US-Präsidentschaftswahlen 2016

Was soll man über Sanders denn noch sagen?

Jedenfalls mehr als zu den anderen beiden Bewerbern. Die sind einfach durchgehechelt und abgekaut.





Was verstehst Du unter eine Senders- Debatte? Eine Debatte um seine Positionen oder um seine Chancen?

Um seine Positionen. Vielleicht lerne ich dabei was. Irgendwas, das ich noch nicht wusste.
 
Hrmhrm.
warten wir bis heute Abend.

Trotzdem denke ich, dass du recht hast :(
 


Meine Güte, Nero. Nicht die USA war das Land, welches die Wende im 2. WK herbeigeführt hat. Die haben doch erst mitgemischt, als Russland schon feste dran war, die Deutschen zurückzudrängen.
 


Meine Güte, Nero. Nicht die USA war das Land, welches die Wende im 2. WK herbeigeführt hat. Die haben doch erst mitgemischt, als Russland schon feste dran war, die Deutschen zurückzudrängen.

Kriege sind immer auch ein Wettstreit der Volkswirtschaften.

Der amerikanischen waren alle anderen Unterlegen. Mit den USA verbündet zu sein hieß, dass alls Nachschubprobleme gelöst waren.
 
Was vor allem daran lag, dass an der Spitze der Kriegsmarine bis 43 ein Hornochse stand, der geistig noch im 19. Jahrhundert feststeckte - und dessen Vorgesetzter war ein noch größerer Hornochse.


Edith merkt an, dass es hier eigentlich um die Präsidentschaftswahlen 2016 und nicht 1944 geht

Ich fürchte auch dass die Vorrunde vorbei ist. Wirklich schade, ich hätte gerne Sanders als Kandidaten gesehen.
Ich glaube immer noch, dass Sanders bei der Direktwahl bessere Chancen gehabt hätte.
 
Ich frage mich, wen Clinton wohl als Vizepräsidenten holen wird. Jetzt, wo sie die Kandidatin der Demokraten ist. Sie spricht bereits die selben Wählergruppen an wie Obama, ein Biden kann also nicht schaden. Sprich: Ein weißer, etwas konservativer alter Mann wäre gut.
 
Ich denke, dass sie das unglaubwürdig machen würde. Also noch unglaubwürdiger, als sie eh schon wahrgenommen wird. Sie ist halt kein linker Revoluzzer und so ein VP passt nicht zu ihr.
Clinton ist näher an Sanders Idealen dran, als Trump es je sein wird. Also werden höchstens die Protestwähler zu ihm wechseln, die "einfach mal frischen Wind" haben wollen. Dagegen werden die Sanders-Wähler mit linker Einstellung Trump verhindern wollen und daher für Clinton stimmen. Daher muss sie noch mehr konservative Stimmen holen.
So jedenfalls meine Rechnung ;) Ich bin gespannt.
 
@Dieter85:
Ich stimme deiner "Rechnung" zu.
Mit dem kleinen Nachsatz: Die, welche Sanders gewählt haben, da er keine Verbindungen zur Wirtschaftslobbys hat, könnten zu Trump gehen.
Der ist zwar die persongewordene Wirtschaftslobby, dennoch durch die finanzielle Unabhängigkeit nicht unattraktiv.

Ebenso hat Clinton sich bei dem Versuch Sanders die Wähler ab zu graben schon einigen seiner Themen angenommen (wenn auch nicht so tief/radikal/etc) sie ist also durch ihn schon vordergründig nach Links gerutscht.

Ich "prophezeie" einfach mal untypisches Wahlverhalten :unknown:
Republikaner die einfach NICHT TRUMP wählen und Demokraten die einfach NICHT Hillary wählen
Ebenso eine erhöhte Wahlbeteiligung, da sowohl Sanders als auch Trump die zu einem Teil Nichtwähler aktiviert haben, die eventuell bis zum ende politisiert werden.

