Heute in den Nachrichten

Ich stütze mich auf den gesunden Menschenverstand und wissenschaftlich gesicherte Erfahrungswerte.

und was sagen, deine Erfahrungswerte? Ab welcher Wahrscheinlichkeit, dass etwas passieren könnte, braucht man Security Personal.

btw. die zwei Mädchen haben sich nun gestellt.
 
und was sagen, deine Erfahrungswerte? Ab welcher Wahrscheinlichkeit, dass etwas passieren könnte, braucht man Security Personal.

btw. die zwei Mädchen haben sich nun gestellt.

Für den Einzelfall existieren keine Erfahrungswerte, man muss sie erst ermitteln. Dazu startet man einen Modellversuch. Manche Filialen bekommen Security, andere nicht. Nach einem Jahr wertet man die Resultate aus, und dann ist man endgültig schlauer.

In die Bewertung einbezogen werden die Meinungen von Kunden und Personal. Fühlen sie sich sicherer? Schätzen sie es, im Notfall einen Ansprechpartner zu haben? Oder sind sie von der Security genervt?
 
Nein. Das ist falsch. Ich kann mit angemessener Gewaltanwendung auf eine potentielle Gefahr reagieren. Sprich wenn ich sehe, das jemand belästigt werde, dort dann einschreite indem ich den Stänkerer sag das er abdampfen soll und er mir versucht eine reinzuhauen darf ich sehr wohl mich zur Wehr setzen. Sprich in dem Fall den Angriff blocken bzw. mit angemessener Gewalt reagieren. Und in einem Gerangel ist schnell mal eine Platzwunde / Blaues Auge da.

Sicher wird dann der Typ hergehen und sagen "Der hat mich zusammengeschlagen!" und eine Anzeige stellen, aber dann gibts meistens eben auch denjenigen, der Belästigt worden ist, welcher als Zeuge fungieren kann. Aber so das man sofort deshalb wg. Körperverletzung dran ist ist es auch wieder nicht.
 
Prinzipiell ja, Praktisch nein. Du kannst keinen Türsteher dazu verdonnern das er einschreiten MUSS. Wenn der Türsteher seinen Platz verlässt um bsp. 100m weiter jemanden zu helfen und niemand an der Tür steht der ihn kurz vertreten kann wird es Konsequenzen seitens des Arbeitgebers für den Türsteher geben. Sei es Abmahnung, Kündigung oder sogar Schadensersatzansprüche weil vor der Tür eine Schlägerei ausgebrochen ist die nicht verhindert wurde weil der Türsteher seinen Platz verlassen hat.

Ich habe mich ja ausdrücklich auf die Theorie bezogen ;)
Was das Verhältnis zu arbeitsrechtlichen Vorschriften angeht würde das jetzt zu weit führen. Fälle zur unterlassenen Hilfeleistung sind in höchstem Maße Einzelfallbezogen.

Beides hätte durch die Anwesenheit von Security verhindert werden können. Genauer: Zu der brenzligen Situation wäre es gar nicht gekommen. Die Täter hätten sich bei anwesender Security nicht getraut, auf der Toilette Mächchen zu bellästigen. Der Konflikt, der später eskalierte, wäre gar nicht entstanden

Hätte, hätte, Fahradkette...

@all: lasst es doch einfach sein mit Nero zu diskutieren. Er ist nicht empfänglich für Argumente, und hat selber nur solch abstruse auf Lager das man nicht weiß ob man lachen oder weinen möchte. Erzieherisches Ignorieren wäre die beste Methode :T
 
es Security geben (das sind nur ein paar Beispiele aus meiner Region und den letzten paar Tagen) Da kann man dann auch gleich daheim bleiben wenn man eh 85% Steuern zahlt um das alles zu finanzieren :coffee: Die Welt ist nun mal Scheiße und kann einen umbringen. Dagegen hilft es auch nicht sich in Watte einzupacken oder Securitys an jeder Ecke aufzustellen.

