Flüchtlinge

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Nero

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16 Juli 2013
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Ich beneide Flüchtlinge. Sie haben noch so viel vor sich.

Als wir 1950 über die grüne Grenze kamen ,wurden wir im Aufnahmelager Gießen zuerst alle mit DDT entlaust. Dann wurde man auf andere Lager verteilt, wir landeten in Süden. Dort waren die Betten im Schlafsaal dreistöckig, mir machte das nichts aus. Anschließen wurden wir bei Dorfbewohnern einquartiert, welche eine Hälfte ihres winzigen Eisenbahnerhauses wegen LAG (Lastausgleichsgesetz)für Flüchtlinge hatten räumen müssen.

Es waren freundliche, hilfsbereite fromme Leute. Vier Jahre dauert es dann noch, bis wir in der Flüchtlingssiedlung eine eigene, abschließbare Wohnung bekamen. Zum ersten Mal hatten wir fließend Wasser. Es war faszinierend, ich erinnere mich heute noch daran. Heute fällt mir fließend Wasser in der Wohnung nur noch auf, wenn was nicht klappt und das Wasser abgestellt wurde.

So viele Dinge, über die man sich damals als Flüchtling unbändig freute, bemerkt man heute gar nicht mehr, oder man bemerkt es nur noch, wenn diese Dinge fehlen oder defekt sind. So mag es den armen Teufeln gehen, die Flüchtlingsunterkünfte anzünden. Sie hocken schon seit Generationen dort, wo sie heute sind, verbiestert und frustriert. Wenn sie die Flüchtlinge nicht hätten, würden sie die Nachbarn brandschatzen und eine kleine Hexenverfolgung oder Teufelsaustreibung starten.

Verstehen kann man es, es ist wirklich bitter, in der großen weiten Welt auf seine vier Buchstaben beschränkt zu sein. Vielleicht hülfe es diesen Typen, mal selber auf der Flucht zu sein und ihnen verschlossen gebliebene Erfahrungen nachzuholen.

Gegenstimmen? Andere Meinungen?
 
Schön, dass ich dir mal zustimmen kann. :T
Ich glaube viele Menshcen die gegen Flüchtlinge wettern haben einfach schlechte Erfahrungen gemacht und verallgemeinern diese. Wegschauen darf man nämlich auch nicht wenn es darum geht dass einige (wie viele weiß ich nicht) Flüchtlinge, Asylanten oder bereits integrierte Ausländer einen an der Waffel haben und sich wie Sau benehmen oder gar kriminell sind.
Nur wei das aber so ist eine Hetze gegen Asylbewerber und Flüchtlinge im allgemeinen zu veranstalten ist ein Armutszeugnis. Leider kann man von vielen Menschen oft nichts anderes erwarten, als dass sie sich von polarisierenden Medien beeinflussen lassen. Was soll man machen? Ein guter Schritt wäre es kriminelle Flüchtlinge möglichst schnell wieder ab zu schieben und den Rest schneller auf zu nehmen und ihnen Zugang zu Arbeitsplätzen und einem normalen Leben zu ermöglichen, wie auch entsprechende Dinge wie das Erlernen der Sprache einzufordern.
 
" ...egal welche politischen Meinungen man pflegt und welcher Überzeugungen man ist, so ist es doch notwendig Menschen in Not zu helfen. So ist es selbst für jemanden, der völlig dagegen ist, dass Deutschland überhaupt Flüchtlinge aufnimmt, seine menschliche Pflicht Menschen zu helfen...."

Fand dieses Zitat von sehr treffend.
 
Ob es "diesen Typen" hülfe, ordentlich vertrieben zu werden und echtes Flüchlingselend zu erleben wird sich empirisch nicht feststellen lassen; es fehlt an Mitteln und Möglichkeiten der praktischen Umsetzung. Die aktuelle Gesetzeslage, das Grundgesetz und die UN-Menschenrechtscharta geben das einfach nicht her. Dass es sich lohnt, eine gesellschaftliche Diskussion zur Vertreibung von Xenophoben anzuschieben darf daher bezweifelt werden.
 
