[Sonstiges] Tödlicher Unfall im Holiday Park in Haßloch

spinningbarrels.png Ein elfjähriges Mädchen ist am Freitag im Holiday Park, einem Freizeitpark im rheinland-pfälzischen Haßloch, ums Leben gekommen. Das Kind fuhr auf einem sogenannten Breakdance-Karussell, "Spinning Barrels" genannt (drehende Fässer). Aus bislang unbekannten Gründen fiel sie auf die Plattform und wurde mitgeschliffen.

Der Notarzt konnte nur noch den Tod des Mädchens feststellen. Wie ein Polizeisprecher erklärte, gehe man derzeit von einem tragischen Unfall aus. Der genaue Hergang muss jedoch noch ermittelt werden.

Das Fahrgeschäft bleibt vorerst gesperrt, der Park ist allerdings weiterhin geöffnet.


Quelle:

Bild: Screenshot, holidaypark.de
 
Eigentlich sollte das Eindeutig sein was ich geschrieben habe. Die Eltern werden sicher nicht von der Aufsichtspflicht entbunden nur weil sie nun in einem Fahrgeschaeft von Kirmesleuten sitzt. Davon ab wuerde ich das als Elternteil sowieso genaustens im Auge haben.

Zu den Betreibern: Sollte sie nicht in einem Wagen gesessen haben, ja wo waren dann die Aufpasser vom Rand?
 
Die Eltern werden sicher nicht von der Aufsichtspflicht entbunden nur weil sie nun in einem Fahrgeschaeft von Kirmesleuten sitzt.

warum denn nicht?
Was erwartest du denn von den Eltern? Dass die während der Fahrt aufspringen und die Tochter zurechtweisen?
(Falls sie überhaupt während der Fahr aktiv absteigen wollte)
 
Was erwartest du denn von den Eltern? Dass die während der Fahrt aufspringen und die Tochter zurechtweisen?
Nein, das hätte wenn vorher passieren müssen. Ich weiß nicht, wie dazu die Gesetze aussehen. Aber meiner Erfahrung nach wird man normalerweise nicht vorher vom Fahrpersonal gebrieft, sondern die gehen davon aus, dass jeder selbst intelligent genug ist, nicht aus nem fahrenden Zug, Auto, Flugzeug oder Fahrgeschäft zu springen. Und da ist es die Aufgabe der Eltern, a) dem Kind das beizubringen oder b) das einschätzen zu können, dass das Kind das nicht gecheckt hat, und die Fahrt mit so einem Fahrgeschäft zu verbieten.

Woher soll der Betreiber auch wissen, was das Kind für eine Erziehung genossen hat :unknown:

Ändert nichts daran, dass das tragisch ist, keine Frage. Aber ich wehre mich dagegen, dass wir hier demnächst auch auf jeder Waschmaschine stehen haben "bitte nicht die Katze mitwaschen", weil die Leute nicht mehr selbst nachdenken.
 
Ändert nichts daran, dass das tragisch ist, keine Frage. Aber ich wehre mich dagegen, dass wir hier demnächst auch auf jeder Waschmaschine stehen haben "bitte nicht die Katze mitwaschen", weil die Leute nicht mehr selbst nachdenken.

Stimmt, wir dürfen kein 2. 'merica werden.
Leider geht die Denkweise unseres Rechtssystems, dass immer jemand Schuld sein muss, genau in diese Richtung...
 
Also dieses Fahrgeschäft ist ja mit dem "Break Dance", bekannt von jeder größeren Kirmes vergleichbar, wenn nicht fast sogar baugleich.
Seitdem ich 9 oder 10 bin, fahre ich auf JEDER Kirmes die ich besuche, einmal damit.

Als ich 12-14 war, kann ich mich mal an eine Situation erinnern, wo ich auch fast rausgeschleudert worden wäre, weil sich der Haltebügel gelöst / geöffnet hatte und bei mir auf Halshöhe hing und lose war. Ich konnte mich nur mit aller größter Not festhalten und war zweimal schon fast mit den Füßen außerhalb der Gondel! Der Führer hatte natürlich bei dieser Fahrt voll auf die Tube gedrückt und die Gondeln volle Pulle drehen lassen. Die haben ja Einfluss darauf wie schnell und krass sich das Ding dreht...

