Medienserver gesucht

Betreibe das so weiter! Im Ernst, Du willst doch keinen richtigen Server mit pasendem BS gegen ein NAS tauschen? Man kann auch sein Auto abschaffen weil auch ein Fahrrad Räder besitzt?!?!

Bei mir läuft das wie folgt: WHS mit 8TB, LightsOut und DriveBender als AddOns. Dupliziert sind nur wichtige Dokumentenordner, Musik und Bilder via Drivebender, aurf verschiedene Platten - quasi ein selektives SoftRaid. Filme und Co sind nicht dupliziert. Zudem werden die wichtigen Daten nachts per Script noch auf eine externe 2TB WDMyCloud gespiegelt die sich in einem anderen Bereich des Hauses befindet. Wichtige Daten liegen also dreifach redundant vor. Bereitstellung der Medien erfolgt per PlexServer auf dem WHS. Server ist allerdings ein Selbstbau mit i3 und 8GB Ram. Performance-Probleme? Null.

LightsOut ist schon schick. Wenn kein Gebrauch schicht er den WHS in den Standby, bei Bedarf wird er geweckt. Ein bisschen was dazu habe ich z.B. HIER geschrieben. Dabei sparst Du so viel Strom dass sich die Anschaffung eines NAS erst nach vielen Jahren rechnet.

Zum Thema WOL - ich betreibe auf einem Raspberry FHEM als Hausautomatisation. Hier ist auch WhatsApp eingebunden - muss ich von extern an den Server und er schläft schicke ich eine WhatsApp an den RPI, der schickt denn den WOL an den WHS - somit brauche ich keinen weiteren (WOL) Port nach außen öffnen.
 


Windows würde ich da garnicht drauf wollen* Debian läuft problemlos auf einem alten 4 oder 8Gb Stick den ich noch rumliegen hatte.
Die Festplatten die drin sind, sind alle zu einem Software RAID verschaltet damit ich nicht das Problem bekommen kann das der RAID Controller ausfällt. Denn wie erwähnt ist das für moderne CPU's kein Ding mehr, ich bräuchte für volle Hardware Sicherheit halt theoretisch noch eine USV.

*Was zugegebenermaßen auch daran liegt das ich nicht wüsste wie mans installiert, auf schlimmeres gebastel als am Desktop habe ich aber definitiv keine Lust. Debian hatte sofort alle Treiber das ging entsprechend schnell. Nix aus dem Non-free Bereich nötig. Welches Windows könnte man denn überhaupt praktikabel auf sowas installieren?
 
Du kannst prinzipiell jedes Windwos missbrauchen. Sinnig wird es aber mit einer Serverversion oder einem Derivat davon (WHS2011 basiert auf Server 2008 RC2). Das ermöglicht zum einen dedizierte Serverrollen wie WSUS, Antivirus-Distribution, FTP, IIS, etc. und zum anderen Dinge wie automatisierte Backup-Strategien für Rechner im Netzwerk (und deren einfache Wiederherstelleung im Worst Case. Möchte man "nur" einen Fileserver bereitstellen und Medien streamen ist das sicher overdosed, da reicht jedes NAS. Möchte man das ernsthaft betreiben ist ein "richtiges" Server-BS sicherlich die erste Wahl - das kann auch Linux sein.

Nur mal als Denkanstoß - Thema VM. Auf einem dedizierten Server kann ich problemlos weitere VMs realisieren und Dinge wie meine Cloud oder andere Sachen die externen Zugriff haben in einer VM abschotten. Damit kann ich problemlos Bilder o.ä. per Web verfügbar machen ohne meine sensiblen Daten im gleichen Areal zu lagern und bei einem (INet-)Einbruch verfügbar zu machen. Dazu missbrauche ich den entsprechenden Webserver (der auch was mini-Linux-VM laufen kann) als reverse-proxy, öffne im Router nur Port 80 auf die entsprechende (virtuelle) Maschine und mir steht die Welt (ziemlich sicher ) offen ;) Auch wenn NAS-Systeme die bequeme Web-Funktionalität bieten würde ich die nie direkt ins Netz setzen. Auch in so einem Szenario sollte man denn wenigstens einen ollen ausgemusterten Raspberry als reverse proxy davor schalten.
 
Ich würde den Server mit 4x4TB im RAID5 bestücken (ca. 11TB nutzbar) und eine externe Platte zur Datensicherung nutzen – hast ja dann genügend Platten übrig.

