Frage zu Image Erstellung mit dd

Sony

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Ich möchte mit einem kleinen USB Stick etwas testen und mit dd ein Image erstellen.

Folgender Befehl habe ich genutzt ("if" und "of" stimmen):

dd if=/dev/sdc1 of=/dev/sda14/Image/Stick.img


warum geht das nicht?
 
Wieso willst du denn direkt in /dev/sda14 schreiben? Hast das Device nicht gemountet? Und sicher, dass sda14 stimmt?
 
dd if=/dev/sdc1 of=/dev/sda14/Image/Stick.img

Das KANN nicht funktionieren, aus folgenden Gründen:
- sda14 ist mit ziemlicher Sicherheit falsch. Kein Mensch bei klarem Verstand partitioniert eine Festplatte in 14 verschiedene Partitionen.
- sda14 (wenn es denn stimmen sollte) ist eine Datei, kein Verzeichnis. Alles in Linux ist eine Datei (auch ein Folder, nur ist der halt ne spezielle Datei). sda14 ist ein Blockdevice, d. h. wenn du da reinschreibst (was du machen kannst), musst du auf Bitebene schreiben. Das bedeutet, du musst wissen, wohin (und zwar in welchen Sektor und an welche Stelle), und was genau. Alles das, was dir sonst das Dateisystem ganz selbstverständlich abnimmt. Da du das FS aber nicht gemounted hast, kannst du auch keine Ordnerstruktur nutzen. Du musst das Gerät mounten, d. h. quasi "in einem Editor öffnen" - und dein "Fenster" für diesen "Editor" ist dann der Mountpoint. DANN kannst du erst Ordnerstrukturen sehen, aber nutzt dann nicht mehr die Datei selbst.

Du willst aber ein Image schreiben. Ein Image enthält alle binären Informationen, auch das Dateisystem. Das willst du aber nicht so auf ein anderes Device packen, sondern in eine Datei. Dann ist es folgender Befehl:

dd if=/dev/sdc1 of=/home/username/Image/Stick.img

Wichtig: NICHT KOPIEREN, sondern VERSTEHEN und dann selber anpassen.
 
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  • #5


Ja, sicher, da 20 Partitionen existieren.


- sda14 ist mit ziemlicher Sicherheit falsch. Kein Mensch bei klarem Verstand partitioniert eine Festplatte in 14 verschiedene Partitionen.
Doch, ich teste etwas und habe mehrere Partitionen erstellt, um Images auf den einzlenen Partitionen abzulegen. Außerdem sind es 6 TB.

- sda14 (wenn es denn stimmen sollte) ist eine Datei, kein Verzeichnis.

Ja, da stimmt, wie gesagt.

Du musst das Gerät mounten, d. h. quasi "in einem Editor öffnen" - und dein "Fenster" für diesen "Editor" ist dann der Mountpoint. DANN kannst du erst Ordnerstrukturen sehen, aber nutzt dann nicht mehr die Datei selbst.

Ich hatte sda14 gemounted, sonst hätte ich ja nicht darauf zugreifen können. Und schreiben (testweise).

dd if=/dev/sdc1 of=/home/username/Image/Stick.img

O.K., und wenn ich jetzt auf der Partiton sda14 den Ordner "Recovery" erstelle, wie müsste der Befehl lauten?

dd if=/dev/sdc1 of=/sda14/Recovery/Stick.img ??

@Laui

Bin gerade nicht mehr unter Kali online.
 
Ja, sicher, da 20 Partitionen existieren.
WTF?

Doch, ich teste etwas und habe mehrere Partitionen erstellt, um Images auf den einzlenen Partitionen abzulegen. Außerdem sind es 6 TB.
HALT!
Du willst den USB-Stick mit Dateisystem auf eine Partition kopieren, nicht eine Imagedatei erstellen. Das ist ein Unterschied!

Ich hatte sda14 gemounted, sonst hätte ich ja nicht darauf zugreifen können. Und schreiben (testweise).
Du hast ein grundlegendes Fehlverständnis von Mountpoint und Blockdevice.

Um auf das Blockdevice zu schreiben, darf es NICHT eingehängt sein. Weil du sonst "unter" dem System kritische Strukturen veränderst, und wenn dein System das mitbekommt, fängt es zu korrigieren an, das ist etwas, was du auf keinen Fall haben willst.
Um ein Blockdevice zu verwenden, MUSS es gemounted sein, da du sonst das Dateisystem nicht lesen und damit keine Dateien drauf erstellen kannst.

