True Detective

Ich werde mir die Serie am Wochenende mal zu Gemüte führen, sollte ich Zeit finden. Hört sich sehr gut an. Was mich bei BreakingBad abgeschreckt hat, ist die unendliche Länge. Ich bin erst letztes Jahr eingestiegen, und 8 Staffeln mit 10 Folgen mit 45 Minuten sind doch etwas heftig wenn man nicht oft Zeit hat um dran zu bleiben.
 
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  • #62
Ich bin erst letztes Jahr eingestiegen, und 8 Staffeln mit 10 Folgen mit 45 Minuten sind doch etwas heftig wenn man nicht oft Zeit hat um dran zu bleiben.

Sind nur 5 Staffeln mit, im Durchschnitt 10 Episoden. ;)
Eine Staffel kann man locker in einer Nacht schauen. Da bekommt man mit Sicherheit mehr Qualität, als bei 95% der modernen Kinofilme, bei denen ja auch ein ganzer Abend drauf geht.
 
ich finde ehrlich gesagt nicht, dass der Fall so eindeutig aussieht.
Wenn jeder immer bei allem jedem Credits geben würde von dem er sich mal inspiriert hat und von dem er mal einen Ausdruck übernommen hat, dann wird das alles unmöglich.
Sicherlich hat sich doch Ligotti auch von diversen Werken inspirieren lassen, ich wette man findet diverse Ausdrucksweisen um die es hier geht auch in anderer Literatur.

Wir reden weder von geklauter Story noch von geklauten Szenen, nichtmal von 1:1 übernommenen Dialogen, sondern von einzelnen Wörtern und mal ner halben Phrase...

Es geht doch gar nicht um eine geklaute Story..
Es geht auch nicht darum mitten im Film Fußnoten am Bildschirmrand einzubauen..
Es geht auch nicht darum absolute Originalität zu verlangen. Es ist ja wunderbar und überhaupt nicht zu kritisieren, dass der Autor diverse literarische Einflüße in die Serie aufgenommen hat.
Es geht also auch nicht darum die Serie deshalb schlecht zu machen.

Es ging lediglich um Credits..
Mit Credits ist nur Hinweis im Abspann gemeint, sowas wie: "Inspired by the books of..."
Das ist ja wohl kein Wahnsinnsaufwand der irgendeine Produktion unmöglich macht.
 
Hab mir True Detective mittlerweile auch reingezogen. Ich mochte dieses sehr düstere Ambiente und die teilweise unvorhersehbaren Twists. Ziemlich creepy war die Story für mich, weil ich erst vor einigen Wochen etwas über gelesen habe. Das teilweise auftretende philosophische Gelaber fand ich weniger tiefgängig, es gehörte eben einfach zum entsprechenden Charakter der Rolle. Super endkrass geil war die Staffel nun nicht, aber mir hat sie sehr gefallen und ich freu mich schon auf ne neue Story und neue Schauspieler in der zweiten Staffel.
 
Es ging lediglich um Credits..
Mit Credits ist nur Hinweis im Abspann gemeint, sowas wie: "Inspired by the books of..."
Das ist ja wohl kein Wahnsinnsaufwand der irgendeine Produktion unmöglich macht.

absolut richtig. Das hätte man machen sollen/müssen.

Ehrlich gesagt, wenn ich mir ne Serie anschaue und die gut finde, dann komme ich nie auf die Idee mich über solche Sachen zu informieren.
Womöglich fehlt mir da die Zeit dazu oder ich habe keinen Bock auf solche "Politik" oder Rechtsgedöhns.
 
Bin grad bei Folge 6 von 8, geht gut ab. Macht mich fertig aber ist geil.
 
Fazit 1. Staffel: sehr geil, sehr verstörend! Könnte mir keine Story für eine zweite Staffel vorstellen, ausser mit 2 neuen Protagonisten. Eine Folge sticht mMn negativ heraus, die mit den Bikern und undercover und Drogen. Zu viel Breaking Bad. Rest top. Letzte Folge erinnert an Rob Zombies Haus der Tausend Leichen. Schluss auch in Ordnung. Diese ganze ist echt Psycho, sollte mal lesen. Gute Nacht.

edit: zu meiner Meinung für die nächste Staffel, bei steht :
Die Fernsehserie nutzt ein Format, bei dem jede Staffel aus einer neuen Rollenbesetzung und Handlung besteht.
:D dann wär das geklärt.
 
Ja ich habs bei Wikipedia gelesen und schon editiert oben. Wobei Woody Harrelson und Matthew McConaughey schon ein knirke Team abgegeben haben. Bin sehr gespannt wer da nachkommt. Und ob die dann auch als Executive Producer fungieren.
 
ja, finds auch schade, dass die beiden so in der Art nicht mehr dabei sein werden.

