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Regierungen und Bevölkerungen durch Flüchtlingswelle überfordert?
Du stellst die falsche Frage, beginn doch erstmal die Definition des Problems.
Das Problem ist, dass Flüchtlinge kommen:
Lösung: Umstände die zur Flucht führen ändern.
Das Problem ist, dass die Flüchtlinge zu uns kommen:
Lösung: Attraktive Alternativen schaffen.
Problem: Wir können nicht mit den Flüchtlingen umgehen:
Lösung: Infrastrukturen für den Umgang schaffen.
Verbal Aktionismus ist mir lieber, als populistischer Reaktionismus und propaganda-schnellschüsse:
Tut mir leid, dass morgen nicht plötzlich alles wieder gut ist. Dinge brauchen eben Zeit. Die Pizza ist auch nicht früher fertig, nur weil du Hunger hast.
Wie das annähernd zu schaffen ist?
Junge, wir haben gar keine Alternative als es zu schaffen. Wie sehe den in deinen Augen ein nicht Schaffen aus?
Es ist alles halb so schlimm, echt jetzt.
Du bist doch auch einer von denen, die permanent eine objektive/differenzierte Betrachtungsweise fordern und auskeilen wenn zu sehr pauschalisiert wird. Warum machst du jetzt das gleiche? So von wegen alle über einen Kamm... Mit gutem Beispiel voran ist scheinbar nicht immer so einfach.
Wer etwas dummes sagt, ist dumm. Das hat nichts mit Pauschalisieren zu tun
Mich nervt diese ständige Unwissenheit in nahezu allen Medienbelangen. Dazu gesellt sich fast immer eine absolute Faktenresistenz. Das wird ja im WDR-Fall wieder deutlich:
Hier sind mehrere Freie und kritische interne Mitarbeiter, die all das nicht bestätigen können, was eine Frau auf Holländisch gesagt und wieder zurückgezogen hat. Was sagt die Trottelfraktion: "Die Frau hat recht, so ist es, alles gesteuert." Beweise für die Version? Gibt es nicht. Die Aussage der Frau passt entgegen aller realen Fakten ins Weltbild und wird daher als Kronzeuge missbraucht. Und das ist dumm.
Na, hier kochen die Meinungen ja ganz schön hoch. Dann werf ich auch mal meine 2 Cent in die Manege:
Wie hier viele wissen, bin ich Münchner und als Feuerwehrler hab ich auch gute Kontakte zu anderen BOS-Mitarbeitern (BOS = Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben; grob die ganzen "Blaulichtorganisationen"). München ist auch noch nach wie vor ein Drehkreuz für die Flüchtlinge, die nach Deutschland kommen, und ich habe auch schon meine Flüchtlingseinsätze hinter mir. So viel also zum Hintergrund, for what it's worth.
Die Silvesternacht in Köln war nur ein kleiner Ausrutscher, der große Presse erreicht hat. Tatsächlich ist diese Art und Weise des Umgangs mit der deutschen Kultur gerade in Flüchtlings-Ballungsgebieten recht verbreitet. Hier treffen Kulturen aufeinander, Reibungspunkte sind zu erwarten. Dummerweise, und das geht in der ganzen Diskussion etwas unter, sind die wenigsten Flüchtlinge überhaupt Kriegs- bzw. Verfolgungsflüchtlinge und damit asylberechtigt. Der weit größere Teil ist aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten hier, und die Politik fördert diesen Missstand, indem kurzsichtig vom "Fachkräftezuzug" geschwurbelt wird. Völliger Unsinn, die meisten sind absolut unfähig in egal welcher Hinsicht.
Beispiele:
Zahnklinik Goetheplatz (LMU)
Studenten aus anderen Ländern im arabischsprachigen Raum, Nordafrika und Balkan gibt es vergleichsweise wenige, jedoch darf von diesen kaum einer seit Beginn des Behandlungs-Praktikums am lebenden Menschen arbeiten (wie das alle deutschen Studenten tun). Die meisten durften erst kurz vor Weihnachten (also 2 Monate nach Beginn des Praktikums) den Sprung von der Puppe/Leiche auf den Menschen wagen. Fachkräfte sehen anders aus.
