[Politik und Gesellschaft] Kampfdrohnen für die Bundeswehr

Das Verteidigungsministerium hat heute bekanntgegeben, dass es zusammen mit Italien und Frankreich Kampfdrohnen entwickeln möchte. Der Start dieser Kooperation soll bereits in diesem Jahr erfolgen. Mit einer Fertigstellung wird zwischen 2020 und 2025 gerechnet. Kampfdrohnen sind unbemannte, ferngesteuerte Flugobjekte die Ziele am Boden zerstören sollen. Sie fliegen dabei in sehr großen Höhen unbemerkt über ihrem Ziel und feuern, ebenfalls ferngesteuert, darauf.

Aktuell hat die Bundeswehr keine eigenen Drohnen. Sie mietet die aus Israel stammende Drohne Heron 1 und setzt diese unbewaffnet in Afghanistan ein. Deutschland setzt sich jedoch bereits dafür ein, die eigenen Streitkräfte mit Kampfdrohnen auszurüsten. Bislang galt, dass ""völker- und verfassungsrechtliche, sicherheitspolitische und ethische Fragen sorgfältig"" diskutiert werden müssen, bevor solche Waffen angeschafft werden könnten. Es ist unklar, ob dies unterdessen geschehen ist.



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Lasst mich mal raten...
Kanonenuschi bestellt die Teile, die werden dann doppelt so teuer wie geplant, haben Mängel und in Dienst gestellt werden die 5 Jahren nach dem eigentlichen Termin.
Schon der Tradition wegen!
 
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Wo sollen diese Drohnen fliegen? In Afghanistan sind wir hoffentlich nicht mehr lange und in der EU sind die doch verpöhnt... :unknown:
 
und wenn sie in Dienst gestellt werden, dann 5 Jahre nach dem eigentlichen Termin.
fixed it

Also ich frage mich, was das soll. Hab ich was verpasst und unsere Bundeswehr ist keine Verteidigungsarmee mehr? Oder zählen Drohnen etwa auch zu den "lethal defensive weapons":rolleyes:
 
Wurd auch mal Zeit. Am besten kaufen wir noch die US-Drohnencrews, schließlich sitzen die ja eh schon in Deutschland.
 
An Nachwuchs für Kampfdrohnen-Piloten wird es dann auch nie mangeln.
Die Dinger werden ja mit handelsüblichen PS Controllern gesteuert :T
 
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  • #9
Die ganze Geschichte zeigt mir wieder, wie hinterfotzig solche Sachen laufen. Zuerst haben die Politiker 2013 den Testbalon steigen lassen, indem sie bei den USA angefragt haben. Nachdem diese dann zugestimmt haben den Deutschen Drohnen zu verkaufen, ging das mediale Feuerwerk los. Jeder hat sich dazu geäußert. Und wenn ich mich richtig erinnere hieß es damals, dass Deutschland diese Drohnen ja nur zur Aufklärung verwenden möchte und niemals Bomben anbauen würde.

Und nun, 3 Jahre, ein paar Terroranschläge und einige gesalbte Reden zur internationalen Verantwortung Deutschlands später, interessiert es plötzlich kein Schwein mehr ob im Namen Deutschlands Menschen ""gezielt getötet"" werden. Ich könnte wirklich ko...
 
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Das nennt sich präventive Verteidigung. Die Bundeswehr ist ja eine Verteidigungsarmee.

Wenn man jetzt einen Angriff durch einen Anschlag dadurch verhindert, daß man die Geburt des potentiellen Attentäter dadurch verhindert, daß man mit einer Drohne eine Hochzeitsgesellschaft pulverisiert, dann hat man das Land mit chirurgischer Präzision verteidigt.

Manche nennen Drohnen einen heißen Scheiß, ich bevorzuge 'high sophisticated'.
 
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  • #11
Ich kann mich noch gut an deine Argumentation vor zwei Jahren erinnern. Damals warst du der Ansicht, dass die Bundeswehr keine bewaffneten Drohnen haben möchte. Jedenfalls hatte ich dich so verstanden. Jetzt sagst du, dass "gezieltes Töten" eine feine Sache ist, weil superdupi präzise. Irgendwie kann ich da keine Konsistenz erkennen.
 
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Wenn man jetzt einen Angriff durch einen Anschlag dadurch verhindert, daß man die Geburt des potentiellen Attentäter dadurch verhindert, daß man mit einer Drohne eine Hochzeitsgesellschaft pulverisiert, dann hat man das Land mit chirurgischer Präzession verteidigt.

Von dir könnte selbst Orwell noch was lernen :D
 
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  • #14


Vermutlich war ich zu schnell und hast recht.:dozey:
 
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