Feminismus - Notwendig oder ein Druckmittel für Männer?

Stark sozial konstruiert erscheint mir die These von der Gleichheit von Mann und Frau. .

Das erscheint nicht nur so, sondern es ist so. Typisch Mensch eben, im Unterschied zu den Tieren, deren Lebensform nicht sozial konstruiert, sondern naturwüchsig sind.

Das Menschliche an der menschlichen Gesellschaft magst Du nicht? Tierisch wäre es Dir lieber?

Geht aber nicht. Wird nur gekünstelte Natürlichkeit, wie der Brutalo-Kult der Nazi.
 
Und wieder mal die Nazi-Keule... Und das Sozialverhalten von Tieren ist also angeboren und der Mensch "erlernt" es? Wie kommst du darauf?
 
q.e.d :D

Ist es nicht...
Wenn es das für dich ist, dann tust du mir WIRKLICH leid. Wäre kaum auszuhalten für mich. :unknown:
Ja, mit q.e.d triffst du den Nagel genau auf den Kopf.
Du bist das beste Beispiel dafür, dass es so ist. Denn selbst hier in der Diskussion musst du einfach Recht behalten. ;)

2. Ist Faschist derjenige, der ungleiche Rechte verteilen will, in dem Fall also DU ;)
Wieso sprechen wir eigentlich immer nur über die Verteilung der Rechte? Wie wäre es denn mal, wenn wir auch die Pflichten gleich verteilen?

Und hier dann mal wieder Lesestoff.



Eine sehr schöne Abhandlung zu der Frage, warum man sich in Plakataktionen gegen Gewalt gegen Mädchen ausspricht, nicht aber gegen Gewalt gegen Mädchen UND JUNGEN.
 
Wieso sprechen wir eigentlich immer nur über die Verteilung der Rechte? Wie wäre es denn mal, wenn wir auch die Pflichten gleich verteilen?


Weil alle Menschen die gleichen Rechte haben, unter ihnen das Recht auf Leben, aber Pflichten nur nach Maßgabe ihres Leistungsvermögen.

Deine Gleichverteilung der Pflichten ist bestialisch, weil sie impliziert, dass ein Lahmer das gleiche Pensum schaffen muss wie ein Sportler.

"Stark sozial konstruiert" ist es natürlich, einen Pflegefall am Leben zu halten, statt ihm "Euthanasie" amgedeihen zu lassen, wie es die Nazis taten, aber das unterscheidet im Idealfall die Gattung Mensch von den Tieren.
 
Nur interessehalber: Welche Rechte stehen denn eigentlich noch so aus für Frauen, hier in Deutschland / der westlichen, "1. Welt"?
 
Es geht nicht um Rechte im juristischen Sinne. In den USA bspw. haben Schwarze und Weiße gleiche Rechte, die Realität sieht allerdings ganz anders aus. Vielleicht ist genau dass das Problem in der Betrachtung: Im Vergleich zu vielen anderen Ländern haben die westlichen Staaten in den letzten 30 Jahren auf dem Papier weitestgehend die Gleichstellung von Mann und Frau erlangt, was offenbar vielen (Männern) die Illusion gibt, damit sei automatisch eine faktische Gleichstellung eingetreten.
 
@Gender-Theorie Grundannahme:
Was hat starken Einfluss auf unser Verhalten und Emotionen? Hormone.
In welchem wichtigen Punkt unterscheiden sich Männer und Frauen maßgeblich? Hormone.
qed

Generell ist das Risiko, belästigt und blöde angequatscht zu werden, für Frauen größer.
Dafür ist das Risiko belästigt und verprügelt zu werden, für Männer größer.

Ich weiß keine. Aber Meldungen wie der folgenden begegnet man auf Schritt und Tritt:

Männer verdienten auch in 2013 rund ein Fünftel mehr als Frauen
Frauen wählen eben schlechter bezahlte Berufe. Das ist ihr gutes Recht. Sie arbeiten lieber im Kindergarten als eine 60 Stunden Woche im Büro zu schieben. Ich glaube Frauen verdienen weniger, weil sie klüger sind als Männer.
 
Zuletzt bearbeitet:
Frauen wählen eben schlechter bezahlte Berufe. Das ist ihr gutes Recht. Sie arbeiten lieber im Kindergarten als eine 60 Stunden Woche im Büro zu schieben. Ich glaube Frauen verdienen weniger, weil sie klüger sind als Männer.

Wählen Frauen schlechter bezahlte Berufe, oder sind Frauen typische Berufe schlechter bezahlt?
Warum wählen Frauen diese Berufe? - Was hält sie davon ab, andere zu wählen?
Warum wählen Männer diese Berufe nicht? - Was hält sie davon ab, diese zu wählen?

Könnte da eventuell nicht ein Grund hinter hängen - wer weiß - wer weiß. ;)
 
Dafür ist das Risiko belästigt und verprügelt zu werden, für Männer größer.

Klassisches Eigentor, und typischerweise noch nicht mal bemerkt:

Vor diesen Irren, die Frauen belästigen und andere Männer verprügeln, kann man nur flüchten. Männer sind einfach bescheuert.

(Dein Denkfehler: Nicht zu bemerken, dass Männer in Deinem Beispiel Opfer UND Täter sind.)
 

