[Netzwelt] Flickr: Eigener Leinwanddruck von CC-Bildern ohne Beteiligung verärgert User

deviantART und 500px machten es vor: Geldverdienen mit CC-Lizenzen. Lange vor Flickr konnten User ihre eingestellten Bilder bei den genannten Communitys hochladen, mit entsprechend freien CC-Lizenzen versehen und dann an bestellten Drucken mitverdienen. Gab es bei 500px noch die Kritik, dass das und wegen der Pauschalisierung zumindest sehr ungünstig für den Urheber war, verzichtet das dem finanziell angeschlagenen Yahoo-Konzern zugehörige Flickr bei seinem Modell gleich ganz auf die Beteiligung dieser. So bieten sie nun zwar ebenso Leinwanddrucke von kommerziell weiterverwendbarer Bilder ihrer User zum Kauf an, nutzen dabei jedoch die komplette Freiheit der benutzten Lizenzen aus, womit viele User nicht gerechnet hatten und sich nun benachteiligt und übervorteilt sehen. Aus rein rechtlicher Sicht kann man Flickr dabei nichts vorwerfen. Andere Stimmen sprechen sich wiederum dafür aus, da ihre Werke so zu mehr Bekanntheit gelangen.

Quelle:
 
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Die Zeit Headline
Nicht nett, aber legitim
bringt es hervorragend auf den Punkt.

Wer eine CC Lizenz nimmt muss eben damit rechnen, dass diese vollumfänglich ausgenutzt wird...
 
Sollen sie halt CC-BY-NC-SA nutzen und nicht CC0, die Horsts...

Außerdem konnte man als ich das letzte Mal auf flickr hochgeladen hatte IIRC ganz normales Copyright als Standard für seine Bilder einstellen und mit dem Bildermanager auch mehrere auf einmal ändern.

Vielleicht sollten manche mal lesen, was sie mit ihren Klicks anstellen. Würde locker 80% der Weltbevölkerung mal gut tun.
 
Standardmäßig lädt man eigentlich sowieso unter All rights reserved hoch, soll mir daher egal sein, ob das deswegen nun die feine englische Art ist, steht natürlich auf einem anderen Blatt.
 
Ziemliches Cherry Picking wenn das jemanden stört.
Einige von ihnen fühlen sich deshalb hintergangen und ausgenutzt. Schließlich war es nicht ihre Absicht, dass Flickr selbst Geld mit ihren Arbeiten verdient. Für viele CC-Nutzer geht es vor allem um den Community-Gedanken, unter dem Inhalte frei geteilt werden.
Wem genau wird jetzt geschadet? Antwort: Niemandem.
Das ist nur reflexartiges zubeißen.

"Ich habe kein Problem damit, wenn Nutzer sich meine Fotos ausdrucken. Ich möchte aber nicht, dass Flickr damit Geld verdient", schreibt ein Kommentator.
Also mal festhalten:
Der Künstler erlaubt explizit die kommerzielle Verwertung. Verwendet zur Verbreitung kostenlos eine Platform. Wenn jetzt aber ausgerechnet die Platform, deren Service er wie selbstverständlich genutzt hat sein Werk verwertet ist das ganz böse.
Das ist irgendwie "Hey du ich hab ein PC Spiel programmiert, soll kostenlos sein, kannst du dafür Werbung machen? Ach dir gefällt das auch? Das macht dann 10€."

Erinnert mich analog auch zu der Einstellung bezüglich Toleranz. "Klar bin ich toelrant, ich toleriere jeden der meiner Meinung ist."
Oder: "Ich war immer tolerant, aber dann habe ich leider festgestellt, das nicht jeder meiner Meinung ist."

Die Praxis von Flickr könnte Fotografen künftig generell davon abhalten, ihre Arbeiten zur kommerziellen Verwendung anzubieten und stattdessen eine strengere Lizenz zu wählen.
Wasn das für ein Gedankengang?
"Wenn ich gewusst hätte das mal jemand mein Werk kommerziell verwerten würde hätte ich es nicht freigegeben."

Also ich hab grad Null Verständnis für die Aufregung.

Vermutlich zu viel Gutmenschenarroganz am Start:
Alle = Alle. Alle != 'Alle die ich mag'



Brainstorming. Idee: 24 stunden flickr Deutschland Takedown.
Umsetzung: CSU verwendet flickr Bild für Plakat.
 
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