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Auf dem
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im schweizerischen Davos, hat sich Angela Merkel für ein mögliches Handelsabkommen mit der Eurasischen Union und Russland ausgesprochen. Man wäre bereit für Gespräche und eine Kooperation, setze aber zugleich eine umfassende Friedenslösung im Ukraine-Konflikt als eine zwingende Voraussetzung für Verhandlungen.Russlands Staatsoberhaupt Vladimir Putin sprach sich bereits auf dem Wirtschaftsgipfel 2010 für eine derartige Freihandelszone und eine "harmonische Wirtschaftsgemeinschaft" mit der EU aus.
Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel stützte die Aussagen der Bundeskanzlerin. Der nächste Schritt nach Lösung der Problematik in der Ukraine sei demzufolge eine Diskussion über eine Freihandelszone: "Wir sollten Russland einen Ausweg anbieten.".
Derweil beklagt die deutsche Wirtschaft sich über die Sanktionen gegenüber dem russischen Markt, aus Folge des Ukraine-Konflikts. "Der Rückgang der Exporte hat sich zuletzt Monat für Monat beschleunigt, sodass wir für 2015 eine noch schlechtere Entwicklung befürchten müssen, sollte es nicht bald eine politische Lösung der Krise geben", so die Prognose des Vorsitzenden des Ostausschusses der Deutschen Wirtschaft, Eckhard Cordes. Seinen Schätzungen zufolge, seien die Exporte nach Russland im vergangenen Jahr um etwa 18 Prozent gesunken. Die US-Exporte hingegen verzeichneten im Vergleich einen Zuwachs von einem Prozent.
Ferner sieht Cordes eine Gefahr für den deutschen Arbeitsmarkt, da rund 300.000 Arbeitsplätze allein von den Exportgeschäften mit Russland abhängen würden. Aufgrund der Tatsache, dass sich Russland immer mehr dem asiatischen und lateinamerikanischen Markt zuwendet, könnte ein dauerhafter Exportrückgang ein Verlust von schlimmstenfalls 60.000 Arbeitsplätzen herbeiführen.
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