Kann eigentlich jemand was zu den Büchern von René Redzepi oder Magnus Nilsson sagen? Die täten mich noch interessieren.
Mein neuster Neuzugang, aus dem ich leider auch noch gar nichts gekocht habe, ist
. Im
von
in Berlin kommen täglich 40 bis 120 Leute zum gemeinsamen Mittagessen zusammen. Und in diesem Buch stehen über 100 Rezepte, die sich aus diesem Ritual ergeben haben. Eher einfache, aber herzhafte, schmackhafte, vegetarische Küche. Einen Stil kann man nicht wirklich ausmachen. Konsequenterweise sind die Zutaten sowohl für 6, als auch für 60 Personen angegeben. Tolle Bilder und interessante Texte, auch in Bezug auf das gemeinsame Essen und Werke von Eliasson und anderen Künstlern. Es macht einfach Spaß, in dem Buch zu blättern, sich inspirieren zu lassen und auch nur Teile aus Rezepten zu verwenden.
Um noch einen Klassiker vorzustellen, der eher als Begleitbuch des interessierten Hobbykochs durchgehen würde, möchte ich auf Harold McGees Werk "
" verweisen. Ein Buch, das erklärt, warum in der Küche etwas funktioniert, wie es funktioniert. McGee gibt einen guten Einblick in die Chemie und Physik der Küche, erklärt zum Beispiel wie eine Öl-in-Wasser-Emulsion wie Mayonnaise funktioniert, was die veschiedenen Stufen des Fleischgarens bei verschiedenen Temperaturen sind oder gibt eine Einführung in das Räuchern. In meinen Augen eine ideale Kombination zu einem Nachschlagewerk wie dem Larousse Gastronomique. Wird im Larousse eher die Kochperspektive beleuchtet, wird in Food and Cooking eher die naturwissenschaftliche Seite erläutert. Aufgrund des Themenumfangs bleibt das Buch allerdings häufig relativ oberflächlich (insbesondere naturwissenschaftlich). Anders wäre es aber bei diesem Umfang (fast 900 Seiten) gar nicht möglich.