So und ich bin dann auch raus hier...
 
es Security geben (das sind nur ein paar Beispiele aus meiner Region und den letzten paar Tagen)

Denk doch mal etwas analytisch bzw. funktional und lass Dein Bauchgefühl aus dem Spiel.

Natürlich muss es nicht überall Security geben, sondern nur dort, wo sie aus gutem Grund immer schon vorhanden war. Verstehst Du nicht? Dann stell Dir mal einen kleinen Dorfgasthof vor 100 Jahren vor.

Nein, dahin wollen wir nicht zurück, wir wollen nur Schritt für Schritt etwas über die Funktionalitäten lernen, die zusammen das ergeben, was ein Gasthaus ist.

Das Gasthaus wird bewirtschaftet von einem Ehepaar. Das sind zwei Leute, die alles machen: Bedienen, kassieren, kochen, putzen, abwaschen, aufräumen.

Und gegebenenfalls wird der Wirt auch seine Funktion als Hausherr wahrnehmen und Gäste rausschmeißen, wenn sie andere Gäste stören.

Alles klar? Keine Fragen? Schön, dann gegen wir einen Schritt weiter. Jetzt kommen die Arbeitsteilung, die Spezialisierung und die Auslagerung von Teilarbeiten. Wichtig ist, dass Du verstehst: Die ursprüngliche Funktionalität – Lehrbeispiel war der Dorfgasthof – muss erhalten bleiben.

Bei McD ist sie weitgehen erhalten geblieben. Man bekommt was zu essen, es wird geputzt, es wird aufgeräumt. Alles wie beim Dorfgasthof, es ist nur ganz anders organisiert. Die eigentliche Kocharbeit erledigt eine Großküche.

Nur eine Funktion ist dabei unter die Räder gekommen, sie wurde glatt vergessen. Das ist die Hausherrenfunktion, die Funktion, die verantwortlich ist für störungsfreien Betrieb.

Es ist nur logisch, diese Funktion wieder in den Geschäftsbetrieb einzugliedern. Und es ist logisch, sie nicht mit Bordmittel zu realisieren, sondern sie von darauf spezialisierten Experten einzukaufen. Die McD-Spelunke fabriziert ihre Kartoffelchips und ihre Hamburger schließlich auch nicht selbst

@all: lasst es doch einfach sein mit Nero zu diskutieren. Er ist nicht empfänglich für Argumente, und hat selber nur solch abstruse auf Lager das man nicht weiß ob man lachen oder weinen möchte. Erzieherisches Ignorieren wäre die beste Methode :T

Mach doch mal vor!:p

Ich kann mit Deiner Ignoranz gut leben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie definierst du denn dann wo überall Security nötig ist? An jeder Schule wo es mal einen Amoklauf gegeben hat? In jedem Juwelier wo mal ein raub statt gefunden hat? Vor jeder Gaststätte wo mal ein Besoffener randaliert hat? In jedem McD wo mal ein Mädchen totgeschlagen wurde? Oder einfach da wo Nero es gerne hätte?
 
Und was soll das Resultat sein? An Orten wo Security ist gibt es weniger Zwischenfälle? Das kann ich dir auch jetzt schon sagen. Selbe verquere Logik wie bei der Kameraüberwachung an Bahnhöfen.
 
Security heißt ja eigentlich Sicherheit und die braucht man natürlich überall.
 
Das ist die gleiche Diskussion wie vor der Einführung der Anschnallpflicht.

War das damals eine Gemosere!

Und bei der Einführung der Dreiadrigen Verkabelung (Schukosteckdose) war es auch nicht anders.

Und bei Diskussionen über ein generelles Tempolimit auf Autobahnen wieder das gleiche Bild.

Nur keine Spaßbremse, Spaß MUSS sein.
 

Und bei der Einführung eines Sicherheitsdienstes für jedes Pissgeschäft das nach 22 Uhr offen hat?
Siehst du keinen Unterschied?

Ich sage ja nicht, dass kein Sicherheitsdienst Notwendig ist.
Ich sage: Ein Sicherheitsdienst ist nur an Orten Notwendig an denen auch was passiert.
Den eine scheiß Schutzkontakt kostet kein Monatliches Gehalt fürs Nichtstun.

