- Der deutsche Biermarkt wird derzeit revolutioniert, und kaum einer bekommt es mit. Die Revolution geht ausgerechnet von einem Land aus, das lange Jahre berüchtigt war für dünne Plörren und geschmacksfreie Pseudo-Biere: die USA. Von dort schwappt ein Trend nach Deutschland, bei dem Biergenießer leuchtende Augen bekommen: die Craft-Bier-Bewegung. Dabei geht es um eine Abkehr von der Massenware der Konzerne und um eine Hinwendung zum handwerklich gebrautem
in kleinen Mengen
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Der Klassiker dieses schönen neuen Experimentierens ist die Sorte India Pale Ale (IPA) mit seinem dominanten Hopfen-Geschmack. Die schöne, neue Hopfen-Welt hat es längst auch nach Deutschland geschafft – dank Bier-Verrückten wie Werner Dinkelaker. Dinkelaker besuchte einen der Vorreiter auf dem amerikanischen Markt, die inzwischen beinahe kultisch verehrte Brooklyn Brewery in New York. Begeistert kam er zurück nach Hause. „Wir haben das Rezept der New Yorker adaptiert und für Stuttgart weiterentwickelt“, erklärt Werner Dinkelaker. „Ich bin ganz verliebt in den Geruch, in die Zitrus-Noten dieses Bieres“, sagt er.
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