Komische Bitte von einem Bekannten

Ich hab nem Kollegen auch schon mal Bares gegeben, damit er das für mich überweisen kann.
Einfach weil mein Konto im Minus war (auch nach der Einzahlung gewesen wäre) und ich so keine Überweisung tätigen konnte.
 
Auch bei mir kommt es ab und an mal vor, dass ich nen Freund frage ob er mir was einzahlen/überweisen kann. Das sind aber dann richtige Freunde, denen ich Vertrauen kann, für die ich meine Hand ins Feuer legen oder meine Organe spenden würde. Ist zwar nicht mal ne Hand voll Leuten, aber es sind Leute die ich seit Jahren kenne und zu denen ich in vielen Jahren Vertrauen aufbauen konnte und die mich niemals hängen lassen würden. Nicht Leute die ich grad mal zwei Monate mal eben vom sehen her kenne.
Ich würde da die Finger von lassen. Ich will niemanden was unterstellen, aber mir wäre die Gefahr zu groß da in irgendwelche krummen Geschäfte mit einbezogen zu werden.
 
Ich hatte exakt dasselbe Problem.

Meine Karte wurde nicht akzeptiert. Auszahlen ja, einzahlen ging nicht. Bin zum Schalter gegangen und wurde abgewimmelt. Habe einen Ansprechpartner gesucht und wurde vollgequatscht mit Stichwörtern, neue Gesetztesgrundlage, EU Richtlinien, blablabla kurz und knapp geht nicht. Entweder ein neues Konto eröffnen oder jemand bitten, der ein Konto in dieser Stadt hat, und von seinem Konto aus auf meins überweisen lassen (leise erwähnt). Termin vereinbart, nur das nötigste zugestimmt. Sie war enttäuscht mangels Daten und Werbezustimmung könne man mich nicht gut beraten lol. Altes Konto geschlossen, neues eröffnent. Dauer 20, davon 15 Minuten Werbemaßnahmen... :m

Es ging lediglich darum die letzte Miete nach dem Umzug von Berlin aus auf meinem Konto in NRW einzahlen zu lassen.

hust Sparkasse hust hust
 
Da ich z.B. auch bei einer Bank bin, die keine direkte Filliale hat, fallen bei einer Bareinzahlung (auf ein fremdes Konto) Gebühren an. Je nach dem können das dann auch 10€ sein, wieso diese der Bank schenken wenn es auch so geht?

auch mein gedanke. bin bei einer direktbank ohne filialen. wenn ich geld einzahlen wollte, wäre ich in der gleichen situation.

hier scheints ja anders zu liegen. dennoch würde ich mir bei so einem geringen betrag keinen kopf machen. was kannst du verlieren?
 
Meine Karte wurde nicht akzeptiert. Auszahlen ja, einzahlen ging nicht. Bin zum Schalter gegangen und wurde abgewimmelt. Habe einen Ansprechpartner gesucht und wurde vollgequatscht mit Stichwörtern, neue Gesetztesgrundlage, EU Richtlinien, blablabla kurz und knapp geht nicht. Entweder ein neues Konto eröffnen oder jemand bitten, der ein Konto in dieser Stadt hat, und von seinem Konto aus auf meins überweisen lassen (leise erwähnt). Termin vereinbart, nur das nötigste zugestimmt. Sie war enttäuscht mangels Daten und Werbezustimmung könne man mich nicht gut beraten lol. Altes Konto geschlossen, neues eröffnent. Dauer 20, davon 15 Minuten Werbemaßnahmen...

hust Sparkasse hust hust

Bei mir gings - als ich damals blöderweise bei der Spaßkasse war - anders herum: Einzahlen ja; Auszahlen nein. :D

Aber ich würde sowas auch nur bei Leuten machen, die ich gut kenne und denen ich vertraue. Für irgendjemanden, den ich seit gerade mal 2 Monaten kenne oder Kollegen: No Way.