Studentenwohnheimssituation (ganz München)
Es gibt eine Art Ranking der beliebtesten Nationen als Mitbewohner einer WG. Chinesen sind vergleichsweise niedrig angesehen, wobei das vergleichsweise selten an der Hygiene mangelt (sie beteiligen sich nur selten an der Gemeinschaft, stattdessen bleiben sie unter sich). Andere Nationen schneiden wesentlich schlechter ab, mit am Niedrigsten betrifft dies den arabischsprachigen Raum und den Balkan. Im Stehen pissen (und dabei die Zielsicherheit einer abgesägten Schrotflinte an den Tag zu legen), den Kochbereich verdreckt zu hinterlassen, die Dusche inklusive Vorraum als Badewanne missbrauchen etc. gehört da zu den vermeintlichen Kulturregeln. Sommer wie Winter bei offenem Fenster verbringen ebenso (die Heizung richtets schon), offene Haustüren wohin man blickt (auch nachts und natürlich im Winter) und spricht man die Leute auf das Fehlverhalten an, verstehen sie einen selten (und ich bin der Englischen Sprache durchaus mächtig) und/oder ignorieren alle Vorgaben aus Prinzip. So kommt es auch in schöner Regelmäßigkeit zur Mietpreiserhöhung aufgrund der gestiegenen Reparatur- und Nebenkosten. Fachkräfte - dumm wie geschnitten Brot.
Gerade unter diesen Wirtschaftsflüchtlingen gibt es zwei hervorstechende Gruppen, welche die langsam mahlenden Mühlen der Politik als Geldquelle entdeckt haben: Ex-Yugoslavien und Marokko. Wer nach Deutschland kommt, beantragt Asyl und bekommt das x-fache von dem, was man in der gleichen Zeit in der Heimat durch harte Arbeit verdient hätte, völlig gegenleistungsfrei. Bis der Antrag abgelehnt und die Abschiebung durchgeführt wird, vergeht meist so um ein halbes bis ganzes Jahr, in dem man schön weiter Geld bekommt. Selbst ohne den Spaß mit "nach Ablehung des Asyls Pass wegwerfen und erneut anstellen" rechnet sich für die Betrüger finanziell nicht nur die Reise, sondern man hat ohne Arbeit sogar mehr verdient als man es in vielen Jahren im eigenen Land geschafft hätte. Zumal selbst ein abgelehnter Asylantrag häufigst nicht in einer Abschiebung endet:
Die Politik und auch ein kleiner Teil der Menschen in Deutschland tragen weiter zum Problem bei, mit zwei Stichworten: "Menschenwürdig" und "Konsequenz"
Menschenwürdig
Zuerst einmal kennt nach meiner Erfahrung hier keine Sau die Bedeutung dieses Wortes. Menschenwürdig heißt nicht, dass jede 4köpfige Familie eine 3-Zimmer-Wohnung in München bekommen muss. Menschenwürdig heißt auch nicht, dass jeder das Anrecht hat, eine Discothek zu besuchen oder ein Paar Nikes zu haben. Menschenwürdig heißt in erster Linie: Gekleidet, satt, frei von ungerechtfertigter Verfolgung, medizinisch grundversorgt und mit Unterkunft zu sein (die Menschenrechte stehen nochmal auf einem anderen Blatt, sind aber als gegeben vorauszusetzen). Dieses Anrecht hat JEDER Mensch, selbst die Wirtschaftsflüchtlinge und Asylbetrüger.
