1. Bundesliga 2017/2018

Neun Jahre Relegation, zweimal siegt der Zweitligist. Der Scheiß muss weg, das ist doch lächerlich.
 
Ich sehe das auch so, auch wenn ich als Gladbacher vor ein paar Jahren von der Relegation profitiert habe.
Aber der Bundesligist ist halt immer im Vorteil, sowohl mental als auch vom Kader und der ganzen Struktur her.
Da wir mittelfristig eh 20 Mannschaften in Liga 1 und 2 haben werden, damit die Fernseh-Nazis noch mehr Spiele bekommen, würde ich, wenn es denn sein muss, den Viertletzten der Bundesliga gegen den Vierten der zweiten Liga Relegation spielen lassen.
Aber wie gesagt: Grundsätzlich ist das Konzept eh bescheuert.
 
Einfach auf 20 aufstocken lag mir vorhin auch in den Fingern, dann können sie immer noch genügend Spiele vermarkten ohne die unterklassigen an der Nase rumzuführen. Ich sehe keinen logischen Sinn in den Relegationsspielen. Null.

Dann können wir auch Play-offs um die Meisterschaft spielen, das hätte einen höheren Mehrwert.
 
Der Mehrwert ist reiner Kommerz, weil es halt 2 zusätzliche Spiele sind.
Und Play-Offs um die Meisterschaft machen der Steuerhinterzieher und Rummenigge nicht mit. Das könnte ja dazu führen, dass Bayern nicht 5 Woche vorm Ende Meister wird....
Und wir alle wissen, dass sich weder DFB noch DFL gegen Bayern stellen werden. Weil isso.
 
Ich hab leider ab Minute 30 alle verschlafen. Schade das es für Kiel nicht geklappt hat. Ich denke die hätten dann sicherlich die Hütte vollbekommen im Oberhaus, aber gegönnt hätte ich Ihnen den Spaß schon. Da haben sich die 20 Minuten Überlegenheit vom Hinspiel gerächt, als die eine Chance nach der anderen hatten. Wäre sicherlich ein anderes Polster für das Rückspiel geworden.

Grundsätzlich kann die Relegation aber weg. Da kann man mit zwei mittelmäßigen Spielen gegen eine unterklassige Mannschaft eine ganze verschissene Saison wieder gut machen. Das muss nicht sein. Kiel hat eine beeindruckende Saison gespielt und hat davon nichts. Dieses Jahr dann noch mit dem exklusiven Übertragungsweg für die Relegation bei Eurosport.
 
Genau genommen starten sie sogar schon in der 2. Runde. ;) 11 Tage nach dem WM-Finale. Möglich wären da die Glasgow Rangers. Sonst aber nur Fallobst. In Gefahr sind sie womöglich erst in der 4. Runde (bzw "Playoffs"), da straucheln Favoriten ja häufiger mal und die Gegner sind schon deutlich tougher.

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Wolfsburg mausert sich relegationstechnisch zum neuen HSV. Ob es mit Schmadtke als Sportdirektor besser läuft? So schlecht wie Rebbe kann man ja kaum sein, aber es kommt auch drauf an wieviel Geld VW freigibt.

Oh, vielen Dank für die Aufklärung dass RB in der 2. Runde einsteigt - nun bleibt wohl noch die Frage, wer wird Trainer? Stimmt, die Spiele werden ziemlich zeitnah nach der WM gespielt, da müssten sie wohl oder über auf Werner verzichten - der bräuchte dann mal ne Pause! Wird auf jeden Fall spannend auf wen sie treffen...;)

Was VW angeht - sie werden dem HSV wohl den Rang ablaufen was die Reli angeht - je nachdem welche Transfers getätigt werden, kann man schon wieder sagen dass sie auch nächste Saison heisser Anwärter sind, ne Ehrenrunde zu drehen denn VW hat momentan andere Sorgen als sich um ein Fussballverein zu kümmern...:confused:
 
Oja eine Runde der ersten 4

Mmhhh, ich denke nicht dass die Batzen damit einverstanden sind - das wäre wohl der Supergau, sie führen über die gesamte Saison mit 20 Punkten vor dem 2. und dann nimmt nach den Play-Offs ein anderer die "Salatschüssel" mit nach Hause...:p...puh, dann wäre ihr Ego aber mehr als kaputt!
 
