Zweitauto - was ist zu beachten?

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gend♀r mich nicht v♂ll
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18 Dez. 2017
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13
Hi,

ich möchte mir noch einen Zweitwagen zulegen.
der ist für meine Mum.
Am besten einen Smart. Damit sie überall ohne große Probleme in der Stadt herumfahren und problemloser (keine Sorge, nicht dreister) parken kann.

Ich selbst hab meinen Hauptwagen mit einem "Wenigfahr"-Tarif (< 6000 km/ Jahr) versichert.
(darf also nicht über die 6000 km im Jahr kommen - btw: Weiß eigentlich jemand, was passieren würde, wenn ich das überschreite? Müßte ich das denen dann melden?)

Als was/ wie kann ich den dann versichern? Was kostet ein Zweitauto mehr = gibt's da normale Ermäßigungen°? (Versicherungen, Steuern, )

°= außer den o.g./bekannten Wenigfahrtarifen (2000/6000/12000 km/a)
 
Hallo,

bei der Zulassung lässt sich kein Geld sparen. Steuer und Versicherung musst du voll zahlen. Versicherer geben hier unterschiedlich bessere Starteinstufungen wenn bereits eine KFZ-Versicherung besteht, grundsätzlich ist es aber ein neuer Vertrag und eine neue Schadenfreiheits-Einstufung. Außer du hattest schonmal zwei Verträge parallel oder kannst von einem Dritten (Eltern) eine SF-Klasse übernehmen.
Grundsätzlich ist es günstiger in der Versicherung, wenn Halter und Versicherungsnehmer identisch sind.

Bei der Laufleistung sollten größere Abweichungen gemeldet werden, am besten einfach zum Ende des Versicherungsjahres dann wollen sie dich eh als Kunden behalten und berechnen dir das vllt. ganz günstig. Bei den niedrigen Einstufungen geht die nächste Klasse meist bis 9.000 km, dann bis 12.000 km. Der Preisunterschied ist da nicht so enorm. Falls bei einem Unfall auffällt, dass die tatsächliche Laufleistung über der angegebenen liegt genießt du weiter Versicherungsschutz, der Beitrag wirds allerdings in der Regel auf die tatsächliche Laufleistung nachberechnet werden und die Abweichung in Rechnung gestellt.
 
Wie @sim schon schrieb solltest du größere Abweichungen deiner Versicherung selbst melden und ggf die Fahrleistung lieber hochsetzen lassen.
Und für 300 km mehr einmalig werden sie dir keine Schwierigkeiten machen. Bei dauerhaft schon. Ab und zu fragen Versicherungen auch mal nach.

Den Wagen deiner Mutter meldest du bei der Versicherung als Zweitwagen an.
Außer z.B. wenn sie den 90 PS-Smart bekommt und du nur einen 45 PS- Wagen hast.
Dann sollte deiner als der Zweitwagen laufen und Mutters als Erstfahrzeug ;)
Der Schadenfreiheitsrabatt ist beim Erstfahrzeug fast immer niedriger.

Die Steuern sind sind immer voll zu bezahlen. Außer bei Schwerbehinderungen, dann gibt es Mögichkeiten der Reduzierung.

Wo du bei der Versicherung mächtig sparen kannst, ist, wenn z.B. nur Personen über 25 Jahren und unter 50/55/60/etc Jahren den Wagen fahren.
Oder noch mehr, wenn nur Mama und du als Fahrer angegeben seid. Dann darf aber wirklich kein anderer fahren.
Oder wenn's ein Garagenwagen ist z.B.

Deine Versicherung sollte dir da eigentlich die Möglichkeiten nennen. Der Konkurrenzkampf ist ja doch recht groß.

Als Beispiel: wir müssen demnächst einen von drei Wagen, die auf unseren Namen laufen, bei der Versicherung ummelden.
Ein 16 jähriger fängt mit dem Führerschein an. Erst begleitetes Fahren, danach das Auto auch selber mal fahren dürfen.
Das ist in der Versicherung, die noch auf Personen über 25 Jahre läuft, ein ziemlicher Unterschied :(
 
Darf ich zum Smart was anmerken? Das Ding fährt sich wie ein Kart, hat keine Knautschzone und viel besser einparken kann man damit auch nicht.

Ich würde eher zu einem Polo BlueMotion, Peugeot 208 o.ä. raten. Ist zwar teurer als ein Smart, aber dafür lebt deine Mutter etwas länger ;)
 
overloaded-scooter-in-Thailand.jpg
Wir haben uns anstelle eines zweiten Autos ein 125er Moped angeschafft. Kostet 150 Euro Versicherung im JAHR, fährt einen 70er und reicht vollkommen für die Stadt. Großer Vorteil, man muss keinen Parkplatz suchen und darf überall kostenlos parken. Mit einem Koffer hinten drauf und eventuell einem Rucksack hat man auch genügend Platz für Einkauf.

Hab das Moped gebraucht für 1000 Euro gekauft. Führerschein dafür bekommt man nach einer vierstündigen Ausbildung OHNE PRÜFUNG, bei der man auf einem Übungsplatz ein paar Mal im Kreis fährt, lernt richtig zu bremsen und die wichtigsten Funktionen des Mopeds ausprobiert.

Hier in Wien gibt es auch keine schneereichen Winter, man kann also fast das ganze Jahr durch fahren. Im Vergleich zu einem zweiten Auto ist das viel günstiger und in der Stadt eigentlich auch praktischer als ein Auto. Ich fahr eigentlich kaum noch mit dem Auto, seit wir den Roller haben.
 
Das Zweitauto ist für seine Mutter, zum Einkaufen.

Als jemand, der früher immer mit dem 125er einkaufen gefahren ist, kann ich sagen, dass es schwer ist, eine Kiste Bier zu transportieren. Und das ist für mich die Mindestanforderung für ein Fahrzeug fürs Einkaufen ;)
 
Nimmst halt nen ordentlichen Roller, dann passt die Kiste vorne auf die Plattform zwischen den Füßen :D
 
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