O.K., und wenn ich jetzt auf der Partiton sda14 den Ordner "Recovery" erstelle, wie müsste der Befehl lauten?
Wenn du einen Ordner darauf erstellen willst, musst du es mounten und ein Dateisystem drauf haben, also:
Formatieren:
sudo mk2fs -t ext4 /dev/sda14
Einhängen:
sudo mount /dev/sda14 /mnt
Ordner "Recovery" drauf erstellen:
sudo mkdir /mnt/Recovery

Dort dann das Image (als Datei) ablegen:
sudo dd if=/dev/sdc1 of=/mnt/Recovery/Stick.img

Ach, und wirf Kali gleich mal weg. Das ist keine Distro für jemanden, der Linux lernen will, das ist ne Distro für Vollprofis.
 
Hi Sony, ich kann da Metal_Warrior nur zustimmen.

Mit dd kann man auch sehr viel zerstören und da empfehle ich dir eventuell diesen kleinen Artikel von Ubuntuusers.

Dieser erklärt die Syntax ziemlich gut. :)
 
Ich möchte mit einem kleinen USB Stick etwas testen und mit dd ein Image erstellen.
Folgender Befehl habe ich genutzt ("if" und "of" stimmen):
Code:
Expand Collapse Copy
dd if=/dev/sdc1 of=/dev/sda14/Image/Stick.img
warum geht das nicht?
Der Befehl macht folgendes:

Er nimmt als Quelle die Partition /dev/sdc1 und legt davon eine bitgenaue Kopie im Imagefile /dev/sda14/Image/Stick.img an.

Daran ist erst mal so rein syntaktisch nichts falsch. Es ist allerdings nicht sonderlich intelligent, im /dev-Verzeichnis Deines Systems irgendwelche Partitionsimages abzulegen. Und natürlich musst du auch beachten, dass das Blockdevice /dev/sda14 nicht vorhanden ist. Nur dann kannst du den Ordner /dev/sda14/Image anlegen.


Ja, sicher, da 20 Partitionen existieren.
Du hast wirklich 20 Partitionen auf Deinem USB-Stick erstellt? Und der USB-Stick wird auch tatsächlich als /dev/sda erkannt? Normalerweise liegt auf sda immer das System. Ist unwahrscheinlich, dass ein nachträglich eingesteckter Wechseldatenträger sda zugewiesen bekommt.

Ich hatte sda14 gemounted, sonst hätte ich ja nicht darauf zugreifen können. Und schreiben (testweise).
O.K., und wenn ich jetzt auf der Partiton sda14 den Ordner "Recovery" erstelle, wie müsste der Befehl lauten?

Code:
Expand Collapse Copy
dd if=/dev/sdc1 of=/sda14/Recovery/Stick.img ??
Ähm, nee. Der Befehl würde Folgendes machen:

Er schreibt den Inhalt der Partition /dev/sdc1 bitgenau in die Imagedatei Stick.img im Verzeichnis /sda14/Recovery (Quellsystem).

Um einen Ordner Recovery auf Partition 14 Deines USB-Stick zu erstellen, müsstest du so vorgehen:
Code:
Expand Collapse Copy
mount /dev/sda14 /sda14                       # was nicht sonderlich intelligent ist. Wechseldatenträger mountet man normalerweise unter /media oder /mnt
mkdir /sda14/Recovery                         # erstellt den Ordner Recovery auf dem gemounteten USB-Stick
dd if=/dev/sdc1 of=/sda14/Recovery/Stick.img  # erstellt ein Image der Partition /dev/sdc1 und kopiert die Imagedatei nach /sda14/Recovery/Stick.img

Bin gerade nicht mehr unter Kali online.
Öhm ja, Klischee bestätigt. :)


Ich weiß nicht, was du machen wolltest. Aber mich beschleicht das ganz leise Gefühl, dass du mit den Befehlen sehr weit davon entfernt bist. Du solltest wirklich erst mal rausfinden, was der Unterschied zwischen einer gemounteten Partition und einem Blockdevice ist, auf dem du ein Image schreiben willst. Bevor du das nicht verstanden hast, solltest du lieber die Finger von dd lassen, sonst hast du Deine im Rechner verbaute Platte schneller aufgeräumt als Dir lieb ist.
 


Hmm, seit wann ist bei dir "sda" ("A!!!!") ein USB Stick, ich dachte immer das ist die erste Festplatte, außer vielleicht man bootet von USB-Stick....?

So wie ich es lese, will der Ersteller eine IMG eines USB Sticks mit dd erstellen der auf "sdc" bzw dessen Partition auf "sdc1" liegt - wenn du deine Korrektur mit dem Ausgabepfad auf "dev/sda1" + "Recovery" mal beseite lässt, wäre der Befehl wohl korrekt.