Was willst mit einem Sicherheitstypen der 364 Tage im Jahr einfach nur dem Gras beim Wachsen zuguckt?

Und btw. Unser McD hat einen Sicherheitsmann, der brauch den auch.
Aber schön das du zurück ruderst und nicht mehr Pauschal vorderst sondern nur da wo es nötig ist.
Stimmst mir also doch zu ;)

kommt es mehr als einmal im Monat zu einem Vorfall, gehört dort Sicherheit hin.
Bei Brennpunkten und hohem Aufkommen von Betrunkenen ist das heute eh schon Standard.

Aber nochmal die Frage:
Was hat das jetzt mit Offenbach und dem Mädchen zu tun.

Wenn da vorher nie was passiert ist, wäre auch nach deiner Argumentation kein Dienst da gewesen und alles wäre so gelaufen wie es ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich sage ja nicht, dass kein Sicherheitsdienst Notwendig ist.
Ich sage: Ein Sicherheitsdienst ist nur an Orten Notwendig an denen auch was passiert.

Fragt sich, wie man "was passieren" übersetzt. So eine spektakuläre Geschichte wie jetzt in Offenbach kriegt man glücklicherweise nicht alle Tage. Aber auch kleine Vorfälle, die unterhalb einer Meldeschwelle bleiben, können die Hinweis auf ein gereiztes Klima sein, in dem schlimmere Dinge passieren könnten.

Darum mein Vorschlag in Nr. 142, auch die Meinung des Personals und der Kundschaft zu hören, wenn man einen Modellversuch macht. Ich gehe inzwischen mit den Einschränkungen sogar noch weiter als Du und sage, man muss es erstmal ausprobieren, ob es sich als hilfreich und wirksam erweist.

Es ist sogar nützlich, wenn man alles eine Nummer kleiner aufzieht. McD Stuttgart (Marienstraße) beschäftigt neuerdings ein Klofrau, wie mir auffiel. Das hätte in Offenbach schon gereicht, um den Tod der Studentin zu verhindern. An der Klofrau vorbei kommt nämlich kein Mann auf die Damentoilette.

Aber nochmal die Frage:
Was hat das jetzt mit Offenbach und dem Mädchen zu tun.
Wenn da vorher nie was passiert ist, wäre auch nach deiner Argumentation kein Dienst da gewesen und alles wäre so gelaufen wie es ist.

Ich habe doch kein fertiges Konzept geliefert. Dass darüber diskutiert werden muss, dass es geprüft werden muss und drei mal umgedreht werden muss, bevor man was macht, das ist doch klar.

Wenn vorher schon was passiert sein muss, damit ein Dienst beauftragt wird, ist das Konzept natürlich Käse. Man muss Instrumente entwickeln, mit denen man rauskriegt, ob ein Laden zu sowas neigt. Fachkundige Befragung von Personal und Kunden wäre eine Möglichtkeit, teilnehmende Beobachtuing eine andere, und es gibt nocht mehr.
 
#140 Ich stütze mich auf den gesunden Menschenverstand und wissenschaftlich gesicherte Erfahrungswerte.

#142 Für den Einzelfall existieren keine Erfahrungswerte, man muss sie erst ermitteln.

Du stützt dich also auf nicht vorhandene Erfahrungswerte? Weitermachen.

Mit einer Frau die auf dem Klo aufpasst oder einem Sicherheitsmann würdest du in dem hier vorliegendem Fall nichts erreichen. Auf dem Klo war Schluss. Aber nicht für den Täter. Also lauert er auf dem Parkplatz. Was will den ein Sicherheitsmann bei der Menschenmenge, die sich auf dem Parkplatz aufgehalten hat erreichen? Der hätte auch nicht mehr erreichen können als der Freund des Täters. Es war ein Unfall. Und wenn der Sicherheitsmann was erreicht hätte, dann wäre das Ganze wo anders hin verlagert worden. Festhalten kann er den Typen wohl schlecht.