Das blöde ist: Kommentare und Beiträge wie diese ala "Jäger in Löwenkäfig", "Vergewaltiger kastrieren" oder "Rassisten in Kriegsgebiete schicken" lassen eine Diskussion basierend auf Argumenten ganz schnell in Dummug ausarten und bringen keinen mehr weiter. Würden sich diskutierende Parteien ein wenig darauf besinnen vom Stammtischniveau weg zu kommen würde auch nicht mehr so über reagiert werden und man könnte ggf. einen sinnigen Kompromiss finden. Nichts anderes bei politishcen Parteien. Die einen würden am liebsten gar niemanden auf nehmen, die anderen wollen die ganze Welt retten und in Deutschland einquartieren.
 
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  • #6


Du hast meinen Beitrag nicht verstanden: Flüchtlingsschicksal nicht als Strafe, sondern als Therapie.

"Die armen Flüchtlinge" - das ist eben nicht wahr, jedenfalls nicht für die Kinder unter ihnen. Sie sind auch welterfahrener und gerissener als ihre wohlbehüteten Altersgefährten. Ich jedenfalls hatte was, worum mich die Spielkameraden beneiden konnten.
 
Habe da nicht so viel erfahrungen mt Flüchtlingen, nur was im Fern und im Netz steht, ja ich sehe welche und auch höre ich die Gegensätze.

Nun hört man das Großbritanien die Grenze schließt und das Cameron sogar alle Flüchtlinge warnt nicht ins Land zu kommen, das Ungarn einen Zaun erstrebt, Dänemark macht dicht, und alle anderen schieben Flüchtlinge am liebsten hin und zurück, wer nimmt wie viele auf gemessen an der Einwohnerzahl oder der größe des Landes.

Bei uns will die Wirtschaft Praktikanten daraus machen, hat man hier die immer noch 3 Millionen /weitere 3 Millionen versteckte/ Erwerbslosen vergessen. Sind die für unsere Wirtschaft abgeschrieben, oder wartet man auf den Facharbeitermangel :D ?

Verständlicherweise zeichnen sich zwei Bilder ab, die einen mit erhobenen Finger gegen vermutliche Faschisten, die anderen ebenfalls mit erhobenen Finger für? Ja für was.

Ich lebe auf einem Dorf, die Gemeinde und die Nachbargemeinden, da ist nicht ein Faschist dabei der den Hals aufreißt und brüllt. Da sind viele nicht bereit über das Thema zu sprechen, andere sind aus verschiedenen Gründen dagegen, viele aber glauben das hier etwas nicht mit natürlichen Dingen zugeht und fühlen sich von der Regierung veräppelt, nicht informiert und aufgeklärt, alles eben hinter dem Zaun gehalten, sie schaffen Tatsachen und überrumpeln.

Dann sehen viele das andere sich komplett abschotten wollen und stellen sich eben ein paar Fragen.

Ich selber sehe zum Beispiel das im Internet und dort besonders in Foren, Beiträge die Hinterfragen gelöscht/gekürzt/oder verändert wurden. Kritischen Fragen geht auch die Presse aus dem weg, blockt sie als fremdenfeindliche Propaganda ab. Das selbe Bild in den meisten Parteien oder im Bundestag.

Bin selber erst skeptische geworden als diese spielchen begannen. Da fängt man an genauer zu Überlegen und Fragen zu stellen. Nur beantwortet bekommt man sie nur zünisch und abgestempelt als fremdenfeindlich ist man auch gleich.

So funktioniert das aber nicht, oder nicht mehr lang. Ich denke auch das unterdrückte Meinungen und Ansichten den Kessel nur noch mehr zum kochen bringen werden, zumal dies nur auf ein/zwei/drei Mitgliedsstaaten in Europa zutrifft, ich lese auch in englischen Foren zum Thema und da läuft es /geschmeichelt/ etwas anders ab.