Und genau darin liegt das Problem: Wir könnten Millionen an Flüchtlingen aufnehmen und versorgen, wenn wir uns an diese Minimalversorgung halten würden. Für Menschen, die aus einem Kriegsgebiet kommen, ist der völlig gegenleistungsfreie Zuspruch dieser Rechte sowieso ein Aufstieg (weil mindestens ein Recht mehr als vorher). Das sehen nur ein paar Leute hier nicht so, und diese Gruppe ist sehr laut. Für sie bedeutet eine Unterkunft nicht nur ein kleines warmes minimal möbliertes Zimmer in einem Wohnheim, in das man sich zurückziehen und auch schlafen kann, sondern eine Wohnung nach deutschem Standard - egal wie viele Deutsche diesen Standard überhaupt selbst erfüllt bekommen. Das führt dann im Münchner Süden zur kuriosen Situation, dass eine alte Polizeikaserne nicht gut genug für Flüchtlinge ist, aber natürlich perfekt geeignet für die Polizisten der Einsatzhundertschaften, die für die zugegebenermaßen nicht mehr taufrischen Einzelappartments auch noch Geld bezahlen müssen. Das führte am Hauptbahnhof dazu, dass die ankommenden Flüchtlinge die ihnen geschenkten Wasserflaschen nur antesteten, und dann wegzuwerfen - denn es ist keine Limonade und überhaupt kostenlos (und mit den Fresspaketen gings nicht anders - Schokolade essen, Rest wegwerfen). Das führt in Kaufering, einer Marktgemeinde im Speckgürtel von München, dazu, dass Asylsuchende "berechtigterweise" eine Unterbringung ablehnen können, weil sie eine zentrale Heizungssteuerung hat (und man die Heizung bei ständig offenem Fenster ja schließlich selber höher drehen können muss, weil sonst wirds kalt). Und das führt dazu, dass in Görlitz am östlichsten Zipfel von Deutschland aufgebrachte (und sicher nicht ganz politisch mittig stehende) Bürger Züge mit Flüchtlingen "in Empfang nehmen". Und das wird zu noch mehr Wut führen, völlig berechtigt. Ob sich diese berechtigte Wut dann auch ausschließlich an denen entläd, die sie verdient haben, wage ich an dieser Stelle zu bezweifeln.
Konsequenz
Das Wort kennt in Deutschland auch keiner, zumindest keiner aus der Reihe der Entscheidungsträger. Wir haben das bei Bankenrettung, BER, Elbphilharmonie und vielen anderen großen und kleinen Projekten in großer wie in kleiner Politik bestens sehen können. Wer was verbockt, trägt nie die Verantwortung - es sei denn, er ist Klein- oder Mittelstandsunternehmer oder sonstig wertloses Stimmvieh.
Wer fordert, muss liefern. Das ist das einfache Prinzip, das hinter diesem Wort steckt. Es wäre also sehr ratsam, diejenigen, welche das Wort "menschenwürdig" schon nicht verstehen, für die entstandenen Mehrkosten verantwortlich zu machen. Das würde schon mal die "kleine laute Gruppe" in "keine Gruppe" verwandeln. Wohlgemerkt: Mehrkosten. Ich bin nach wie vor nicht gegen berechtigtes Asyl. Genauso heißt das aber auch, dass wer Asyl will, sich an die Regeln des Landes zu halten hat, welches er betritt - selbst ein Tourist muss sich an diese Regeln halten, und Touristen sind im Gegensatz zu Asylsuchenden keine Bittsteller.
Konsequenz bedeutet aber ebenso die Umkehrung des vorgenannten Prinzips und erweitert das auch - denn gutes Angebot erhöht die Nachfrage. Wer also berechtigt-Asyl-Suchenden Perlen um den Hals hängt, muss nicht verwundert sein, wenn zu den Kriegsflüchtlingen auch noch Asylbetrüger in rauhen Mengen ins Land kommen - denn wer will nicht ins Paradies (=besser als daheim - wer schon mal in einem dieser Herkunftsländer war, kennt auch die Löcher, in denen da zum Teil gehaust wird).