Eigentlich muss die Polizei an solchen Orten etwas präsenter sein.
 
Wenn vorher schon was passiert sein muss, damit ein Dienst beauftragt wird, ist das Konzept natürlich Käse. Man muss Instrumente entwickeln, mit denen man rauskriegt, ob ein Laden zu sowas neigt. Fachkundige Befragung von Personal und Kunden wäre eine Möglichtkeit, teilnehmende Beobachtuing eine andere, und es gibt nocht mehr.

Es gibt für sowas 2 Optionen:
Erfahrung von anderen.
Empirische Daten.
Erfahrung von andren wurden gesammelt durch empirische Daten.

Ergo:
Irgendwo muss immer was passieren, wenn nix passiert ist auch kein Problem da...

Ansonsten stimme ich dir zu.
 
Wenn wir jetzt schon bei der Frage angekommen sind, wie sich solche Vorfälle vermeiden lassen: Es ist doch wie immer müßig darüber zu diskutieren, wie die Auswirkungen einer teils völlig verfehlten Bildungs-, Sozial- und Integrationspolitik durch mehr Polizei oder mehr Helden anderer Art glattgebügelt werden können. Tatsache ist: Zu sinnloser Gewalt neigen (geistig und sozial) verwahrloste bzw. orientierungslose Menschen. Hier haben wir es ja offensichtlich mit sinnloser Gewalt zu tun: Der Täter erreichte durch seine Tat nichts als Zerstörung. Wäre ihm das klar gewesen und hätte er seine Wut einen Moment lang zügeln können, wäre es nicht soweit gekommen.

Die Befähigung zu solchen trivialen Handlungen ist wohl nicht mehr Aufgabe der Gesellschaft, oder sie war es sogar niemals. Aber je weniger die Eltern dazu in der Lage sind, ihren Kindern zu vermitteln, dass Gewalt nicht der einzige Weg ist, mit Wut umzugehen, sondern dass das meistens der schlechteste Weg ist, muss eben die Gesellschaft eingreifen. Alleine schon, weil es das Interesse jedes Menschen ist, in einer friedlichen Umgebung zu leben. Das könnte die paar Euro wert sein, die Anti-Aggressionstrainings und dergleichen kosten würden.
 
Mit einer Frau die auf dem Klo aufpasst oder einem Sicherheitsmann würdest du in dem hier vorliegendem Fall nichts erreichen.

Der Fall hätte gar nicht eintreten können. Die Anwesenheit einer Klofrau hätte den Streit zwischen Täter und Opfer unmöglich gemacht. Anweisungen der Klofrau - "kein Zutritt für Männer in der Damentoilette" - werden ohne Murren befolgt, da sie kraft Amtes erteilt worden sind. Die Studentin hingegen hatte aus Eigeninitiative gehandelt, nicht kraft Amtes. Der Konflikt verlagert sich vom Amt auf die Person. An ihr wollte sich der Täter rächen.

Der Täter erreichte durch seine Tat nichts als Zerstörung. Wäre ihm das klar gewesen und hätte er seine Wut einen Moment lang zügeln können, wäre es nicht soweit gekommen.

Ich glaube, genau das wollte er auch. Der Destruktionstrieb ist eine machtvolle Kraft im Seelenleben, so ist der Mensch nun mal gebaut. Er ist keine Schmusekatze, das beweist die ganze bisher bekannte Geschichte der Menschheit zur Genüge.

Und was diesen Trieb bändigt, ist ihm sehr verwandt, nämlich eine größere Macht.


Ansonsten stimme ich dir zu.

Haben wird uns also doch noch geeinigt, und ich denke, der Streit dazwischen hat sich wirklich gelohnt. Er hat uns beide gezwungen, sich die Sache immer genauer zu überlegen, und mit dem Resultat kann man ganz zufrieden sein.
 
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Von Politikern hab ich jetzt nichts gelesen. Und die Medien tun halt das was die Medien immer tun, lügen, lügen und lügen.
 
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