[Sammelthread] Fotografie Laber- und Diskussionsthread

Der Vorteil hierbei ist das man die Blende bestimmt sprich Einfluss auf die Schärfentiefe hat. Darum macht das imho auch am meisten Sinn.
 
Also Blende, Iso und Belichtungszeit sind mir eigentlich klar so weit. Es fehlt einfach nur etwas an der Praxis denke ich. Histogramm sollte ich mir wohl auch nochmal genauer anschauen.

Ich fotografiere meist entweder im M-Modus (oder im S-Modus) wegen den Altglas-Objektiven. Stelle dann erst den Blendenwert manuell ein, dann die Verschlusszeit (da aus der Hand fotografiert ab 1/125 bzw. kürzer, sonst wird's meist verwackelt), dann die Iso. Wenn ich die Zeitautomatik wähle, stellt mir die Kamera häufig viel zu lange Verschlusszeiten ein, die ich dann nicht mehr aus der Hand schießen kann. Ihr stellt dann einfach die ISO hoch? Die Blende ist ja schließlich zur Bildkomposition wichtiger.
 
Fotografiere auch ausschließlich voll-manuell, da würde ich an deiner Stelle auch durchaus am Ball bleiben, wenn du es sowieso schon machst. ;)
Ja richtig, wenn du die Verschlusszeit nicht weiter erhöhen kannst, wird in der Regel der ISO erhöht, eben wegen der gestalterischen Aspekte in Bezug auf die Blende, wie du selbst schon festgestellt hast.

Selbst habe ich die Erfahrung gemacht, dass ich bis 1/30s noch relativ problemlos aus der Hand fotografieren kann, alles darüber hinaus geht glaube auch ich schon eher Richtung Level Chirurg. :D
 
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Selbst habe ich die Erfahrung gemacht, dass ich bis 1/30s noch relativ problemlos aus der Hand fotografieren kann, alles darüber hinaus geht glaube auch ich schon eher Richtung Level Chirurg. :D

Bei welcher Brennweite und welchem Material, mit Stabi oder ohne? Die Aussage ist so pauschal.
 
Ja gut stimmt, habe nicht dran gedacht, dass die Zahl mit Höhe der Brennweite natürlich fallen kann. Normalbrennweite ist aber machbar.
 
Ich fotografiere am liebsten offenblendig, also mit Zeitautomatik. Die ISO ist bei hundert und steigt erst an, wenn die Zeit unter 1/125s zu fallen droht. Falls die ISO 8000 zu übersteigen droht, bekomme ich eine Warnung. Btw. Sportaufnahmen sollte man so nicht erstellen :D
 
Hm, der manuelle Modus ist in meinen Augen nichts für Anfänger. Du solltest das Zusammenspiel der einzelnen Dinge schon sehr gut kennen um nicht zu viel Frust beim Fotografieren zu haben. (Natürlich auch immer die Frage, was du gerade fotografierst. Bei Landschaftsaufnahmen oder Stilleben hat man mehr Zeit alles zu überprüfen als bei Tieren oder Menschen)
Das die Kamera dir zu lange Verschlusszeiten angibt im A / Av Modus kann ich nicht wirklich glauben. Die Vorgabe wird schon stimmen, dann eher drauf achten was der Grund für die lange Verschlusszeit ist. Gegebenenfalls Blende weiter öffnen oder Iso hoch.
Ich stell dir mal nen . Ist ganz interessant sich damit mal zu beschäftigen und zu sehen, wie Blende und Entfernung zum Objekt die Schärfentiefe beeinflussen
 
Außer für Nachtaufnahmen und wenige Spezialsituationen (Nebel, Stacks) sehe ich überhaupt keinen Grund an spiegellosen Kameras für rein manuelle Einstellungen. Und das mit der Schärfentiefe ist so eine Sache. Wenn dir der dof-Rechner sagt, von 5 bis 7 Metern ist alles scharf und du schießt dem Huhn nicht exakt ins Auge, kannst du das Bild vergessen. Zwei meiner Objektive zeigen die Schärfentiefe digital an, hab ich tagsüber abgestellt.
 
