Das ist leider falsch. Es sind unzählige Bündnisse gegen TTIP und die VDS auf der Straße, die größten Demos sind nicht die paar Pegida-Hanseln, sondern die 10.000-100.000 Menschen, die gegen TTIP und VDS auf der Straße sind und waren.
Ich bleib bei meiner Einschätzung, belegt durch 41%CDU Stimmen und der Mentalität:
"Tja, dann hat es eben nicht geklappt.""
So wirklich Konsequenzen ziehen, tut nämlich niemand.
Wenn wirklich so viele so dagegen wären, dann währe ja die Schlussfolgerung:
Sie wird nicht wieder gewählt, da diese aber fehlt...
Tatsächlich nützt das aber nichts, weil wir nicht nach der Legislaturperiode Vorstandsposten verteilen und die Wahrheit zwar am Ende siegt, die Lüge aber in der Zwischenzeit genug Schaden anrichtet. Welche außerparlamentarischen Mittel möchtest du denn noch anführen, die nicht gleich mit Bleivergiftung und Strick am Baum beginnen?
Die gesagten, nur sollte man sie eben nur wirklich nutzen und nicht mit einem eingezogenen Schwanz trotzdem sein Kreuzchen wieder bei Mutti machen.
Tatsächlich ist nicht die Anwendung hier das Problem, sondern das System. Kein Mensch würde heute auf die Idee kommen, zu einem Elektriker zu gehen und bei ihm ein komplettes Haus zu kaufen. Der Elektriker würde einem auch den Vogel zeigen und sagen, dass er zwar die Elektroinstallation in einem Rohbau machen kann, aber für den Rohbau selbst müsse man schon woanders hingehen. Zum Maurer zum Beispiel.
Bei der Demokratie ist es ähnlich. Ich mag die Union ja, in Bezug auf die Energiepolitik zum Beispiel. Ich halte sie nur für innenpolitisch inkompetent. Da wären mir die Piraten lieb. Die haben nur absurde Vorstellungen bezüglich Energiepolitik.
Die Tatsache, dass wir eine Partei für alles wählen, ist das Problem im System. Und der Grund, warum vieles so falsch läuft.
100% Zustimmung. Modulare Baukastendemokratie wäre mir auch lieber.
...und genau das will der Staat auch mit seinem Gewaltmonopol, nicht vergelten, sondern ausgleichen. Und genau deshalb greifst du im Falle der Notwehr automatisch (gewollt und geduldet durch das Gesetz) ins staatliche Gewaltmonopol ein.
Nope, tust du nicht.
Ich hab jetzt keine Lust meine gesamte Argumentation nochmal herzuleiten:
Gewaltmonopol vom Staat greift nur bei Gesetzesverstößen.
Notwehr ist im Gesetz verankert, damit kein Verstoß.
Damit kein Eingriff in das Gewaltmonopol.
Wie ich sagte, unsere Meinungen Festgefahren.
Es macht keinen Sinn, dir immer und immer wieder das Selbe her zu leiten und ein anderes Resultat zu erwarten, das währe verrückt.
Das ist leider falsch. Ich trete mit der völligen Unterwerfung unter das staatliche Gewaltmonopol das Recht an den Staat ab, zu entscheiden, was Recht und Unrecht ist, und nehme ihn dabei automatisch in die Pflicht, dieses für mich zu übernehmen. Kommt er seiner Pflicht nicht nach, sehe ich keinen Grund, warum ich ihm das Recht abtreten soll.
Du willst es nicht verstehen:
Deine Einschätzung von Gerechtigkeit ordnet sich der allgemeinen Unter.
Eben weil jeder eine andere hat. Du hast im Übrigen auch nicht die Position die Arbeit des Gerichts zu bewerten: "Hey der hat nur 2 Jahre bekommen, verdient aber 4, deswegen sperre ich ihn selber nochmal 2 in den Keller"
...was auch nur gültig ist, wenn man sich auch dran hält - also sowohl als dem Gesetz Unterworfener als auch als das Gesetz Durchsetzender. Und bei Letzterem hapert es bisweilen deutlich.
Nicht ganz Deutschland ist ein Ghetto;
Ja es hapert, aber nicht so deutlich wie du es vllt. denkst.
Dann ist Beleidung seit wann kein Antrags- bzw. Privatklagedelikt mehr?
Auch bei Antragsdelikten tritt der Staat als Kläger auf, jedoch nur nach Aufruf durch den Geschädigten.
Diesen Fehler sehe ich auch, allerdings als Resultat einer Jahrhunderte alten Tradition, dass man eben wenn nur seine Schlachter wählen kann, nicht die Freiheit davor.
Wilkommen in der Zivilisation:
Selbst wenn du einen runden Tisch mit 90Millionen Stühlen als Parlament aufbaust und jede Entscheidung zum Volksentscheid machst, ist die auch bei Enthaltung und Gegenstimme für dich bindend.
