[Technik] Erstes Zwangsupdate für Windows 10 macht Probleme

In Version 10 von Windows wurde die Updatefunktion so geändert dass Updates automatisch eingespielt werden. In der Home-Version die wohl die meisten durchschnittlichen Nutzern installiert haben werden, ist bisher ein Deaktivieren der Zwangsupdates offiziell nicht möglich. Dies ist erst ab der Pro-Version der Fall.

Mit KB3081424 wurde nun ein erstes Update von Microsoft veröffentlicht, dass Probleme macht und das somit hauptsächlich Nutzer der Home-Version beeinträchtigt. Bei vielen Nutzern kann das Update nicht eingespielt werden und es kommt zu einer Art Updateschleife in der immer und immer wieder versucht wird das Update einzuspielen. Dies gelingt aber nicht und wird mit einer Fehlermeldung abgebrochen. Microsoft bietet offiziell noch keine Lösung an, verteilt das Update aber aktuell trotzdem weiter.

Inoffiziell sind aktuell zwei Lösungsansätze bekannt. Bei einigen Nutzern hat es geholfen das Update manuell zu installieren ( bzw. ). Andere konnten über Änderungen an der Registry dem Update auf die Sprünge helfen, welche beschrieben werden. Da solche Änderungen aber immer mit Vorsicht zu genießen sind, sollten sich hier nur versierte Nutzer daran wagen.

Quelle:
 
Zuletzt bearbeitet:
Normal werden die im MSDN ja schon auch eingepflegt.. oft früher... oft auch viel Später.. glaube das ist Glückssache - vermute das kommt noch ^^

Aber sonst kannst du hier:


die esd der neuen widnows 10 64bit home/pro downloaden
und die ESD decrypten

Da wäre nun durchaus interessant ob das z.B. über WINE funktioniert ;)

Kann aber gerne wieder wie bei der RTM fürs Forum hier eine Iso zur Verfügung stellen.
 
Hacker warnen: Microsoft kann Verschlüsselung der Nutzer knacken

Die Festplatte der Nutzer wird standardmäßig verschlüsselt. Wird das Gerät verloren, können Fremde nicht auf die Daten zugreifen. Allerdings hat die Sache einen gewaltigen Haken: Wer Windows 10 mit seinem Microsoft-Account nutzt – wie die meisten Nutzer – übermittelt automatisch den Schlüssel zur Wiederherstellung der Daten an Microsoft. Das passiert, ohne dass die Nutzer darüber informiert werden oder den Vorgang abbrechen können.

Im Endeffekt handelt es sich dabei also um eine Art "Hintertür für Verschlüsselungssoftware", die Sicherheitsbehörden schon länger verlangen. Die Datensicherheit wird dabei kompromittiert: Wird der Microsoft-Account der Nutzer oder sogar Microsoft selbst gehackt, sind die Daten für den Angreifer abrufbar. Dasselbe gilt für Behörden, die den "Encryption Key" mit Gerichtsbeschluss von Microsoft verlangen könnten.

Microsoft beruft sich selbst auf Kunden-Feedback, das eine Speicherung in den Microsoft-Servern verlangt habe.

Freut mich, dass sich Microsoft, derart um die Kunden sorgt. Sichere Daten und Komfort. Was willste mehr? :D
 
Microsoft beruft sich selbst auf Kunden-Feedback, das eine Speicherung in den Microsoft-Servern verlangt habe.

Dann sollte es für diese Art von Kunden ein Opt-In geben.

Workaround für alle die keine Home Edition nutzen wäre übrigens:

Bitlocker deaktivieren. Sobald er alles entschlüsselt hat Bitlocker wieder aktivieren. Man kann in einem der weiteren Schritte auswählen das man den Recovery-Key ausdrucken/lokal speichern möchte anstatt den bei Microsoft zu speichern.
 
TheIntercept, die die Sache ins Rollen gebracht haben, haben auch eine Lösung parat.
Wer von Win10 einfach nicht die Finger lassen kann, der sollte sich zumindest folgendes zu Gemüte führen.
 
Hm, was? Meine Festplatte wird durch die Win10 Installation verschlüsselt? Oo
 
Tbow, das kann ich so nicht bestätigen, ich kann von einem Linux OS Perfekt auf die Festplatte mit der Windows Installation zugreifen, da ist nichts verschlüsselt. :unknown:

Edit:

Vielleicht eine Option aktiviert/deaktiviert während der Installation die das abgeschaltet hat? - Skeptisch bin.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es gibt Leute die benutzen ein Microsoft Konto auf einem produktiven System? Es gibt Leute die benutzen ein Closed-Source Verschlüsselungstool wie Bitlocker? WTF?!
 
Tbow, das kann ich so nicht bestätigen, ich kann von einem Linux OS Perfekt auf die Festplatte mit der Windows Installation zugreifen, da ist nichts verschlüsselt. :unknown:

Edit:

Vielleicht eine Option aktiviert/deaktiviert während der Installation die das abgeschaltet hat? - Skeptisch bin.
Man sollte die Edition beachten ........ die Home macht es nicht.
 
*Automatisch aktiv* ist ein wenig übertrieben.
Das Thema betrifft alle *Upgrade*-Installationen nicht. Geräte die direkt mit windows 10 installiert werden und:

The Windows device “must support connected standby and meet the Windows Hardware Certification Kit (HCK) requirements for TPM and SecureBoot on ConnectedStandby systems.” (Source) Older Windows PCs won’t support this feature, while new Windows 10 devices you pick up will have this feature enabled by default.
When Windows 10 installs cleanly and the computer is prepared, device encryption is “initialized” on the system drive and other internal drives. Windows uses a clear key at this point, which is removed later when the recovery key is successfully backed up.
The PC’s user must log in with a Microsoft account with administrator privileges or join the PC to a domain. If a Microsoft account is used, a recovery key will be backed up to Microsoft’s servers and encryption will be enabled. If a domain account is used, a recovery key will be backed up to Active Directory Domain Services and encryption will be enabled.
(war gerade zu faul zum übersetzen)

betrifft die *automatische* Verschlüsselung.
Der Presse-Skandal ist dann genauso groß wenn die richtigen *Benutzer* sich an die Presse wenden weil durch Verschlüsselung ein Datenverlust einhergegangen ist und auch normale Konsumer-Verschlüsselungen die man kaufen kann machen das Abspeichern in der Cloud. Das Manko ist meiner Meinung nach nur das der Kunde genauer darüber informiert werden könnte - wie / ob der Benutzer darüber informiert wird weiß ich aktull nicht. Aber ein Hinweis *Ihr System wird verschlüsselt und der Schlüssel in der Microsof-Cloud hinterlegt* gibt es wohl nicht.
Wobei ich auch hier der Meinung bin das der normale Anwender ohne zu wissen was er tut auf ja klickt. Wer wie hier besser informiert ist weiß die Verschlüsselung auch zu verhindern oder den Key zu löschen usw....
Die Verschlüsselung per Default dann zu aktivieren ist in jedem Fall besser als es sein zu lassen.

Bei Verschlüsselung usw. im Allgemeinen muss man sich auch IMMER Fragen gegen wen man sich schützen möchte und ob man sich dann auch um ALLER Folgen seines Entschlusses klar ist. Bringt z.B. nichts wenn die Platte dann per TrueCrypt verschlüsselt ist und der Geheimdienst in der Fritzbox (beispiel) eine Hintertür hat und unerschlüsselten Hausinternen Verkehr mitliest - das Thema Verschlüsselung ist weit komplexer.
 
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