Welcher VPN Anbieter?

Ich habe schon mal die Registry weitestgehend aufgeräumt, um den Kontakt zur Basis zu minimieren. Auch wenn´s beim BS vielleicht nur beding läuft, sollte es doch bei den restlichen Anwendungen (z.B. Spotify) besser werden, oder irre ich da?
 
@foesenMurz
Hier im Board gibts ja auch einen VPN Vergleichs Thread, und der User usefulvid hat auch auf seiner Seite eine große Liste mit über 70 VPN Anbietern, welche gut und schlecht sind, welche loggen usw.

Hier seine Seite:
 
Danke für die Info. So richtig hilft mir das leider dennoch nicht. Die von dir genannte Seite (usefulvid) gibt beispielsweise für Torguard grünes Licht. Ich habe den jetzt mal rausgepickt, da der viele Standorte zur Auswahl hat, was mir erstmal nicht schlecht erscheint. Gleichzeitig ist der Firmensitz in Nevis. Auch gut. Der Artikel von heise hingegen bewertet diesen als nicht wirklicher sicher. Was tun?
 
@foesenMurz:

Nein auch bei Anwendungen werden Daten von einem Rechner zum Hersteller geschickt. Ohne VPN direkt. Mit VPN mit einem Umweg über den VPN-Server.

Mit einem VPN-Anbieter verschleierst du im Grunde genommen nur die IP-Adresse mit der dein Rechner im Internet ist, da der VPN-Server eine andere IP hat als dein Rechner daheim und über diesen eben alles abgewickelt wird. Ein "nach Hause telefonieren" kannst du damit nicht unterbinden.
 
Mhmmm,.... okay. Das könnte ich dann wahrscheinlich eher über die Firewall und/oder host.txt, richtig? Ich erwähnte es ja schon mehrfach. Insbesondere Spotify ist mir da ein Dorn im Auge. Eigentlich nutze ich diesen Dienst ganz gerne. Nur stört es mich ziemlich, dass die neuen AGBs es erlauben, dass beispielsweise persönliche Fotos etc.p.p. abgegriffen werden können. Es gibt natürlich diverse Anwendungen und Dienste, bei denen es logisch ist, dass personenbezogene Daten verwendet werden, damit der Dienst o.Ä. richtig funktioniert. Nur warum ein Streamingdienst meine privaten Fotos haben muss, um arbeiten zu können, ist mir schleierhaft. Solchen Dingen würde ich gerne einen Riegel vorschieben.

Mit dem richtigen VPN ist es aber schon möglich, die kompletten Datenverbindungen eines Netzwerks über einen Server in XY zu verschleiern, richtig? Also egal ob aus dem Browser, einem Programm oder aus dem Smartphone heraus. Das habe ich soweit richtig verstanden, oder?
 
Mit dem richtigen VPN ist es aber schon möglich, die kompletten Datenverbindungen eines Netzwerks über einen Server in XY zu verschleiern, richtig? Also egal ob aus dem Browser, einem Programm oder aus dem Smartphone heraus. Das habe ich soweit richtig verstanden, oder?
Ja aber das bringt dir nichts wenn du bei Spotify mit einem Account angemeldet bist. Dann weiß ja spotify trotzdem wer du bist.

Zu Torguard:

Das was in dem heise Artikel angesprochen wurde ist schon gefixt.
 

Dann weiß ja spotify trotzdem wer du bist.
Das dürfen die auch gerne wissen. Bekommen ja auch monatlich Geld von mir, dafür, dass ich deren Dienst nutze. Mir geht´s um meine persönlichen Daten, die die nichts angehen. Wie schon gesagt, erlauben es die neuen AGBs, dass die sich ohne weitere Zustimmung einfach meine Fotos aus meinen Fotoalben ziehen und für was auch immer verwenden dürfen. Das hingegen will ich allerdings nicht. Denn meine Familienfotos etc. gehen die herzlich wenig an.

Der VPN allgemein soll dennoch dafür dienen, mich anonym zu halten, wenn ich meine Daten nicht proaktiv weitergebe.
 
@foesenMurz:

Die AGB wurden meines Wissens bereits wieder geändert.

Dennoch bringt dir hier ein VPN nichts. Wie jetzt schon mehrmals geschrieben verhindert ein VPN nicht, dass Daten von deinem Rechner versendet werden (z. B. durch das auf dem Rechner installierte Spotify-Programm). Diese Daten nehmen dann nur dem Umweg über das VPN. Grob gesagt schickt dein Rechner Datenpakete an den VPN-Server und dieser leitet sie an den Empfänger weiter. Ggf. schickt dann der Empfänger wieder Datenpakete an den VPN-Server welcher diese dann an deinen Rechner weiterleitet. Somit taucht nur deine IP-Adresse nicht auf.

Auch eine auf dem Rechner installierte "Personal Firewall" kann ein "nach Hause telefonieren" nicht zuverlässig unterbinden, da man solche Programme durchaus auch umgehen kann, wenn man kreativ ist.
 
