[Technik] Compositing-Software Blackmagic Fusion für Linux veröffentlicht

Blackmagic Fusion ist eine Compositing-Software die auch professionellen Ansprüchen gerecht wird. Das Programm wurde zum Beispiel für Filme/Serien wie Breaking Bad, Thor oder The Amazing Spiderman 2 eingesetzt. Wie der Hersteller bekannt gegeben hat, wurde nun eine Linux-Version von Fusion veröffentlicht. Diese ist kostenlos erhältlich und kann uneingeschränkt für private und kommerzielle Projekte eingesetzt werden. Im zum großen Bruder Fusion Studio gibt es gewisse Einschränkungen im Funktionsumfang. Diese beziehen sich aber hauptsächlich auf das Network Rendering und Filme in 3D.

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So langsam wird es ja was mit professionellen "Nischenprogrammen" unter Linux. Aus dem Bauch heraus kann ich mir vorstellen, dass zwei meiner Bekannten nun vermutlich auf Linux umsteigen werden.
 
Fehlen nur noch gescheite Programme zur Bildbearbeitung dann wäre ich langsam auch bereit... :D
 
BM wird sein Geld wohl auch eher mit Hardwareverkäufen machen. So wie bei Mac OS wird die Software wohl mit den Hardwareverkäufen finanziert. Von einer kostenlosen Fusion Version dürfte sich BM einen Werbeeffekt versprechen. Vermutlich laufen viele der BM Komponenten intern mit modifizierten Linux-Systemen, daher ist die Nachbearbeitungssoftware in Linux nur eine logische Konsequenz.
 
Hoffe, dass Adobe endlich mal "nachzieht". Office-Software gibt es schon zu hauf für Linux, auch wissenschaftliche Programme laufen sogar eher unter Linux als unter Windows (Stichwort CERN/LHC). Nur die Software für Kreative unter Linux ist eher unterbesetzt.
 
Weil die doch alle auf Apple hocken.
Ich frage mich ja eher warum Adobe sowas für Windoze entwickelt.

BTW: Müsste es nicht total einfach sein, eine Art Apple-Wine (nein liebe Hessen, nicht was ihr denkt) zu schreiben um Mac-Software auf Linux auszuführen?
Sind doch im gegensatz zu Windows auch noch großteils gleiche Libs
Oder gibts sowas sogar?
 
Fehlen nur noch gescheite Programme zur Bildbearbeitung dann wäre ich langsam auch bereit... :D

Ja ich lasse zwei Programme unter Wine laufen. Photofiltre und IrfanView, also gebe ich dir recht. Da die Programme aber auch recht schmal sind ist das in Ordnung. Ich denke wer sich richtig reinfuchst kann mit Gimp genauso Dinge anstellen wie mit PhotoShop, aber die umständlichkeit bei dem Programm bleibt, in dem Bereich muss ich sagen hat Windows tatsächlich die Nase vorn und das sage ich als Ubuntuuser seit 2006.
Edit: Aber es gibt schon eine Menge

...und wenn das hier schon wünsch dir was ist, dann bitte endlich ein gescheites CAD, wenn möglich sogar ArchiCAD für Linux, das wärs
 
Ja ich lasse zwei Programme unter Wine laufen. Photofiltre und IrfanView

Also ich finde, ist eine bessere Alternative zu IrfanView. Sieht so aus:

JuU51vO.png


Die Oberfläche kann komplett angepasst werden und man kann seine eigenen Aktionen erstellen, die auch mit Tastenkombinationen abgerufen werden können.

PhotoFiltre fand ich immer recht umständlich, da würde ich eine Einarbeitung in GIMP empfehlen. Für was nutzt du das denn hauptsächlich? Wenn es nur kleinere Korrekturen an der Farbe oder dem Bildausschnitt sind, ist vielleicht einen Blick wert (das ist quasi ein modernes Remake von Paint.NET).
 