Damals war es aber bei den meisten Break Dance Fahrgeschäften noch so, dass die Haltebügel keinen Schnapp / Rastverschluß hatten, sondern einen Riegel, den man theoretisch selbst während der Fahrt hätte lösen können. Da ist dann aber auch immer einer einmal durch gegangen und hat kontrolliert, ob alle geschlossen waren.

Ein weiteres Mal kann ich mich daran erinnern, dass mein Rucksack der im Fußraum lag auch fast rausgeschleudert wurde...
Das passiert aber nur, wenn der Führer das Ding volle Kanne drehen lässt, denn dann haben die Gondeln richtig Dampf drauf, wenn sie nach außen geschleudert werden und dann sehr unsanft in der Kurve zurück gerissen werden. Das macht zwar auch höllisch Spaß, ist aber sehr anstrengend, ich kenne Viele, oder ich habe auch Viele gesehen die sich dann während der Fahrt die Murmel stoßen. Auf solche Bewegungen steht die Wirbelsäule nicht unbedingt. Da muss man den Kopf an die Kopflehne drücken, damit er nicht zur Flipperkugel wird.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass Jemand bei diesem Fahrgeschäft während der vollen Fahrt versucht aus zu steigen. Das ist in 85% der Fahrzeit alleine wegen der Fliehkraft gar nicht möglich. Aber wenn es einer versucht und schafft, wird er zu 90% mit Sicherheit von einer nachfolgenden Gondel erschlagen. So wird es sich auch sicherlich zugetragen haben.

Mein Beileid, aber sollte das Mädchen absichtlich während der Fahrt ausgestiegen sein, haben hier einen weiteren Beweis, dass natürliche Selektion hin und wieder doch funktioniert...
 
Warum verrecken nicht einfach noch mehr Kinder an sowas?

Überbevölkerung und "reiche Drecksblagen" können gerne sterben, wenn sie Dummfug machen.

Die Eltern bekommen eben einfach die Rechnung, hätten sie halt aufpassen sollen.
 
Klasse Einstellung. Weil ein Kind(!) einen Fehler gemacht hat, ist es kein Stück weit tragisch und es kann ruhig verrecken? Und wenns ein Kind von reichen Eltern ist, erst recht, auch ganz ohne Grund?
Überbevölkerung in .de? Wo, außer in absoluten Großstädten herrscht auf diesem Planeten Überbevölkerung? Und was macht einen "Überbevölkerer" aus, dass er sterben gehen kann? Ist das dann nun beispielsweise nur jeder reiche Chinese, oder zählen auch die armen Chinesen, oder von denen die netten, armen Chinesen nicht, oder nur die seit zwelf Jahren in ner Großstadt lebenden Chinesen, oder wie ist das eigentlich so geregelt?
 
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  • #30
Entweder erkenne ich hier den Sarkasmus an Deinem Beitrag nicht oder Du hast eine Einstellung, die mir ganz klar missfällt!
Beides ist allerdings unangebracht.

Generell möchte ich so etwas hier bitte nicht mehr lesen. Meinungsfreiheit in allen Ehren, aber hier ist eine Elfjährige ums Leben gekommen, wer letztlich daran die Schuld trägt, muss ermittelt werden, trotzdem ändert es nichts an den Tatsachen!

Mich würde mal interessieren, wie manche hier reagieren würden, wenn es sie selbst betreffen würde... Und erzählt mir nun bitte nicht, so etwas kann Euch nie passieren, das ist Blödsinn. Nicht zu glauben, was hier so alles gepostet wird!
 
Das Kind braucht nur Panik gehabt haben, schon kann es nicht mehr logisch denken. Also "Selbst Schuld" ist da mal komplett unangebracht.
 