Aber trotzdem lieber so, lieber 8 Folgen die gut sind, als so ein Lost-Dreck der immer schlechter wird und in einem extrem schlechten Schluss gipfelt.
 
Also wird hier ernsthaft über fehlende Credits gestritten? Bei Fargo, was ebenfalls als hochklassig angesehen wird, steht jedes mal, es würde auf einer wahren Geschichte basieren, was, wie die Brüder längst zugegeben haben, eine Lüge ist. Und keinen stört es. Es soll(te) dem Film (und nun der Serie) einfach eine gewisse Glaubhaftigkeit vermitteln, dass es möglich ist. Mehr nicht. Wenn man hier schon über fehlende Credits streitet, warum geschieht das dann nicht bei frei erfundenen? Das würde ich - wenn es mich irgendwie stören würde - noch mehr aufregen. Tut es nicht, aber ich verstehe die Leute nicht, die sich darüber beschweren. :m
 

Und ich verstehe nicht worauf du hinaus willst? Was hatte diese Diskussion hier denn damit zu tun, ob eine Serie rein fiktional ist oder auf wahren Ereignissen beruht?
 

Und ich verstehe nicht worauf du hinaus willst? Was hatte diese Diskussion hier denn damit zu tun, ob eine Serie rein fiktional ist oder auf wahren Ereignissen beruht?

Es ging um fehlende Credits. Und ich persönlich finde, falls es mich stören würde, gelogene Credits schlimmer, als einfach nicht erwähnte. Darum ging es mir. Es ging nicht per se um die "wahren Ereignisse" bei Fargo, sondern mehr um ein Beispiel dafür, dass dort eben gelogen wird. Mich stört das nicht. Nur regt sich darüber kaum jemand auf. Anders als hier ...

Vielleicht habe ich das nicht deutlich genug gemacht.
 
in der 2.Staffel wird es wohl 4 Hauptrollen geben:


davon wird mindestens eine weiblich sein:



Colin Farrell ist mir jetzt mehr aus Actionfilmen bzw. Thrillern bekannt. Das könnte darauf hindeuten, dass die zweite Staffel ein anderes Tempo anschlagen wird. Allerdings hat er auch ein paar gute Charakterdarstellungen geliefert. Hier ist er mir vorallem aus "Ondine" in Erinnerung. Ich denke er ist auf jeden Fall ein Schauspieler, der so eine Serie tragen kann, wenn alles passt.

Über die weibliche Hauptrolle kann man jetzt wild spekulieren.

Jessica Biel
und Rosario Dawson gehen meiner Ansicht nach auch eher in die Action- bzw. Thrillerlastige Richtung. Sind sicher beide etablierte Schauspielerinnen die einen harten weiblichen Detective gut darstellen könnten. Wobei ich das im Zweifel dann Rosario Dawson noch etwas mehr zutrauen würde.

Elisabeth Moss
kann ich nicht einschätzen, da ich Mad Men nicht schaue und auch sonst keinen Film mit ihr kenne.

Oona Castilla Chaplin
fand ich in Game of Thrones ziemlich gut, aber das war auch keine wahnsinnig komplexe Rolle. Und ihrer Vita nach hat sie bisher noch keine bedeutende Hauptrolle gehabt. Da hab ich schon Zweifel, ob eine Hauptrolle in True Detective nicht ein bißchen zu groß für sie wäre.

Brit Marling wäre mein Favorit für eine Hauptrolle. Sie ist zwar noch nicht so bekannt, aber eine wirklich vielversprechende Newcomerin der letzten 3 Jahre. Mit "The East" und "Arbitrage" hat sie schon zwei Hauptrollen der komplexeren Art richtig gut gespielt. Ich würde ihr eine Hauptrolle in True Detective auf jeden Fall zutrauen.
 

Elisabeth Moss
kann ich nicht einschätzen, da ich Mad Men nicht schaue und auch sonst keinen Film mit ihr kenne.

Sie ist verdammt gut in Mad Men - auf Augenhöhe mit Jon Hamm.

Ist eigentlich bekannt...
...ob die neuen Detectives am yellow king weiterarbeiten werden?
 
Laut Serienjunkies ist das die neue Story:

„Drei Polizisten und ein Karrierekrimineller müssen sich nach einem Mord durch das Netz einer Verschwörung navigieren.“

Colin Farrell wird als Ray Velcoro zu sehen sein. Bei ihm handelt es sich um einen kompromittierten Detective, dessen Beziehungen kompliziert sind. Denn das Police Department in dem er arbeitet ist korrupt und die Mafia hat ihn gleichzeitig in der Hand. Er sitzt also in einer Zwickmühle.

Vince Vaughn spielt Frank Semyon einen Karrierekriminellen, der Gefahr läuft sein Imperium zu verlieren, denn sein Versuch ein ehrliches Geschäft aufzuziehen, wird überschattet von dem Tod seines Geschäftspartners.
 
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