Es gibt da keinen Unterschied. Beide fällen ein Urteil, beide sind fehlbar, beide verändern den Lauf der Geschichte, im Großen wie im Kleinen.
Es interessiert nur das Gesetz, wie ich schon sagte:
Zuhause kannst du Urteilen wie du willst, solange dein Urteil keine Strafrechtlich relevante Konsequenz für irgend wen nach sich zieht.
Wer Verantwortung übernehmen will, muss Entscheidungen treffen und nach ihnen handeln, sonst übernimmt er keine Verantwortung. Und genau da tangieren wir wieder die Gesetze, wenngleich - wie ich ja immer wieder betone - dieser Spielraum auch gesetzlich geschützt ist, ein selbstverhängter Rückzug des Staatlichen Gewaltmonopols zur Aufrechterhaltung der Aktionsfähigkeit des Einzelnen.
Das stimmt. Auch wenn der Teil mit dem Gewaltmonopol wie oben schon erwähnt blanker Unsinn ist. Hast du die Freiheit zu tun und zu lassen, was du willst; Im rahmen der gesellschaftlichen Absprachen, genannt Gesetz/Verordnung bis hin zu Hausordnung.
Schön, dass du mir da beipflichtest. Wie ist es nun mit Flash oder dem Internet Explorer? Wenn Bugs zur Regel werden, wann wird dann das Programm selbst zum Sicherheitsrisiko? Irgendwann ist der Aufwand der Absicherung größer als der, komplett anders zu arbeiten.
Dein neues System sollte jedoch eine ähnliche/selbe Funktion erfüllen.
Das heißt statt dem IE Firefox, Opera oder Chrome zu nehmen ist ok.
(Frankreich hat z.B. eine anderes System als wir, England auch)
Demokratie hat nur den Zweck, die Bevölkerung eines Landes als Chef eines Landes einzusetzen.
Wenn dein System das besser kann, her damit.
Falsch: Gerechtigkeit ist wie Wahrheit, rein objektiv. Subjektivität in dieser Beziehung ist immer einem Mangel an Information geschuldet.
Ich kalibriere kurz das Bullshit-O-meter neu, du hast grade die Messskala gesprenkt:
These: Gerechtigkeit ist grundsätzlich Subjektiv.
Unterschiedliche soziale Umfelder haben unterschiedliche Gerechtigkeiten.
Dazu kannst du z.B. archaisches Recht "Auge um Auge" mit heutige, Recht "Auge um Schadensersatzforderung" heran ziehen.
Justitia trägt eine Waage, wie schwer jedoch die Gewichte sind, obliegt immer der Einschätzung der Gesellschaft.
Die These der Rationalisten, dass gleiche Information zu gleichem Ergebnis führen ist mehrfach hinfällig. Gesellschaft ist eben nicht Mathe.
Es hängt stark davon ab, wie schwer du Faktoren gewichtest und das ist individuell.
Opas Kriegsgeschichten sind aber genau der Fall, an dem deine Vorstellung von der Welt versagt, weil du genau diesen Fall nicht abgedeckt hast. Daher sind Opas Kriegsgeschichten durchaus interessant - sie sind der Stresstest der eigenen Welt- und Wertevorstellung.
Nein sind sie nicht,
Das du eine Exception einbaust, heißt nicht, dass du dein ganzes Programm auf die Exception hin auslegst. Das ist der unterschied zwischen "normal" und "Ausnahme"
Ich sehe nicht ein, warum ich für ein Spiel, das ich bereits original im Schrank stehen habe, ein zweites Mal bezahlen zu müssen, wenn ich es auf einem anderen System spielen möchte. Daher Raubkopie. Ich lasse mir auch auf meinem System nicht von einem Programm vorschreiben, welche anderen Programme ich zu installieren habe, daher Cracks. Beides illegal, trotzdem mir (und den meisten anderen Menschen) völlig egal.
Ja und es ist ein bewusster Gesetzesverstoß, damit bist du also auch bereit, die Konsequenz aus dem Verhalten zu tragen. War ja klar, dass du wieder ein hanebüchenes Beispiel nimmst.
Siehe den Punkt zu Opas Kriegsgeschichten, dann muss ich das nicht wiederhohlen.
Witzig - denn genau das Gegenteil sage ich dir seit Beginn. Gesetze sind zweitrangig, vorrangig ist das eigene Urteil. Erst, wenn dieses unvereinbar mit den gesellschaftlich akzeptierten Grundregeln kollidiert, spielt das Gesetz eine Rolle. Das setzt aber voraus, dass das Gesetz
a) gesellschaftlich akzeptierte Grundregel darstellt und
b) auch durchgesetzt wird.