Dann müsste man aber die Saison verkürzen, da es sonst zu viele Spiele geben würde. Aber ist sowieso nur sinnfreies Gerede, es wird dazu nie kommen.
 
Dann müsste man aber die Saison verkürzen, da es sonst zu viele Spiele geben würde. Aber ist sowieso nur sinnfreies Gerede, es wird dazu nie kommen.

So ist es - die Diskussionen gab´s ja schon öfters dass sie so ne Art "Play-Off" einführen wollten, das geht auch nicht da man die Saison nicht verkürzen möchte...:eek:...ausserdem der 1. in der Tabelle, sieht bestimmt nicht ein auf den letzten Metern alles zu verspielen!
 
...ausserdem der 1. in der Tabelle, sieht bestimmt nicht ein auf den letzten Metern alles zu verspielen!

Die Dritten aus Liga zwei und drei auch nicht.. von den Meistern der RL will ich gar nicht erst anfangen, aber mit den scheiß kleinen Pissvereinen kann man das ruhig machen.
 
Die Dritten aus Liga zwei und drei auch nicht.. von den Meistern der RL will ich gar nicht erst anfangen, aber mit den scheiß kleinen Pissvereinen kann man das ruhig machen.

Genau, in der RL ist es besonders schlimm - da muss ne Reform kommen und wird auch seit Monaten \ Jahren drüber diskutiert etwas zu ändern...:dozey:...dass die Meister sofort aufsteigen dürfen und nicht noch ein Play-Off Spiel machen müssen, da man am Ende nicht weiss ob man wirklich aufsteigt wenn ein starker Gegner gezogen worden ist! Schade dass es da solche Probleme gibt...
 
MMhhh also mich wundert das nicht dass sie dem Gegner nicht gratulieren - immerhin meinen sie sogar in der Niederlage sie seien die beste Mannschaft gewesen...:mad:...tja, jetzt fallen sie eben hoch runter!!!

Ist halt immer ne Auslegungssache, was die bessere Mannschaft ist. Für viele ist es wohl einfach die Mannschaft, die mehr Tore geschossen hat, egal wie sie gespielt haben. Schaut man sich mal ganz objektiv die Spieldaten an, war Bayern in fast allen Belangen die bessere Mannschaft (22:8 Torschüsse, 55:45 Zeikampfquote, 77:23 Ballbesitz), Frankfurt hat halt nur mehr Tore gemacht (und brauchte dementsprechend weniger Schüsse/Tor). Selbst subjektiv vom Spiel her würde ich sagen, dass Bayern die bessere Mannschaft war, zwar nicht so überlegen, wie die Statistiken es darstellen, aber eben doch besser (wobei ich da sagen muss, dass ich es erst ab der 30. Min und dann auch nur nebenbei auf einem Handy geschaut habe)


Und Hummels, ausgerechnet Hummels, sagt, dass er nie einen Knigge bezüglich solcher Regeln gesehen hätte.

Hummels, der nur einen Pokaltitel hat. Mit dem BVB :D

So einen Knigge gibt es wohl auch nicht. Wo steht denn geschrieben, dass man dort Spalier stehen muss?
Als schlechter Gewinner würde mich das natürlich aufregen, so kann ich dem Verlierer ja nicht mehr meinen Pokal unter die Nase reiben.
Soll nicht heißen, dass die Frankfurter schlechte Gewinner sind, die hats ja schließlich nicht gejuckt ob die Bayern da nun stehen oder nicht und hatten sogar Verständnis, dass sie schon in die Kabine sind. Hut ab dafür.
Wenn man dann noch bedenkt, wie die Niederlage (auch) zusatande kam...

