Flüchtlinge

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Und genau das hier verstehe ich nicht:

Wieso nimmt er nicht seine Familie mit? Kann ja nicht so schweren Herzens sein, wenn er nur an sich denkt. Geld genug für Flug hat er ja. Also warum muss die Familie zurück bleiben?


Das ist gar nicht so schwer zu erklären, warum es meist männliche Flüchtlinge gibt.

Reise mit einer Schlepperbande / Flug. Kostet einiges an Geld, was sich geliehen und hart erarbeitet werden muss. Der Mann kommt nach Deutschland in der Hoffnung, hier mehr Geld verdienen zu können und schickt einen Teil in die Heimat, um seine verbleibende Familie dort finanziell unterstützen zu können und/oder um sie bald ebenfalls nach Deutschland reisen lassen zu können, wenn das Geld reicht. Warum seine Frau nicht zuerst gefahren ist? Nun, es ist recht selten, dass jemand komplett ohne/mit wenig Sprachkenntnissen einen Job als Sekretärin findet.

Der Mann hingegen hat es (Sollte man zumindest annehmen) leichter, einen Knochenjob auf dem Bau zu finden.
 
Wieso nimmt er nicht seine Familie mit? Kann ja nicht so schweren Herzens sein, wenn er nur an sich denkt. Geld genug für Flug hat er ja. Also warum muss die Familie zurück bleiben?

Steck dir deine Fragen doch, wenn du die Antwort eh schon für dich gefunden hast. Natürlich lässt er die Familie nur zurück, weil er nur an seinen Arsch denkt und wie dieser bald schon auf einem Haufen Goldbarren im gelobten Land Deutschland sitzt.
Logisches Denken ausgeschaltet und dafür den Pegida-Gehirnlappen aktiviert?
 
Dresden und der Osten war hier also gerade das Thema.

Und das berechtigt dich natürlich mit in dieses Horn zu blasen und sogar noch einen drauf zu setzen.
Wohl eher nicht und zeigt auch nur deine Ansicht von den Menschen im Osten Deutschlands oder deine übernommene. Woher spielt dabei keine Rolle.

Auch dein zurückrudern hilft dir jetzt nichts mehr. Das Kind ist schon vorher in den Brunnen gefallen und auch so nicht mehr zu retten.

Wie hat eine Userin hier im Board so schön bemerkt? Völlig sinnlos hier weiter zu diskutieren und damit hat sie vollkommen recht.
 
Ich habe jetzt mehrmals gesagt, das ich keine Probleme mit Ostdeutschen habe.
In meinem Beitrag gebe ich außerdem dem System die Schuld und nicht den Menschen im Osten.
Wenn du das richtig lesen würdest. Noch ein Beispiel dafür, dass der Beitrag gut gemeint war und sich nicht gegen die Menschen richten sollte.

Mit dir diskutieren macht wirklich keinen Sinn, weil deine Präsenz in der letzten Zeit sich sowieso nur dadurch ausgezeichnet hat, gegen mich zu pöbeln.
Das du an eine vernünftige Diskussion kein Interesse hast und nur wegen dem Pöbeln-Willen pöbelst, wissen schon viele gut genug ;)

Ich frage mich, wie lange die Gesellschaft und die Politik gepennt hat, dass das im Osten so zurückgeblieben ist. Es liegt ja nicht an den Menschen dort, sondern einfach an mangelnder Bildung.
Ich glaube das hat auch was mit mangelndem politischen Engagement zu tun. Der Osten muss mehr vom deutschen Fortschritt profitieren. Investieren usw.

Merkel ist doch aus Ostberlin? Was hat sie denn diesbezüglich getan?

Aber schieb nur deinen Hassfilm weiter. Ekelhaft. Menschen fliehen vom Krieg, weil ihnen die Köpfe abgeschnitten werden und du wimmerst hier rum, weil sich ein paar Ossis auf den Schlips getreten fühlen können. Super Prioritäten
 
Wo wir beim Thema Wirtschaftsflüchtlinge sind:

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Schluss jetzt!

Harley, Du hast sehr wohl von mangelnder Bildung der Leute in den *neuen* Bundesländern gesprochen.
Und Du hast tatsächlich versucht noch irgendwie wort- und hülsenreich zurückzurudern.

Das Thema hier ist die momentane Flüchtlingsproblmatik - die von einzelnen hier leider äußerst polemisch geführt wird.
Brandstiftung, und wenn sie nur schriftlich dargelegt wird, werden wir hier nicht dulden.
Ebensowenig, wie durch schnellgeschossene Beiträge Verunglimpfungen von Menschen aufgrund ihrer Herkunft.
Dabei ist es egal, ob diese aus Ostdeutschland oder Osteuropa oder Ost-naher-osten kommen.

Eher wird der Thread geschlossen, auch wenn wir das wegen der Aktualität des Themas äußerst ungerne machen würden.
 
Das Zitat in voller Länge ist noch viel besser. "Sie werfen ja nicht auf Deutsche. - Ja, aber auf andere Menschen. - Aber es sind keine Deutsche!" Der Osten halt...
Ja, vielleicht gibt es zumindest bei der älteren Generation solche Ursachen, die eine derartige Denkweise erklären (aber keinesfalls rechtfertigen!) können.