Und zu guter Letzt bedeutet Konsequenz halt auch, dass mit harter Hand durchgegriffen werden muss - worin der deutsche Staat erfahrungsgemäß bei diversen Gruppierungen eher marginale Ambitionen zeigt (siehe oben). Wessen Asyl abgelehnt wird, MUSS auch umgehend abgeschoben werden, und wenns mit Bundeswehr-Flieger und Fallschirm zurück ins eigene Land geht. Sprache würde dabei schon helfen, denn selbst das Arabische hat Dialekte, welche man recht gut unterscheiden kann. Dazu braucht man halt fähige Übersetzer, und die haben wir ja auch (hab ich am HBF gesehen). Wer die Gesetze in Deutschland nicht beachtet, sollte ebenfalls schnellstmöglich den Heimweg antreten dürfen. Dazu zähle ich auch Massenschlägereien in einer Asylunterkunft, weil irgendjemand die Ziege eines anderen auf einen Koran hat kacken sehen (die Kollegen in Grün sind seit über einem Jahr wegen solcher Dinge mehrfach die Woche dort:
). In dieser Beziehung wäre ich gern so konsequent, dass selbst Syrer aus umkämpften Gebieten rückgeführt werden, wenn sich abzeichnet, dass sie ihren Kriegsschauplatz nicht vollständig in der Heimat gelassen haben - gern auch mit Waffe. Wer unbedingt Krieg will, soll ihn doch dort führen, wo der Krieg schon ist.
Kurzum: Ich schau mir diese Sache seit gut einem Jahr an. Mein Entscheidungsgerüst in dieser Sache steht. Es mag noch Anpassungen an kleineren Ecken geben, welche die Durchführung optimieren kann, und generell muss ein Antrag schneller bewilligt werden (ich verstehe ehrlich nicht, was die Bearbeitung eines Asylantrags in die Länge ziehen kann - Herkunftsfeststellung mit Sprachtest, generelle Einstufung des Herkunftslands kann ja tagesaktuell vom BND übermittelt werden, Fingerabdrücke nehmen (!!!), Stempel drauf und fertig - Pass kommt dann in 5 Wochen, oder aber es geht nach Links in den Flieger zurück).
Und ja, wir schaffen das - nur nicht so, wies momentan "geschafft" wird. Denn das, was wir gerade schaffen, ist eine aufstrebende rechte Szene, die im dümmsten Fall wieder nach der Macht greift. Wenns soweit kommt, mach ich aber Hausbesuche bei ehemaligen Politikern.
Du hast da jetzt sehr viele Sachen angesprochen, auf die ich nicht alle einzeln eingehen will. Nur so viel: Sicherlich kann man die Unterscheidung zwischen der klassischen Kriegs-/Katastrophenflucht auf der einen, und der Armutsmigration auf der anderen Seite machen, aber es sollte allen mal langsam dämmern das die Welt in den letzten 100 Jahren zwar nicht kleiner geworden ist, sich wohl aber die Zeit verkürzt hat. Wer ein bisschen mit Einstein vertraut ist weiß, dass das dann in der Konsequenz auf das selbe hinaus läuft. Und dann muss man sich fragen, was macht man wenn man quasi vor seiner Haustür dutzende "failed-States" hat? Es ist illusorisch, naiv, vielleicht sogar ignorant anzunehmen, das man da mit Grenzzäunen oder harten Abschiebegesetzen das Problem auch nur ein kleines bisschen in den Griff bekommen könnte.
Um es auf den Punkt zu bringen: Wer meint, in einer dermaßen globalisierten Welt wie der unseren wäre Abschottung noch eine Option, dem fehlt es neben Empathie und Moral auch an ökonomischen Sachverstand und an Vernunft.
Wo ich dir zustimme ist, dass die europäischen Staaten sich unfähig zeigen diese Probleme anzugehen und zu lösen, aber nicht erst seit letzten oder vorletztem Jahr. Sowohl innenpolitisch (Personalmangel, träge Asylverfahren (v.a. was das Thema Arbeitserlaubnis anbelangt)), als auch außenpolitisch (Verteilung der Flüchtlinge).
@Nero:
Puh, das ist echt schwer erträglich.
Ich bin zwar auch der Meinung, dass die Flüchtlinge eher eine Chance als ein Problem für Deutschland darstellt.
Dennoch kannst du doch nicht wirklich sagen, dass die Flucht der Leute aus deren Ländern kein Problem ist.
Die Länder bluten dabei aus, die Leute werden erst mal Heimatlos, sie sterben teilweise auf ihrer Flucht oder erleben traumatisches.