Debatten ja und jederzeit gerne, jedem seine Meinung und Sichtweise, Pöbeln und Beleidigen nicht, und schon gar nicht untergeschobene Vermutungen deren Beweislast nicht ausreicht um sicher sein zu können.
 
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  • #8
So funktioniert das aber nicht, oder nicht mehr lang. Ich denke auch das unterdrückte Meinungen und Ansichten den Kessel nur noch mehr zum kochen bringen werden, zumal dies nur auf ein/zwei/drei Mitgliedsstaaten in Europa zutrifft, ich lese auch in englischen Foren zum Thema und da läuft es /geschmeichelt/ etwas anders ab.

Ich versuche mir vorzustellen, wie weit ich käme bzw. früher, als ich noch jung und kräftig war, gekommen wäre, hätte es mich in ein Land mit arabischer Sprache (ganz andere Schriftzeichen und Leserichtung) verschlagen. Oder ich würde ohne regelmäßiges Essen den Kanaltunnel umkreisen und auf eine Gelegenheit warten müssen. Oder ich müsste mich auf einen Seelenverkäufer oder ein Schlauchtboot quetschen.

Jedes Mal muss ich passen, und das Ergebnis der fiktiven Prüfungen ist ein Mordsrespekt vor den Flüchtlingen, die das schaffen. Irgendwie sind die mutiger, aufgeweckter, intelligenter als ich und die meisten Leute hier. Not macht eben erfinderisch, Sattheit schläfert ein.

Das Kapital ist gut beraten, die Chance zu nutzen, die ihm förmlich vor die Füße flattert. Vielleicht wird die alters- und geburtenschwache EU durch die Invasion von Flüchtlingen gründlich umgekrempelt. Es wäre nicht das erste Mal in der Geschichte, dass sowas passiert. Darüber können die Trotzköpfe noch so wütend heulen und grölen, an den geschichtlichen Fakten ändert das nichts.
 
Nur mal eingeworfen, können wir Flüchtlingen helfen wenn wir selbst nicht richtig miteinander bzw. mit unseren Mitteln auskommen?

Das System ist angekränkelt, wie kann man Menschen helfen wenn mache sich selbst schon als deutscher Staatsbürger nicht helfen kann? Ich glaube daher kommt auch der Unmut gegen andere (nicht nur Flüchtlinge).
 


Schon richtig, aber was ich damit sagen will, es muß dem Großteil gut gehen und damit meine ich nicht nur das man sich von einem Lohn/Unterhalt in den nächsten schleift und das geht uns in heutigen Zeit bei wackligen Arbeitsplätzen schneller als uns Lieb ist das man auf Hilfe angewiesen ist und dann nicht wieder so leicht in Arbeit untergekommt. Und eine befriedigende Arbeits ist das A und O - sonst kommen Neid oder gar Hass auf. Und auch das ist nicht bei allen Menschen sichergestellt. Es stürmt häufig. Meinst du nicht @Nero ?
 


Das kannst du dir Vorstellen, es hätte aber nicht funktioniert. Ein Land mit arabischer Sprache, tausende christliche Flüchtlinge, niemals. Und das wäre heute noch so, zumindest denke ich haben wir dadurch einen gewaltigen Vortschritt vollzogen, wäre das 85 Jahren früher geschehen gäbe es diesen Vortschritt nicht.

Not hat schon immer erfinderisch gemacht, Sattheit schläfert ein, ich denke da anders, wir werden satt weil wir uns bewegen konnten und die alten Muster ablegten.

Das Kapital, also die Wirtschaft. Bei uns in Deutschland bewegt sich nur einer, das sind die welche sich für Mindestlohn hergeben und andere die immer noch flexibler werden müssen ohne was dafür zu bekommen. Wäre es anders hätten wir eine Blaue Karte und ein geregeltes Einwanderungsgesetz, nur dafür müsste die Wirtschaft flexibler werden und für gute Arbeit und Fachkräfte mehr bezahlen. Ist aber nicht so!