BTW: Wenn der TE es doch macht, sollte er alles schriftlich machen inkl. Quittung. Und von dem anderen unterschreiben lassen.
 
*Möglicherweise* entstammt das Geld aus einer Quelle, die er nirgendwo angeben will, oder er hat eine Pfändungsverfügung gegen sich laufen, aber kein P-Konto. )

häh?
Ob dann aber Bareinzahlung oder Überweisung von nem Kollegen ist doch juck.

Meine Theorie:
Der gute Herr ist entweder zu faul selbst auf die Bank zu rennen oder hat Null Plan was er wo einzahlen kann.

Ob das Geld von dem Konto eines Kollegen kommt oder ob der Kollege einem das Geld theoretisch das Geld in Bar gegeben hat und man es selbst auf sein eigenes Konto einzahlt macht für kein Amt der Welt oder sonstwo einen Unterschied.
 
Noch mal. Wenn sein Kreditinstitut nur über Partnerbanken eine Einzahlung anbietet, diese dann auch noch mit einer Gebühr versehen ist, macht es durchaus Sinn diesen Weg zu gehen. Hat der TS nämlich eine Bank in der Stadt die auch über "normale" Filialen verfügt, kann er hier ohne Gebühren Geld einzahlen bzw. von da natürlich auch überweisen.
 
das stimmt.
Vom "Freund" verlangt man dann aber dass es kostenlos zur Bank rennt und kostenlos ne Überweisung macht? Das kostet den "Freund" wohl keine Zeit und vielleicht sogar etwas Geld?
Komische Rechnung, oder besser, egoistische Rechnung.
 
geld behalten und ne onlineüberweisung mit eigenem geld machen? wäre jetzt zumindest meine vorgehensweise.
 
wenn mann für das Bargeld ne Verwendung hat...
Alles in allem trifft es der Threadtitel aber echt haargenau.
Was waren das aber noch Zeiten als man solche Entscheidungen dann spontan, sofort und ganz alleine ohne die Hilfe einer Internetcommunity getroffen hat. :D
 
Wenn er in seiner Heimatstadt bei einer Bank ist, die in euerer jetzigen Stadt auch eine Filiale hat (so groß ist die Auswahl ja nicht) ist die Begründung Blödsinn. Er könnte dann einfach mit seinem Personalausweis zu dieser Filiale hingehen und das Geld auf sein Konto einzahlen. Außerdem würde sein jetziger Vorschlag sein angebliches Problem auch nicht lösen sondern nur dazu führen, dass du ab jetzt jeden Monat Geld auf sein konto einzahlst, damit er seine Miete überweisen kann.

Sooo unwahrscheinlich ist das gar nicht. Ich bin in einer ähnlichen Situation. Bin bei der Sparkasse Herford und wohne im Einzugsgebiet der Sparkasse Gelsenkirchen. Überweisen oder andere Bankgeschäft mach ich per Online Banking. Kontoauszüge und Geld kann ich hier holen. Allerdings kann ich nicht auf mein Konto einzahlen, weil es nicht zur Sparkasse Herford, sondern zur Sparkasse Gelsenkirchen gehört.
 
wenn mann für das Bargeld ne Verwendung hat...
Alles in allem trifft es der Threadtitel aber echt haargenau.
Was waren das aber noch Zeiten als man solche Entscheidungen dann spontan, sofort und ganz alleine ohne die Hilfe einer Internetcommunity getroffen hat. :D

Richtig. Man hat dann auch weniger Besserwisser dabei angetroffen.


p n
 
Die Begründung ist sehr wohl schlüssig!
Läuft bei meiner Bank genauso, hatte sogar schon das gleiche Problem deines Bekannten,
allerdings mit der vor Kurzem noch vorhandenen Semestergebühr.

Ich hätte keine Bedenken, das für ihn zu machen. Solange du nicht zu faul dazu bist.
 
Sie Volksbank macht das ebenfalls so. Hab bei denen ein Konto. Eine Region weiter (30km) wollen die 7€ Gebühren für Einzahlungen, lol.
 
