Meta-Diskussion über die Vertretbarkeit der Diskussion über Lockpicking

Wie schon mehrmals von verschiedenen Leuten gesagt, ja, fast alles kann zweckentfremdet werden. Aber da greift der gesunde Menschenverstand, der Anstand, das Rechtsbewusstsein etc.
Vorsicht ist gut, generelle Unterstellung ist schlecht.

Natürlich kann man mit der Fähigkeit, ein Schloss öffnen zu können, theoretisch mehr Schaden anrichten als mit der Fähigkeit, Häkeldecken stricken zu können.
Deswegen wird in Strickforen nicht auf das StGB hingewiesen.
 

Den genauen Unterschied zwischen "Vorsicht" und "generelle Unterstellung" musst du mir ja erklären: ist man nicht vorsichtig gegenüber gewissen Menschen aufgrund dessen, dass man indirekt etwas unterstellt? Sonst gäbe es ja garkeinen Grund vorsichtig zu sein.
 
Gerne:
Das ist das was du für dich tust und was du denkst. Interessiert niemanden.

Also jemandem (den Lockpickern) öffentlich (hier im Forum) etwas negatives nachsagen (dass sie alle potentielle Einbrecher sind).

Bitteschön.
 

Achso, ich darf meine Meinung also nur denken (gut) und nicht äußern (schlecht)? Gut zu wissen. Soviel zum Thema Zensur.
 
Sind wir wieder beim Thema "Worte im Mund verdrehen". Ich sags aber gerne nochmal: deine Meinung darfst du äußern.
Solange sie niemanden oder . Und genau das tust du mit deinen Aussagen: du machst unsachliche und verunglimpfende Äußerungen zu dem Zweck, Hass gegen Personen oder Gruppen hervorzurufen, Ängste vor ihnen zu schüren, sie zu diffamieren oder zu dämonisieren. Das hat nichts mit Meinung zu tun.

Ich hab auch zu vielen Dingen eine negative Meinung aber ich renn nicht rum und binde sie jedem ungefragt auf die Nase.

Hier noch, weil du es bist:

Grenzen (Schranken) der Meinungsfreiheit: Art. 5 Abs. 2 GG


Art. 5 Abs. 2 GG regelt die Grenzen (Schranken) der Meinungsfreiheit:

„Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.“

Weiter steht unter :

Vor allem im Bereich der Politik bezieht sich die Diffamierung auf die Ehrverletzung [...]
 
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Na es tut mir ja leid, aber Menschen, die die Fähigkeit trainieren Schlösser ohne Schlüssel aufzuknacken und nicht gerade Gesetzeshüter oder der Schlüsseldienst sind, wecken in mir eine gewisse Vorsicht. Dass es verständlich ist, habe ich anhand dessen aufgezeigt, wie einfach sich sowas missbrauchen lässt. Genauso würde ich mich auch verhalten, wenn vor mir ein Fremder mit einer AK rumläuft - ich würde ihm vorerst generell unterstellen, dass er mich erschießen könnte.

Und ich musste sehr lachen, als du die Politik dazueditiert hast. Was hat es mit Politik zu tun?
 
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Oh, ich bin übrigens bei der Freiwilligen Feuerwehr. Da öffnen wir auch Türen. Mit Erlaubnis der Polizei. Allerdings muss es dann immer schnell gehen, weshalb ich dort noch nie zum picken kam. Ich würde aber auch keine Wohnungstür öffnen können.

Wie gesagt, deine Meinung darfst du haben aber nur weil du Abneigungen gegen das Thema hast, Unwahrheiten zu verbreiten, ist einfach nicht in Ordnung.
 
@TheHSA: Nein. Deine Meinung darfst du laut äußern, eine Unterstellung solltest du für dich behalten.
Fairerweise solltest du aber eine Unterstellung gar nicht erst "entwickeln", sondern den Dingen gegenüber möglichst objektiv bleiben, andernfalls entstehen Vorurteile. Und die wird man nur sehr schwer wieder los.
 
