Linux Laber Thread

Scheint mit einer bestimmten Kernel Version zusammen zu hängen, ich hoff dass nach nem Neustart alles gut ist aber mach trotzdem lieber mal ein neues Backup.

 
Moin, nutzt jemand Pihole auf dem Pi? Wie muss man sich das vorstellen, wie ein vorgeschalteter Werbung und Tracking Blocker? Im eigenen Netzwerk lege ich ihn rein und er macht Blocker Addons wie bspw. uBlock Origin überflüssig? Einfach mal hier eure persönliche Erfahrung damit. Was für Auswirkungen hat der Pihole in meinem Netzwerk? Was funktioniert vllt auch nicht was man sich erwartet hat?
 
Zuletzt bearbeitet:
Pi-Hole kann ich nur empfehlen....filtert in meinem Netz zZ. ca. 50% von knapp 40.000 täglichen Aufrufen raus (bei über 1 Mio. Einträgen auf der Blocklist).
Ist einfach einzurichten/administrieren...s. zB. Blocklists gibt's ua. .

:cool: Cee ya, CCS
 
Mit µblock kannst du gezielt Werbung blocken. Also zum Beispiel ein Bild direkt (als Link) und auch nur in deinem Browser. Pihole fungiert in deinem gesamten Netzwerk als DNS-Server und blockt dann ganze IPs. Das ist zum einen gut, weil es im gesamten Netz funktioniert und somit auch bei z.B. Smartphones von Gästen, zum anderen Nachteilig, weil man eben nicht explizit blockt, sondern ganze Domains bzw. deren Ips auf Null leitet.

Wenn Du die Möglichkeit hast, nutze Pihole einfach mal. Ich bin da auch grad mit meinem Raspi am Basteln, mir fehlt nur momentan etwas die Lust daran. Pihole an sich ist aber gut dokumentiert und deine Fragen werden dadurch eigentlich beantwortet.
 
Ok Danke, dann weiss ich jetzt was Pihole macht. Und für das Tracking Blocking gilt wohl das selbe (?)

Edit:

Ja ich teste es Mal
 
Tracking kannst Du sowohl mit Pihole als auch mit µblock blockieren. Dafür gibt es jeweils fertige Listen. Ist allerdings sehr müßig. Ganz abgstellen kann man Tracking wahrscheinlich nur per Whitelist. Und sowas einzurichten würde zum einen endlos dauern und zum anderen auch so Dinge wie Updates von Programmen oder dem OS verhindern. Also sprich: alles zu machen, nur auf, was gewünscht ist. Das wäre aber eine Lebensaufgabe, die niemals endet und ist damit nicht brauchbar.
 
Im Moment habe ich nur einen Pi, ein pi4, meinen pi3 hatte ich eingerichtet und abgegeben als Browser OS mit Raspbian. Was ich jetzt mit dem 4 mache weiss ich noch nicht, deshalb hier auch Mal der Talk. Es diente bisher als KODi, aber durch meinen Smart TV brauche ich das nicht mehr. Plane eher was in Richtung IoT.
 
Ich selbst werde den Pi irgendwann mal als DNS einsetzen, aber auch nur "weil es geht und weil man es kann" und dann wieder verstauben lassen. Für mich ist das mehr so ein Spielzeug und man wird ja nicht dümmer. Was "Blocken" angeht, bin ich mit µblock mehr als zufrieden. Daher schiebe ich das auch immer vor mir her, weil ich es sowieso nicht ernsthaft einsetzen werde.

Neuen Smart-TV habe ich auch gestern aufgebaut. Faszinierend, was die Dinger nun so alles können. :D
 
Ein paar SD Karten oder Multi OS werde ich wohl Mal machen demnächst. Die Überlegung als NAS ist auch noch nicht ganz beiseite gelegt. Aber ja der Pi ist für mich auch ein Spielzeug. Bisher.
 
NAS brauche ich nicht. Wüsste nicht so genau, wozu man privat wirklich ein NAS braucht. Kleinkram als "NAS" erledigt die Fritte.
 
Ja ich weiss, selber Gedanke. Im Vodafone Router kommt wohl auch ein Upgrade, dass eine angeschlossene Festplatte in das Netz eingebunden ist.

Schade dass mein TV nicht DLNA kann, das hätte ich gerne Mal getestet. miniDLNA

--- [2020-12-31 11:33 CET] Automatisch zusammengeführter Beitrag ---

SMB kann er wohl aber
 
Was die Blockerei angeht, fahre ich dreistufig:

DNS: Blockt alles, was bekannte Telemetrie-/Tracking-/Werbungsserver sind. Das macht bei mir aber direkt dnsmasq, das ich für DHCP eh laufen hab.

Browser: uBlock - tut seinen Dienst, muss ich nicht fummeln.

Browser: ScriptSafe - ist ne Whitelist. Nur Scripte von Domains, die ich explizit erlaube, dürfen geladen und ausgeführt werden.

Gerade Letzteres ist sehr krass, vor Allem, weil ich auch so Geschichten wie ClipboardInterference und Renderer standardmäßig blocke und nur explizit erlaube, wenn die jeweiligen Webseiten es definitiv erfordern. Und dann auch nur temporär, es sei denn, ich benutz die Webseite oft. Das führt dazu, dass ich viele Seiten drei- bis fünfmal neu laden muss, bis die jeweiligen Funktionen alle nach Wunsch zur Verfügung stehen. Werbung hab ich aber fast nie, und wenn, kann ich sie schnell identifizieren und die jeweiligen Domains gleich auf die Blockliste setzen.
 
Ich verwende bisher ausschließlich DNS zum Blocken.

Früher hatte ich PDNSD im Einsatz. Aber das wird seit 2011 nicht mehr weiterentwickelt und ist bei Debian auch nicht dabei. Deswegen bin ich umgestiegen auf dnsmasq, worüber ich auch gleich noch DHCP mit abfackel. In der Fritzbox ist beides deaktiviert, da die Fritzbox mir nicht dieselben Möglichkeiten (z.B. CNames für meine internen Nginx-Seiten, Service-IPs für Oscam, DNS, TVHeadend) bietet.

Als Quelle zum Blocken nutz ich dann .

Nachteile:
Werbung kommt auf bestimmten Seiten teilweise noch durch. Z.B. wallstreet-online ist ziemlich nervig. Facebook baut die Werbung direkt in die Posts mit ein, da hat man mit DNS-Blocker auch keine Chance. Google-Adserve wird auch mit rausgeblockt, was Frau und Sohn jetzt gar nicht so toll finden.

Vorteile:
uBlock & Co. hab ich gar nicht installiert.

Insgesamt bin ich mit der Lösung sehr zufrieden.

NAS brauche ich nicht. Wüsste nicht so genau, wozu man privat wirklich ein NAS braucht. Kleinkram als "NAS" erledigt die Fritte.
Bei mir ist das NAS die wichtigste Komponente im gesamten Netzwerk. Auf dem Ding läuft:
  • Webserver: Mediawiki
  • Pyload, NZBGet
  • Oscam, TVHeadend (in Verbindung mit einer Octopus Net). Damit kann ich auf jedem Gerät TV sehen und auch von überall einen Aufnahme-Timer programmieren.
  • Jellyfin zur Versorgung der Kodi-Clients (auf Nvidia-Shield (Wohnzimmer) und Libreelec (Küche))
  • DHCP, DNS
  • Git-Server
  • NFS
  • SSH-Zugangspunkt von außen über die Fritzbox
Ich wüsste gar nicht mehr, was ich machen würde, wenn das Ding mal ausfällt. Dann ist das ganze Heimnetz unbrauchbar.
 
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