Ich bevorzuge GwenView: Es ist sehr übersichtlich, schnell, zeigt Bilder im RAW-Format und beliebig auswählbare EXIF-Daten an.
gwenview.jpg
 
Ich denke wer sich richtig reinfuchst kann mit Gimp genauso Dinge anstellen wie mit PhotoShop
Will hier keine Linux VS Windows Diskussion anfangen aber dem ist leider nicht so. Gimp ist nett wenn man mal die Urlaubsfotos verkleinern will aber zum ernsthaft Arbeiten einfach nicht geeignet. Man kann ja nicht mal in einem Arbeitsschritt ein ausgeschnittenes Bildelement Drehen und spiegeln ohne das man es zwischendurch rastern muss. Das ist einfach albern. So gibts da einfach unglaublich viele Funktionen die Gimp nicht bietet + das man die ganzen Zusatzfunktionen mit anderen Adobe Produkten nicht hat (drag & drop von ner PSD z.B. in Aftereffekts, InDesign usw.). Dazu kommt das es halt eh viel zu wenig Auswahl für Linux gibt. HDRI-Tools, Stitching Tools, Pano Tools, Entwickler Tools. Einfach unmöglich mit nem Linux Rechner zu arbeiten leider.

@phre4k: Weil die doch alle auf Apple hocken.
War vor 15 Jahren mal so. Heutzutage haben nur noch so Pseudografikhipser im großen Stil Apple. Allen anderen ist das viel zu teuer. Wer kauft sich schon nen Appel für 2,5k wenns die selbe Leistung fpr 1/3 gibt :D

YMMD :D
 
Man kann ja nicht mal in einem Arbeitsschritt ein ausgeschnittenes Bildelement Drehen und spiegeln ohne das man es zwischendurch rastern muss.
Doch, das geht, seitdem alle Werkzeuge auf GEGL (GPU-beschleunigte Operationen) umgestellt wurden.

Was mir persönlich weitaus mehr fehlt sind Einstellungs- und Effektebenen und die umfangreichen Pfadwerkzeuge sowie die "einfache" Bearbeitung von Masken. Nondestruktive Bildbearbeitung geht mit GIMP quasi gar nicht.

Da dürfte Krita schon eher ein Photoshop-Konkurrent sein. Viele professionelle Zeichner sind mittlerweile auf umgeschwenkt, da es in dem Bereich wohl sogar besser sein soll als die "eierlegende Wollmilchsau" Photoshop. Kann dazu aber selbst wenig sagen, meine Anforderungen deckt sogar Pinta ab ;)

drag & drop von ner PSD z.B. in Aftereffekts, InDesign usw.
Das ist meiner Meinung nach auch ein gutes Argument. Diese ganzen FLOSS-Tools bräuchten , um ein gemeinsames Austauschformat zu etablieren.

Entwickler Tools. Einfach unmöglich mit nem Linux Rechner zu arbeiten leider.
Okay, du hast keine Ahnung von Entwicklung. Mittlerweile kann man selbst .NET auf Linux entwickeln, selbst Microsoft hat mit eine (FLOSS!) Entwicklungsumgebung für Linux kreiert, da viele Entwickler dort gerne mit Linux arbeiten. In so ziemlich jeder Linux-Distribution sind Entwicklertools besser integriert als unter Windows (Stichwort Paketmanager) und kosten zudem nichts – anders als bei OS X. Demnach ist Linux insbesondere für junge, angehende Programmierer eine valide Option.

War vor 15 Jahren mal so. Heutzutage haben nur noch so Pseudografikhipser im großen Stil Apple. Allen anderen ist das viel zu teuer. Wer kauft sich schon nen Appel für 2,5k wenns die selbe Leistung fpr 1/3 gibt :D
Abgesehen davon sind die Mac Pro auch nicht mehr das, was sie mal waren. Apple ist mittlerweile eine Firma, die sich nahezu ausschließlich an Privatanwender wendet.

Apple-Wine […] um Mac-Software auf Linux auszuführen?
Das ist u.A. wegen Cocoa nicht ganz so einfach, wie man sich denken könnte – da ist es sogar mittlerweile einfacher, Windows-Krams auf Linux zum Laufen zu bekommen:

Apple lebt eben auch von seiner Software. Das ist alles closed source, auch wenn Apple gerne so tut, als würden sie Open Source ganz toll finden (z.B. CUPS) sind sie dennoch nach wie vor ein faschistisches Unternehmen – siehe bspw. die Inkompatibilität der GPL mit dem App Store.
 
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