[Politik und Gesellschaft] Erstmals seit kaltem Krieg: Bürger sollen 10-Tagesvorrat vorhalten

Erstmals seit dem kalten Krieg soll die Zivilbevölkerung angehalten werden, einen Vorrat an Lebensmitteln und Trinkwasser für 10 Tage vor zuhalten.
Das Konzept hierfür wurde bereits 2012 seitens der Regierung in Auftrag gegeben. Die Bevölkerung soll im Katastrophen- oder Angriffsfall in der Lage sein, sich in der Anfangsphase selbst zu versorgen. Laut Bundesregierung wird ein Angriff jedoch als "äußerst unwahrscheinlich" eingestuft.

 
Wasser

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Essen

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Verteidigung

 
Also mal vom Wasser abgesehen - wer hat nicht eh für 14 Tage was zu fressen im Haus? Ich mein alleine von den Nudeln die ich daheim hab könnte ich 14 Tage leben :unknown: Schätze mit allen Vorräten sicher 2 Monate.

Aber meinen die das echt ernst? :confused:
 
das sind Empfehlungen falls etwas passieren sollte. Das muss jetzt kein bewaffneter Konflikt sein sondern kann eine Naturkatastrophe sein. Oder Kollaps vom Bankensystem wodurch man nicht mittels bankomatkarte zahlen könnte.
 
Naja ich wunder mich halt das man so was extra empfehlen muss. Wir reden von 14 Tagen, nicht von einem Jahr! Dachte so viel Essen hat jeder eh irgendwie rumliegen... Das mit dem Wasser wäre bei mir eher ein Platzproblem.
 
Ich denke bei Vorsorge muss man einfach mit einer Eintrittswahrscheinlichkeit arbeiten.

Wenn ich z.B. An die Hamburger und Magdeburger denke, hätte ich an deren Stelle ein paar Dosen Ravioli auf dem Dach.
Man muss jetzt nicht übertreiben und sich für die Apokalypse eindecken, aber so 3 - 5 Tage sollte man schon überleben können.


Man muss auch garnicht paranoid sein.
Man bedenke einfach folgenden kleine Punkte:

Die meisten Läden bedienen sich kleiner Lager und stetiger Lieferungen.
Wie anfällig ist das Logistsystem in meiner Umgebung, wie viel Vorrat kann der Laden halten?

Wohne ich in einem Gebiet mit besonderer Gefährdung?
Erbeben in der Eifel, Unwetterzonen, Hochwassergebiete, Kälteplätze.

Wie häufig sind solche Dinge in meiner näheren Umgebung in den letzten Jahrzehnten vorgekommen?


Also, wenn ich in Hamburg leben würde, hätte ich z.B. ne Dose Ravioli auf dem Dachboden.



Man muss gar nicht von einer apokalyptischen Katastrophe ausgehen.
Es reicht ja schon, dass die Autobahn, oder Bundesstraße mal 3--5 Tage ausfällt und man bekommt bei Lidl kaum noch was.


Nen ganzen Atombunker zu bauen, halte ich allerdings für überflüssig.
Wenn die Katastrophe so hart sein sollte, kann man ehrlich gesagt auch sein lassen :unknown:
 
Also, wenn ich in Hamburg leben würde, hätte ich z.B. ne Dose Ravioli auf dem Dachboden.
Darum meine Verwunderung. Ich hab auch so immer zwei Dosen Ravioli im Schrank stehen, einfach falls ich mal Bock drauf hab :unknown:

Also ich schaff es im Normalfall noch nichtmal dafür zu sorgen, dass Sonntags was zu essen da ist.
Ich bestelle auch regelmäßig Sonntags was zu essen. Aber nicht unbedingt weil ich sonst verhungern müsste sondern eher weil ich das was ich mir gerade so lecker vorstelle nicht da hab. Aber darum gehts ja hier nicht.

3-6 Packungen Nudeln, 500g+ Reis, getrocknete Bohnen, Linsen, Sauerkraut, Bohnen in der Dose, Dosentomaten, Dosenfisch, Aufbackbrötchen, irgendwelche Gemüse und Zeug in Gläsern. So was hat man doch eh immer da (und ich leg es echt nicht drauf an). Dazu noch Gefrierschrank und Zeug im Kühlschrank...

PS: Wer kann sich noch an die Zeit kurz nach Tschernobyl erinnern? Da haben meine Eltern damals einen kompletten Kellerraum mit Dosenfraß gefüllt :o Frischen Gemüse und Obst war ja echt ne Zeit lang Tabu... Dosenpfirsiche *schauder
 
1986 war das und ich erinnere mich gut. Milch war zuerst aus den Regalen genommen. Meine Eltern haben immer schon den Keller voll gemacht, ob Kartoffeln und dass ganze Eingemachte reichte mehrere Monate. Gefrier und Kühlschränke sind zwar immer voll aber bei Stromausfall ist Ende. Gelobt sei der welcher einen eigenen Hof besitzt, Hühner und das ganze Zeugs und selber anbaut. Was zum Tauschen wäre gut. Zigaretten und Kaffee und Alkohol. Obwohl den meisen geht es ab was da gesagt wurde, die registrieren und vergessen gleich. Sollte dies wirklich mal kommen stehen die meisten vor ihren eigenen Trümmern, man kennt es heut nicht mehr im Überfluss. Mein Jahrgang 1962 schon, wurde so anerzogen und ist mit Sicherheit nicht dass schlechteste. Da habe ich viel von den Eltern abgeschaut und übernommen. Nicht um für den Fall der Fälle etwas zu haben, sondern auch ganz oft aus Kostengründen und auch aus Faulheit jeden zweiten Tag einkaufen zu müssen. Wasser? Hält sich mehrere Jahre und es ist immer jede Menge im Keller. Kennt und macht heute nur ein geringer Teil der Befölkerung, muss jeder selber entscheiden.
 
