Haben sie also wie vorausgesagt schon mal irgendwas gemerkt.
Die Beschlüsse sind allgemein und technologieagnostisch gehalten. Da wird letztlich das Ziel vorgegeben.
Sie wollen das tun können, was man mit Passwort tun kann. So etwas hat hauptsächlich den Sinn,
bestehende Praxis zu legalisieren und in Gesetze zu gießen.
Ist anscheinend wieder mal so eine Zeit, wo man paketweise Gesetze verabschiedet, die die Selbstbestimmung einschränken.
Gesundheitsdaten gesetzlich Versicherter pauschal für Forschungszwecke zentralisiert speichern, Organspende per default on ...
Der Widerspruch gegen ungewünschte Handlungsoptionen soll so schwer wie möglich und letztlich unmöglich gemacht werden.
Diesen Prozess hat man doch in allen Ebenen (das Entkoppeln und unabhängig machen von den Willensentscheidungen des Einzelnen, Verfügbarkeit über den Einzelnen durchsetzen). Was im großen abstrakt mit Entdemokratisierungsprozessen begann (große Koalitionen sind schwerer abzuwählen als Regierungsparteien mit Opposition), geht zurück in die alten Strukturen der Leibeigenschaft im neuen Gewand. AKK möchte ja auch wieder Arbeitsdienste einführen.
Die Uhr wird wieder zurückgedreht, also da wo es zu neuen Entwicklungen kam. Für die Leute, die das entscheiden, hat sich die Zeit nie geändert.
Wobei ich sogar annehme, dass die meisten der Deutschen, sich so eine staatliche Allmacht wünschen. Als Techie musste ich da mein Weltbild ziemlich revidieren
und merken, dass ich da allein auf weiter Flur stehe.
Die Leute wollen gerne selbst an der Macht beteiligt sein und ich finde ausgerechnet ein Komiker hat es mal gut unter den Begriffen "Opportunismus und Repression"
zusammengefasst.