Mal ein kurzes Statement von mir zum eigentlichen Thread und meiner Ansage diesbezüglich.

Im ngb darf man sich über jedes Thema austauschen, solang keine strafrechtliche Relevanz vorliegt oder ein bestimmtes Thema in den Boardregeln und Netiquette ausdrücklich untersagt wurde.

Als Beispiel: Verbreitet ein User hier im ngb Anleitungen zum Hacken anderer Leute Rechner, Mail- oder Messengeraccounts und ähnlichem, wird dieser entsprechend sanktioniert. Ein allgemeiner Austausch übers Hacking dagegen ist erlaubt und wird von uns auch toleriert. Ähnlich verhält es sich mit Lockpicking.
Wenn sich Lockpicker bei uns über ihren Sport austauschen wollen so dürfen sie das gerne tun. Solang keine Anleitungen verbreitet werden wie man Schlösser knackt, haben wir auch nichts dagegen.

Es spielt überhaupt keine Rolle ob einige User dieses Sportart moralisch für verwerflich halten. Jedoch sollte eine gewisse Toleranz unter einander vorhanden sein. Jeder sollte die Meinung des anderen respektiert und vor allem tolerieren. Überzeugen werden wir uns gegenseitig eh nicht können.

Um nochmals meinen Kollegen Gandalph zu zitieren:

Das ngb ist das, was es sein soll - für jeden individuell. Für den einen ist es next generation board, für den nächsten die national goliath bank und wieder für den nächsten ist es das neue... wasauchimmer. Definiert es Euch selber. Es sei offen für jeden.
 
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Welche Unwahrheiten? ich sagte, dass ich es für moralisch falsch halte, sowas zu trainieren.



Es ist gesunde Vorsicht und keine Unterstellung. Ich sagte nicht, dass cavin ein Verbrecher ist, oder? Ich sagte nur, dass jemand, der ein Wohnungsschloss knacken kann, auch in die Wohnung einbrechen könnte (Konjunktiv) und ich das nicht gut finde.
 


Die Rotweiler waren lustig, der rest nicht eher unnötig.

Mann muss ja nicht gleich sarkastisch werden^^

Das war alles ernst gemeint (bis auf die Sache mit den Kameras).

Ist doch aber wahr. Sich wegen Türschlösser so eine Bimmel machen, aber ignorieren, dass Einbrecher i.d.R. sich nicht ewig mit Türschlössern aufhalten, sondern andere Schwachstellen suchen. Und wenn man da nicht auch was macht, ist jedes noch so sichere Türschloss für die Katz (oder den Rottweiler).
 


Du und einige andere hier verstehen nicht den logischen Zusammenhang: Wenn Gruppe A Teil von Gruppe C ist und Gruppe B Teil von Gruppe C ist, schließen sich A und B nicht aus. Genauso wie A nicht B sein muss.
Nicht jeder Einbrecher ist Lockpicker
 
@TheHSA: In die Wohnung einbrechen könnte. Das heißt, dieser Fall ist nicht eingetroffen. Bis hierhin findest du also lediglich die Möglichkeit, die jemand erhält, wenn er etwas lernt, was sich auch missbrauchen lassen könnte, moralisch verwerflich. Somit müsstest du so einiges moralisch verwerflich finden.
Und solange ist es eine Unterstellung. Du verdächtigst ja die Menschen, die das Wissen haben um etwas Illegales tun zu können, jedoch ohne dass sie je von diesem Wissen in dieser Weise Gebrauch gemacht haben indem du sie schon jetzt damit konfrontierst, dass du das, was sie tun (wohlgemerkt ohne je etwas Illegales getan zu haben) moralisch verwerflich findest.

Es wäre erst dann keine Unterstellung mehr, wenn alle Lockpicker grundsätzlich illegal handeln würden. Dann dürftest du ihre Handlung (in dem Falle ja illegal) auch moralisch verwerflich finden ohne dieses zu unterstellen.