Ja, die Effizienz vor dem Tor war mehr als schlecht, aber dewegen ist es in Ordnung einen glasklaren Elfer zu verweigern?
Das selbe Spiel wie gegen Real, war auch keine gute Leistung von uns, aber ebenfalls ein klaren Elfer verweigert bekommen. Marcelo hat sich dann auch noch zu einem der unfairsten Spieler überhaupt gemacht, indem er nachher gesagt hat, dass es ein Elfer war. Hätte er ja auch mal direkt dem Schiri sagen können :buh:
Von daher halte ich es doch für angebracht, die Schuld auch(!!!) beim Schiri zu suchen.
Es ist ja nicht so, dass man nur gewinnen darf, wenn man seine beste Leistung abruft. Manchmal reichen ja auch weniger, wenn man mal eine Schwächephase hat.
Es ist aber ein Unterschied, ob du verlierst, weil du es gerade nicht besser kannst (Schwächephase), oder ob du überhaupt keine Chance hast, es irgendwie besser zu machen, weil gegen dich gepfiffen wird.

Das nächste Ding: VAR
Ich bin eigentlich Befürworter des Videobeweises, da der Sport so fairer wird, nur mittlerweile frag ich mich, ob das überhaupt der Fall ist. Die Kritik, die im Laufe der Saison gekommen ist, hätte man entgegnen können, dass man es anpasst/verfeinert (z.B wann darf der VAR eingreifen, etc). Nur wenn dan trotz Videobeweis, die (klar*) falschen Entscheidungen getroffen werden, ist es schwer da noch was zu machen (* gibt ja immer mal 50/50 Entscheidungen, aber die im Finale war ja mehr als klar)

Um nochmal auf die Kabinen-Debatte zurückzukommen:
Jetzt heißts überall, die Bayern wären schlechte Vorbilder. Für was sollen Profi-Fussballer überhaupt Vorbild sein?
Da wird doch gelogen und betrogen und die Regel bis zum Letzten nachdem eigenen Vorteil ausgelegt wo es nur geht.
... in jedem wichtigen Spiel hat die knapp führende Mannschaft ab der 70. Min immer Krämpfe und muss sich minutenlang augf den Boden legen
... verliert man mal einen (härteren) Zweikampf und laüft dadurch in einen Konter, bleibt man einfach auf dem Boden liegen und wartet, dass der Schiri unterbricht oder die konternde Mannschaft ins Aus schießt. Ist das Spiel dann unterbrochen kann man natürlich nach ein paar Sekunden wider aufstehen. Noch schneller gehts nur, wenn die eigene Mannschaft den Ball zurückerobert, dann springt man auf und ist direkt wieder fit
... man lüft zu seinem eigenen Vorteil, siehe Marcelo oben oder auch Kießling beim Phantomtor in Hoffenheim. Er sieht, dass der Ball ins Aus gegangen ist, schlägt sich die Hände vor das Gesicht und dreht sich weg. Als die Mitspieler dann jubeln, spielt er einfach mit

Warum da jetzt die angebliche Respektlosigkeit von Bayern auf einmal nicht vorbildlich sein soll, erschließt sich mir irgendwie nicht :confused:
Würde doch gut ins Bild passen



Edit: Ist dann doch zu nem ziemlichen Rant ausgeufert
 
Ich hör da nur mimimi^^. Letztendlich ist es egal, welche Mannschaft jetzt in welchen Belangen besser war. Man muss sich dann aber die Frage gefallen lassen warum man die drückende Überlegenheit nicht umsetzen konnte - vielleicht war man dann doch nicht besser. Am Ende zählt wer mehr Tore schießt und der Rest ist egal und interessiert am Ende keine Sau.

Aber zum VAR und der strittigen Szene am Schluss:

Wenn man sich die Bilder so ansieht, dann wäre ein Elfmeterpfiff auf jeden Fall vertretbar gewesen. Ich kann die Argumentation von Zweyer aber auch warum er das nicht gegeben hat. Schön find ich in dem Artikel, dass Lutz Michael Fröhlich von Meinungsmehrheit spricht.