Du schreibst das du 1950 über die Grenze bist? Warst du Heimatvertriebener oder Asylbewerber? Kennst du den Unterschied? Dieselbe Sprache, der selbe Kulturkreis, unfreiwillig rüber in den westlichen Teil Deutschlands, deswegen warst du kein Flüchtling sondern Heimatvertrieben! Weiter zurück, Sudetendeutsche, auch keine Flüchtlinge, fällt dir was auf?
 
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  • #13
Es stürmt häufig. Meinst du nicht @Nero ?

Doch, aber hier anders als in den USA oder GB. Dort brennen keine Asylbewerberheime. Auch deshalb der Andrang am Kanaltunnel, natürlich auch wegen der Sprache, und weil so viele Ausländer schon in GB leben, dass man immer einen Unterschlupf findet.

Du schreibst das du 1950 über die Grenze bist? Warst du Heimatvertriebener oder Asylbewerber? Kennst du den Unterschied? Dieselbe Sprache, der selbe Kulturkreis, unfreiwillig rüber in den westlichen Teil Deutschlands, deswegen warst du kein Flüchtling sondern Heimatvertrieben! Weiter zurück, Sudetendeutsche, auch keine Flüchtlinge, fällt dir was auf?

Ja, dass Du von Deutschland und vom Flüchtlingsschicksal damals wenig Ahnung hast.

Dieselbe Sprache, derselbe Kulturkreis, was immer das sein mag? Ich musste von Hochdeutsch auf Alemannisch umstellen, wie man es vor der Nivellierung durch TV in Südbaden auf dem Dorf gesprochen hat. Deutschland ist eben sehr spät erst Nationalstaat mit einheitlicher Sprache geworden. Darum auch der Name "verspätete Nation". Englisch lernen wäre leichter gewesen.

Ich war Flüchtling, es gab eine Grenze, sie wurde von bewaffneten Posten kontrolliert, vor denen ich große Angst hatte. Oder sprichst Du vom "großdeutschen Reich", für welche aus keine österreichische Grenze existiert?
 
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Zitiert:
sie wurde von bewaffneten Posten kontrolliert, vor denen ich große Angst hatte.

Falsch. Du warst in der DDR mit Grenzzaun eingesperrt (später), wolltest nach Westen über die grüne Grenze ohne Zaun damals. Selbst das Ministeriums für Staatssicherheit gab es erst ab dem 24. 01. 1950. Von 1961 an erst gab es die Mauer, was versuchst du hier zu erzählen? Kultur und Sprache waren bei dir gegeben, anders als bei den Flüchtlingen welche weder das eine noch das andere Verstehen, genau deswegen warst du "kein" Flüchtling, allenfalls und wenn überhaupt ein Heimatvertriebener. Wieso kann man nicht vernünftig darüber Reden?

Ich spreche nicht vom großdeutschem Reich, aber wenn du magst darfst du dir mal die anschauen und mir sagen wo nach 1945 die Heimatvertriebenen herkamen?

Gleiches gilt für "Zitiert": Das Kapital ist gut beraten, die Chance zu nutzen Wofür nutzen? In der BRD war Jahrzehntelang die Leiharbeit verboten, aus guten Grund. In Staaten wie Griechenland/Spanien/Italien in der Regel ebenfalls, was macht die Troika heute, sie setzt die Griechen unter Druck und blutet sie aus weil sie sich gegen genau dieses Kapital zur Wehr gesetzt hat. Aber heute sind es nur Praktikanten die kein oder nur sehr wenig Anerkennung bekommen würden für ihre Tätigkeit. Und die meisten müssen erst aufwendig ausgebildet werden oder bist du anderer Ansicht? Was ist da der Gegensatz zur europäischen Jugendarbeitslosigkeit? Die Spanier würden gern kommen und hier arbeiten, ausgebildet sind sie schon aufwendig, dies wäre eine echte Möglichkeit für das Kapital, warum wird sie deiner Ansicht nach nicht genutzt?