Oups, habe mich wohl versehens unglücklich ausgedrückt. Also ich habe das schon in deinem ersten Erklärungsversuch verstanden. Danke nochmal. Ich suche dennoch eine Lösung in denen ich a) bei den üblichen Dingen anonym unterwegs bin. Sprich eine reguläre VPN-Nutzung und würde zuzsätzlich gerne b) bei Spotify verhindern, dass Fotos abgegriffen werden. Der Datenverkehr insg. wird nur anonymisiert umgeleitet. Das habe schon so verstanden. Bedeutet das meine Fotos etc. einfach nur umgelenkt werden. Auch Anmeldedaten etc..

Lässt sich sowas in Einklang bringen?
 
Du kannst dich bei Spotify völlig anonym anmelden. Solange die Geld bekommen, ist denen das egal.
 
Eine Alternative hätte ich mir schon längst gesucht, wenn´s so einfach wäre. Ich nutze Spotify neben dem PC noch auf zwei Smartphones, nem Tablet und ganz wichtig - meinem AVR, der mein Heimkino befeuert. Quasi ein Account auf all meinen Geräten. Funktioniert eigentlich problemlos. Es lässt sich so auch alles super einfahc fernsteuern. Auf den Handys etc. wäre ein Wechsel kein Problem. Beim AVR schaut es da leider anders aus. Und eben da ist´s am Wichtigsten. Dort können zwar keine Daten abgegriffen werden, bei denen es mich stören würde, allerdings versuche ich hier ja ein homogenes System zu verwenden. Und da liegt der Hund begraben.
 
Inzwischen habe ich mich dazu entschlossen, Torguard mal ausprobieren zu wollen. Um die Spotifyproblematik kümmere ich mich gesondert.
Ich habe gesehen, dass es für Torguard "spezielle" Router gibt, sodass man das VPN direkt am Router angehen kann und entsprechend alle Geräte des Netzwerkes darüber laufen. Nun habe ich "leider" eine Fritzbox 4790. Die wird laut Torguard nicht unterstützt. Da kauft man sich extra was von AVM, um für alles gewappnet zu sein, was einen erwarten könnte und dann das. :rolleyes: Mal schauen, wie ich das nun gelöst bekommen kann....?
 
Das hat mit Torguard nichts zu tun. Auf den Kisten läuft OpenWRT das kannst du mit jeder VPN config füttern.
 
Das hat mit Torguard nichts zu tun.
Läuft aber trotzdem nicht auf der FB7490. Hat auch mit der Fritzbox nix zu tun.

Die Fritzbox 7490 wird einfach nicht unterstützt. Nicht von OpenWRT oder DD-WRT und demzufolge auch nicht von Torguard. Router auf die man OpenWRT oder DD-WRT flashen kann sind auch mit allen anderen VPN Anbietern Kompatibel, wie du sagst.

Die AVM Modelle haben ihren Reiz nur wenn man die originale Firmware (FritzOS) nutzt oder sie freetzt um fehlende Funktionen nachzurüsten. Kompatibel zu OpenWRT oder DD-WRT waren sie noch nie. Sie sind irgendwie eine Klasse für sich.
Dafür hat man bei AVM eine lange Unterstützung seines Modells incl. Firmwareupdates. Andere Hersteller haben da Menütechnisch nicht soviel drauf und versorgen ihre Boxen nicht unbedingt so gut mit Firmware Updates wie AVM es tut.
Hat alles Vor- und Nachteile.
 
Perfect Privacy ist seit langer Zeit m.E. der professionellste Anbieter wenn es um Anonymität geht.
Sehr engagierte Admins mit langjähriger Netzwerk- und Systemadministrationserfahrung und ein kundennaher Support mit sehr geringer Antwortzeit. Außerdem gibt es sehr viel Transparenz um die Beschaffenheit der Server.
Für unerfahrene Nutzer gibt es ein VPN- und Socks5 Tool aus eigenem Hause. Hier gibt es auch verschiedene Einstellungen für die VPN Verbindungen (Cascading, Connect-via-Proxy, DNS Leak Protection und weitere).
Außerdem hat PP bei Rechtsbeschlüssen und Raids schon Lanzen für ihre Kunden gebrochen. Für Interessierte gibt es ein Forum, bei dem man sich über alles erkundigen kann.
Zahlung ist ebenfalls anonym möglich.
 
Das hat mit Torguard nichts zu tun. Auf den Kisten läuft OpenWRT das kannst du mit jeder VPN config füttern.

Okay. Ich werde mal nach dem Stichwort googeln und schauen, was bzw. wie ich das hinbekomme.

@Kryptochef:
Also würdest du von Torguard abraten?


Nachtrag:
So. Habe mir nun mal Testweise einen Account bei PP besorgt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe es nun auf dem Desktop und dem Smartphone eingerichtet. Die Ansprechzeiten beim Aufrufen von Webseiten scheinen mir jedoch ein wenig lang. Werde mir das aber mal mit verschiedenen Servern zu verschiedenen Zeiten ansehen. Es ist auch noch ein wenig gewöhnungsbedürftig, Seiten großer Konzerne aufzusuchen, die dann entsprechend des Landes automatisch reagieren. Ich habe mich vorhin plötzlich in einem holländischen Shop wiedergefunden. :D
Intersannt ist allerdings, dass man beim Kauf von virtuellen Artikeln so durchaus auf bessere Preise stoßen kann.
 
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