Wenn dann 5*4TB. Wobei ich eher 3*5TB kaufen würde, alternativ 1-2*8TB. RAID5 sollte man immer mit 2^n+1 Festplatten aufbauen, sprich 3,5,9,...

Edit: Mir geht es um die Performance, wobei das nicht so wichtig ist, kann man vernachlässigen, wenn man eh Festplatten kauft, dann kann man ja darauf achten.



Für die Sicherung der 6TB reicht ja auch eine Seagate Archive mit 8TB.



Wie schon gesagt als Betriebssystem ein Debian auf den USB Stick. Dann ist ein Idle der Festplatten problemlos möglich und das System ist unabhängig vom RAID (z.B. bei einem Rebuild wäre das System sonst sehr träge wenn alles auf einem Datenträger ist). Und so ein Rebuild bei 4TB Platten braucht bei einem anständigen RAID Controller bereits 4-5 Tage, bei einem Software RAID könnte das durchaus noch länger dauern.

Wenn ein Selbstbau in Frage kommt und 4*SATA reicht (den alten NAS kannst du ja über NFS anbinden bzw. noch eine SATA PCIe Karte einbauen, allerdings sind die nicht immer ganz stromsparend, USB 3.0 ist jedoch auch noch eine Option):
 
Zuletzt bearbeitet:
Viele NAS-Systeme werden mit Debian Linux als Basis betrieben. Es sollte also prinzipiell kein Problem sein, das NAS-Device selbst zu bauen und dann mit Debian oder einer anderen Linuxdistribution zu bespielen. Einige NAS-Anbieter stellen ihre Firmware auch als Download bereit, wenn modellgleiche Hardware verwendet wird, sollte man mit Eigenbau ggf. günstiger sein und kann dann einfach die Firmware der entsprechenden Anbieter verwenden. Das würde u.U. einige Bastelei ersparen.
Je nach Budget und Bastelwut könntest du auch mal nach einem günstigen gebrauchten Server schauen.

Welche Optionen zur Datenübertragung sind dir denn wichtig? sftp, ftps, ftp, nfs, Apple Protokolle?

@Tedious: Optimal wäre natürlich den Server/ das NAS nur in einem VPN zur Verfügung zu stellen und sich dann via VPN zu verbinden.


Vielleicht könnten wir ja Projekt-mäßig ein NAS-System von Grund auf (Hardware bis Softwarekonfiguration) konzipieren.
Das wäre sicher ein Inhalt, der viele interessieren würde.
 
RAID-5 mit 4 Platten verkraftet genau wie mit 3 Platten den Ausfall einer Platte. Hot Spare mal außen vor, das würde ich privat aus Kostengründen nicht machen.

Aber ja, 3*5 ist vermutlich kosteneffizienter.
 
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  • #29
Erstmal danke für die Antworten :T

Betreibe das so weiter! Im Ernst, Du willst doch keinen richtigen Server mit pasendem BS gegen ein NAS tauschen? Man kann auch sein Auto abschaffen weil auch ein Fahrrad Räder besitzt?!?!
Ich habe mir das Ganze nochmals überlegt. Solange der Acer h340 noch läuft, werde ich ihn behalten.

Für die Sicherung der 6TB reicht ja auch eine Seagate Archive mit 8TB.
Genau diese werde ich mir kaufen und in ein Gehäuse mit eSATA-Anschluss bauen. Damit sollte die Datensicherung zügig und preiswert erfolgen.

Welche Optionen zur Datenübertragung sind dir denn wichtig? sftp, ftps, ftp, nfs, Apple Protokolle?
NFS reicht und ich habe damit bessere Erfahrungen gemacht beim Streamen als mit SMB.

Vielleicht könnten wir ja Projekt-mäßig ein NAS-System von Grund auf (Hardware bis Softwarekonfiguration) konzipieren.
Das wäre sicher ein Inhalt, der viele interessieren würde.
Das wäre sicher sinnvoll!

@Mod;
Dazu bitte die entsprechenden Posts auslagern.
 
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  • #31
Braucht die externe Festplatte eine aktive Kühlung oder reicht ein Aluminium-Gehäuse?
 
Wenn sie dauerhaft läuft, würde ich aktive Kühlung/NAS empfehlen, aber da du sie ja nur zum Backup anschließt, reicht das so. Du kannst auch ein Festplattendock nutzen und die Platte dann entsprechend austauschen.
 
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