Medienserver gesucht

weierles

(Threadleser)
Teammitglied
Registriert
3 Aug. 2013
Beiträge
1.020
Ort
I ♥ CH
Hallo zusammen :beer:

Zur Zeit habe ich ein Acer h340 Server mit WindowsHomeServer2011. Es sind 4x 2TB Platten verbaut, belegt sind 6TB, wobei nur wirklich wichtige Daten (300GB) physikalisch doppelt gesichert sind (über die WHS-Funktion). Der Rest der Daten sind Medien. Ich greife über einen RaspberryPi (kodi und mysql auf dem Server) darauf zu. Der Server startet über WakeOnLAN und schaltet sich nach 45min Leerlauf aus.

Ich möchte in Zukunft auch die 6TB Medien absichern.

  • Soll ich einen neuen Server anschaffen mit z.B. 4x 4TB oder 4x 5TB und z.B. als RAID1 betreiben? Vielleicht einen günstigen ProLiant?
  • Oder lohnt es sich den alten Server zu behalten und manuelle Sicherungen über eSATA auf 2 externe 3TB-Platten zu machen?
 
Oder lohnt es sich den alten Server zu behalten und manuelle Sicherungen über eSATA auf 2 externe 3TB-Platten zu machen?
Für ein klassisches Backup mach das so

und nicht so:
Soll ich einen neuen Server anschaffen mit z.B. 4x 4TB oder 4x 5TB und z.B. als RAID1 betreiben? Vielleicht einen günstigen ProLiant?
Wenn z.B. der Blitz einschlägt und die Hardware beschädigt sind trotzdem alle Daten weg.
 
RAID ist kein Backup.

4x2TB = JBOD?

Ich würde den Server mit 4x4TB im RAID5 bestücken (ca. 11TB nutzbar) und eine externe Platte zur Datensicherung nutzen – hast ja dann genügend Platten übrig.

Festplatten sollte man eh alle 3 Jahre mal ersetzen, damit die nicht irgendwann abschmieren.

EDIT: Reicht dir die Performance vom Acer h340? Wenn nicht, kauf nen ProLiant Gen8 und sicher die Daten über Netzwerk auf den Acer.
 
  • Thread Starter Thread Starter
  • #4
Danke für die Antworten.

Die 4x 2TB werden von WHS2011 im Drive Extender zusammengefasst. Das heisst man kann definieren, welche Daten physikalisch auf 2 Platten liegen sollen und was nur einmal vorkommt. So hat man eine kleine Absicherung, falls nur eine Platte defekt wird.

Der h340 kann wohl nicht mit Platten >2TB umgehen. Die Performance ist in Ordnung, da ich nur Medien streame und auf die mySQL-Datenbank zugreife.
 
  • Thread Starter Thread Starter
  • #5
Der ProLiant ist aber aufgrund der Startzeit (2.5min) für den Dauerbetrieb gedacht. Das heisst, es kostet 140€ für Strom pro Jahr. Wenn ich nur 4h täglich brauche, komme ich auf 25€.

Wäre ein NAS von z.B. Synology besser? Ist ja preislich etwa gleich (220€ ohne Platten), Kalt-Startzeit jedoch 50-60s und aus dem Standby nur wenige Sekunden. MySQL sollte da ja auch möglich sein?
 
Der ProLiant ist aber aufgrund der Startzeit (2.5min) für den Dauerbetrieb gedacht. Das heisst, es kostet 140€ für Strom pro Jahr. Wenn ich nur 4h täglich brauche, komme ich auf 25€.
Wenn du willst, kann ich mal schauen, ob Suspend-to-RAM (S3) funktioniert.

Wäre ein NAS von z.B. Synology besser? Ist ja preislich etwa gleich (220€ ohne Platten), Kalt-Startzeit jedoch 50-60s und aus dem Standby nur wenige Sekunden. MySQL sollte da ja auch möglich sein?
Wenn du nur MySQL und Samba benötigst, spricht nichts gegen eine Fertiglösung.
 
  • Thread Starter Thread Starter
  • #7
Der ProLiant scheint keinen S3 zu können.

Ob Netgear, Zyxel, QNAP, D-Link oder Synology spielt wohl keine Rolle?
 
Ich denke schon, dass es eine Rolle spielt. Ich persönlich würde zu QNAP oder Synology raten. Wieviel Festplatten möchtest du denn verbauen? 2 oder 4?
 
Die größeren Qnap-NAS würde ich im Unternehmen einsetzen, Synology soll wohl für den Privatgebrauch super sein. Da ich nur mit "richtiger" Serverhardware arbeite, kann ich dir da wenig weiterhelfen. Gibt aber einige andere User hier im Forum, die iirc gerne die Synology-Geräte empfehlen. Mit 4 Slots bist du da aber schnell bei 400€+, da könntest du den Micro-Server 1,5 Jahre laufen lassen.

Habe allerdings über den Geizhals-Filter mit 4 Bays eine (270€) gefunden.
Oder vielleicht direkt die ?

