VPN-Anbieter mit eigenem Client

Btw kann man bei nVPN den Server nur 1x wechseln. Für die freie unbegrenzte Serverauswahl muss man bischen mehr im Monat abdrücken. Glaub das sind so 10$ pro Monat extra. Aber wenns nur um YT-Videos geht kann man ja direkt einen US-Server wählen. Bei 15€/3 Monaten oder 40€/Jahr kann man nicht meckern. Lässt sich auch angenehm per PSC zahlen.
 
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@virtus: ich weiß ziemlich genau wie ein VPN funktioniert, danke. Kabel Deutschland drosselt ab 10GB nur "Filesharing", also OCH, Torrent, Usenet, ... was bedeutet, dass ein VPN sehr wohl Abhilfe verschafft. Steht auch so im verlinkten Artikel. ;)

Die Frage ist, wie "Filesharing" erkannt wird und was genau KD darunter versteht.

Natürlich würde eine "genaue" bzw. schlecht umgesetzte Drossel wahlweise auf die Ports schauen (typische P2P-Ports) oder eben per DPI in die Pakete schauen und das lässt sich wunderbar mit einem VPN umgehen. Ich schätze aber, dass auch KD mittlerweile mitbekommen hat, dass der Großteil des Filesharing heute OCH ist und nicht mehr klassische P2P-Netzwerke.
Intelligenter umgesetzt sollte so eine Drossel nur noch darauf achten, wie viele Pakete mit einem bestimmten Sender ausgetauscht werden. Bei "normaler" Internetnutzung ist davon auszugehen, dass der Austausch zwischen Sender und Empfänger relativ gering ist, z.B. eine Email braucht wenige kb, eine Webseite ebenfalls. Während immer, wenn tatsächlich große Datenbewegungen zwischen 2 Endpunkten stattfinden, von Filesharing auszugehen ist: bspw. Steamserver -> Client, MS-Updateserver -> Client, OCH -> Client, etc
Spätestens wenn KD merkt, dass ihre jetzige Drossel nicht (oft genug) anschlägt, werden sie das beheben.

Daher sollte dir klar sein, dass du das Problem mit einem VPN bestenfalls nur zeitlich verschiebst, nicht aber dauerhaft umgehen kannst.
 
Ich hoffe die Ironie, weswegen ich "Testphase" in "Gänsefüßchen" setzte, kam durch.
Das ist doch wohl keine Ausrede?
 
In den AGBs steht es immer noch. Ich verstehe den Kommentar nicht warum ein VPN nur Zeitaufschub wäre. Im Moment schaffen es nicht mal die chinesen VPN Verbindungen zuverlässig zu blocken. VPN Verbindungen in Deutschland zu blocken ist auch nicht realistisch, da viele Firmen damit arbeiten.
 
In den AGBs steht es immer noch.
Und dort wird es auch nicht raus verschwinden.


Ich verstehe den Kommentar nicht warum ein VPN nur Zeitaufschub wäre. Im Moment schaffen es nicht mal die chinesen VPN Verbindungen zuverlässig zu blocken. VPN Verbindungen in Deutschland zu blocken ist auch nicht realistisch, da viele Firmen damit arbeiten.
VPN Traffic zu blockieren und Traffic generell zu dorsseln sind schon zwei ganz verschiedene paar Schuhe. In den Vodafone AGB steht nämlich nichts davon, dass nur P2P-Traffic gedrosselt würde, da steht, dass der Traffic prinzipiell gedrosselt wird.
Um VPN Traffic zu blockieren, müsste man ihn erst mal zuverlässig identifizieren können. Da du ihn aber sogar in HTTP(s) Traffic packen kannst, ist es nicht möglich ihn eindeutig zu identifizieren. Um Traffic zu drosseln brauchst du nur einen Zähler, der zählt, wie viele Pakete der Kunde bereits empfangen hat, das kann jeder Switch, den der ISP in Betrieb hat und sobald du ein Paket für den Kunden auf der Leitung siehst, schaust du nach, ob er nach unter der Drossel ist oder darüber und schiebst das Paket dann erst mal auf die Standspur. Dazu ist lediglich erforderlich, dass der Provider sich merkt, wie viel der Kunde in dem relevanten Zeitraum empfangen hat und ob ein Paket für den Empfänger ist. Beides ist aber kein Problem, ob ein Paket für einen bestimmten Empfänger ist, muss der Provider sehen, sonst könnte er dem Kunden das Paket nicht zustellen und wie viele Pakete übertragen wurden, sieht der Provider ebenfalls, da er ja schließlich jedes Paket übertragen muss.

Wobei ich mich jetzt auf "Paketmenge" bezogen habe. Für eine Drossel ist die Paketgröße von Relevanz, aber die hat man implizit ebenfalls, weil das Paket als solches ja vorliegen muss. (Auch wenn man den Inhalt nicht lesen kann, so kann man dennoch entscheiden, wie viele Bytes das Paket enthält.
 
In den Vodafone AGB steht nämlich nichts davon, dass nur P2P-Traffic gedrosselt würde, da steht, dass der Traffic prinzipiell gedrosselt wird

Lädt ein Kunde an einem Kalendertag ein Gesamtdatenvolumen von mehr als 10 GB herunter,
ist Vodafone berechtigt, die ihm zur Verfügung stehende Übertragungsgeschwindigkeit aus- schließlich für File-Sharing-Anwendungen bis zum Ablauf desselben Tages auf 100 Kbit/s zu
begrenzen. Alle anderen Anwendungen (Internetsurfen, Social Networks, E-Mails, Video-Streaming,
Video-on-Demand, Chat etc.) sind davon zu keiner Zeit betroffen und bleiben unverändert nutzbar

Auch der Rest deines Geschriebenen macht keinen Sinn. Vielleicht hilft ja ein Wechsel des Benutzernamens.
 
Auch der Rest deines Geschriebenen macht keinen Sinn.
Ja, dann erkläre doch mal bitte, wieso!

--- [2015-12-13 17:08 CET] Automatisch zusammengeführter Beitrag ---

Falls du den genialen Crypto-Algorithmus hast, der sogar die Paketgröße vor demjenigen verstecken kann, der die Pakete überträgt, dann bitte, ich biete dir 1 Mio., ach was solls, 10 Mio Euro, für den Algorithmus. Das Problem ist sehr vergleichbar damit, das Gewicht eines zu versendenden Päckchens gegenüber dem Paketservice zu verstecken. Das Empfängerproblem wäre übrigens gleichermaßen übertragbar.
 
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