Generalverdacht ist doch immer unangenehm, da ist es nicht verwunderlich, dass sich die Leute hier dagegen wehren. Du würdest auch nicht grundlos verdächtigt werden wollen, oder?
 


Danke Badboyoli für die Ansage.

Was fällt den unter "keine Anleitung wie man Schlösser knackt"?

Wenn ich nun z.B. mit dem Hobbie anfangen möchte und mich mit Cavin darüber austausche, welches Werkzeug z.B. für ein Vorhängeschloss mit XYZ Schließmechanismus geeigneter wäre oder so.

Gälte das schon als Anleitung?
Ich mein ich verstehe die Problematik schon, kann ja sein das besagtes Vorhängeschloss an der Geldkasette meines Nachbarn hängt.
 


Komischerweise wars so: als ich mein Puppenbeispiel gebracht habe, hat es keinen interessiert, dass derjenige noch nichts Illegales tut.
 
@Nerephes:

So ganz generell gesprochen würde ich unter einer Anleitung verstehen wenn da zum Beispiel steht:
"Du nimmst Werkzeug XYZ. Drehst fünfmal nach rechts, dreimal nach links, und wieder fünfmal nach rechts und schon ist das Schloss offen"
Also eine genaue detaillierte Beschreibung bzw Anleitung wie man ein bestimmtes Schloss öffnet.
 
@TheHSA: Inwiefern? Du hast zwei mehr oder weniger objektive Antworten darauf erhalten. In beiden hieß es, dass es egal ist ob der Typ Puppen den Kopf abtrennt, solange es kein Fetisch ist.
Bei so Sachen liegt der Verdacht eines Fetischs in sexueller Hinsicht nahe, wird deshalb aber nicht grundsätzlich unterstellt.
Und bei dieser Art Fetisch ist nun mal Vorsicht geboten, weil da die Psyche und Triebe stark involviert sind.
Lässt sich aber meiner Ansicht nach mit der Tätigkeit eines Lockpickers nicht vergleichen.
 

Es ging mir um etwas Anstößiges und doch Legales. Wie die legale Aneignung von Einbruchsfähigkeiten, die ich als anstößig empfinde.
 
z.B. folgende Unwahrheiten:

Du hast absolut recht, es gibt da nur ein kleines Aber: diese Menschen entwickeln keine Schlösser oder Systeme, die sicherer sind. Sie knacken/hacken sie nur.
- falsch, viele Lockpicker weisen Schlossbesitzer auf die Unzulänglichkeit des Schlosses hin
Aber Handlungsbedarf alleine aufzuzeigen ist nicht genug. Das ist, als ob jemand zu euch sagen würde "Du bist dumm" und es nicht weiter begründen würde - er zeigt einen Handlungsbedarf auf, sagt aber nicht in welche Richtung. Das ist doch kontraproduktiv.
- wer sagt denn das? Das hast du frei erfunden, keiner rennt rum und sagt "dein Schloss ist scheiße, aber ich sag dir nicht wieso und was du besser machen kannst, ätsch"
Die Meinung, dass die besseren Schlossknacker die besseren Verbrecher sind ist rein logisch.
- Verbrecher ist ein weitläufiger Begriff, die Fähigkeit, Schlösser ohne Schlüssel zu öffnen wird, wie mehrmals gesagt, kaum beim Einbruch verwendet
Tun sie auch nicht. Sie sondieren das Objekt, merken sich das Schlossmodell, kaufen es im Laden, üben üben üben, fertig. Wie die Sportler.
-absoluter Müll
Ich bin sicher, dass nicht jeder Einbrecher Lockpicker ist. Aber jeder geschickte Lockpicker wäre in der Theorie ein guter Verbrecher.
- Nein, zum Einbrechen gehört mehr als nur zu wissen wie ein Schloss zu öffnen ist.
Na, wenn sie in Objekte eindringen, die bewacht werden, sind sie des Hausfriedensbruchs schuldig. Ganz klar.
- Unwahr, auch unbewachte Objekte dürfen nicht ohne Genehmigung vom Besitzer betreten werden.

Usw.
 
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