Auch, wenn ich dir Grundlegend zustimme (passier häufiger in letzter Zeit - das macht mir Angst:

Ist Missbrauch und Gewalt (auch in Beziehungen) von Frauen ausgehend ein nicht zu vernachlässigender Faktor.
Der leider häufig von der Justiz (wenn er überhaupt angezeigt wird) unter den Tisch fallen gelassen wird.
Frauen spielen häufiger in der Schutzsuchenden Rolle Männer böswillig gegeneinander aus.
Auch scheinen einige Frauen den Grundsatz "Frauen schlägt man nicht" so zu verstehen, dass sie zuhauen und der Mann sich nicht wehren darf. Die Justiz sieht das häufig leider eben so.


Publik wurde diese Thematik übrigens erst durch Untersuchungen in lesbischen Beziehungen.
Die eine ebenso hohe Missbrauch und Gewalt Rate haben wie Hetero-Beziehungen (im Gegensatz zu Schwulen)
 
Wegzurennen und die Freundin im Stich zu lassen ist das allerallerletzte. ;)

Die Freundin soll halt auch rennen. Überhaupt alles, was Beine hat und kein Mann ist.


Ist Missbrauch und Gewalt (auch in Beziehungen) von Frauen ausgehend ein nicht zu vernachlässigender Faktor.

Das ist doch bekannt. Frauen machen alles, was auch Männer machen, nicht nur im "Roten Frauenbatallion", wie die Peking-Oper hieß.

Die sadistische Frau ist eine bekannte Figur nicht nur der Literatur. Man denke an Madame Tschäpe.
 
Zuletzt bearbeitet:

Ja, renn du mal vor einem angetrunkenen gewaltbereiten Assi weg.
Da hört man, dass du mit solchen Situationen wohl nicht viel Erfahrung hast - gut für dich.

1. Du musst nicht nur Rennen, auch davon kommen.
2. Du hast nicht immer vorteilhafte Kleidung an.
3. Du bist nicht immer in einer Flucht möglichen Situation
4. Du willst dem Assi auch nicht zugestehen, dass du dich fügen musst.

Ja weglaufen ist nicht immer so einfach, wie es klingt.
Zebras laufen auch weg, die Löwen hungern trotzdem selten ;)
 
Ja, renn du mal vor einem angetrunkenen gewaltbereiten Assi weg.
Da hört man, dass du mit solchen Situationen wohl nicht viel Erfahrung hast - gut für dich.

Ich meide solche Situationen. Das kann ich, weil ich dafür eine gute Nase habe. Ich weiß meistens vorher, wenn es wo brennt.
 
Der Genderfaschismus ist eine Sackgasse der Soziologie. Die klinische Psychologie befasst sich gar nicht mit diesem Quatsch.

Riesiger Schwachsinn. Ich würde mich vielleicht auf eine fachinterne Diskussion einlassen mit Fokus darauf, dass die Sackgasse durch stumpfe, theorieferne und -unbasierte politische Aktivismen entstehen könnte, aber nicht auf deine Behauptungen, die nur darauf hinweisen, dass du von dem, was du kritisierst, weniger Ahnung hast als du vorzugeben scheinst.

Zu dem letzten Satz deines Beitrags also in diesem Sinne folgendes:



Roughley, Robert A. & Morrison, Todd G. 2013. Introduction to the Special Issue on Sexual Orientation and Gender Identity in Counselling Psychology. In: Canadian Journal of Counselling & Psychotherapy. Jan2013, Vol. 47 Issue 1, p1-3
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Ach verdammt, es ist mir zu blöd jetzt für dich irgendwelche Literatur rauszusuchen. Ganz unabhängig von den Inhalten der Texte ist es schlichtweg falsch zu behaupten, die (klinische) Psychologie wäre auf dem Gender-Auge blind. Selbstverständlich befasst sie sich mit dem Thema, auf welche Art auch immer.
 
Riesiger Schwachsinn

Das würde auch auf die Genderforschung passen, die genauso ein modischer Hokuspokus ist, wie es vor 30 Jahren die Sozialisationsforschung war, mit viel Wichtigtuerei um restricted und elaborated code, damals gepriesen als Allheilmittel gegen die Benachteiligung der Unterschicht, tatsächlich aber eine gigantische Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für den akademischen Mittelbau.

Heute also nennt sich die Vergessensdroge Genderforschung. Sie soll vergessen machen die großen Fortschritte, die wir Sigmund und Anna Freud verdanken, weil die Wissenschaftler heute es als Zumutung betrachten, sich mit den Klassikern herumschlagen zu müssen.
 


Roughley, Robert A. & Morrison, Todd G. 2013. Introduction to the Special Issue on Sexual Orientation and Gender Identity in Counselling Psychology. In: Canadian Journal of Counselling & Psychotherapy. Jan2013, Vol. 47 Issue 1, p1-3
Was willst du mit dieser Quelle sagen? Unter den Autoren ist kein einziger Vertreter der klinischen Psychologie. Ich würde mich darauf versteifen, dass du nicht recht weißt, was das ist.

Die Gender-Theorie möchte, dass sich Frauen unfraulich verhalten. Glücklicherweise sind die meisten Frauen bessere Feministinnen. Sie tun dass, was sie seit X-Tausend Jahren am besten können und lieben. Sie strengen sich an, den Männern zu gefallen. Und das werden sie noch tun, wenn die Gender-Theorie längst ihren wohl verdienten Platz auf dem Müllhaufen der Geschichte gefunden hat.
 
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