[Politik und Gesellschaft] Bundesgerichtshof lässt Intersexualität nicht als drittes Geschlecht zu

Intersexualität ist kein drittes Geschlecht. Das hat der XII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs (BGH) nun entschieden. Eine 1989 geborene Intersexuelle, die als Mädchen im Geburtenregister eingetragen ist, wollte als Geschlecht "inter" oder "divers" eintragen lassen.

Hierzu hat sie eine Genanalyse vorgelegt, die beweisen sollte, dass sie weder Frau noch Mann ist. Nach Meinung des BGH lässt das Personenstandsgesetz eine solche Eintragung jedoch nicht zu.

Wie die Kampagnengruppe "Dritte Option" mitteilte, soll seitens der Klägerin im kommenden September Verfassungsbeschwerde gegen diesen Beschluss eingelegt werden.



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Nicht der Mensch bestimmt über sein Geschlecht, sondern die Natur. Gut so.

Mann und Frau. Nicht mehr und nicht weniger, so wie es die Natur gegeben hat.
 
Ist so einfach solchen Unfug zu labern wenn man so ignorant ist was?

Was ist deine Grenze für Man/Frau? Penislänge? Denn was Chromosmkombinationen angeht gibts ja offenbar doch mehr als 2 Möglichkeiten. Oder regelt man all diese "Irrtümer" der Natur über eine Endlösung?
 
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So wie es auch eingeschlechtliche Arten gibt, hat die Natur auch ein drittes Geschlecht vorgesehen. Sonst würde es keine Intersexuellen geben.

Es existiert kein Drittes Geschlecht. Geschlecht ist mit weiblich und männlich ein Gegensatzpaar wie warm und kalt oder wie hell und dunkel. Solche Gegensatzpaare dienen den Menschen als Orientierung im Ungefähren.

Empirisch existieren nicht mal zwei Geschlechter in Reinform, weil jeder Mensch aus dem Weiblichen und Männlichen zugeordneten Zügen gemischt ist. Es gibt den weibischen Mann, der eine männliche Frau heiraten und sich in der von der Frau ihm zugewiesenen passiven Rolle wohlfühlen wird, es gibt das Gegenteil, den betont virilen Mann, der am Ende seiner Tage das Altersmatriarchat erlebt, und es gibt jede Menge Zwischenstufen. Die Welt wäre langweilig, gäbe es diese Phänomene nicht.

Neue Geschlechter erfinden ist nicht Sexualaufklärung, sondern deren Gegenteil. Eigentlich geht es um Ausgrenzung. Die „anderen“ sind mir ganz fremd, sagt der Verdrängungskünstler. Sie sind anders als ich, nämlich eine anderes Geschlecht.

Dann kann er sich wieder als Mann fühlen, der mit all diesen verstörenden Sauereien nichts zu schaffen hat.
 


Erst isolieren, dann drangsalieren, schließlich liquidieren.

Nach diesem Konzept lief es in den 20ger Jahren und dann 1933. Der Staat hat es gern, wenn man ihm ein Drittes Geschlecht auf dem Silbertablett serviert, schön wissenschaftlich garniert.

Das Dritte Geschlecht, sind das vielleicht in Analogie zur Tierwelt die Drohnen?
 


Was macht Dich so sicher, dass man sie nicht betrachten und behandeln wird, wie wenn sie unnütze Drohnen wären?

Ich sehe schwarz, wenn Menschen als "Drittes Geschlecht" identifiziert werden.
 


Was macht Dich so sicher, dass man sie nicht betrachten und behandeln wird, wie wenn sie unnütze Drohnen wären?

Ich sehe schwarz, wenn Menschen als "Drittes Geschlecht" identifiziert werden.

Ich weiß ehrlich gesagt garkein Argument was für deine Seite sprechen sollte.
Meinst du wir brauchen einfach Ersatzjuden, die man jetzt mit nem anderen Geschlecht definiert?
Ist das ernsthaft dein Bedenken?
 
Ich glaub was man erstmal brauch ist einen Grund für den gesellschaftlichen Geschlechterblödsinn. Wie schon vorher angedeutet sehe ich keinen praktischen Nutzen in dieser willkürlichen Aufteilung nach Geburtskastensystem. Haben ja auch schon andere angemerkt das es heute eigentlich keine relevanz mehr haben sollte weil die meisten Regelungen nur historischer Sexismus sind. So halt irgendwie alle außer die medizinischen Akten und die sind ja wohl in höchstem Maße privatscheiss der nix in der Öffentlichkeit zu suchen hat.

Also meiner Meinung nach entweder Gender nach Wunsch oder garnicht.

Alles andere ist nur gesellschaftliches Konstrukt um Diskriminierung zu rechtfertigen. Nach meiner Erfahrung meistens zum Vorteil für alle die nicht als Männer deklariert wurden. So formuliert man das doch heute oder?
Hab mal was interssantes gehört das Hilfsorganisationen nicht sagen dürfen das sie auch Männer unterstützen weil das Problem dann als nicht relevant betrachtet wird.