Einfach nur noch lächerlich, was hier einige von sich geben.
Hatte Sarrazin nicht im Osten über sein neuestes Werk referiert, in dem er Bildung bzw. Intelligenz als Erbmerkmale festgelegt hat, bei dem es ein West-Ost-Gefälle gibt? Unter Applaus seiner ostdeutschen Zuhörer? ;)

Für Ossi-Bashing ist das aber alles kein Grund. Ich habe Verwandtschaft in "Dunkeldeutschland", die gegenüber Flüchtlingen durchaus aufgeschlossen ist. (Sind übrigens auch ehemalige Flüchtlinge, spricht vielleicht für die oben ausgeführte These.)
Verallgemeinern und pauschalisieren ist auch hier der falsche Weg! Trotzdem zeigen solche Äußerungen mit einem ostdeutschen schlechten Beispiel, wie asozial unsere gesamtdeutsche Gesellschaft mittlerweile geworden ist.
Man hätte übrigens auch ein vielleicht nicht ganz so krasses, dafür nicht weniger menschenverachtendes westdeutsches Beispiel bringen können.
In Hamburg-Harvesthude sperrt sich die feine Gesellschaft ja auch gegen ein Flüchtlingsheim.

Natürlich nur aus reiner Fürsorge gegenüber den Asylanten, die sich den Einkauf in den teuren Geschäften gar nicht leisten können. :rolleyes:
 



Antisemitismus: Ostdeutschland 10,4 % / Westdeutschland 8,2 %
Ausländerfeindlichkeit: Ostdeutschland 38,7 % / Westdeutschland 21,7 %


Ostdeutschland: 10,5 %
Westdeutschland: 7,6 %






Westdeutschland Ostdeutschland
"Die Demokratie ist die beste Staatsform" 85 64
"Es gibt eine andere Staatsform, die besser ist" 6 22
"Die Demokratie in Deutschland ist die beste Staatsform" 89 63
"Es gibt eine andere Staatsform, die besser ist" 3 12
 

Ostdeutschland: 10,5 %
Westdeutschland: 7,6 %

Das ist KEIN großer Unterschied, vor allem keiner, der Hetzte allein gegen die Ossis legitimiert.

Eine vernünftige Untersuchung würde sich nicht auf Abfragewerte beschränken, sondern sie würde versuchen, die gemessenen Werte zu interpretieren. Im zitierten Beispiel wäre etwa die wirtschaftlichen Lage der Probanden zu ermitteln, um die These prüfen zu können, ab sich Ossis und Wessis hinsichtlich ihrer festen Präferenzen unterscheiden, ihrer Charakterstruktur, ob die einen also wirklich rechsextermer sind als die anderen, oder ob allein die wirtschaftliche Lage den Unterschied erklärt.

Es gibt doch wirklich fantastische Standardwerke und Beispiele solcher Messungen, zum Beispiel die "Studies in Prejudice" von Adorno et alt.
 
Das ist sehr wohl ein großer Unterschied, denn diese Statistik bedeutet, dass es im Osten etwa 30% mehr Menschen mit geschlossenem rechtsextremen Weltbild gibt. Von festen Präferenzen hat auch niemand gesprochen, es ging hier nur um ein faktisches Ungleichgewicht. Die möglichen Faktoren die zu eben diesem führen sind nicht Thema dieses Threads, und wurden weiter oben bereits angerissen.
 
das aktuelle Flüchtlingsproblem, und damit die Medienaufmerksamkeit, und damit die Diskussion hier im Forum, ist doch nur entstanden weil in letzter Zeit so viele Flüchtlinge kommen die eben halt Wirtschaftsflüchtlinge vom z.B. Balkan sind.
Trotzdem redet man hier immer über wirklich verfolgte Flüchtlinge aus z.B. Syrien. Die wirklichen Flüchtlinge bringen uns doch gar nicht in solche Probleme.
 
Flüchtlinge sind Flüchtlinge. Es wurde hier ja schonmal angesprochen, diese Unterscheidung in "gute" und "schlechte" Flüchtlinge ist doch völlig schwachsinnig. Wenn in einem Staat eine Hungersnot herrscht und die Menschen flüchten um nicht zu verhungern, sind dass dann auch "Wirtschaftsflüchtlinge"?
 
Zuletzt bearbeitet:
Zumal die "falschen" :m Flüchtlinge vom Balkan überdurchschnittlich oft bereits gute Deutschkenntnisse haben und jung, motiviert und gut ausgebildet sind.
 
Es ist doch völlig egal, ob aus wirtschaftlichen Gründen oder Krieg o.ä.
Man sollte sich immer selbst einmal fragen: "Was würde ich machen, wenn... (a) in meinem Land Krieg herrscht und die Bomben hochgehen oder (b) die Wirtschaft so im Arsch ist, dass ich weder Arbeit habe, noch von meinem Geld meine Familie ernähren kann.
Jeder, dessen Trieb zur Lebenserhaltung noch funktioniert, würde das Land verlassen (müssen), um eine Zukunft zu haben.
 
