Die Energiewende - Traum oder Trauma?

Ach ja. Als ob die neuen Kleinen automatisch besser wären und bei einem qualitätslosen Gut wie Strom nicht ganz fix neue Preiskartelle und Gebietskartelle entstehen würden.
Da eben diese "Kleinen" auch durch Ottonormalbürger gestellt werden (PV, MikroBHKW usw.) und nicht nur die grossen Firmen ist das zumindest unwahrscheinlicher als heute.
Vor allem da Strom ja gehandelt wird und nicht zum Festpreis verkauft (B2B)
 

PV und Blockheizkraftwerke, sind entweder mittlerweile unrentabel oder sehr wenig verbreitet. Der Hauptenergielieferant wird nicht der Privatverbraucher mit seiner billigen Photovoltaikanlage sein, sondern wieder die größeren Konzerne mit den Windkraftwerken. Der Privatverbraucher wird eventuell mal die Speicher in Form von Elektroautos zur Verfügung stellen, aber die PV ist in unseren Regionen einfach extremst unrentabel, wenn es nicht massiv subventioniert wird.
 
aber die PV ist in unseren Regionen einfach extremst unrentabel

Außerdem brauche ich dann Strom am dringendsten, wenn es dunkel wird, und nicht dann, wenn die Sonne auf die Solarzellen scheint. Dann scheint die Sonne nämlich bei mir auch.

Was fange ich mit Strom an, der nur verfügbar ist, wenn ich ihn nicht ganz dringend brauche?
 
Da taucht ja ein ganz neues Problem auf ;)
Klar müssen erst/parallel die Speicherkapazitäten aufgebaut werden. Irgendwie hab ich nen Backflash...
 
Dasselbe ist mal Architekten passiert, die dem Vatikan die Pläne für ein sakrales Gebäude geschickt hatten.

Sie bekamen es mit dem Kommentar zurück: "Suntne agneli" (Wir sind keine Engel).

Großes Rätselraten. Was bedeutet das?

Dann begriffen die Architekten: Sie hatten die Toiletten vergessen.
 
Ein Architekt kann sich aber auch nicht um jeden Scheiß kümmern.
 
Die Energiewende ist absolut nötig. Im Großen und Ganzen stimme ich mit den Überlegungen uns Ausführungen ds TS überein.
 

Klingt so als bräuchte er Strom, egal ob die Sonne scheint oder nicht bzw. der Wind weht oder nicht
 
@NecroniX & Nero: Ihr versteht mich nicht. Es geht darum, die Sonnenenergie zu nutzen, wenn die Sonne scheint ;)
Gegen Abend kannst du dann dein Atomkraftwerk hochfahren für die Nachtversorgung....ach warte, die kann man ja gar nicht so schnell ein- und ausschalten... :D
 

Du kannst auch keine Kohlekraftwerke mal ebenso runterfahren/hochfahren. Du unterliegst immer noch den Irrglauben, dass für Deutschland die Photovoltaik eine effektive Energiequelle wäre. Einzig und allein die Windkraft ist hier in Deutschland effizient einsetzbar und ich bin mal gespannt wie glücklich die Leute sein werden, wenn 60-70% der Energie mit Windkraft erzeugt werden, schon jetzt laufen diese Möchtegern Ökos Sturm.
 
Das Atomausstiegsgesetz war das "13. Gesetz zur Änderung des Atomgesetzes". Sowieso keine gute Zahl.

Spätestens um 2020 herum wird das 14. Änderungsgesetz beschlossen, und die leistungsfähigsten AKWs dürfen weiterlaufen.

Trotzdem werden die Anstrengungen ein Gewinn gewesen sein, Redundanz kann bei der Stromversorgung nie schaden.
 
Es gibt auch ein Solarkraftwerk das NACHTS Sonnenstrom produzieren kann.
Habe mal Google bemüht, aber finde das jetzt auf die Schnelle nicht.
DA wird ein "Öl" durch die Sonnenstrahlen erhitzt das wiederum in einem Wärmetauscher Wasser zum verdampfen bringt.
Ein Teil des Öls wandert in isolierte riesige Tanks. Nachts wird halt das heiße Öl aus den Tanks zum Wärmetauscher geleitet.
Die Anlage steht in etwas südlicheren Gefilden mit ausreichend Sonnenstunden um 24 Stunden am Stück Strom produzieren zu können.

Da auf Fotovoltaik komplett verzichtet wird gibt es auch keinen Alterungsprozess derer.
 
ob du das raussuchst oder nicht, einige wollen halt gegen regenerative energien sein.
über den grund kann man nur spekulieren, aber wahrscheinlich ist es nicht unverständnis (das wäre wirklich traurig) sondern geiz.
 
über den grund kann man nur spekulieren, aber wahrscheinlich ist es nicht unverständnis (das wäre wirklich traurig) sondern geiz.

Manche können sich's halt leisten, ihre kleines Hobby, deshalb sind die Grünen bei den Beamten und den Besserverdienenden so beliebt.
 
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