Laptop startet nicht ohne Akku, Ersatz lohnt nicht

werner

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Moin,

mein kleiner Laptop für die Uni (Trekstor SURFBOOK E11B) startet ohne Akku nicht (der war leider aufgeblasen und musste sofort raus).
Nun ist das Teil recht schlecht, da lohnt es sich nicht, 50 Euro für einen Akku auszugeben. Nur ist es leider so, dass noch ein Betriebssystem auf dem verlötetem Speicherchip + Daten sind.
Da komme ich aber nicht mehr ran. Außerdem hätte ich ihn gerne noch als eine Art kleinen Server verwendet, da er nur 10 Watt zieht im Idle.

Daher meine Frage: Hat schonmal jemand eine Art Dummy Akku gebastelt, damit das Teil doch hoch fährt? Ich hab leider keine große Elektronikerfahrung und auch keine Ausrüstung hier. Eventuell im Uni-Labor, aber wenn ich was bossel dann müsste ich natürlich trotzdem wissen was ich tue :D

Und falls das nicht mehr klappt - fällt euch eine Möglichkeit ein, die Daten irgendwie zu löschen, ohne das Teil komplett zu schrotten? Vielleicht bekomme ich für die Ersatzetile noch ein Abendessen..

LG Markus
 
Bevor man sich stundenlang einen Dummy-Akku bastelt, kann man lieber die 50 Eier investieren und sich die Daten sichern + versuchen, es wieder zu verkaufen. Das würde wirtschaftlich sicher mehr sinn ergeben. :)
 
Ich hätte ja gedacht, dass man so ein Schrottding gebraucht günstig bekommt, aber da werden auch stolze Preise aufgerufen.

Ich würd ma schauen, ob man den Akku halbwegs easy aufbekommt und die kaputten Zellen repariert und/oder Zellen ganz raus und zum Daten sichern/löschen einfach die korrekte Spannung da anlegen kann ->Dummy
 
Eigentlich sollte das Notebook auch ohne Akku nur am Netzteil wieder hochfahren, aber ich befürchte, das hast du schon probiert. Ansonsten: Akku kurz rein, Daten auf USB-Stick, Wiper drüber laufen lassen und dann en bulk ab zum Wertstoffhof.

Nur weil ein Akku bläht, heißt das nicht, dass er in 5 Minuten das Brennen anfängt. Aber wenn es schon Richtung kritisch geht, lass die Klappe offen und pack unten sowas wie nen Kühlkissen ran (die medizinischen), das verzögert nochmal ne ganze Ecke, bis der Akku wirklich kritisch wird.
 
Oder ganz dreist einen Akku bestellen, Daten Sichern & Wipe, dannach den Akku wegen "Fehlkauf" zurück schicken.
Im Idealfall zahlst du nur Versandkosten.
 
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  • #6
Also der Kerl vom Trekstor Support meinte, dass das Teil ein Schutzmechanismus eingebaut hat und nicht ohne Akku hochfährt.
An den Akku würde ich vermutlich nochmal rankommen. Das ist btw so ein doppelter, bei der eine Seite noch nicht aufgebläht ist. Wäre ja eigentlich schick, wenn man nur die Hälfte entfernen könnte, aber das geht vermutlich nicht wirklich einfach.
Aber ja, ich deke ich werde ihn nochmal vorsichtig einbauen und die Daten sicher löschen. Schade nur um die restliche Hardware, die ja noch in Ordnung ist. Vielleicht bekomme ich noch etwas Geld als Ersatzteil.
 
Bei "normalen" Akkus kann man theoretisch die Zellen tauschen (hab ich noch nie gemacht) das wird bei so nem flachen Akku auch kein Hexenwerk sein. (Es sei denn, das is alles komplett vergossen)
 
Wenn der Support meint, der hätte nen Sicherheitsmechanismus eingebaut, nicht ohne Akku zu starten, würde ich das ganz hart ausprobieren. Erstens ist das wie gesagt völlig unüblich, zweitens hat das mit Sicherheit nicht die Bohne zu tun, sondern eher mit "wir wollen möglichst schnell, dass der Kunde ein neues Gerät kauft", wenn überhaupt. Nach der Aussage stehen die Chancen IMHO bei 90%, dass das Ding völlig normal ohne Akku startet.
 
Akku rein, einschalten, Akku wieder ziehen? Oder geht das bauartbedingt nicht?

Am besten aber selbiges draußen oder in der Garage tun und nicht in Wohnräumen. Wenn wirklich was passiert, hat man den Mist wenigstens nicht drin in die Luft gejagt.
 
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  • #10
Der Akku ist nicht einfach entnehmbar, dazu musste ich das ganze Notebook aufmachen. Theoretisch schon möglich, aber dann geht er halt auch nur einmal an. @Metal_Warrior Habe ich natürlich schon versucht, geht aber wirklich nicht an
 
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  • #12
Ja, habe ich. Ich meinte damit dass das kein Akku ist, den man einfach abziehen kann, sondern man das ganze Gerät aufmachen muss.
 
mein kleiner Laptop für die Uni (Trekstor SURFBOOK E11B) startet ohne Akku nicht (der war leider aufgeblasen und musste sofort raus).
Nun ist das Teil recht schlecht, da lohnt es sich nicht, 50 Euro für einen Akku auszugeben. Nur ist es leider so, dass noch ein Betriebssystem auf dem verlötetem Speicherchip + Daten sind.

Hatte ein ähnliches Problem mit einem Odys Convertible Notebook (Z8350 Atom) kurz vor Corona - ohne Akku fährt der einfach nicht hoch und der war fest eingebaut und hatte sich schon um Faktor 10 aufgebläht und den Rückendeckel abgesprengt. hab den Akku entfernt und aus dem Fenster geworfen, ist instantan auf den Gehwegplatten explodiert.

Bei näherer Analyse stellte ich fest dass man vieles retten konnte... der Bildschirm nutzte eine Standard LPDS-Anbindung fürs Bild und USB fürn Touchscreen, musste nur die Belegung ermitteln - verrückt, dafür gab es auf Aliexpress sogar einen Adapter von HDMI auf LPDS für €10, ist jetzt mein Drittbildschirm.

Aber die Mainboard-Platine... winzig, die füllte das 14Zoll-Gerät mit bestenfalls 10x5cm. So winzig dass ein Pi3 dagegen riesig wirkte. Den Stromstecker näher angesehen, die Voltage erraten und voila, ich kam per VNC drauf - bildschirm hatte ich schon "zweckentfremdet". - und dann festgestellt dass eigentlich nix wichtiges mehr drauf war. Lustig ist es trotzdem, hab die Platine noch im Bastelschrank aber was macht man mit einem Atom Z8350 SOC mit 2GByte RAM und 32GByte Flash? Jeder Pi3 kann mehr...
 
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