In solchen fällen habe ich wirklich Keinerlei mitleid, denn immer wieder passieren Unfälle an/durch dinge, die jahrelang ohne Probleme Funktionierten.
Ich glaube nicht, dass man von einer/m 11 jährigen schon viel Vernunft verlangen kann und das sich Kinder in diesem Alter über die Tragweite ihrer Handlungen im klaren sind.

Und man sollte halt nicht aus dem Sitz können, solange der Bügel geschlossen ist und sich dieser auch nicht während der Fahrt öffnen lässt.
Mir tut nur das Kind und die Angehörigen leid die vielleicht den Fehler gemacht haben, dass Kind dort fahren zu lassen obwohl sie das Alterslimit vielleicht noch nicht erreicht hatte.
 
außerdem, inwiefern wirkt sich das auf das Mitleid aus wer Schuld gehabt hat?
Am Ende bleibt der tragische Tod eines Kindes und das zerstörte Leben zweier Erwachsener.
 
Vielleicht habe ich mich auch etwas Unverständlich ausgedrückt.
Aber Kenobi van Gin hat es schon ganz Beschrieben.

Nicht das Fahrgeschäft oder die Betreiber sind in der Verantwortung jeder Person vor dem Fahren eine Erklärung und Beschreibung abzugeben.
Sondern die Person selber und / oder die Erziehungsberechtigten sind in der Pflich.

Wir sind nicht in Amerika, wo auf jedem Kaffeebecher stehen muss "Achtung Heiss", da man davon ausgehen sollte das die Menschen zumindest Etwas Hirn haben sich soetwas denken zu können.

Wenn es nach einigen hier gehen würde, müsste man die Bahn dafür Verantwortlich machen, wenn Jugendliche auf S-Bahnen Surfen und an der Hochspannung draufgehen.
Wo kommen wir hin, wenn auf jedem Blatt papier ein Gefahrenhinweis stehen muss.

Genauso wie zur Erziehung gehört, nicht einfach auf die Straße zu rennen, sollte auch dazu gehören Kinder auf Gefahren und Gefährliche dinge Aufmerksam zu machen.
Was NICHT Aufgabe der Schausteller ist.
 
Das mit dem Kind und der Strasse kann man hier aber nicht anwenden...LEIDER...ist in solchen Fällen immer der Fahrer schuld, selbst wenn er vorschriftsmässig faehrt.
 
ist in solchen Fällen immer der Fahrer schuld, selbst wenn er vorschriftsmässig faehrt.

Und genauso wollen einige in diesem Fall die Schausteller Schuldig machen, auch wenn sie ihrer Verpflichtung nachgekommen sind, da wie schon gesagt die Erziehung der Fahrgäste nicht zu Ihrer Pflicht gehört.
 
LEIDER...ist in solchen Fällen immer der Fahrer schuld, selbst wenn er vorschriftsmässig faehrt.
Das stimmt nicht!

Nur wenn Kinder, Betrunkene oder sonstige Personen von denen man erwarten muss, sich nicht an die Verkehrsregeln zu halten sichtbar sind, muss man entsprechend fahren weil man damit rechnen muss, dass diese auf die Straße laufen.

Wenn zB ein Kind mit dem Fahrad zwischen 2 Autos hervorschießt, dann ist selbstverständlich nicht der Fahrer schuld.
Sonst dürfte man außer auf der Autobahn überall nur noch 15km/h fahren...
 
Zuletzt bearbeitet:
Im ersten Absatz erwähnst du Kinder und im zweiten bringst du das Beispiel :P

Und gerade bei Betrunkenen find ich das ein undingt. Selbst wuerd man da sagen...aber das wuerde nun in eine andere Diskussion abdriften.
 
Was NICHT Aufgabe der Schausteller ist.

Doch. Es herrscht schließlich eine Verkehrssicherungspflicht. Wobei bei Kindern die erhöhte Gefährdung durch Neugier und das geringer ausgebildete Vermögen zur Gefahrenerkennung zu berücksichtigen ist.
 
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