Wie lange? Bis du dir neues Equipment zulegst!

Eine DSLR kann nach 30.000 Auslösungen den Geist aufgeben oder erst nach mehr als 100.000. Beide Werte sind enorm hoch. Das ist auf jeden Fall eine Langzeitinvestition. Dennoch kein Grund direkt den teuersten Shit zu kaufen am Anfang. DU kannst auf jeden Fall mit vielen Jahren rechnen, Ausnahmen bestätigen natürlich immer die Regel.
Objektive halten in der Regel ebenfalls eine Ewigkeit, die Abnutzung hält sich dort echt in Grenzen. Natürlich sollte man entsprechend mit seinen Sachen umgehen, aber das ist eigentlich selbstverständlich. Samthandschuhe sind natürlich trotzdem nicht von Notwendigkeit.
Jeder Kamerahersteller hat seine eigene Flotte an Objektiven. Canon passt nur an Canon, Nikon nur Nikon, Sony nur an Sony. Darüber hinaus gibt es natürlich noch weitere Anbieter, wie beispielsweise Sigma oder Tamron, diese bieten Objektive für alle Hersteller an, mit einem entsprechenden Bajonett. Es gibt dann noch Unterschiede zwischen APS-C (Kleinbild-) und Vollformatkameras, das ist für den Anfang allerdings erst einmal uninteressant und verwirrt zu sehr.
Zum Thema
findest du hier eine sehr gute Erläuterung. Ich könnte das aus dem Kopf jetzt auch nicht exakt erklären, da macht der Link mehr Sinn.
Je größer die Zahl der Brennweite, desto näher kommst du an ein Motiv heran. Je kleiner die Zahl, desto weitwinkliger wird dein Bereich und desto mehr bekommst du auf dein Bild. Bei Landschaften bieten sich beispielsweite weitere Winkel an, da du einfach mehr auf dein Bild bekommst. (Beispiel:
) Im Zoo hingegen bieten sich Teleobjektive an im Bereiche ab 100-300mm+, da kommst da du damit einfach näher an die Tiere herankommst.
15-50mm bieten sich für Innenräume auf jeden Fall an. (Beispiel:
) Bei 15mm bekommst du natürlich nochmal etwas mehr auf dein Bild. Hierbei ist allerdings zu bedenken, dass zu weite Winkel Verzerrungen begünstigen. Je nach Stilrichtung kann sich das anbieten. 18-35mm sind denke ich ein recht erstrebenswerter Bereich.
Sehr lange Belichtungszeit ist immer relativ, zum Tamron kann ich jetzt nicht viel sagen, zumal sich das auch schlecht pauschalisieren muss, dass man dafür zwingend gutes Wetter und/oder Blitz benötigt. Mit meinem Canon 55-250mm kann ich problemlos aus der Hand auch auf 250mm fotografieren, ohne Blitz und ohne Sonnenschein. Das kann beim Tamron natürlich anders aussehen, weiß ich jetzt nicht. Aber ja, mit Stativ und Verschlusszeit kann man derartige Probleme definitiv angehen, erfolgreich.
Was meinst du mit Kameras im USB-Betrieb? DSLR haben im Normalfall einen Akku und ein zugehöriges Ladegerät, bei DSLM sieht das teilweise anders aus, aber grundsätzlich halten die Akkus sowieso recht lang, wenn man nicht gerade nur im LiveView fotografiert und Filme dreht.
Spiegelvorauslösung hat jede DSLR.
Je größer der Sensor, desto mehr Licht kann einfallen, desto geringer kann der ISO-Wert eingestellt werden, desto geringer das Rauschen, desto besser die Bildqualität.
Die Differenzen zwischen A5100/A6000/700D/100D sind dort prinzipiell eigentlich recht marginal, aber im Fall der Fälle wird man dennoch einen Unterschied feststellen können.
Die Kameras in die Hand zu nehmen ist immer noch der wichtige Beitrag zur Entscheidungsfindung. Nikon solltest du natürlich ebenfalls in Betracht ziehen, wie War10lock angemerkt hat.
Fortschritte sind auf jeden Fall zu erwarten, in Anbetracht deiner aktuellen Kamera, aber dazu benötigt es Geduld, Interesse, Spaß, Geduld und Geduld!
