Telekom Umstellung auf VoIP - welche Hardware

datroubler

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Ich würde meinen Telekom Anschluss gerne umstellen auf VoIP und habe noch eine EUMEX (ISDN) Anlage in Betrieb.
Laut Telekom funktioniert es mit diesem Router:

Damit könnte die Eumex Anlage einfach weiter betrieben werden (dank S0) Schnittstelle.
Die Geschwindigkeit die im Moment reinkommt liegt bei ~12.000Kbit/s.
Macht es einen Unterschied ob ich einen Annex J Anschluss (ohne Splitter) nehme oder kann man bei Annex B bleiben?
Welche alternativen Geräte neben dem Speedport sind eurer Meinung nach Sinnvoll (Wlan ist eine Voraussetzung)?
Wenn ich den Speedport direkt nehme würde ich ca. 120€ zahlen.

Danke schonmal für eure Antworten!
 
Das Modell kenne ich noch nicht, aber mit Speedports hatte ich eigentlich immer nur Ärger. Ich würde dir eher zu einer Fritzbox raten (sofern du nicht auf einem Berg wohnst :D). In deinem anderen Beitrag habe ich gesehen dass du bereits eine hast, welches Modell ist es, bzw. hat diese keinen S0-Anschluss?

Wie viele Telefone hast du an der Anlage? -eventuell kannst du diese ja auch komplett gegen eine Fritzbox ersetzen.

Sonst schau dich mal in der Bucht um, dort bekommst du alle möglichen Fritzboxen hinterher geschmissen, du kannst auch die Schwarzen von 1und1 mit einem Telekom-Anschluss verwenden. Eine Übersicht der Modelle mit ISDN/S0 Support findest du hier: .

Unabhängig davon, musst du schauen ob der geschaltete Annex-Typ vom Gerät unterstützt wird. Wenn möglich bleib bei B. J geht nur ohne Splitter, B geht bei einem reinen VoIP-Anschluss mit beidem.
 
Zuletzt bearbeitet:
Macht es einen Unterschied ob ich einen Annex J Anschluss (ohne Splitter) nehme oder kann man bei Annex B bleiben?
Ja, tut es. Zum einen bist Du bei der Routerwahl bei Annex J derzeit noch etwas eingeschränkter, da noch viele Geräte diesen DSL-Standard nicht unterstützen. Dafür wird der Frequenzbereich, welcher sonst für klassische Festnetztelefonie (analog/ISDN) reserviert ist, auch für die Datenübertragung benutzt. Bei einem Annex J hast Du daher einen höheren Upload von rund 2.400 KBit/s gegenüber 1.024 KBit/s bei einem gewöhnlichen Annex B 16.000er-Anschluss. Der Downloadbereich sollte bei beiden Anschlüssen ungefähr gleich bleiben.

Alternativ zum Speedport würden sich bei Annex J auch die Fritzbox 7270 bzw. Nachfolgemodell 7272 anbieten. Bei Annex B eigentlich jede Fritzbox mit separaten S0-Bus, die sonst alles kann was Du brauchst (WLAN, etc.).


Grüße
Thomas
 
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  • #4
Danke für eure antworten!
Wenn das so ist würde ich gerne Annex J verwenden.
Preislich liegt der Speedport bei 120€ (die probleme die der gemacht hat scheinen mittlerweile gefixed worde zu sein), alle anderen Modelle die annex j haben liegen darüber. Die F!B 7272 hat z.b. kein 5GHZ Netzwerk.
So wie es aussieht bleib ich dann beim Speedport.

Wie viele Telefone hast du an der Anlage? -eventuell kannst du diese ja auch komplett gegen eine Fritzbox ersetzen.
Eine Anlage mit Fax und ein Mobilteil.