Hm, der manuelle Modus ist in meinen Augen nichts für Anfänger. Du solltest das Zusammenspiel der einzelnen Dinge schon sehr gut kennen um nicht zu viel Frust beim Fotografieren zu haben. (Natürlich auch immer die Frage, was du gerade fotografierst. Bei Landschaftsaufnahmen oder Stilleben hat man mehr Zeit alles zu überprüfen als bei Tieren oder Menschen)
Das die Kamera dir zu lange Verschlusszeiten angibt im A / Av Modus kann ich nicht wirklich glauben. Die Vorgabe wird schon stimmen, dann eher drauf achten was der Grund für die lange Verschlusszeit ist. Gegebenenfalls Blende weiter öffnen oder Iso hoch.
Ich stell dir mal nen . Ist ganz interessant sich damit mal zu beschäftigen und zu sehen, wie Blende und Entfernung zum Objekt die Schärfentiefe beeinflussen

Also ich fotografiere meistens eher in dunklen Bereichen im Wald, an die wenig Licht kommt. Motive zum Üben sind meist Pflanzen, Strukturen und kleinere Kriechtiere. Dabei will ich meistens eine geringe Schärfentiefe, zumal ab f 8.0 aufwärts das Licht meist nicht reicht (und mir sie Alpha da gerne Isos von 3200 drauf packt). Der eingebaute Blitz gefällt mir nicht besonders, wobei der etwas runtergeschraubt zum Aufhellen vielleicht sogar brauchbar wäre. Müsste ich mal versuchen.
Meist nehme ich meine lichtstärkste Festbrennweite (Pancolar 1.8 / 50) mit in den Wald, wegen der Bedingungen. Ideal ist das nicht, da ich auch oft nicht sonderlich nah ans Objekt ran kann wegen dem Crop-Faktor. des APS-C-Sensors. Bin am Überlegen mir deshalb noch 'nen günstigen Zwischenring zu besorgen, wobei ich dann halt wieder Licht verliere und ich nicht weiß, ob ich bei den Bedingungen dann die lichtschwächeren Altgläser noch sinnvoll nutzen kann...
Aber Danke für den Link mit der Schärfentiefe. Dass der Bereich der Schärfentiefe bei meinen üblichen Bedingungen und der kleinsten Blende so gering ist (knapp 1,8 cm) war mir nicht bewusst.

Der Manuelle Modus ist eher sportlicher Ehrgeiz in Verbindung mit der Hoffnung, den Einfluss der eigens getätigten Einstellungen untereinander besser zu verinnerlichen als wenn die Kamera mir das abnimmt. Dadurch habe ich zwar mehr Ausschuss (wobei man bei RAW in Lightroom echt viel retten kann, wenn nicht zu stark über-/unterbelichtet wurde, wie ich festgestellt habe), aber mit der Zeit hoffentlich auch ein besseres Verständnis.
Landschaftsaufnahmen mache ich eher selten. Ist bei den billigen Adaptern auch eher schwierig, da die Unendlich-Fokussierung teils nicht mehr so ganz hinhaut.

PS: Bei Partyfotos mit viel Bewegung kommt das Standard-Kit drauf und der Autofocus wird angeschaltet. Ehe ich da sonst abgedrückt hab', ist die Party vorbei. ;-)
 
In den nächsten Tagen nochmal mehr (war nen langer Arbeitstag heute) aber bei deiner Kamera solltest du für die Auto-Iso Einstellung auch nen Bereich festlegen können. Also als Beispiel: Iso darf nicht höher als 800....
 
