[Politik und Gesellschaft] Stockholm: Lastwagen fährt in Menschenmenge

In einer Fußgängerzone der schwedischen Hauptstadt Stockholm soll ein Lastwagen in eine Menschenmenge gefahren und in einem Kaufhaus zum stehen gekommen sein. Das berichtet das schwedische Fernsehen. Mehrere Menschen sollen verletzt sein. Wie viele Menschen verletzt sind und ob es Tote gibt, ist derzeit nicht klar.

Quellen: ,
 
@Ruby: Ja, und die Frau, die wir letztes Jahr aus einem brennenden Haus gezogen haben und es nicht überlebt hat, hätte sicher auch noch viele Jahre leben können, wenn ihre Matratze feuerfest (und dafür unbequem) gewesen wäre, wenn sie ihre Heizdecke nicht verwendet hätte blablabla.

Trauer macht die Toten nicht wieder lebendig. Sie ist ein natürlicher Vorgang, um mit einer ungewöhnlichen negativen Situation umgehen zu können. Sie hilft daher nur den Lebenden, und nur denen, welche eine emotionale Bindung zum Opfer hatten (oder sich die einbilden, aber da sind wir schon bei krankhaftem Verhalten). Alle nicht direkt betroffenen Menschen stehen dem Ereignis völlig gleichgültig gegenüber. Das ist auch normal, und hat nichts mit "Entmenschlichung der Opfer" oder emotionaler Kälte zu tun, sondern mit rationalem Verhalten. Was ihr hier praktiziert ist Hysterie; ihr übernehmt aus den Medien unkritisch eine emotionale Bindung zu diesem Ereignis - eine Bindung, die für euch gar nicht existieren dürfte, weil es weder euch noch irgendwelche euch bekannten Personen betrifft. Ohne Medien wüsstet ihr gar nichts davon, nichtmal durch Flüsterpost bei euren Kaffeekränzchen.

Und genau das macht euch potentiell zu für die Gesellschaft gefährlichen Psychopathen, weil ihr Forderungen stellt, die sich auf Dauer nachteilig für die Gesellschaft erweisen werden. Nicht morgen, nicht übermorgen, aber in 10 oder 20 Jahren.
 


Z.B. wenn die Behörden ihre Arbeit gründlicher machen und Warnungen ernster nehmen und nicht so irre bescheuert versagen wie im Falle Amri. Okay, die Politiker haben eine Mitschuld, aber die Gefahr, die von ihm ausging, war bekannt und noch einiges anderes.



Sorry, aber deine Anschuldigungen sind totaler Schwachsinn. Ganz ehrlich, es ist mehr als schwachsinnig, Leute wie mich als mögliche/potentielle/zukünftige Psychopathen zu bezeichnen. Nur weil jemand wie ich sensibler darauf reagiert.

Dass Rettungssanis, Feuerwehrmänner, Chirurgen... quasi gefühlskalt bleiben müssen, damit sie nicht durchdrehen, ist klar. Heißt aber nicht, dass sie gefühllose Arschlöcher sein müssen, denen es völlig am Arsch geht, ob jemand stirbt oder nicht.

Dass du als Feuerwehrmann/Rettungssani (?) Leute rettest, ehrt dich. Ganz ehrlich. Dass du nicht alle retten kannst, ist klar und ist wirklich schlimm. Aber willst du wirklich noch mehr solchen Mist erleben als das, was es ohnehin schon tagtäglich durch Unfälle etc gibt? So nach dem Motto: Eines mehr ist jetzt nicht weiter wild?

Alle nicht direkt betroffenen Menschen stehen dem Ereignis völlig gleichgültig gegenüber.

Falsch, wie z.B. die Anteilnahme der Menschen bei den Terroranschlägen in Europa beweist. Nennt sich Mitgefühl und Solidarität mit den Opfern.
 
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Dann kannst du aber auch jeden unter Generalverdacht stellen... da jeder schräg kommen könnte. Ansonsten hast du nur eine Personengruppe (ja, die Leute die nicht in Kirchen aber in Moscheen gehen) die du in eine Ecke stellen kannst...

@Metal_Warrior: Ich kann das sehr gut nachvollziehen das man keine Bindung in so einem/solchen Jobs aufbauen will/sollte und muß - sonst würde man als Krüppel durch die Gegen laufen und jeden Tag Saufen als gäbe es keinen Morgen, weil einem das alles überkommt... Respekt davor dass du das so trennen kannst und trotzdem noch "normal" durchs Leben gehst....
 