Und?

- du zahlst 7€ und hast dein Geld auf dem Konto
- du zahlst nichts, dein Kollege opfert seine Zeit und sein Geld um dir das Geld aufs Konto zu schieben

siehst du wer im Fall 2 eher schlecht wegkommt?

Ich zahl sogar bei meiner Hausbank Geld wenn ich was einbezahle...
 
Und?

- du zahlst 7€ und hast dein Geld auf dem Konto
- du zahlst nichts, dein Kollege opfert seine Zeit und sein Geld um dir das Geld aufs Konto zu schieben

siehst du wer im Fall 2 eher schlecht wegkommt?

Oh man. Man könnte auch mal was machen, ohne an seine eigenen Opfer zu denken.
 
Finde ich auch. Meine Fresse ich gebe auch mal einem Obdachlosen 2€ in die Hand, halte an einer Ampel um eine Omi drüber zu lassen, halte eine Türe auf oder trage einer Frau den verdammten Koffer im Bahnhof die Treppen rauf. Da breche ich mir keinen Zacken aus der Krone und habe danach sogar noch ein gutes Gefühl. Scheinbar ist das heutzutage aber nicht mehr IN.

Ich würde es definitiv machen. Nicht hinter allem ist ein Trick, eine Abzocke oder sonst eine Verschwörung.
 
Ich würde es definitiv machen. Nicht hinter allem ist ein Trick, eine Abzocke oder sonst eine Verschwörung.

spricht mir mal wieder aus seele. und man kann es auch mal aus der anderen perspektive betrachten: man sollte bloß drauf achten, dass man niemals jemanden um einen (kleinen) gefallen zu bitten, den man nicht seit dem sandkasten kennt. er würde ja sofort das schlimmste vermuten und erstmal davon ausgehen, dass ich hintergedanken hätte, um ihn um haus und hof zu bringen. wäre ja unlogisch, wenn man mal um einen gefallen gebeten wird. man selbst würde sowas ja auch nie tun...
 
Finde ich auch. Meine Fresse ich gebe auch mal einem Obdachlosen 2€ in die Hand, halte an einer Ampel um eine Omi drüber zu lassen, halte eine Türe auf oder trage einer Frau den verdammten Koffer im Bahnhof die Treppen rauf.

das stimmt, du wirst doch aber einen Obdachlosen dann nicht mit einem Kollegen vergleichen der Geld sparen will auf deine Kosten, oder?

Im Ernst, sowas macht man nicht nur um selbst Geld zu sparen.
Warum sollte man seine eigenen Kosten auf einen Freund umlegen? Warum sollte das ok sein?
Ein Freundschaftsdienst ist doch was anderes, hier geht es doch nur darum dass der Kollege zu faul ist oder sich die 7€ sparen möchte.
Dafür soll der TS dann seine Zeit und sein Geld opfern?

Klar, Freuden helfen kostet effektiv immer Zeit und Geld, aber es ist doch ein Unterschied ob man nem Kollegen hilft der sich z.B. die 1000€ für ein Umzugsunternehmen nicht leisten kann und ihm ein paar Kollegen helfen damit er sich das Geld spart, oder ob jemand wegen 7€ zu geizig ist und seinem entfernten Bekannten ne Fahrt zur Bank, ne vielleicht kostenpflichtige Überweisung damit auch sicher ne Stunde seiner Zeit raubt...
Ne, das würde ich für einen Notleidenden Freund machen bei dem es auch auf die 7€ ankommt, aber nicht bei nem faulen Studentenkollegen.

Oh man. Man könnte auch mal was machen, ohne an seine eigenen Opfer zu denken.

das stimmt, absolut!
Aber der Fall hier hat nichts mehr mit dringender Hilfe oder Unterstützung eines Notleidenden zu tun, sondern ist meiner Meinung nach pure Ausnutzerrei.
Uns solche Leute würde ich eben nicht unterstützen.
 
Zurück
Oben