In dem Sinne:
Rettet alle, aber alle außer Männern zuerst!
Manche sind eben gleicher als andere.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die jetzigen gesetzlichen Regeln stehen für einen sinnvollen und und praktikablen Umgang in diesen Angelegenheiten.

Per Definition gibt es 2 Geschlechter und diese gilt es zu bestimmen. Ist eine Bestimmung nicht möglich, so bleibt das Geschlecht unbestimmt.
Daraus ein weiteres Geschlecht abzuleiten ist unsinnig und würde zu weiteren Problemen führen.
Die Unlogik ergibt sich schon sprachlich, wenn dann ein Geschlecht als Unbestimmt (divers, inter oder dergleichen) bestimmt würde.

Wie Nero schon angemerkt hat, sind die Ausprägungen fließend und die Definitionen beziehen sich auf die beiden Extreme.

Diesen Extremen kann man nun etwas zuordnen. Falls nicht, dann unterbleibt dies.

Würde man nun eine Geschlecht dazwischen definieren, würde sich die Frage nach dem wie stellen. Denn dann wird es wirklich schwammig. Heute kann man sich festlegen, oder man läßt es.
Bei einem 3 Geschlecht wird es erneut Leute geben, die sich nicht festlegen wollen. Es wird anfangen mit den Divers mit Neigung zu weiblich und den Divers mit Tendenz zu männlich. Dann sind wir bereits bei 5 Geschlechtern.

Man kann dann natürlich das Geschlecht ganz abschaffen und sagen, alles ist relativ und alles ist fließend.
 
Je mehr ich drüber nachdenke - unabhängig vom üblichen - frage ich mich wirklich, warum man das überhaupt angeben muss?
Diese Angabe abzuschaffen weil "alles ist fließend" erscheint mir durchaus sinnvoll.

Homophobie und Diskriminierung wären dann ebenfalls erledigt.
Für das sonstige Zusammenleben ändert sich eigentlich nichts.
 
Homophobie und Diskriminierung wären dann ebenfalls erledigt.

Du verwechselst Geschlecht mit Neigung.
Im Geburtsregister steht nicht ob jemand schwul ist.


Btt.
Eigentlich ist der Eintrag wirklich ziemlich nutzlos.
Genau so nutzlos wie getrennte Duschen und Umkleiden.
Also ich hätte damals kein Problem damit gehabt, bei den Mädels zu duschen - währe sicher sehr "fließend" gewesen.
 


Komisch, dass Du von „Ersatzjuden“ sprichst. Es kann sich in diesem Fall nur um „Ersatzschwule“ handeln. Allgemein gilt: Was gewesen ist, kann sich wiederholen. Die Erweiterung des Spektrums menschlicher Möglichkeiten ist irreversibel.

Aber das ist im Augenblick meine geringste Sorge. Das Hauptrisiko sehe ich in Forderungen, die ein Normalmensch, der kaum über die Runden kommt, nur als Provokation begreifen kann. Man soll sich das Geschlecht aussuchen können, wo es doch normalerweise nicht mal mit dem Berufswunsch klappt und schon gar nicht mit der späteren Karriere. Unter diesen Bedingungen entstehen Ressentiments wie von selbst.

So reich, dass sich jeder eine Geschlechtsumwandlung leisten kann, sind wir noch nicht. Und mir graut vor dem Tag, wo die Minderbemittelten den Eliten deren eigene Rücksichtlosigkeit heimzahlen werden. Großes Geschrei, und eine wirkliche Katastrophe, wenn die AfD irgendwelche Wahlen gewinnt. Aber nicht ganz unverdient und die Quittung dafür, dass die Eliten nur Augen für ihren Pimmel hatten.
 


Aber woran macht man dann fest wer schwul ist?

muss man das?

Es gibt nur einen öffentlichen Ort wo Schwul sein von bedeutung sein könnte.
Das ist die Medizin.

Schwule sind nämlich nicht vom Blutspenden ausgeschlossen, weil sie schwul sind.
Sie sind vom Blutspenden ausgeschlossen, weil sie keine Kondome benutzen.

Das ist allerdings keine spezialität von Schwulen.
Menschen haben halt einfach mehr Angst vor Kindern, als vor Krankheiten.
Da schwule biologisch gesehen diese Angst nicht haben zu brauchen, ficken sie sich halt öfter mal Aids an.

Würd uns Heteros auch so gehen, wenn wir poppen könnten ohne dabei 8.000.000.000 überflüssigen Mensch in die Welt zu kacken :unknown:
 
Muss man nicht, darum gings ja. Siehe Kommentar auf den du das geantwortet hast.
Es gäbe dann keine öffentlichen Dokumente mehr die irgendwen schwul machen.

Ich war von ANfang auf der Seite man sollte diesen ganzen Unterscheidungsschwachsinn in der Gesellschaft sein lassen und aus allen offiziellen Dokumenten außer der Patientenakte streichen.
 
Wusste ich gar nicht...
Wird denn das Blut nicht auf AIDS untersucht?
Eine einzige verseuchte Konserve wäre doch schon eine Katastrophe - wie kann man sich da auf die Wahrscheinlichkeitsrechnung verlassen? Haben doch auch genug Heteros Aids?
 
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