Oder Osteuropa, die vielen jungen Menschen ohne Zukunft (Rumänien/Ungarn/ehemalige jugoslawische Staaten) auf einmal alles Wirtschaftsflüchtlinge, einige gehören bereits zur EU.

Und zum Schluss, in den USA und in Großbritanien brennen keine Heime, haben hier welche gebrannt, oder waren es Unterkünfte die Leerstand aufwiesen und nur als Heime vorgesehen waren, dies wäre etwas anderes. Was für eine (Entschuldigung) Sichtweise betreibst du? Es leben auch sehr viele Ausländer in Deutschland, und sie leben gut hier. Hast du die Ansprache von Sigmar Gabriel gestern nicht gesehen und was er über England sagte, wie Verachtend Cameron mit Flüchtlingen umgeht, schaust du keine Nachrichten? Die werden zurück geschoben wenn sie es wirklich durch den Tunnel schaffen sollten. Ganz dolle Machenschaften besitzt das glorreiche Großbritanien da! Und in den USA gibt es keine Flüchtlingsheime wie bei uns! Der afrikanische Zustrom bleibt dort aus, zu weit für die Boote, gehört habe ich nicht das die USA sich bemüht oder angeboten hätten Flüchtlinge kommen zu lassen, oder? Außer "Iraker, Birmanen, Bhutaner, Somalier und Kubaner". Da gibt es aber eine Greencard zur kontrollierten Einwanderung die uns hier fehlt. Hochbezahltes Fachpersonal dringend gesucht, und das Kapital dort macht es mit. Und es gibt eine extrem hoch gesicherte Grenze zu Mexiko, warum nur?
 
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Ich beneide Flüchtlinge. Sie haben noch so viel vor sich.
Du bist verwirrt und trauerst deiner jugend nach, alter Mann. Am Kanal und auf See sterben Flüchtlinge. Frauen werden von Schleppern vergewaltigt. Am Ziel werden sie eingesammelt und wieder auf Los gesetzt. Du hast wirklichkeitsfremde, schwärmerische Fantasien.
 
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  • #16

Irrtum Deinerseits.

Es gab Gernzposten, aber keine Selbstschußanlagen.

Zwischen den Grenzposten mußte man sich, wenn man deren Aktionsradius kannte, durchschleichen,

Kindern, auch mir, wurde eingeschärft, keinen Lärm zu machen. Sonst würden die Grenzposten scharf shießen.

Jahrelang habe ich von diesem Trauma, dieser Angst vor allen Uniformierten, profitiert.


Deine Versuche, zwischen Europäern und Nicht-Europäern einen Unterschied wie zwischen Menschen und Nicht-Menschen festzustellen, langweilen mich. Soll darauf eingehen, wer es mag.
 
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Das bestreite ich ja nicht! Dennocht bleibt es eine Tatsache das seit der Verordnung über Maßnahmen an der Demarkationslinie erst von Mai 1952 die Grenze massiv abgeriegelt wurde.

Das sind keine Versuche von mir Menschen zu nicht Menschen abzustempeln, was nimmst du dir hier heraus? Du kannst es einfach nicht verknusen das deine Sichtweise nicht tragbarer wäre als meine! Ansonsten würdest du meine Fragen (?) beantworten und Stellung nehmen können, nur dies will keiner! Es langweilt auch nicht, es ist einfach nur unbequem über Tatsachen zu reden. Du bist der Themenstarter hier, dein letzter Satz war "Gegenstimmen? Andere Meinungen? ". Meiner Meinung nach interessiert dich nur deine eigene Ansicht, deine eigenen Erlebnisse, und es macht dir Freude wenn es andere gibt um danach richtig drauf los zu ballern.