Das du das als Lösung für unsere eigenen Probleme ansiehst ist echt extrem weit über's Ziel hinaus geschossen.
Gut, was anderes kann man von dir auch kaum erwarten.
Guckt gerade jemand SternTV? Da sind 3 Migrantinnen (Iran, Marokko...) im Studio und es geht u.a. um die Kölner Silvesternacht.
Diese Frauen fordern: Hartes Durchgreifen der Polizei, Abschieben, Grenzen dicht machen.
Zwei andere Migranten (eine Frau und ein Mann) wollen aber weitere Chancen und der Mann ließ durchklingen, dass er Verständnis dafür hat, da die Täter von Köln keine Perspektiven haben. Er verurteilt die Taten allerdings.
Und wieder so eine Hasstirade meiner Lieblings-Xantippe.
Du tust gerade so, als ob jeder "Asylbefürworter" die Kriminellen mit Samthandschuhen anfassen wollen würde. Passt dir vermutlich auch nicht, dass der böse Mann Verständnis dafür hat, wenn die Täter mangels Perspektive zu Tätern werden (es ging dabei übrigens nicht um die sexuellen Belästigungen). Stell dir vor, auch ich habe Verständnis dafür. Ich kenne allerdings auch den Unterschied zwischen einer Begründung und einer Rechtfertigung. Und eben weil es keine Rechtfertigung für Diebstähle, Dealen etc. gibt, bin ich trotz allem Verständnis für ein hartes Durchgreifen der Polizei und Justiz. Aber ich bin auch dafür, dass man diesen Menschen ein einigermaßen auskömmliches Leben ermöglichen muss - oder sie aber z.B. arbeiten lassen muss. Zu einem anständigen Lohn natürlich, auch wenn unsere Wirtschaftselite selbstverständlich wieder eine Mindestlohn-Extrawurst für Flüchtlinge will.
Und selbstverständlich bin ich auch gegen so einen Schwachsinn wie Abschiebung oder dieses dämliche Grenzen dicht machen.
Apropos... Stellst du dich an eine deutsche Grenze und passt auf, dass kein Flüchtling mehr rüber kommt? Und falls ja, wie weit gehst du dabei? So, wie es irgend eine Knalltüte von der AfD gefordert hat, worauf es ja einen Sturm der Entrüstung gab? Also notfalls mit Gebrauch einer Schusswaffe? So konsequent musst du schon sein, wenn du unsere Grenze wirklich schützen willst.
Kleiner Tipp: Schau dir mal die angeblich am besten gesicherte Grenze der Welt an:
Selbst über diese Grenzanlagen versuchen Menschen immer noch nach Europa zu gelangen. Praktisch das selbe in Ceuta. Kaum von den Medien beachtet, haben marokkanische und vor allen Dingen spanische "Grenzschützer" mindestens 14 Flüchtlinge elendig absaufen lassen, die versucht haben, eine Grenzsperre zu umschwimmen.
Und jetzt bist du dran, mit deinem unsäglichen Geschwätz von "Grenzen dicht machen" usw. - wie auch jeder andere hier, der so ein dummes Zeug von sich gibt.
Du tätest übrigens gut, dir auch die Bilder mit den Grenzanlagen mal etwas genauer anzuschauen. Da sieht man nämlich, wie sehr wir es ernst meinen mit den vielgepriesenen Menschenrechten wie Freizügigkeit und Selbstverwirklichung.
Der weit größere Teil ist aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten hier, und die Politik fördert diesen Missstand, indem kurzsichtig vom "Fachkräftezuzug" geschwurbelt wird. Völliger Unsinn, die meisten sind absolut unfähig in egal welcher Hinsicht.
Beispiele:
Zahnklinik Goetheplatz (LMU)
Studenten aus anderen Ländern im arabischsprachigen Raum, Nordafrika und Balkan gibt es vergleichsweise wenige, jedoch darf von diesen kaum einer seit Beginn des Behandlungs-Praktikums am lebenden Menschen arbeiten (wie das alle deutschen Studenten tun). Die meisten durften erst kurz vor Weihnachten (also 2 Monate nach Beginn des Praktikums) den Sprung von der Puppe/Leiche auf den Menschen wagen. Fachkräfte sehen anders aus.