Wird trotzdem eine interessante Wahl auch ohne The BERN!



Mal schauen, naja für Sanders heißt es jetzt wohl:
 
Hach ja :D



Schade, dass das Bild gelöscht wurde. :(

Man sagt, ein Bild sei besser als 1000 Worte.

Aber nicht für mich.

Würdest Du bitte mit Worten erklären, warum Du die die Seite verlinkt hast, und um welche Botschaft es sich handelt, falls es eine gibt?





Ich fand das ausgekotzte Gegröhle von "Ton, Steine, Scherben" schon immer garstig.

Verrate mir doch, warum Du diesen Mist wieder ausgräbst.
 
Zuletzt bearbeitet:


Ich fand das ausgekotzte Gegröhle von "Ton, Steine, Scherben" schon immer garstig.

Verrate mir doch, warum Du diesen Mist wieder ausgräbst.

Ich Mag sie halt:
Außerdem passte es sehr schön zu der Hypekultur die entstanden ist.
Das war um Sanders ja nicht zu schlimm wie damals um Obama, wo die Welt mit erschrecken feststellte, dass es ja doch noch ein an die Modalitäten der US-Demokratie gebundener Mensch und kein Heiland ist.

Dennoch war unter den Sanders Supportern eine ähnliche Stimmung.
Wenn Bernie erstmal gewählt, ist die Welt in Ordnung - egal wie sich das faktisch umsetzen lässt, einen Träumer interessieren keine profanen Hindernisse der langweiligen Realität.

Der Song passte halt so gut dazu, eben dem Traum vom Paradies, der sich aus geträumt hat und nun muss man mit der Realität hantieren um zumindest in die Nähe eben jenes Traumes zu kommen.

Zu guter letzt, nenne es meine romantische Ader, braucht jede Geschichte einen passenden Soundtrack :cool:
 
Sanders ist doch raus! Es hat keinen Sinn, dem nachzuweinen.
Es geht doch jetzt um Clinton vs. Trump, oder?

Ich bin unbedingt für Clinton, aber schätze das wird sehr sehr knapp.
Die Welt sollte sich auf Trump vorbereiten.
 
So voreilig würde ich da nicht sein, immer (wie ja auch schon öfters erwähnt) dran denken, der Hass auf Trump ist auch innerhalb der Republikaner so stark, das die vielleicht eher eine Clinton wählen als einen Trump.
 
Es gibt übrigens auch noch

Und


Die interessieren natürlich weniger, als der Fußpilz vom Nachbarn ... theoretisch kann man sie aber wählen :T
 
Dennoch war unter den Sanders Supportern eine ähnliche Stimmung.
Wenn Bernie erstmal gewählt, ist die Welt in Ordnung - egal wie sich das faktisch umsetzen lässt, einen Träumer interessieren keine profanen Hindernisse der langweiligen Realität.
Das sehe ich nicht so. Sanders Kampagne ist eher mit der von Ron Paul 2008 zu vergleichen, nicht mit Obamas: Alter weißer Mann verspricht eine Revolution und lauter Internet-Kiddies folgen ihm.
Obama hat keine Revolution versprochen sondern change, also Veränderung. Großer Unterschied ;)
 
@Dieter85:
Du magst recht haben, ich hab das eher an unerreichbaren Erwartungshaltung fest gemacht, als an der Bezugsgruppe.
Nun, seine Wahlergebnisse sind auch mehr als ein paar Internetkiddies

Ohne die Superdupaextrahardcore Delegierten steht es:

Hillary Clinton: 2,784 (includes 581 superdelegates)Bernie Sanders: 1,877 (includes 49 superdelegates)

2203 zu 1828

Das sind immerhin 45%-
Verloren ist verloren, versteh mich nicht falsch.
Es sind aber definitiv mehr als nur ein "paar" internet kiddes.
 
Zurück
Oben