Grundsätzlich find ich den VAR eine gute Idee, aber die Umsetzung ist ausbaufähig. Zu Beginn der Saison als ich das noch verfolgt habe kamen die Eingriffe immer aus dem nichts und in manchen Spielen zu oft. Man sollte da vielleicht eine Begrenzung oder Einschränkung finden. Also vielleicht ganz drauf verzichten, dass der von außen von allein eingreift und nur nach Anforderung durch den Schiri konsultiert wird - das würde auch den Fakt erhalten, dass eben Mneschen auch Fehler machen und mal was übersehen. So wie es im Tennis gelöst ist, find ich das ganz praktisch. Da hat der Spieler pro Satz 3x die Möglichkeit eine Entscheidung/Überprüfung anzufordern. Hat er Recht, behält er die Zahl und liegt er falsch, wird ein Versuch abgezogen. Das ganze dann noch beschränken auf Situationen die wirklich umkehrbar sind und gut ist. Also einen Abseitspfiff der zu Unrecht passiert ist, den bekommt man nicht wiederhergestellt. Aber ein Tor aus Abseitsposition, Elfmeter/Eckball ja/nein - die kann man ja ganz klar umkehren bzw. bestätigen.
 
Beim Thema VAR bin ich inzwischen für die Anwendung der Flaggen wie beim American Football.
Jede Mannschaft bekommt 3 Flaggen pro Spiel um einen Videobeweis anzuforderm.
Sind die aufgebraucht gibt es keinen VAR mehr.
 
Ja das klingt immer ganz gut, aber denkt das mal weiter. Das hätte ja zur Folge, dass man in einem regulären Bundesligaspiel quasi jedes Tor überprüfen lassen kann, egal wie eindeutig es ist.
Damit bräuchte man sich über ein gefallenes Tor nun wirklich GAR NICHT mehr freuen, weil man immer erst mal die Entscheidung des VAR abwarten müsste.
Für mich ist der VAR schlichtweg gescheitert und gehört komplett abgeschafft.
 
Liest du überhaupt, was hier vorgeschlagen wird? Klar liest das keiner der Verantwortlichen, aber es gibt einige gute Vorschläge, und komplett abgeschafft gehört der Videobeweis mMn nicht, nur sinnvoller reguliert.
 
Liest du überhaupt, was hier vorgeschlagen wird? Klar liest das keiner der Verantwortlichen, aber es gibt einige gute Vorschläge, und komplett abgeschafft gehört der Videobeweis mMn nicht, nur sinnvoller reguliert.

Sehe ich auch so - jetzt kann der Videobeweis nicht mehr abgeschafft werden, wo er eine Saison lang mehr oder weniger gut funktioniert hat. Es gibt durchaus Mannschaften die davon profitiert haben - wenn er jetzt eingemottet werden würde, dann fragt man sich schon; warum denn das Ganze? :confused: Die Stadien mussten technisch aufgerüstet werden und die Flötenmänner die im Kölner Keller sassen, auf die würde dann bei jeder kleinen Unsicherheit negative Schlagzeilen einprasseln...ich wäre auch dafür dass man da noch einiges feinjustieren muss!
 
Für mich ist der VAR schlichtweg gescheitert und gehört komplett abgeschafft.

Ach herrjeh, das ist viel zu vorschnell gedacht!
Ich war jahrelang Schiedsrichter im Fußball (Bezirksebene) und habe ungewollt garantiert Fehlentscheidungen getroffen, manchmal vielleicht auch zu einem entscheidenden Nachteil des einen oder anderen Vereins.

Auf Profiebene geht es natürlich um mehr und den Videobeweis an sich, bei strittigen Fällen, die Spiel entscheidend sein könnten, halte ich für richtig und wichtig. Selbst wenn der Anlauf etwas holperig war und Fehler beseitigt, sowie Videoschiris entsprechend ausgebildet werden müssen.
 
Nur jetzt kommt noch eine weitere Frage hinzu: Wie weit kann man mit dem VB zurückgehen? Z.B. ein Tor fällt, sagen wir mal ca 30-45 Sekunden vorher geschah ein Foul bzw. ein Handspiel, welches vom Schiri nicht gesehen bzw. falsch bewertet wurde, infolgedessen fiel dann ein Tor. Die Frage ist da: Müsste man das Tor zurücknehmen oder darf man es gelten lassen, da die strafrechtliche Situation schon zu lange zurückliegt. In Bremen war, glaube ich, so ein Fall - wie da jetzt entschieden wurde, weiss ich jetzt nicht mehr. Also, so richtig verstanden habe ich das System nicht.
 
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