Das sollte niemanden verwundern, der in einem Land lebt, wo ein Papier mehr zählt als tatsächliche Qualifikation. Wer seine Qualifikation nicht per Urkunde oder sonstigen Schriftstücken nachweisen kann, darf halt eben nichts in Deutschland. Und das gilt sogar für Deutsche.
Menschenwürdig
Zuerst einmal kennt nach meiner Erfahrung hier keine Sau die Bedeutung dieses Wortes. Menschenwürdig heißt nicht, dass jede 4köpfige Familie eine 3-Zimmer-Wohnung in München bekommen muss. Menschenwürdig heißt auch nicht, dass jeder das Anrecht hat, eine Discothek zu besuchen oder ein Paar Nikes zu haben...
Spätestens ab hier war ein Weiterlesen im Grunde nur Zeitverschwendung. Sind halt doch alles nur assige Sozialschmarotzer diese Flüchtlinge.
Hatte ich aber, glaube ich, schon mal geschrieben, scheinst du aber geflissentlich übersehen zu haben. Sozialschmarotzer sind wohl eher die, die Flüchtlingsunterkünfte für tausende Euros pro Monat vermieten.
Du eierst herum, dass einem übel wird. Dann wirst Du auch noch rührselig, wobei Dir hilft, dass Du alles durcheinanderbringst:
"Dennoch kannst du doch nicht wirklich sagen, dass die Flucht der Leute aus deren Ländern kein Problem ist.
Die Länder bluten dabei aus, die Leute werden erst mal Heimatlos, sie sterben teilweise auf ihrer Flucht oder erleben traumatisches."
Modisches Vokabular wie das bewährte Trauma darf natürlich nicht fehlen.
Zur Klarstellung: Deutschland hat keinen Einfluss auf die Kämpfte und die von ihnen bewirkten Flüchtlingsströme, und das weißt Du auch ganz genau. Deutschland kann den Flüchtlingen nur das Leben leichter oder schwerer machen. Dank Merkel wird den Flüchtlingen das Leben leichter gemacht.
Und davor hast Du Angst, und die Angst willst Du sie vernebeln mit Deine Desinformationswolke.
Wer das Papier nicht hat, worauf steht, dass er das kann, darf gar nicht am Praktikum teilnehmen. Diese Menschen nehmen aber dank des Papiers an einem Praktikum teil, für das sie nicht die tatsächliche Qualifikation haben. Einspruch abgewiesen.
Sind halt doch alles nur assige Sozialschmarotzer diese Flüchtlinge.
Deshalb unterschied ich auch berechtigtes und unberechtigtes Asyl, nicht wahr? Geh sterben, schnell und leise. Ach, und bemüh dich nicht mit der Antwort, bist hiermit offiziell der Erste auf Ignore. Begründung: Oberflächliches Lesen und Unwillen, außerhalb zweier Schubladen zu denken.
@Nero:
Du bist echt verrückt! Ernsthaft!
Ich habe Angst davor, dass Merkel es den Leuten leichter machen will?
Und deshalb verteidige ich Merkel hier permanent und schreibe gegen die "besorgten Bürger" an?
Weißt du überhaupt, an wen du deine Beiträge adressierst?
Nein, offensichtlich nicht.
Dann verzettelst du dich immer wieder (eigentlich ausschließlich) in deiner von dir vermuteten Altersweisheit und merkst nicht, dass du damit den Flüchtlingen und den Flüchtlingsfreunden einen Bärendienst erweist.
Das ist echt das erste Mal, dass ich überlege, jemanden auf die Ignoreliste zu setzen, einfach, weil du wirklich in besonderem Maße Dinge durcheinander bringst.
Und ich tatsächlich zu "schwach" bin, um den Unsinn komplett unkommentiert stehen zu lassen.
Und das, obwohl wir grundsätzlich eigentlich auf der selben Seite stehen, wenn man hier im Thread zwei Seiten ausmachen wollte.