In deinem anderen Beitrag habe ich gesehen dass du bereits eine hast, welches Modell ist es, bzw. hat diese keinen S0-Anschluss?
Das war ein anderer Haushalt ;)
 
Also ein schnurloses Telefon und ein Fax-/Kombigerät? Wenn das Telefon auch ein analoges ist, kannst du auch die Anlage rauswerfen und beides direkt am Router anschließen so wie von X-Coder vorgeschlagen. Da du dann keinen S0-Bus brauchst, würde ich in dem Fall zum W724V greifen wenn es ein Speedport wird.
 
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  • #6
Also ein schnurloses Telefon und ein Fax-/Kombigerät?
Genau.
Hört sich doch gut an. Kann ich dann die Rufnummern ähnlich verwalten wie auf der bisherigen Eumex Anlage?
 
Genau. Zusätzlicher Vorteil ist beim 724, dass du damit die Hotspots der Telekom kostenfrei mitnutzen kannst.
 
Wenn der 734 vom gleichen Hersteller wie der 921 ist (Arcadyan), würde ich mir das echt gut überlegen...

Man liest nicht viel Gutes über die Teile...
 
Der 724 wird von insgesamt drei Herstellern produziert (Typ A: Huawei, Typ B: Arcadyan und Typ C von Sercomm). Welchen Typ man letztlich erhält lässt sich im Vorfeld nicht beeinflussen (von Dritthändlern evtl. mal abgesehen, dazu kann man natürlich nichts pauschales sagen).
Ich will hier nicht abstreiten, dass sich Arcadyan hier in der Vergangenheit teilweise echt nicht mit Ruhm bekleckert hat (aber nicht nur bei Speedports!). Beim W724V ist aber an vielen Stellen deutlich erkennbar, dass man hier aus der Vergangenheit gelernt und einiges besser gemacht hat (auch bei den anderen Herstellern wobei Sercomm die Telekom beim 724C erstmals mit Routern beliefert).

Und bevor hier gleich wieder irgendjemand losschreit :p: Perfekte Geräte gibt es nicht. Auch zu jeder Fritzbox finden sich Kunden die damit Probleme haben. Das ganze ist meine persönliche Einschätzung beruhend auf eigenen Erfahrungswerten sowohl privat als auch beruflich mit dem 724er und Vorgängermodellen.
 
Dein Wort bezüglich des 724ers in Gottes Ohr...

Ich glaub, ich tausche mal meinen 921 gegen den aus...

Und falls der 724 auch so ein Schund ist weiß ich ja, wo ich dich erreichen kann... :D
 
Habe auch einen Annex-J Anschluss.
Habe eine Fritzbox 7390 dran. Die Verwaltung der Telefone/Rufnummern ist bei den Fritzboxen extrem einfach zu händeln.
Hatte noch nie vorher mit VoIp zu tun, habe keine 5 Minuten gebraucht um 4 Rufnummern einzurichten.
Hat man Schnurlostelefone, nimmt man halt eine der großen Boxen mit DECT.
Der Speedport kostet 199 Euro wenn man den kaufen will.
Beim mieten schmeißte denen innerhalb von 3 Jahren das Geld für ne 7390 in den Rachen.
 
Heute ist schon fast den ganzen Tag die IP-Telefonie der Telekom ausgefallen.
Hatte die Service-Hotline angerufen und die Schose wurde gleich als aller erstes mitgeteilt.
Da hat man fast 30 Jahre Telefon und dann verreckt die IP-Sch***e in einem Monat öfter als die komplette analoge Telefonie in 30 Jahren.

Soviel zur modernen Technik.
 
Das läuft immer noch nicht wieder? :confused:

Die im Gegensatz zum "normalen" Festnetz doch recht starke Zentralisierung der Datenbanken (die es übrigens auch im Mobilfunknetz mit dem HLR gibt) ist da halt in der Tat ein SPOF. Kann man sich nicht anmelden, kann man nun mal auch nicht telefonieren. Und bevor die Frage kommt: Ja, auch bei der Telekom gibt es Redundanzen ;).

Im PSTN konnte man Störungen (die es auch dort natürlich gab und gibt) idR. wenigstens regional abgrenzen, das ist bei VoIP nicht mehr möglich.
 
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