Grad schon mit meinen Eltern abgeklärt, sie horten Wasser und Dosenfutter. Ich drucke ihnen gerade ein Schild, dass sie mich kennen. Das hängen sie dann raus und es traut sich eh keiner :T
 
3-6 Packungen Nudeln, 500g+ Reis, getrocknete Bohnen, Linsen, Sauerkraut, Bohnen in der Dose, Dosentomaten, Dosenfisch, Aufbackbrötchen, irgendwelche Gemüse und Zeug in Gläsern. So was hat man doch eh immer da (und ich leg es echt nicht drauf an). Dazu noch Gefrierschrank und Zeug im Kühlschrank...
Ich habe zwei Packungen Tütennudeln im Schrank und eine Dose Feuertopf.

Vlt. sollte ich mein Katastrophenkonzept wirklich überdenken :D Aber Hamster werde ich jetzt nicht kaufen, wie alle empfehlen.
 
Leute, kauft Hamster und stopft sie ins Sommerloch.

Meine Eltern haben immer schon den Keller voll gemacht

Vergesst die Windeln nicht. :D

Seit Tschernobyl steht hier immer für ca. zwei Wochen Dosenfutter und Wasser rum. Über mehr mache ich mir keinen Kopf.

Hygiene Artikel für 10 Tage kann man schon irgendwo bunkern, genauso Klamoten.

Bring freudenkind nicht auf komische Ideen. Sie behauptet eh schon, dass Klamotten ein MHD haben. :D
 
3-6 Packungen Nudeln, 500g+ Reis, getrocknete Bohnen, Linsen, Sauerkraut, Bohnen in der Dose, Dosentomaten, Dosenfisch, Aufbackbrötchen, irgendwelche Gemüse und Zeug in Gläsern.

Für getrocknete Lebensmittel müßte man ja zusätzliches Wasser einplanen. Und Campingkocher sollte man dann auch im Haus haben.
 
@godlike: Mit dem Wasser? Oo Du bist doch Single. Wasser wurde 2 Liter am Tag fuer eine Person angegeben, fuer 5 Tage, vorzuhalten. Das sind doch gerade mal 10l bei dir. Das ist ca. 1 SixPack vin den 1,5l Flaschen.
 
Also ich hab halt so viel im Haus - nicht weil ich mich auf was vorbereiten möchte - sondern weil sich das halt ansammelt. Ist das nicht normal? Also ich kenne keinen der keine Vorräte daheim hat. Nudeln und Zeug braucht man ja eh immer.

Du bist doch Single. Wasser wurde 2 Liter am Tag fuer eine Person angegeben, fuer 5 Tage, vorzuhalten. Das sind doch gerade mal 10l bei dir. Das ist ca. 1 SixPack vin den 1,5l Flaschen.
Ja, so gesehen habe ich das dann eh immer im Haus. Habe da gerade ganz andere Mengen im Kopf gehabt weil ich die Mengen an Essen, und wohl auch an Wasser, sowieso da hab. Selbst Säfte hab ich einfach so 5 bis 6 Liter meistens da.

Call me the über Prepper :D
 
Wasser ist das kleinste Problem. Hab einen 1000 Liter IBC hinterm Haus mit Regenwasser. Kann man durch nen Kaffeefilter oder was auch immer gießen und abkochen.

Bier, Cola, Alk ist eh reichlich vorhanden.

Einen Gaskugelgrill der sich auch als Gasherd und Backofen eignet.
5 11Kg-Flaschen sind eh immer in der Garage.
Dosenravioli sind auch immer 2-3 Dosen da. Kann man auch auf 10 aufstocken.
Dosenobst ist auch da.
Dosenfisch in allen Variationen, Bockwurst in Dosen und Schmierwurst sowie Sülze in Einmachgläsern. Dosengulasch könnte man sich noch hinstellen.
Nudeln, Reis, Brotbackmischungen. Ketchup, diverse Gewürze, Senf.

Kartoffeln gibt es auch fertig gekocht und geschält in Gläsern. Über Jahre haltbar. (Hab ich zur Zeit nicht eingelagert)

Alles sortiert nach MHD.
Gelegentlich das älteste auf brauchen und durch neues ersetzen.

Batterien und ein Einsatzbereites Radio.
Eventuell einen kleinen Generator für Strom. Für alle die Heizöl im Keller haben, bietet sich ein Generator mit Diesel-Motor an.

Ich könnte nicht nur 10 Tage sondern min. 3 Monate durch halten.:T
 
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