[Windows 11] Kostenloser und legaler Gesamtschutz für Windows 7, 8, 8.1 ?

Ich scanne meine Windowsinstallation alle paar Monate mal mit einem von USB bzw. CD startbaren Betriebssystem.

Das bringt besonders viel wenn man Schadsoftware einfach mal so ein paar Wochen am eigenen System wüten lässt. Fährt man einfach mit einem Antivirus drüber und weg ist er, die ganzen infizierten Systemdateien sind ja egal. Das viele aktuelle Schadprogramme Droppereigenschaften haben oder den eigenen Programmcode mutieren ist nur ein Mythos.

Unter Linux/ Mac, brauchst du dir wie gesagt keine wirklichen Sorgen um Viren zu machen.

MacOS X ist seit Jahren kein sicheres Betriebssystem mehr und Linux war schon vor dem Erscheinen von Android nichtmehr virenfrei. Selbst die aktuelleren MacOs Versionen sind Windows 7 in Sachen Sicherheit unterlegen.
 
...und Linux war schon vor dem Erscheinen von Android nichtmehr virenfrei.
Und welche konkreten Bedrohungen gibt es da für den Endverbraucher? Die aktuellste Meldung, die ich kenne:


Der Schädling, der laut RSA im Vergleich mit Banking-Trojanern für die Windows-Plattform noch relativ primitiv ist, nutzt keine spezielle Lücke in Linux aus, sondern wird über den Browser übertragen oder vom Anwender selbst installiert, indem dieser auf unbekannte Anhänge in E-Mails klickt.

Lächerlich. Solange das System auf dem aktuellen Stand ist, ist mir eigentlich keine wirklich konkrete Bedrohung bekannt. Hier zeigt einfach die strikte Rechtetrennung in fast allen Distributionen ihre Wirkung. Denn so ist es nicht einfach, ein System zu infiltrieren ohne auf die Blödheit eines Anwenders angewiesen zu sein.

Sowohl Microsoft mit der verschlimmverbesserten UAC in Windows 7/8, als auch Apple mit Default-Halbadministrator machen es Malwareentwicklern bis heute denkbar einfach. Apple hat nur das Glück des geringeren Verbreitungsgrades. Um daher auch noch was zum Thema des Threads beizutragen, hier zwei Links:




Grüße
Thomas
 
Das bringt besonders viel wenn man Schadsoftware einfach mal so ein paar Wochen am eigenen System wüten lässt.

Sofern man Schadsoftware auf dem Rechner hat, ist das in der Tat eine schlechte Idee. Bei meinen Scans, für die ich im Übrigen mehrer Scanner und diverse andere Tools nutze, hatte ich schon seit Jahren keinen Treffer mehr. Klar besteht auch hier noch die Möglichkeit, dass etwas unentdeckt bleibt. Aber die Gefahr halte ich bei einem Virenscanner der direkt auf dem betreffenden System läuft für höher. Gibt ja genug Schädlinge die einen Virenscanner deaktivieren bzw. manipulieren können. Pinch ist/war so eine Kanditat.

Linux war schon vor dem Erscheinen von Android nichtmehr virenfrei.

Schädlinge für Linux, die "in the wild" sind, lassen sich aber immer noch an ein paar wenigen Händen abzählen. Und viele davon sind ziemlich billig. Nehmen wir mal den neusten Schädling (CVE-2013-2465), der auch unter Linux funktioniert. Eine Java-Lücke die schon lange geschlossen wurde wird ausgenutzt. Damit der Schädling einen Neustart überlebt, will er sich in /etc/init.d/ eintragen. Das ist als Nutzer nur nicht beschreibbar. Unter meiner Distribution gibt es das Verzeichnis nicht mal.
 
MacOS X ist seit Jahren kein sicheres Betriebssystem mehr und Linux war schon vor dem Erscheinen von Android nichtmehr virenfrei. Selbst die aktuelleren MacOs Versionen sind Windows 7 in Sachen Sicherheit unterlegen.

Dennoch ist es eine Tatsache das Linux Ubuntu im Januar 2014 als das der Welt eingestuft wurde, komisch. .
 
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Naja nicht ganz. Natürlich kommen >90% der Malware durch fraghaftes Nutzerverhalten. Es wird alles angeklickt, unnötig mit Administratorrechten gearbeitet, alles herunter geladen und nicht zuletzt läuft natürlich jede Software auf dem PC, die in irgendeiner Werbeanzeige jemals als super oder toll beworben wurde.

DAS habe ich oft erlebt. Kollegen wundern sich, warum ihre PCs sich so komisch verhalten. Im Internet Explorer sind Wörter auf Internetseiten grün gefärbt, es poppen Blasen mit Infos auf, Google ist auch irgendwie weg und überhaupt ist der Computer irgendwie langsam...

Kennt Ihr, oder?
 
Kostenlos und legal: Nicht jeden Mist anklicken und lieber zweimal überlegen ob dieses und jenes Programm installiert werden muss. Außerdem regelmäßig Windows Updates installieren und beim surfen auf den Bekannten Webseiten bleiben.

Kostenpflichtig: Ich persönlich nutze Kaspersky Internet Security. Kein Plan ob es mehr bringt als eine kostenlose Alternative, aber mir persönlich macht es nichts aus 1x im Jahr Geld dafür auszugeben).
 
Dennoch ist es eine Tatsache das Linux Ubuntu im Januar 2014 als das der Welt eingestuft wurde, komisch!

Die Bundesregierung hat die DE-Mail per Gesetz für sicher erklärt. Macht es das auch automatisch sicher?

Man muss bei jedem Betriebssystem einfach aufpassen, es gibt DAUs, die schaffen es, jedes Linux voll mit Viren zu packen. Da hilft auch nicht das "sicherste Betriebssystem der Welt".
Und hört langsam mal auf mit den Streitereien, das ist langsam lächerlich. Sicherheit ist ein Thema, das schon tausende Male angesprochen und durchgekaut wurde (vor allem im G:B), da kann man genauso auch die Grundsatzdiskussion Android - iOS führen.
 
dieses dürfte zu Thema passen, obwohl ich der Aussage "Gute Scanner kosten Geld" nicht voll zustimmen kann.
Habe seit Jahren nur kostenlose AV und Firewall im Einsatz und wie 3D Gamer nur mal Ärger mit versteckt installierten Toolbars (selber Schuld) gehabt.

aus Winfuture:


@mods: wenn nicht erlaubt bitte melden.

Gruss
 
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