Wenn du sagst, die Zeitautomatik macht zu kurze Zeiten, nimm Blendenautomatik? Und im worstcase manuell mit ISO Auto. "Vollmanuell" zu fotografieren, nutze ich nur, wenn ich wo bin, wo sich die Umgebung nicht verändert. Sprich nachts bei Langzeitbelichtungen, im Studio mit Blitzen, etc. Bei sonstigen Situationen, wo sich das Licht schnell ändert (Wanderung, Geburtstage, eben ohne Lichtkontrolle) nutze ich immer Automatiken mit. Bis ich die Kamera eingestellt habe, ist das Motiv ja weg :D
 
Zeitautomatik ist für Freistellungen am besten. Und da wieder gekoppelt mit einer ISO-Automatik, damit die Blende möglichst lange offen bleiben kann. Moderne Sensoren verkraften verbunden mit guter Software problemlos ISO 8000-12.800.
 
Wenn du sagst, die Zeitautomatik macht zu kurze Zeiten, nimm Blendenautomatik?

Mache ich ja deshalb schon. ;-)
Werde denke ich wenn ich das nächste Mal losziehe, der Iso-Automatik (mit Obergrenze) noch 'nen Versuch geben, wenn ihr das alle empfehlt.

Zeitautomatik ist für Freistellungen am besten. Und da wieder gekoppelt mit einer ISO-Automatik, damit die Blende möglichst lange offen bleiben kann. Moderne Sensoren verkraften verbunden mit guter Software problemlos ISO 8000-12.800.
Ich muss sagen, dass ich es ab einer ISO von 1200 schon als zu verrauscht empfinde. Aber wohl besser als gar kein Bild...
 
Die Alpha 6000 kann bis ISO 10.000 noch "okaye" Fotos machen, allerdings eher Ausnahme denn Regel.

@Meta: Wie ich geschrieben habe, Zeitautomatik sollte in 80% der Fälle gut sein, wenn man etwas schnelles fotografieren möchte, dann geht man halt auf die Blendenautomatik (für zB 1/250). Freistellung ist dann meist nicht so wichtig wie eine kurze Belichtungszeit.
 
Da lob ich mjr meinen Vollformat-Sensor bei hohen ISOs das ist schon klasse. ISO 12.800 ist in der Dämmerung oft ganz geil und hat so einen pseudo HDRi Effekt. ISO 100.000 ist dann aber auch krass vertauscht :D Imho sollte aber auch ISO 800 noch gescheite Ergebnisse liefern.
 
Bin gerade ein bisschen heiß auf die Sony A6500, hatte eigentlich angepeilt und dafür gespart mir die A7SII als 600D-Nachfolger zuzulegen, aber die Tatsache, dass ich meine APS-C Objektive dort nicht direkt für 4k-Aufnahmen nutzen kann ist irgendwie ein Dealbreaker für den Preis. Im Vergleich mache ich da bei der A6500 dann kaum Abstriche, vor allem da sie weniger als die Hälfte kostet.

In Kombination mit dem ist das schon sehr verlockend, vor allem weil da demnächst der Nachfolger mit integriertem Follow-Focus erscheint.. bleibt nur zu hoffen, dass Sony entsprechend supportet wird, sieht laut meinem aktuellen Wissensstand nämlich anders aus, aber abwarten.
 
Hab hier gerade die Sony a6300 liegen, schon ein nettes Spielzeug. Und auch so schön handlich. Überlege auch von der Canon 6d umzusteigen auf eine etwas weniger klobige Kamera. Da macht die a6300 mit Kit schon eine gute Figur. Und man kann problemlos ggf. Canon Objektive per Mount dran schrauben. Oder halt die a7. Vollformat ist halt schon echt geil. Gerade bei höherem ISO rauscht die kaum. Aber kostet halt das Doppelte.

Zur a6000. Brauchst du die neuen Funktionen wie mehr interner Speicher, Touchscreen usw. das es den Mehrpreis rechtfertigt?



Mit dem Canon 24-70 ist die dann auch nicht mehr ganz so klein :D
 
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