Microserver in "ungünstiger" Umgebung betreiben - Probleme?

Von Kälte als Problem habe ich bisher nur bei Kühlungen gehört, wo einzelne Komponenten (zB die CPU) weit unter Raumtemp. gekühlt werden, zB von einer Kompressorkühlung. Dort kondensiert dann Wasser und den Rest kann man sich ja denken...
 
Mein WHS steht in einer unbeheizten Abstellkammer. Raumtemperatur schwankt Sommer/Winter, klar - in aller Regel woh zwischen ca. 16 und 30° über das Jahr hinweg. Aktuelle Smart-Werte der Platten:

1) Seagate, 2TB, Runtime 198 Days 27°C
2) WDC Green, 2TB, Runtime 152 Days, 22°C
3) WDC Red, 3TB, Runtime 19 Days, 24°C
4) Samsung Spinpoint 2TB, Runtime 80 Days, Temp 25°C

HDD.PNG

Das Ganze ist per LightsOut gesteuert, ist also nicht permanent on - daher die Verzerrung der Runtime. LightsOut zeichnet seit dem 19.4.2012 auf, also 630 Tage - das entspricht der HDD Nummer 1 (also den 198 Days). Bislang keine Fehler, keine Probleme, nichts. Der HomeServerSmart sendet mir täglich Logs aufs Handy, immer alles im grünen Bereich.

Fazit: würde die Bedenken minimieren. Das passt schon. Man stellt den Rechner ja nicht in einen Kühlschrank ;) Denke mal das angesprochene Thema "Kondens" düfte je nach Umgebung kritischer sein als die Temperatur.
 
Denke mal das angesprochene Thema "Kondens" düfte je nach Umgebung kritischer sein als die Temperatur.
Das tritt aber nur auf wenn
  • die Umgebungstemperatur springt (zB PC stand Stunden/Tage im Auto bei ~0°C und wird in einen warmen Raum getragen -> warme Umgebungsluft kühlt an kalten, massiven Bauteilen (vor allem Kühlkörper) stark ab, es bildet sich Kondenswasser
  • Bauteile weit unter die Raumtemperatur gekühlt werden -> Kompressorkühlung, Stickstoffkühlung, Wasserkühlung mit Radiator außerhalb des Raumes
 
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