wieviel Geld geben?

Tuina

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Hallo,


ich hab mal noch eine Frage:

Die Kinder [Tochter, Mann und die Kleine] der Nachbarn kommen über Weihnachten aus dem Ausland [America, 16h Flug, haben im März dort ein Haus gekauft] nach Hause zu ihren Eltern und wollen ihr neues Töchterchen unbedingt hier kirchlich taufen lassen.
Wir (2) sind auch herzlich dazu eingeladen - auch zum Dinner (in ner Gartenschenke) danach.

Statt Geschenken möchten sie lieber Geld haben.
Das macht das natürlich wieder schwierig, das Geschenkte schön zu verpacken/anzubieten.
Normal kauft man irgendetwas, das die Kleine dann angezogen bekommen (Strampler, etc.) oder mit Spielen (Kauringe, Gummipferdchen, etc.) - das würde ja bei qualitativ gutem Spielzeug (z.B. aus Deutschland) auch locker bei 25,- anfangen.

Da unsere letzte Stelle in ner Firma, welche von Banken abgezockt schließen mußte, aber mein Freund und ich gerade glücklicherweise neue Stellen angefangen haben, gibt es bei uns noch kein richtiges Weihnachtsgeld (doppeltes, etc.)
Außerdem kann man ja heutzutage froh sein, wenn wir unseren Job im nächsten Jahr noch weiter machen dürfen.
So hoch ist unser Gehalt zudem auch nicht.
Also müssen wir etwas rechnen.
Kann ich schlecht bspw. 150-300 Euro abdrücken.

Gekauft hätten wir was ab 25,-.

Was wäre angemessen, ohne a) zu wenig zu geben [da Einladung]
b) ohne geizig zu wirken [ich hätte gern was Nützliches gekauft
c) verpflichtend zu sein

Und wie kann man's schön und passend dekorieren?
Scheine sind zwar mittlerweile bunt, aber ... :D

Ich hoffe, die Frage stößt in diesen Zeiten nicht nur auf Unverständnis.
Danke
 
Zuletzt bearbeitet:
Sag mal, steht ihr euren Nachbarn und deren Kindern sehr nah? Wenn nicht, reicht auch das absolute Minimum von 25 - und selbst das ist schon viel, wenn es jemand ist, den man nur flüchtig kennt.
 
Also 150€ brauchst du definitv nicht ausgeben. Ich würde alles zwischen 25 und 50€ für angemessen halten. Bei der Dekoration würde ich vielleicht das Geld in kleine Söckchen Packen oder sowas? Ich bin da aber auch leider nicht wirklich kreativ.

Edit: Das was TheHSA sagt, wobei es da in meinen Augen auch etwas darauf ankommt, was Ihr an Essen und Trinken erwartet. Wenn da richtig dick aufgetragen wird, sollte es zumindest mal kostendeckend + X sein.
 
Sag mal, steht ihr euren Nachbarn und deren Kindern sehr nah? Wenn nicht, reicht auch das absolute Minimum von 25 - und selbst das ist schon viel, wenn es jemand ist, den man nur flüchtig kennt.

Das stimmt so nicht ganz.

Wir (2) sind auch herzlich dazu eingeladen - auch zum Dinner danach.

Wenn das Dinner danach in einem Restaurant stattfindet, dann kannst du mit mind. 25 € pro Person rechnen.

Ich kenne das so, dass man das gibt, was man verbraucht (also z.b. 25 € pro Person fürs Restaurant) + das was man schenken möchte.

Wenn ihr nun knapp bei Kasse seid, ist das mit unter natürlich schwierig, dann würde ich einfach das geben was ihr mit gutem Gewissen mit euch vereinbaren könnt.
 
Das stimmt so nicht ganz.



Wenn das Dinner danach in einem Restaurant stattfindet, dann kannst du mit mind. 25 € pro Person rechnen.

Ich kenne das so, dass man das gibt, was man verbraucht (also z.b. 25 € pro Person fürs Restaurant) + das was man schenken möchte.

Das ist ein Riesen-Wenn. Ich glaube eher, die Rede ist vom Dinner zuhause.
 
Ich bin Atheist und meine Familie ist zum Großteil konfessionslos und die, die es nicht sind, sind keine Christen. Ich kenne die Taufbräuche der Erzkatholiken nicht.
 
Wenn es die so nötig haben dann sollten die das Dinner einfach zu hause veranstalten. Ist bei mir zwar schon seeeehr lange her, bei meiner Taufe ging es zum Essen, großartige Geldgeschenke gab es aber nicht. Finde diese Forderungen echt immer zum kotzen. Die Kinder können ja nix dafür, darum fällt fernbleiben eher weg, ich würde aber trotzdem dem Kind was schenken. Ansonsten schenke denen halt 50€ :unknown:
 


Also ich kenne es eigentlich NUR mit Geldgeschenken.