Und genau das macht euch potentiell zu für die Gesellschaft gefährlichen Psychopathen, weil ihr Forderungen stellt, die sich auf Dauer nachteilig für die Gesellschaft erweisen werden.
Ich ziehe in Zweifel, dass du weißt, was ein ist. Terroristen beispielsweise können welche sein, müssen es aber nicht. Du prahlst mit Dummheiten, im Feuerwehrauto aufgeschnappt.
 
@Meta: Na toll, wenn wir Angst haben vor weiteren Anschlägen und Panik schieben, haben die Täter ein Ziel erreicht.
Und für manche Politiker passend werden mehr Daten gesammelt von allen Bewohnern, weil es der Sicherheit "hilft". Sinnvolle Maßnahmen sind schwierig zu erzielen.
 
@Ruby: Und was hätte gemacht werden können? Ich meine, rational und juristisch korrekt gesehen.

Klar, der Fall Amri war ein Armutszeugnis, aber er hätte auch dem letzten Armleuchter eines zeigen müssen: Gesetze, und seien sie noch so drakonisch, faschistisch und präventivstaatlich, ändern gar nichts.

Unsere Gesellschaft baut sich auf einem zentralen Prinzip auf, dem Rechtsstaatsprinzip. Das bedeutet: Niemand darf für eine Tat verurteilt, eingesperrt oder anderweitig benachteiligt werden, die er nicht begangen hat. Das Fiese dabei ist: Amri hat bis zum ersten gespaltenen Schädel in Berlin keinen einzigen Mord begangen. Man hätte ihn wegen Kleinkriminalität einsitzen lassen können, aber eine Verurteilung wegen Mordes wäre erst nach Berlin möglich gewesen. Es sei denn, wir fangen an, Vorbereitungen oder Pläne eines Mordes als Mord zu bestrafen.
Und an dieser Stelle kommen wir in ein Dilemma: Präventivmaßnahmen widersprechen dem Rechtsstaat. Indem ihr sie fordert, fordert ihr eine Aufgabe des zentralen Gesellschaftsprinzips. Und weswegen? Weil ein paar Affen mit einem Turban Menschen töten. Ihr gebt die aktuelle Gesellschaft auf, wegen ein paar Terroristen. Und wer hat damit am Ende gewonnen?

Die Terroristen. Herzlichen Glückwunsch, der Terror hatte Erfolg. Ihr gebt den Mördern, was sie wollten, statt sie zu ignorieren und ihnen die Tour damit zu versauen. Ihr seid Volltrottel.
 


Bei Amri ging es nicht um Generalverdacht. Er war als potentieller Gefährder eingestuft. Es war bekannt, dass er unter verschiedenen Identitäten unterwegs war, dass er radikal war, dass von ihm eine Gefahr ausging.
 
@Ruby: Ich verstehe, glaube ich, schon was du sagen willst, aber wer sagt denn nicht das du nicht auch überwacht werden müsstest? Nur weil du keinen Turban trägst bist du harmlos? Sollte man in Erfahrung bringen....... und ob du selbst nicht auch ein Gefährder bist, weiß man erst hinterher nachdem du komplett observiert worden bist - falls das je ein Ende hat. Tolle Wurst. Wird dir und auch den Beamten viel Spaß machen. :T
 
Der NSU konnte durch föderalistische Hindernisse und VS-Versagen so lange morden. Inzwischen gibt es ihn nicht mehr, trotz aller Schlamperei der Behörden.
 
@Meta: Aha, und was sagen die "Sicherheitsexperten" seit Jahren? Rainer Wendt, Christian Pfeiffer und Konsorten?

Verbieten! Aushorchen! Abhören! Hacken! Vorratsdatenspeicherung! Bundestrojaner! Biometrische Pässe! Überwachung! Kontrollen! Mehr Rechte für Sicherheitsbehörden! Mehr Rechte für Geheimdienste! Bundeswehr im Inneren! Bürgerrechtler sind Verbrecherschützer!