Solltest halt beachten, dass ein NAS auch eine weitaus schlechtere Performance hat als ein Server, insbesondere bei mehreren gleichzeitigen Zugriffen. Siehe hierzu auch diese Threads:
https://ngb.to/threads/12776-4-Festplatten-NAS-RAID5-FTP-Client-Samba
https://ngb.to/threads/13775-Suche-gutes-NAS-System
 
  • Thread Starter Thread Starter
  • #10
Platz für 4 Platten sollte schon sein.

Die Synology DS414 habe ich auch angeschaut, hat genügend Platz und ist preislich in Ordnung.
Die DS215 hat nur 2 Schächte.

Zu den verschiedenen Herstellern; stimmt, auf der Arbeit haben wir im Team auch eine Buffalo Linkstation und die ist mittlerweile arg langsam. Das Öffnen von 300kb Word-Dateien dauert 30s oder klappt gar nicht.
Mehrere Zugriffe kommen nur selten vor, wenn dann nur 2 Geräte die gleichzeitig streamen.
 
Ich würde mich warscheinlich für die entscheiden. Aus dem einfachen Grund der verbauten Intel Celeron CPU (2x 2.41GHz), welche mehr Leistung bietet als die Marvell Armada XP (2x 1.33GHz) bei der Synology DS414.
 
  • Thread Starter Thread Starter
  • #12
Die erhöhte Rechenleistung wird aber nur bei Verschlüsselung oder Software-RAID gebraucht?
Der Preisunterschied ist immerhin 260 zu 380CHF.

edit; ich sehe, der Datendurchsatz ist doppelt so hoch. Das wird allerdings nur bei Backups benötigt, beim Streaming sollte das egal sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ah Ok, in DE sind es "nur" 355 zu 395€. Sicher das du dir nicht die DS414j angeschaut hast? Die kostet in DE ~270€.
 
  • Thread Starter Thread Starter
  • #14
Ja, ich habe die j angeschaut.

Wenn ich annehme, ich schaue einen Film in zur Zeit üblicher Qualität (90min, 10GB). Das macht 2Mb/s oder 16MB/s. Selbst die DS414j bringt über 100MB/s. Das sollte doch bei max. 2 Benutzer (XMBCs) ausreichen?
 
Klar reicht die j zum Filme anschauen, mir ging es eher um die Datenbank. Aber da habe ich keine Erfahrung mit, inwiefern die Performance einbüßt wenn die eine "schwächere" CPU zur Verfügung hat. Evtl weiß da jemand anders besser drüber Bescheid und könnte sich dazu äußern.
 

Software RAID fällt da schon lange nicht mehr auf.

Selbst bei einem Celeron kann man RAID Zugriffe(RAID5 also volle Komnplexität) nicht mehr zuverlässig an der CPU Load erkennen das ist ein Relikt aus längst vergangener Zeit
 
  • Thread Starter Thread Starter
  • #17
Wegen der Datenbank könnte die Leistung tatsächlich eine Rolle spielen.
Zur Zeit sind es 1'200 Filme, 36 Serien mit 3'600 Episoden und 20'000 MP3s.

Wenn jemand Erfahrungen mit einer mySQL-Datenbank auf einem NAS hat, gerne melden :T
 
Nenn mir das Setup das du dir vorstellst vielleicht reproduziere ich es ja.;)

Hab einen Proliant als NAS mit RAID5 im Einsatz siehe meinen Thread dazu.
 
Zuletzt bearbeitet:
@alter_Bekannter
Sieht bei mir ähnlich aus. Von daher fällt es mir eher schwer zu den NAS-Systemen für den Heimgebrauch etwas zu sagen.

@weierles
Ich kann mir kaum vorstellen, dass du durch die "Größe" der Datenbank den Server wirklich an seine Grenzen bringst. Auch mit Lese-/Schreibzugriffen im Heimnetzwerk solltest du den Server damit kaum aus der Ruhe bringen können. Moderne Datenbanksysteme beeindruckt eine "Last", die du im Heimkontext erzeugst, kaum bis gar nicht.
Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass der Datenbankserver mit 1GB RAM prinzipiell ein wenig schwach auf der Brust ist.

Die QNAP-Teile würde ich mir an deiner Stelle als Leergehäuse bestellen und dann zusätzlich Festplatten für rein kaufen. Das sollte billiger sein.
Außerdem kannst du die wohl auch aufrüsten, was den RAM betrifft.
 
  • Thread Starter Thread Starter
  • #20

Auf dem ProLiant würde ich Windows Server 2012R2 oder FreeNAS/OpenMediaVault installieren. Für die Datenbank nur das, was es für mySQL braucht.
So weit es geht, würde ich den Server mit der Grundausstattung betreiben (Celeron G1610T 2x 2.3GHz, 4.0GB RAM).
Macht eine kleine 32GB SSD-Platte für das OS Sinn? Betrieben am 5. internen SATA?

@virtus:
Egal was es wird, ich werde ein Leergehäuse kaufen und selbst bestücken.

Ich schwanke zwischen einem ProLiant und einem NAS (Synology oder QNAP). Für den ProLiant spricht, abgesehen von den Stromkosten (die bei 34W jedoch nur jährlich 60€ sind), dass man ihn tatsächlich auch als eigene Cloud benutzen kann, um von aussen darauf zu zugreifen. Ein NAS kann ich aufgrund des speziellen Modems nicht von aussen aufwecken.
 
Zurück
Oben