Stephen King hat sich für mich entweder durch sehr plastische Beschreibungen hervorgehoben, zumindest halt zu Säufer- und Drogenzeiten. Wer beschreibt sonst so hübsch wie der verrückte Groupie einem das Bein amputiert weil man ihre Lieblingsromanfigur sterben lassen hat? Und halt dieser Horrorfaktor fehlt bisher auch bzw. setzt jetzt erst, bei ca. 50% vom Buch, ganz langsam ein - und das hat ihn irgendwie ausgemacht. Immer etwas Horror und halt Mystery Elemente mit drin, aber nicht übertrieben, genaue Beschreibungen und auch mal die ein oder andere Leiche. Wenn aber 1/3 vom Buch nichts passiert im Grunde... ganz, ganz langsam kommt ein wenig mehr Fahrt auf, mal sehen.
Bin aber im Grunde von seinen letzten Büchern argh enttäuscht. Und gelesen habe ich einige, immer in der Hoffnung es wird besser. Revival hätte ich gar nicht erst angefasst, wenn nicht mehrere gesagt hätten "Er kehrt zurück zu seinen Wurzeln". Von den neueren Werken habe ich Die Arena, Joyland, Mr. Mercedes, Der Anschlag, Puls und jetzt eben Revival.
Totalausfall war definitiv Joyland. Die Arena hätte man gerne etwas kürzen können, war aber trotzdem nette Unterhaltung. Der Anschlag fand ich von der Idee nicht schlecht, Umsetzung so lala. Mr. Mercedes soll für mich absolut unverständlich noch Nachfolger kriegen o_O
Ich bin Fan der Sachen früher

Sie, The Stand, Shining, Friedhof der Kuscheltiere, Todesmarsch, Menschenjagd ... seine Alkohol- und Kokainsucht hat er ja Anfang der 90er überwunden, aber die hat ihm imho mehr Kreativität und "Verrücktheit" gebracht
Vielleicht ist das Genre Thriller/Horror mit Mystery Elementen für mich auch einfach ausgelutscht, wer weiß ...

normale Psychothriller gehen fast immer. Den Mystery Anteil verkacken aber sehr viele ... :d