Die Politiker machen, was die Bevölkerung hören will - sie sind allesamt Populisten, ob CDU, AfD, Grüne oder SPD. Und die Bevölkerung spricht wie ihr zwei, die Bevölkerung will Schutz. Schutz vor einer faktisch irrelevanten Bedrohung. Deshalb auch dieser Flüchtlingshass. Weil sie nicht neutral und sachlich denkt, sondern nur emotional und panisch. Weil Gefahr das Hirn ausschaltet.

Von Idioten gefordert, von Leyen und Miseren regiert.

Und die NSU wurde gemacht. Wenn der Verfassungsschutz das Geld liefert, die Informationen und die Polizei vom Hals hält, dann ist das kein Versagen mehr, dann ist das Vorsatz.

Der Staat, euer großer Held, ist der große Mafiapate in der Geschichte des Terrors.
 
Aber nicht für deren Opfer. Deine Theorie ist ein menschenunwürdiges Kartenhaus.

Was soll daran menschenunwürdig sein? Die Durchführung der Tat ist offensichtlich in ihrer Konsequenz nicht unerheblich für die Opfer, existentiell betrachtet, nicht psychisch, aber dennoch bleibt für sie das Motiv der Tat unerheblich.
 


Aufgrund was sollte man mich überwachen? Treffe ich mich mit radikalen Leuten? Geht von mir eine Gefahr aus, weil ich im Internet damit prahle, irgendwelche Menschen abzuschlachten?

Wenn mich irgendwer überwachen würde, dann würde nach spätestens einem Tag die Überwachung mit folgendem Ergebnis abschließen:

Die Alte hat einen Knall. Sammelt in ihrem Alter Merchandise ihrer Lieblingsserie und ist Sushi süchtig und besucht Science Fiction Conventions.

Danke übrigens für das Posting. Hat mich gerade wieder an lustige Merchandise Erlebnisse am Flughafen erinnert. :D Ich kriege mich bei der Erinnerung gerade nicht mehr ein vor Lachen. :D :D :D Die Beamten vor Ort hatten übrigens auch ihren Spaß. :D


Es sei denn, wir fangen an, Vorbereitungen oder Pläne eines Mordes als Mord zu bestrafen.

Okay, lassen wir die Leute doch einfach machen. Wenn sie dann andere Menschen ermorden oder verletzen, kann man ja mal was machen.

Möchtest du das wirklich? Dass gar nichts getan wird, um solche Taten zu verhindern?
 
@Ruby: Was würdest du denn machen wollen? Alle einsperren, die nicht normal sind oder verdächtig sind? Wo sind da die Grenzen zu Willkür?

@Meta: und deshalb kann sowas nie wieder passieren? Die Täter sind in allen Fällen entweder tot oder gefasst. Warum muss dann mehr Sicherheit vor Terroranschlägen aufgebaut werden?
 
Zuletzt bearbeitet:
Möchtest du das wirklich? Dass gar nichts getan wird, um solche Taten zu verhindern?

Ja, das möchte ich. Weil mir bewusst ist, was passiert, wenn der Präventivstaat über den Rechtsstaat siegt. Mir ist die Gefahr bekannt, und wenn du in Geschichte aufgepasst hättest, wäre sie dir auch bekannt. , anyone?
 


Aufgrund was sollte man mich überwachen? Treffe ich mich mit radikalen Leuten? Geht von mir eine Gefahr aus, weil ich im Internet damit prahle, irgendwelche Menschen abzuschlachten?

[....]

Du willst das Problem wohl nicht erkennen oder? - Woher soll man denn überhaupt erfahren das du dich NICHT mit radikalen Leuten triffst oder im Facebook Chat deine Handlungen planst?

Daher meine ich ja, du müsstest alles und jeden unter Generalverdacht stellen, grundsätzlich.

Außer du bist dir sicher das jeder Moschee-Einkehrer automatisch eine Terrorist ist und wir Deutschen anderen Menschen nicht ein Haar krümmen würden oder gar radikal werden könnten.... merkst du es selbst?
 
Möchtest du das wirklich? Dass gar nichts getan wird, um solche Taten zu verhindern?

Es wird zwar heute immer schnell Terror gerufen, aber immer weniger stecken dahinter Strukturen, noch weniger Gruppierungen mit Zielen.

Und Taten von Einzeltätern kann man nicht verhindern. Erweiterter Suizid, Amokläufer, verhinderter Youtuber oder sonst etwas. Gegen Spinner gibt es keine Schutz.
 
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