Der Zusammenhang, dass Gesetze normalerweise aus dem Konsens gesellschaftlicher Moralvorstellungen resultieren ist dir wohl völlig Fremd. Deswegen ist es die Norm, dass deine Ansichten bit ihm übereinstimmen. Teil dieser Norm ist, dass wir das Urteil einer gemeinsamen Instanz übergeben. Wenn deine Moralvorstellungen gegen den Konsens laufen, hast du Pech gehabt. Das ist der Preis, den man dafür Zahlt in einer Gemeinschaft mit anderen zu Leben.
Das macht mir jetzt leicht Angst. Nicht nur, dass du mir Gesellschaftsfähigkeit absprichst (und ich bin eigentlich sehr gut in meine mich umgebende Gesellschaft eingebunden und dort denke ich auch geschätzt, als der Mensch, der ich tatsächlich bin), sondern du sprichst den Gesetzen uneingeschränkte Deutungshoheit zu, was mir zeigt, dass du nicht zum Ende denkst, oder es gar nicht willst.
Naja, ich bin mal gespannt, wenn du deine hier beschriebene Position einem Stresstest unterziehst und dem Richter versuchst zu erklären, dass du nur ein Urteil gesprochen hast um Gerechtigkeit nach deinen Moralvorstellungen zu erwirken. Wenn der Hammer fällt war es nämlich keine Gerechtigkeit, sondern nur ein eigenständiges, ordinäres Vergehen von jemanden der sich über andere stellen wollte.
Du bist also breitwillig der Mauerschütze, der fliehende Bürger erschießt, der StaSi-Spion, der jeden auf Befehl selbst beim Sex mit seiner Frau beobachtet, der Geheimagent, der "verdächtige Subjekte" foltert, der KZ-Wächter, der die Juden vergast.
Godwin lässt grüßen, wenn man nichts qualitatives mehr zu sagen hat, hohlt man den Hitler aus dem Schrank....
Du unterstellst mir, dass ich mich jeder Obrigkeit einfach so unterordne:
Das ist nicht nur falsch, dämlich sondern auch zutiefst beleidigend.
Ich ordne mich der Demokratie unter, dass machst du auch, auch wenn du das nicht einsehen willst und immer noch den kleinen Rebellen spielst.
Mauerschütze? Nein~Artikel 5
Stasispion? Nein~Artikel 12
Foltern? Nein~Artikel 5
KZ-Wächter Nein~Artikel 5
Stimmt sogar mit meinen persönlichen Überzeugungen über ein, welch Wunder.
Alles gesetzlich, alles legal, alles völlig in Ordnung. Das macht dich grade irgendwie völlig unsympathisch, und in einigen Fällen zum Ziel meines Todesurteils - weil mir das Lebensrecht eines in meinen Augen unschuldigen Menschen wichtiger ist das des in meinen Augen Schuldigen. Moral über Gesetz. Immer.
Ja, du darfst Todesurteile fällen, weil ich deinem Moralkodex zuwider laufen.
Ich darf das aber nicht, da meine Urteile deinem Moralkodex zuwider laufen.
Im Prinzip dreht sich also die ganze Welt darum, was du für richtig hälst:
Wie ich schon sagte, egomanischer Gotteskomplex.
Wenn es wirklich soweit kommt, dass die Demokratie etwas entscheidet, was ich absolut nicht mittragen kann. Hab ich zwei Möglichkeiten:
1. Hoffen, dass ich genug gleichgesinnte finde um den Demokratischen weg zu gehen.
2. GG.Art.20 Anwenden.
3. Das Land verlassen.
Sollte das nicht möglich sein:
Den Ausschluss aus der Gesellschaft:
Den bewussten verstoß gegen die Regeln unter Inkaufnahme aller kommenden Konsequenzen.
Der Unterschied zu dir ist, ich bin mir bewusst, dass ich mich damit aus der Gesellschaft löse und jeder meiner Handlungen damit für mich negative Konsequenzen hat.
Das ist z.B. das, was die Mauerschützen getan haben, die nicht geschossen haben.
Die Nachbarn, die Juden versteckt haben.
Sie haben einen bewussten Verstoß unter Inkaufnahme der Konsequenzen begangen.
Ich habe nie gesagt, dass es unmöglich ist, ich sagte nur, dass es mich gegen über dem Staat und der gegenwärtig vorherrschenden Gesellschaft auf nichts Berufen kann.
Der Gedankengang mag dir vllt ein wenig schwer fallen, da du sowieso deine Probleme mit Objektiv und Subjektiv hast. Doch wenn ich gegen geltendes Recht verstoße bin ich ein Verbrecher. Egal unter Zuhilfenahme welches Moralkodex ich sie rechtfertige.
Wenn ich geltendes Recht als Unrecht empfinde und dagegen verstoße, entbindet mich das nicht von etwaigen Konsequenzen. Egal ob ich aus guter oder schlechter Intention gehandelt habe.
Du kannst nicht dein ganzes Handeln auf Exceptions auslegen:
Thats not how it works.