Ansonsten ja, ordentlich "mounten" sollte man das Gerät schon, außer man schreibt von "dev/sdABCDXZQuelle(+-NumPartition)" auf "/dev/sdZielABCDXZ(+-NumPartition)".... da kann man auch eine direkte Kopie anlegen ohne zu mounten.
 
Zuletzt bearbeitet:
deswegen wäre bei eingestecktem Stick mal eine übersicht gut, geht am einfachsten mit

[kw]df -h[/kw]

Meine Sticks sind meistens sdb
 
Der Tip ist gut, aber geht das nicht nur bei gemounteten Geräten?

Wenn etwas in "/dev" liegt, wird es ja nicht angezeigt. So wie ich sehe.
Und die Partition, bzw. das Device, fehlt hier auch.

Ansonsten natürlich praktisch.... :)

Edit: Bzw. dann nur "df"... dann wäre es wohl richtig, zeigt aber nur die Mountpoints.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, das ist definitv schon besser... und ich sehe Festplatten/Medien mit Gerätebezeichnung. :)

Und evtl. Partionen mit Mountpurpose.
 
Hmm, seit wann ist bei dir "sda" ("A!!!!") ein USB Stick,
Nun ja, irgendwie musste man ja die wirren Ein- und Angaben von Sony interpretieren.

Sda kann durchaus ein USB-Stick sein, wenn es sich um ein Live-System handelt, was von genau diesem Stick aus gebootet wurde.

Am Startposting ist vieles wirr. Inzwischen entwickelt sich der Thread auch in Richtung übereifrige Hilfe, die vermutlich so gar nicht sinnvoll ist. Ich denke, die ganzen letzten Tipps werden wohl ungehört verhallen.
 
Inzwischen entwickelt sich der Thread auch in Richtung übereifrige Hilfe, die vermutlich so gar nicht sinnvoll ist. Ich denke, die ganzen letzten Tipps werden wohl ungehört verhallen.

Bist du das nicht mittlerweile schon gewohnt? Die Threads im Linuxforum eskalieren immer total, da wird dann gleich mit Anwalt und Weltuntergang argumentiert und dass man ja aus Versehen mit seinem Botnetz das Internet löschen könnte. Lernprozesse werden hier im Keim erstickt, damit auch ja niemand den heiligen Gral der Linux-Bartträger anfingern kann.
 
@phre4k: So stimmt das nun wirklich nicht. Die Tatsache, dass wir nicht jeden voll ins Messer laufen lassen, wie du das gern siehst, hat mehr was mit Verantwortungsgefühl zu tun, als mit Schutz irgendwelcher obskuren Elfenbeinturm-Zirkel. Lokal darf er gern machen, was er lustig ist, und sich noch so oft die Finger verbrennen, aber im Internet hat das einfach nix zu suchen.

Und ja, langsam können wir mal wieder zum eigentlichen Thema zurückkommen. Der Junge hat Kali wohl entweder von CD/DVD gebootet, oder von seiner 6-TB-20-Partitionen-Festplatte, weshalb letztere auch sda ist. sdc ist der USB-Stick gewesen, siehe Startpost. Der erste, der das so richtig missverstanden hat, war Laui, und danach scheint jeder wild gewürfelt zu haben. Dass wir noch nicht bei Bandlaufwerken sind, liegt wohl nur daran, dass die kaum noch einer kennt.
 
Der erste, der das so richtig missverstanden hat, war Laui
Im Anfangspost von Sony war Glaskugel asngesagt.
1. und 3.Post von mir, zugegeben df -h bringt uns hier nicht wirklich weiter, sry, wollte nur helfen (Sony und Split bedanken sich dafür)
2. Post von mir, ein dd ohne auf den Inhalt der Zeile zu achten funktionert nicht so ohne weiteres ohne sudo, Missverständnis Nein, nur ein Comment
Letzter Post von mir, o.g. Befehl war selbst ein Probieren von mir, es gibt etliche Befehle um die Geräte Struktur des PCs anzeigen zu lassen, sicher ist hier in dem Fall Phreaks Vorschlag das beste.

Ansonsten hast du recht, inhaltlich zu den genannten dd Befehlen kann ich mich nicht äüßern, Peace!
 
@Laui: Das war kein Angriff, lediglich eine Feststellung. Nix für ungut.

Und so Glaskugel ist es eigentlich nicht. Er wollte ein Image vom USB-Stick ziehen, und hat als if (input file) das Blockdevice /dev/sdc1 genannt, sowie als of (output file) /dev/sda14 + Schmarrn.

Ist auch wurscht, er hat sich eh seit seiner Antwort nicht mehr angemeldet.
 
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