Im Grund hiermit indiskutabel, kommt eine Meinung deiner Ansicht nicht gleich ist wieder mal die fremdenfeindliche Haltung Schuld! Wie so oft und wo anders gleich, da kann man sich auch lieber gleich in die Sonne legen und es lassen. Tatsachen, geschaffene und bestehende kann man nicht mit Wohlwollen, Zuneigung, und auch nicht mit Mitgefühl wegdrücken, auch wenn man es besitzt ändert es nichts an einer Tatsache, auch die Presse wird es nicht verhindern das die Leute hier Fragen stellen und sehr kritisch hinhören. Und das ist gut so!
 
Das was schreibt :T

Ich war am vergangenen Dienstag bei einer Veranstaltung in der es darum ging wie die ersten Asylbewerber in meiner Gemeinde untergebracht werden. Einige Fragen und Antworten der Anwesenden lauteten:

1.) Es gibt in Deutschland einen riesigen Bedarf an Sozialwohnungen. Wird der Gebäudekomplex, der für die mittelfristig ankommenden Asylsuchenden hergerichtet wird, später für solche Wohnungen verwendet? Antwort: Nein.
2.) Was kostet der Umbau dieses Gebäudes? Antwort vom Bürgermeister: Ich weiß es nicht.
3.) Wie sieht das Konzept aus, damit die 30 neuen Flüchtlinge in ihrem Haus ohne Grundstück nicht vor lauter Langeweile auf dumme Gedanken kommen? Antwort: Wir zählen auf Freiwilligenarbeit.

Das was zur Zeit in Deutschland geschieht überfordert viele Menschen ganz einfach. Ich kann es verstehen wenn die Leute verdutzt reagieren wenn sie sehen wieviel Geld für Fremde aufgewendet wird. Geld von dem es immer heißt, es wäre nicht da. Zum Beispiel gibt es in meiner Gemeinde nicht mal einen Kinderspielplatz - kein Geld da. Aber plötzlich kann ein Mehrfamilienhaus angemietet und ein ganzer Gebäudekomplex saniert werden.
 
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  • #19
Du bist verwirrt und trauerst deiner jugend nach, alter Mann. Am Kanal und auf See sterben Flüchtlinge. Frauen werden von Schleppern vergewaltigt. Am Ziel werden sie eingesammelt und wieder auf Los gesetzt. Du hast wirklichkeitsfremde, schwärmerische Fantasien.

Junge Frau, das Leben ist lebensgefährlich. Wer sich in Gefahr begibt und überlebt, fühlt sich besser als einer, der sich mit seinem Siechtum schon abgefunden hat. Rate mal, warum geklaute Äpfel besser schmecken als gekaufte. Wegen des Risikos, erwischt zu werden. Manchmal denke ich, es liegt auch an der Mißgunst der Neider, dass Horrorgeschichten verbreitet werden.



Tatsachen, geschaffene und bestehende kann man nicht mit Wohlwollen, Zuneigung, und auch nicht mit Mitgefühl wegdrücken, auch wenn man es besitzt ändert es nichts an einer Tatsache, auch die Presse wird es nicht verhindern das die Leute hier Fragen stellen und sehr kritisch hinhören. Und das ist gut so!

Meinst Du die "Lügenpresse" von Pegida?


Zum Beispiel gibt es in meiner Gemeinde nicht mal einen Kinderspielplatz - kein Geld da. Aber plötzlich kann ein Mehrfamilienhaus angemietet und ein ganzer Gebäudekomplex saniert werden.

Vielleicht weil eine Bleibe mit Dach überm Kopf wichtiger ist als ein Kinderspielplatz?
 
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Nein meine ich nicht, hast du schon übernommen. Aber ist das alles was auf Fragen kommt als Antwort? Sorry, für mich zu armselig. Fremdenfeindlichkeit! Das allein ist dein Thema und nichts anderes. By.
 
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