Ich kann der Pauschalisierung "alle Bayernfans bzw. der Vorstand seien arrogant" so nicht zustimmen.
Es mag durchaus richtig sein, dass der Vorstand teilweise relativ "arrogante" Aussagen bzgl. Gegnern trifft. Aber diese Aussagen werden grundsätzlich auf die Goldwaage gelegt und so interpretiert, dass man möglichst etwas Negatives heraushören kann.
Allerdings ist es der Anspruch des FCB die Nr. 1 in Deutschland (mittlerweile auch europaweit) zu sein und zu bleiben. Da geht man eben fast ausschließlich als Favorit in eine Partie und wieso sollte man nicht dazu stehen? Wenn man jetzt anfängt tiefzustapeln macht man sich unglaubwürdig. Und es ist ja nicht so, dass man stets und ständig hört, dass man den nächsten Gegner "überrollen" wird oder dass der nächste Gegner chancenlos sein wird usw..
Bzgl. der Erfolgsfans: Dieses Phänomen beobachte ich eher beim BVB. Der FCB ist ein über viele Jahre gewachsener, solider und erfolgreicher Verein und eben nicht erst seit ein paar Saisons oben dabei. Dabei muss man allerdings beachten, dass der FCB sich das hart erarbeiten musste. Letztlich ist der Verein in der jetzigen Form mit dem super Kader und Trainer, dem neuen Stadion und dem Festgeldkonto das Lebenswerk eines sehr engagierten Managers names Hoeneß.
Und auch wenn man die Bayern überhaupt nicht mag, eine Tatsache sollte man nicht unter den Tisch kehren: Wenn irgendwie irgendwo Not am Mann war, dann waren die Bayern stets zur Stelle. Seien es Benefizspiele für Tsunami- und Hochwasseropfer in Deutschland oder die Rettung von Vereinen wie beispielsweise St. Pauli, Alemannia Aachen, Hertha BSC oder Borussia Dortmund, auf den FCB war stets Verlass. Davon abgesehen werden seit Jahren
finanziell unterstützt.
Und das passt nun gar nicht zur "Arroganz" der Bayern.