider den Zugang zum Mailpostfach noch 10x Sperren, dein Facebook-Account kann trotzdem als kompromittiert angesehen werden.
 
Meine Adresse war auch nicht dabei, obwohl ich die in der Vergangenheit hauptsächlich für Spam jeglicher Art benutzt hab. Aber das Problem lag wohl weniger bei irgendwelchen dubiosen Seiten als vielmehr beim benutzten Betriebssystem. Zumindest hab ich die Nachrichten so interpretiert.

Und da ich Windows eigentlich nur auf Arbeit verwenden muss, tangiert mich die Problematik ziemlich peripher.

Lustigerweise kommt jetzt wieder die Welches-ist-das-beste-Antivirenprogramm-Debatte überall hoch.


Da dürften einige Leute noch mal ein paar Euro locker machen. Linux wäre kostenlos und sowieso besser, aber damit kann man ja nichts verdienen, also wird's auch nicht empfohlen. Ok, schwache Passwörter kann man überall einsetzen.
 
Naja das Problem liegt auch darin, dass du nicht jeder Bürofachkraft Linux beibringen kannst, Windows aber idiotensicher genug ist, dass es wirklich jeder kann. - Ja, jetzt werden wieder die Linux / Mac Gurus kommen, dass ein vollkommen unbelasteter Nutzer schneller mit Linux / Mac zurecht kommt, als mit Windows. Das mag zwar sein, allerdings findet man nicht ganz so viele vollkommen unbelastete Nutzer.
Außerdem kommt noch ein Punkt dazu und zwar, dass viel Software für Windows geschrieben wird, die für andere Systeme überhaupt nicht verfügbar ist. Gerade im Businessbereich..
 
was ist dir da jetzt suspekt?
dass nicht alle 16Mio emails auch echte Adressen sind? Das ist doch klar, oder?
dass vielleicht jetzt auch Mails im Namen der BSI versendet werden um phishing zu betreiben?
Klar, kann passieren.

Was genau wäre denn dein Vorschlag gewesen wie man das hätte besser lösen könne, so das keine Gefahr besteht, für niemanden, egal wie dumm und fahrlässig er sich anstellt?
 
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