Puh, du schaffst mich. Das kann man fast als Kompliment sehen. Aber nur fast.
Solides Statement mit 2 kleinen Fehlern:
1. Asyl ist ein Menschenrecht, auch Fehlverhalten hebt das nicht auf. Menschenrechte gelten auch, wenn sie unangenehm sind.
Straffälligkeit ändert nichts daran ob man Anrecht auf Asyl hat.
Edit: Es hat nur einen Einfluss, wenn flucht vor Strafe der Grund für Asyl ist.
2. Fall Marokko, nicht zurückgenommene Asylanten: Informiere dich mal über den Status "Geduldet".
Das Problem ist ein wenig komplexer, als du es da beschreibst.
Ich weiß das du das eher polemisch meinst, aber mit Fallschirm absetzen, da fallen mir aus dem Stehgreif ungefähr 20 Gesetze ein, die das verbieten.
Wer hat eigentlich behauptet, dass Asylanten Fachkräfte sind?
Ihre Qualifikation spielt für das Asylverfahren keine Rolle.
Den Rest kann ich so stehen lassen.
Btw. interessanter Aspekt: Ich hab seit du das gepostet hast gesucht, ich finde nirgends eine adäquate Definition von Menschenwürde.
Sie ist in den meisten Fällen auf den Lebensstandard bezogen, was im Umkehrschluss bedeutet, dass Leute mit höheren Standard mehr Würde haben.
Das würde jedoch den ganzen Sinn von Menschenwürde verfehlen... ich werd in dem Thema mal weiter suchen, danke dafür.
Wenn das Pack die Meinungsfreiheit unserer Gesellschaft - speziell die der Frauen - nicht ertragen kann, sollen sie von ihrer Reisefreiheit Gebrauch machen und sich dahin verpissen wo sie herkommen.
Woher die Unterstützung für solches Pack herkommt, ist mir ein Rätsel. Kann aber vermutlich daran liegen, das es noch niemand aus der näheren Bekanntschaft/Verwandschaft erwischt hat.
Opuntia schrieb:
Wer hat eigentlich behauptet, dass Asylanten Fachkräfte sind?
Mutti Merkel und ihre Riege verblödeter Politsesselfurzer? Nein? Doch, voriges Jahr als der ganze Flüchtlingswahnsinn losging wollten die uns die als Fachkräfte verkaufen. Ja, inzwischen redet da keiner mehr drüber. Warum wohl?
Woher die Unterstützung für solches Pack herkommt, ist mir ein Rätsel. Kann aber vermutlich daran liegen, das es noch niemand aus der näheren Bekanntschaft/Verwandschaft erwischt hat.
Mutti Merkel und ihre Riege verblödeter Politsesselfurzer? Nein? Doch, voriges Jahr als der ganze Flüchtlingswahnsinn losging wollten die uns die als Fachkräfte verkaufen. Ja, inzwischen redet da keiner mehr drüber. Warum wohl?
Es liegt wohl daran das Asyl und Immigration konsequent vermischt werden, sollte es denn wirklich einen Fachkräftemangel geben, der ohne Zuwanderer nicht behoben werden kann, dann kann dieser nur durch ein Einwanderungsgesetz gelöst werden, aber wohl kaum durch das Asylrecht.
Nicht speziell für diesen Vollhonk. Unterstützung überhaupt... Ich glaube langsam, das ihr einfach nur verkennt, das wir genug eigene Probleme haben.
Zuerst mal vor der eigenen Tür kehren. Aber nein, das staubt ja zu sehr.
PS: Mach dir lieber Sorgen um deine eigene geistige Umnachtung.
Nicht was, wen: Asylbetrüger, Wirtschaftsflüchtlinge usw. WIR SCHAFFEN DAS...
Nicht die, die wirklich vor Krieg und Zerstörung weggelaufen sind sondern das ganze Pack was mitkommt. Die schaffen uns wenn es so weiter geht...
Komisch das die 7 mal den Pass verlieren. Das einer mal sein Handy verloren hat, habe ich noch nicht gehört...