Die
hat nie das eigentliche Ziel erreicht und ist im aktuellen Zustand
völliger Bullshit.
Das Ziel des Kabinetts 1972 war die vollständige Legalisierung von Cannabis, um die Heroinschwemme speziell in Amsterdam effektiver bekämpfen zu können, indem die Polizeit nicht mit Cannabisfällen von den echten Problemen abgehalten werden sollte. Man konstatierte damals, dass ein verantwortungsvoller Umgang mit Cannabis und Hasj sehr wohl möglich sei. Zur vollständigen Legalisierung kam es wegen internationaler Abkommen nie.
Für User ist die Duldungsregel (5 Gramm im Besitz und/oder 5 Pflanzen zu Hause) ok, bei 5,1 - 30g wird idR beschlagnahmt und von Handel ausgegangen, ab 30g wird es als Straftat geahndet. Konsum in der Öffentlichkeit ist
NICHT erlaubt. Werden die 5 Pflanzen bei jemandem gefunden, werden diese dennoch beschlagnahmt. Seltsam.
Der Witz ist: ein Coffeeshop darf max 500g bevorraten (in großen Läden wie z. B. dem Mississippi in Maastricht gehen - bzw. gingen, ich rede von den 90-ern - diese 500g in ca. 30 Minuten über die Ladentheke). Aber der Lacher des Tages ist, er darf es
.
"Denn obwohl der Verkauf von Cannabis-Produkten dort erlaubt ist, ist die Beschaffung der Ware verboten. Coffeeshop-Betreiber dürfen sich beim Einkauf also nicht erwischen lassen. Fehlender Mut und Konsens von Seiten der Politik verhindern bislang, dass dieses Dilemma gelöst wird."
WTF?! Das muss mir mal jemand logisch erklären. Eine sinnvolle Regelung ist das zumindest für die Shopbetreiber sicher nicht.