Alles andere wäre auch doof.

Mein Neffe ist mit 2,5 Monaten getauft worden.

Knapp 70 Gäste waren da.

Was hätten die alle den an Sachgeschenken für ein Baby bringen sollen???

Bei uns wird Summe X für das gegeben, was man verbraucht + das was man schenken möchte.

Und bei uns wird in 99,9% aller Fälle anschließend ein Konto von den Eltern eröffnet, wo das Geld für das Kind liegt, bis es älter ist und ein Mofa, Auto, Studium braucht.

So hat es mein Bruder bei seinem Knirps auch gemacht.
 
Ich finde das ist (leider) auch stark davon abhängig in welchem Umfeld die Nachbarn / ihr lebt... euer Job sagt dazu nun nicht so viel aus.
Die kommen aus dem Ausland zur Taufe her? Globetrotter / Daddy Manager? ;)... usw.
Für manche sind 50€ sehr viel Geld und wirken daher als Geschenk dann übertrieben...
für andere ist das eher ein Taschengeld mit dem ihr gar nicht ankommen braucht....

Finde sowas aus der Ferne sehr schwer zu beurteilen.

Wenn sich der Geld-Wert gar nicht passend festlegen lässt würde ich trotzdem eher etwas für Kind und Mutter schenken was beiden was bringt... - K.a ein Baby-Schwimmkurs für Mutter und Baby - falls sie nicht sofort wieder nach *irgendwo* abzischen. Da ist dann die Idee noch etwas "Wert".
 
Wenn du der TS wärst, hätte ich dir jetzt zu einem Album von Dimmu Borgir, Burzum, Moonsorrow,... geraten :P

@TS: drFuture hat recht was den Wert angeht.
Ihr müsst den Maßstab der Eltern anwenden und nicht euren.
Wenn der Vater Manager ist um im Monat mit 15k€ netto nach Hause kommt, ist alles unter 250€ für den lächerlich, wenn er dagegen Hilfsarbeiter im Ausland ist, sind 50€ großzügig...
 
Wieviele Einladungen sind denn da verschickt worden? :p

(Die 150 Dorfbewohner mal 25 Euro macht 3750 Euro :eek:)

seltsam, seltsam ....
 
Bei 150 Dorfbewohnern kann er aber unmöglich alle bei sich daheim bewirten, also bleibt ja nur Catering/Restaurant = teure Bewirtung = 3.750 € sind garnricht soviel...
 
Geldgeschenke für einen Nachbarn - NoGo! Wenn ihr euch zB. 20 Jahre lang kennen würdet und die gemeinsamen Kinder täglich gemeinsam in der Sandkiste buddeln würde ich einen Rahmen von maximal 100€ für Geschenke festlegen. Aber beim Nachbar von Gegenüber den man bis auf das tägliche Hallo kaum kennt nicht mehr als ein 10-20€ Geschenk. Mein letztes Taufgeschenk war zB. ein "hypoallergener" und babysicherer Teddybär den man in der Waschmaschine waschen kann. Kostete 35€ und war für den Zwerg eines Verwandten. Ein (Bauspar)Konto wo mehrere einzahlen ist jetzt auch nichts unübliches, bleibt aber meiner Erfahrung nach innerhalb des nahen Verwandtenkreis.
 
Also ich kenne es eigentlich NUR mit Geldgeschenken.

Alles andere wäre auch doof.
Geht mir ähnlich, ich kenne es auch nur mit Geldgeschenken. Macht ja wirklich auch mehr Sinn, als wenn jeder nun irgendwelche Kleidung o.ä. für das Kind kauft; das Kind wächst da zu schnell wieder raus, außerdem waren bislang die meisten Eltern, die ich kenne, kleidungstechnisch gut vorbereitet :)

Zum Thema: Ich denke, unter 50 Euro solltet Ihr nicht geben. Fanz egal, wie gu Ihr den Nachbarn nun kennt oder nicht, Ihr wurdet persönlich eingeladen und habt auch vor, hinzugehen, da denke ich nicht, dass das zuviel ist.
 
Ich würde bei knapper Kasse die Einladung mit einer guten Ausrede einfach absagen.

Sorry, den Onkel anderswo ist schwer erkrankt, muss unbedingt hin, irgendwas in der Art.
 
Investiere dein geplantes Budget einfach in Form von Gedenkmünzen. Sieht nicht so langweilig aus wie ein überreichter Geldschein und kann wahlweise eingetauscht oder als Erinnerung behalten werden:
 
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