[Politik und Gesellschaft] Eurobarometer 2014: Mehrheit der Europäer hat ein positives Bild von der EU

[img=right]https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/b/b7/Flag_of_Europe.svg/320px-Flag_of_Europe.svg.png[/img]Die , die kurz nach der Nominierung von Jean-Claude Juncker durchgeführt wurde, zeigt, dass erstmals seit 2011 die Anzahl der Befragten mit einem insgesamt positiven Bild der EU, die Zahl der Skeptiker übersteigt.
Für die Studie wurden im November vergangenen Jahres etwa 1000 Personen in jedem der EU-Mitgliedsstaaten sowie bei den zukünftigen Kandidaten befragt.

Ein insgesamt positives Bild soll jedoch nicht über nach wie vor bestehende Probleme hinwegtäuschen. Nur vier von zehn Europäern haben das Gefühl, dass ihre Stimme in der EU etwas bewirken kann. Auch wenn das Vertrauen in die EU im Vorjahresvergleich gestiegen ist, überwiegt noch immer das Misstrauen.

Bei der Frage, ob hinsichtlich der Krise das Schlimmste bereits überwunden sei, sind die Europäer gespalten. 46 Prozent (+ 2 Prozentpunkte) glauben, dass es in Zukunft schlimmer wird, 44 Prozent (- 3 Prozentpunkte) glauben, dass der Höhepunkt der Krise hinter uns liegt.

Als Hauptproblem genannt werden wirtschaftliche Fragen und die Arbeitslosigkeit, während Bedenken hinsichtlich der Zuwanderung in die EU von immer mehr Befragten erwähnt werden ( + 8 % seit 2012).
Obwohl mehr als die Hälfte der Studienteilnehmer, neben dem Frieden in der Europäischen Union, den freien Personen- und Güterverkehr innerhalb der Mitgliedsstaaten als das positivste Merkmal der EU nennen, sehen beinahe 60 % die Zuwanderung von außerhalb der EU als ein Problem. Insgesamt wünschen sich 70 % eine gemeinsame Gesetzgebung für das Thema Migration.

Im EU-Durchschnitt befürworten beinahe 60 % ein Freihandelsabkommen der EU mit den USA. Ein Viertel ist dagegen und 17 % haben dazu keine Meinung. Ausnahmen hier sind Deutschland, Luxemburg und Österreich, wo die Zahl der Kritiker die Befürworter übertrifft.

erkennen im EU-Durschnitt 79 Prozent der Befragten den Datenschutz als ein wichtiges Gut. Geführt wird die Liste von Dänemark und Österreich, wo über 90 % der Studienteilnehmer dem Datenschutz in der EU hohe Priorität geben würden. Schlusslicht ist Italien mit unter 70 Prozent.

Quelle:
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Wenn man die Wahl zwischen der heimischen Pest und er europäischen Cholera hat, dann wählt man eben das für einen scheinbar kleinere Übel.
 
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  • #4
In diesem Interview erwähnt Obama, dass die Angst in Deutschland (und Österreich) wohl in der Geschichte bzw. der Erfahrung mit der Stasi begründet ist. Ausserdem meint er, dass hier zum Teil "kommerzielle Interessen" schuld sind.
 
Wobei man 1000 ja nun nicht als repräsentative Zahl nehmen kann bei mehreren millionen Menschen pro Staat.
 
In diesem Interview erwähnt Obama, dass die Angst in Deutschland (und Österreich) wohl in der Geschichte bzw. der Erfahrung mit der Stasi begründet ist. Ausserdem meint er, dass hier zum Teil "kommerzielle Interessen" schuld sind.

Da hat er wohl nicht ganz unrecht.. Aber wenn er das schon erkennt, dann sollte ihm vielleicht auch klar sein, dass man aus der Geschichte für die Zukunft lernt.

--- [2015-02-21 18:31 CET] Automatisch zusammengeführter Beitrag ---

1000 zufällige Personen wurden auf offener Straße befragt... vorm CDU Wahlstand. :D
Und schon hat man eine repräsentative Statistik geschaffen. :unknown:
 
Nen paar Millionen dürfen wählen aber nur nen paar Tausend ihre Meinung sagen. :D
 
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  • #8
Natürlich, glaube nur der Statistik, die du selbst gefälscht hast. Aber wenn hier jemand Zahlen schönigen wollte, dann hat er das nicht sehr gut gemacht. Schaut man sich die Umfrageergebnisse an, sind das ja keine Bestnoten an die EU, eher das Gegenteil.

Gibt es hier keine Statistiker am Board, die das genauer erklären könnten? Ich will irgendwie nicht glauben, dass hier hundertausende Euros an Steuergeld für eine nichts-sagende Studie ausgegeben werden.

Zur Durchführung der Studie selbst, findet man :

In order to do so, the sampling points were drawn systematically from each of the "administrative regional units",
after stratification by individual unit and type of area. They thus represent the whole territory of the countries
surveyed according to the EUROSTAT NUTS II (or equivalent) and according to the distribution of the resident
population of the respective nationalities in terms of metropolitan, urban and rural areas. In each of the selected
sampling points, a starting address was drawn, at random. Further addresses (every Nth address) were selected
by standard "random route" procedures, from the initial address. In each household, the respondent was drawn, at
random (following the "closest birthday rule"). All interviews were conducted face-to-face in people's homes and in
the appropriate national language. As far as the data capture is concerned, CAPI (Computer Assisted Personal
Interview) was used in those countries where this technique was available.

For each country a comparison between the sample and the universe was carried out. The Universe description
was derived from Eurostat population data or from national statistics offices. For all countries surveyed, a national
weighting procedure, using marginal and intercellular weighting, was carried out based on this Universe
description. In all countries, gender, age, region and size of locality were introduced in the iteration procedure. For
international weighting (i.e. EU averages), TNS Opinion & Social applies the official population figures as provided
by EUROSTAT or national statistic offices. The total population figures for input in this post-weighting procedure
are listed below.
 
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