Drogenpolitik

In beiden Fällen werden Hormone ausgeschüttet.

Das weiß heute jedes Kind.

Aber wer steuert die Ausschüttung?

Im einen Fall befarf sie eines starken externen Auslösers, im anderen funktioniert sie scheinbar autonom.

Aber das ist alles geraten. Der ganze Thread ist eigentlich Quaksalberei und scheint der Zeit zu entstammen, als Blut noch eindach Blut war, weil man nicht mal Blutgruppen kannte.

Mit Amateurphilosopie kommt man nicht weiter, man braucht empirische Studien.
 

Statt "steuern" hätte ich besser "triggern" schreiben sollen.

Das ist es nämlich, was ich meine.

Welchen Regeln gehorcht das Hirn, wenn es sich für die Ausschüttung von meinetwegen Dopamin entscheidet?

Welche Spielräume hat es?

Warum entscheiden verschiedene Hirne in identischen Situationen verschieden?
 
Warum entscheiden verschiedene Hirne in identischen Situationen verschieden?

Das ist eine ebenso spanende Frage wie, warum Drogen nicht unbedingt bei jedem gleich wirken. mit gleich wenig Relevanz für das Thema Drogenpolitik.
 
Das ist eine ebenso spanende Frage wie, warum Drogen nicht unbedingt bei jedem gleich wirken. mit gleich wenig Relevanz für das Thema Drogenpolitik.

Potenziell mit gigantischer Relevanz für die Drogenpolitik, nämlich falls sich herausstellen sollte – was zu erforschen ist -, dass Junkies teilweise unter einem Mangel an Glückshormonen leiden. Sie hätten dann Anspruch, ihre Ration von der AOK bezahlt zu bekommen.

Befreie Dich aus Deinem Korsett an eingeschliffenen Denkweisen und erkenne die Nutzen der Wissenschaft!
 

Mal kurz eingeschoben:
Wo du grade von Junkies und Krankheiten redest.
Der Zusammenhang von Alkohol als Selbsttherapie von Depression ist lange bekannt.
Deswegen wird der Entzug oft dual mit einer Psychotherapie durchgeführt.

--- [2015-10-18 13:09 CEST] Automatisch zusammengeführter Beitrag ---

Sie hätten dann Anspruch, ihre Ration von der AOK bezahlt zu bekommen.

Nein, sie hätten einen Anspruch auf eine Psychologisch-Therapeutische Behandlung.
 

Nein, sie hätten einen Anspruch auf eine Psychologisch-Therapeutische Behandlung.

Falsch.

Bei zu niedrigem Hormonspiegel kriegt man Homompillen, egal ob Östrogen oder Testosteron.

Wäre ja auch in Witz, wenn man etwa Schliddrüseninsuffizienz mit Besprecheungn behandeln wollte.



Das ist wie bei Viagra.

Nein, es ist wie bei Vitaminmangel.
 
na endlich mal ein Thema bei dem ihr beide mitreden könnt :D

Was das hier alles mit Drogenpolitik zu tun hat erschließt sich mir nicht.
Vielleicht könnte man ja mal einen ausführlichen Thread mit medizinischem Hintergrundwissen zum Thema "wie wirken Drogen" erstellen.
 
Mal abseits der grad laufenden Diskussion: Ich war am Wochendende bei der örtlichen "Fachtagung Crystal Meth" mit diversen Vorträgen und Workshops. Alles sehr spannend und aufschlussreich, für mich persönlich verbunden mit viel neuem Wissen um die Droge und deren Konsumenten.

Ich fand besonders den Punkt Prävention interessant, da wurde nämlich seitens des Drogenbeauftragten der Polizei gesagt, dass man in Gebieten, wo die Droge bisher nicht auftrat, keine Präventionsarbeit leistet, um eben nicht noch auf die Droge (primär Wirkung und Preis) aufmerksam zu machen.

Das fand ich einen "kreativen" Ansatz. Hätte ich so gar nicht erwartet. Laut Aussage des Drogenbeauftragten sei dies allerdings wirkungsvoller als die Droge ins Gespräch zu bringen.
 
Nein, wie bei Viagra. Ohne Vitamine stirbst du, ob du willst oder nicht.
Ohne Viagra stirbst du nur wenn du willst.

Ohne Gabe von Schilddrüsenhormon, Östrogen oder Testosteron stirbt keiner, aber er fühlt sich lausig. Er ist krank.

Medikamente zahlt die AOK.
 
Ohne Gabe von Schilddrüsenhormon, Östrogen oder Testosteron stirbt keiner, aber er fühlt sich lausig. Er ist krank.

Was für ein Stuss. Keiner wird krank, wenn er kein Schilddrüsenhormon, Östrogen oder Testosteron verabreicht bekommt.
 
Habe ich auch nicht behauptet. Der Hormonmagel ist seine Krankeit. Gesund ist nur, solange er die Pillen schluckt.

Aber geschrieben. Und solange man Pillen schluckt (schlucken muß), ist man nicht gesund.

Einen Hormonmangel bei den "Glückshormonen" dürfte für das Thema kaum relevant sein. Denn entweder geht es um echte Hormone, die kurzzeitig ausgeschüttet werden, so daß ein Spiegel nicht vorhanden sein muß, oder es geht um Hormone die als Neurotransmitter arbeiten. Die "langfristigen" Hormone sind aber a) nicht rauschrelevant und b) werden Störungen in dem Bereich bereits psychopharmakologisch abgedeckt.
 
Aber geschrieben. Und solange man Pillen schluckt (schlucken muß), ist man nicht gesund.

Ich hatte geschrieben:

Ohne Gabe von Schilddrüsenhormon, Östrogen oder Testosteron stirbt keiner, aber er fühlt sich lausig. Er ist krank.

Medikamente zahlt die AOK.

Einen Hormonmangel bei den "Glückshormonen" dürfte für das Thema kaum relevant sein. Denn entweder geht es um echte Hormone, die kurzzeitig ausgeschüttet werden, so daß ein Spiegel nicht vorhanden sein muß, oder es geht um Hormone die als Neurotransmitter arbeiten. Die "langfristigen" Hormone sind aber a) nicht rauschrelevant und b) werden Störungen in dem Bereich bereits psychopharmakologisch abgedeckt.

Hör doch auf, den Hormonforscher zu spielen. Der bist Du nicht, und der bin ich nicht.

Die Klärung dieser Fragen sollten wir wirklich den Profis überlassen. Dazu braucht man Fachwissen, welches wir beide nicht haben.
 
Ich habe gelesen,was Du geschrieben hast, und es bleibt falsch.

Wenn Du Dich mangels Kenntnisse zukünftig aus der Diskussion heraushalten möchtest, kannst Du dieses gerne, auch ohne vorherige Ankündigung, tun.

:coffee:
 
Ohne Gabe von Schilddrüsenhormon, Östrogen oder Testosteron stirbt keiner, aber er fühlt sich lausig. Er ist krank.

Medikamente zahlt die AOK.

Ohne Schilddrüsenhormon bist du ruck-zuck tot. Das zahlt die Kasse.

Östrogen und Testosteron braucht kein erwachsener Mensch, das zahlt die Kasse nicht. Ausnahme: Krankheiten, zum Beispiel Endometriose, Depression
Diese beruhen aber nicht auf einem Mangel.
 
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