Das ist sehr wohl ein großer Unterschied, denn diese Statistik bedeutet, dass es im Osten etwa 30% mehr Menschen mit geschlossenem rechtsextremen Weltbild gibt. Von festen Präferenzen hat auch niemand gesprochen, es ging hier nur um ein faktisches Ungleichgewicht. Die möglichen Faktoren die zu eben diesem führen sind nicht Thema dieses Threads, und wurden weiter oben bereits angerissen.

Warum und mit welchen Rechentricks aus einer Differenz von 2.9 Prozentpunkten (10,5 minus 7,6) eine Differenz von 30 % wird, das müsstest Du erstmal erklären, falls Du das überhaupt kannst.

Offenkundig ist, dass Du von empirischer Sozialforschung wenig Ahnung hast. Macht ja nichts, ist auch nicht Dein Beruf. Aber wenn Du trotzdem auf diesem Gebiet mitreden willst, dann musst Du Dich belehren lassen. Und dazu musst Du meine Kritik an den Statistiken wenigstens mal verstehen, was Du leider nicht tust.

In der Vorurteilsforschung unterscheidet man aus guten Grund zwischen einem in frühester Kindheit entstandenem Syndrom, welches den ganzen Menschen unabhängig von seiner wirtschaftlichen Lage prägt, welches also seinen Charakter bildet einerseits, und andererseits ad hoc angenommenen Einstellungen zu Fremden, wobei dann beispielweise akute Erfahrungen oder Massensuggestion die entscheidende Rolle spielen.

Zählen allein reicht nicht, man muss auch wissen, was man eigentlich misst, also eine kurzfristige spontan entstandene Verärgerung, die eigentlich harmlos ist, oder ein tiefsitzendes Ressentiment. Verhalten die Leute im Osten anders als im Westen, oder verhalten sie sich so, wie die Westler es in ihre Lage auch täten?

Von solche Unterschieden ist in den Zahlen nicht die Rede, und das vermisst Du auch gar nicht, weil Du von der Komplexität des Themas keine Ahnung hast und einfach die Zahlen nachplapperst, mit denen die Klitschen unter den Instituten die Presse füttern.
 
ich frage mich, wie lange die Gesellschaft und die Politik gepennt hat, dass das im Osten so zurückgeblieben ist. Es liegt ja nicht an den Menschen dort, sondern einfach an mangelnder Bildung.

das kann ja nicht stimmen, da meines wissen sachsen bei pisa unter den führenden ländern liegt. die sind in der ddr medial von der wirklichkeit abgehängt gewesen und jetzt gesellschaftlich. ich kann es immer nur wiederholen, gebt denen mehr ausländer, damit die die chance haben, ihre vorurteile zu verlieren
 


Google mal nach Drogenhandel am Wiener Platz in Dresden und dann sag mir, dass die Leute dort keinen blassen Schimmer haben.




Als Rechtsanwalt wird der Typ in seinem Land gut verdient haben. Und jetzt frag dich mal, ob du deine Familie im Stich lassen würdest? Deine Frau (ich geh von aus, dass du männlich bist), deine Kinder, deine Eltern.

Selbst wenn er hier Geld verdient, was nützt denen da drüben Geld, wenn sie bis dahin vielleicht tot sind, weil der Kerl einfach ohne sie abgehauen ist?
 
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Wahrscheinlich, daß die Dresden nicht nur ein Problem mit Ausländerfeindlichkeit haben, sondern auch eines mit Drogen. ;)
 
Als Rechtsanwalt wird der Typ in seinem Land gut verdient haben. Und jetzt frag dich mal, ob du deine Familie im Stich lassen würdest? Deine Frau (ich geh von aus, dass du männlich bist), deine Kinder, deine Eltern.
Im Gegenzug könntest du dich mal fragen, ob du deiner Familie eine 4-monatige Odyssee zumuten würdest, bei der sie ebenfalls Gefahr für Gesundheit und Leben fürchten müssen.
Hättest du die Reportage gesehen, hättest du außerdem bemerken müssen, dass er mit seiner Freundin geflüchtet ist. Wie du darauf kommst, Rami wäre mal eben mit dem Flugzeug geflüchtet, kann ich auch nicht ganz nachvollziehen. Die Flucht beginnt per Bus und Schlauchboot. Würdest du das deinen Eltern zumuten wollen?

Und woher weißt du eigentlich, wie viel Geld der Anwalt hatte und wie viel der Schleuser ihm abgeknöpft hat. Daneben steht dann auch die Frage im Raum, woher du so genau wissen willst, dass z.B. die Eltern ebenfalls flüchten wollen. Es wird am Anfang zwar gesagt, dass Rami seine Eltern nachholen will. Ob dafür Geld genug da ist und die Eltern ihre Heimat überhaupt verlassen wollen. Alte Leute sollen da manchmal ziemlich eigen sein.

Insgesamt liest man bei dir auch nur Vorurteile...
 
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