Zuschläge Sicherheitsdienst

T_Low_Benz

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Guten Abend,

ich habe da mal eine Frage weil ich mich bei dem Thema nicht so gut auskenne.*

Mal angenommen man arbeitet beim Sicherheitsdienst und ist in einer Flüchtlingsunterkunft eingesetzt. Bruttolohn sind 9€ die Stunde.*

Laut dem BDSW Tarif Vertrag sind die 9 € ja Standart. Bei der Flüchtlingsbewachung sollten laut Internet 10,50€ bezahlt werden.*


Der Auftraggeber der Firma ist ein Landkreis. An den Arbeitsvertrag ist ein Schreiben geheftet das keine Zuschläge bezahlt werden können weil die Firma diese nicht bezahlt bekommt.*


Jetzt stellt ich mir die Frage. Müssen Zuschläge nicht eigentlich bezahlt werden? Ich arbeite dauerhaft Nachtschicht und frage mich warum man keine Zuschläge bekommt.*

Aber wie gesagt ich kenne mich da nicht so aus, finde es nur komisch das in dem Bereich fast jeder mindestens 9€ und die Zuschläge zahlt.*


Lg*
 
Müssen Zuschläge nicht eigentlich bezahlt werden?

Nein

Zuschläge und Sonderzahlungen sind freiwillig.

Wenn ein Tarifvertrag gültig ist, dann zählt, was da drin steht.
 
Zuschläge in Entgeltform sind nicht vorgeschrieben.
Außer bei entsprechendem Tarifvertrag oder bei einer Betriebsvereinbarung.

Wie sieht's denn bei, bzw. mit Deinen freien Tagen aus?
Bei muss ausgeglichen werden!

Auch musst Du mindestens 15 Sonntage pro Jahr arbeitsfrei haben.

Trotzdem würde ich mal vorsichtig beim Landkreis nachfragen (lassen) ob die Firma nicht doch Zuschläge bezahlt bekommt ;)
Wie man das am besten macht, ohne dass der Arbeitgeber davon erfährt, kannst Du vielleicht mit Kollegen besprechen.
Oder mit einem Bezirkspolitiker des Landkreises...
 
Ich verweise mal dezent auf . :rolleyes:

Ach Mist... mal wieder zu viel nebenher gelesen. Ich verweise trotzdem ausdrücklich. ;)

PS: Gemäß einem , ist der Zuschlag mit 25% bzw. 30% vorzunehmen - oder aber entsprechender Freizeitausgleich.
 
Zuletzt bearbeitet:

Dann muss man sich vielleicht einen unterbeschäftigten, wadenbeißenden Abgeordneten der ganz Grünen oder ganz Roten suchen :p

Ja, wir haben hier in NRW größere Probleme mit den Firmen. Ich hatte mit dem Chef einer Firma gesprochen, die bewerben sich nicht.
Das Ganze ist denen zu *räusper* unübersichtlich...
 
Offtopic/
Das ganze Business ist anrüchig.... entweder werden die Mitarbeiter verarscht, oder und die Stellen nur Nazis ein die Leute verprügeln wollen und das offiziell mit kommender Ausbildung, oder oder... aber bezahlt wurde dort leider noch nie gut. Wobei das nicht nur die Prügelherren, sondern auch die Damen in den Pforten und Co sind... die in die Röhre schauen.

Mach mal jemand den Bock zum Gärtner, herzlichen Willkommen.

/Offtopic
 
Na das ist ja mal ein reflektierter vorurteilsfreier Off-Topic Kommentar @theSplit, hast Du jetzt wirklich dem TE unterstellt entweder blöd und/oder Nazi zu sein und die weiblichen Wachschützer zu Pförtnerinnen degradiert?!
 
Das sollte auch nicht vorurteilsfrei sein, dafür habe ich schon zu viel daraus mitbekommen... - es gibt mit Sicherheit in der Sicherheit ausnahmefälle, aber ein großer Stolzer Anteil sind so gepolt.

Vielleicht sind meine Behauptungen ja in deiner Region ja anders und hast mal ein gutes Beispiel, ohne Namen zu nennen, das es nicht so ist.
 
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  • #11
Beim Landkreis nachfragen war schon meine Idee. Nur ungern in meinem Namen und ob die jedem x beliebigem Auskunft erteilen ist fraglich.

Hatte vorgestern mit dem Chef gesprochen und da meinte dieser das er in keiner Gewerkschaft ist glaube ich, und dort auch nicht rein geht weil er die Zuschläge dann zahlen müsste ob für ihn dann was bleibt oder nicht.

Nächsten Monat zb. Habe ich 11 Tage frei. Höchstens 2 Tage hintereinander. Auf Sonntage wird nicht wirklich geachtet.

Ich weiß nicht warum du @theSplit alle über einen Kamm scherst. Ich bin sicher nicht oberschlau oder habe Abitur, aber Dumm bin ich sicher nicht. Und ein Nazi sowieso nicht. Warum auch? Das sind zu 95% sehr nette und freundliche Leute die grüßen und dich laufend zum Essen oder zum Tee einladen. Nur weil du schlechte Erfahrungen gemacht hast, sollte man das nicht auf jeden Sicherheitsmitarbeiter abwälzen.

Die Polizisten die ab und zu auch mal kommen müssen, sind meiner Meinung nach mehr Nazi als viele Kollegen. Aber auch das werden Ausnahmefälle sein. Also lieber mal nicht jeden Menschen aus einer Branche o.ä. Gleich verurteilen.

Lg
 
Jau :)

Zumal es völlig schnurzpiepenegal ist, ob der Chef/Firmeninhaber in einer Gewerkschaft ist. Aber das Gejammer wirkt immer wieder bei AN.

Der Chef muss die Zuschläge auch nur zahlen, wenn es einen Tarifvertrag gibt. Und den handeln die AN, die gewerkschaftlich organisiert sind,
mit der Gewerkschaft (in diesem Fall ver.di) und dem AG zusammen aus. Oder halt eine entsprechende Betriebsvereinbarung.

Nichtsdestotrotz gelten übergeordnet Bundesgesetze. Also auch die Vergütung in Zeit (hier Nachtarbeit) und die Sache mit den arbeitsfreien Sonntagen pro Jahr!

Schon alleine für spätere Nachforderungen (Anwalt) und um an Informationen zu kommen, lohnt sich in diesem Fall die Mitgliedschaft in ver.di.
Das muss der Arbeitgeber gar nicht erfahren. Man lässt das einfach vom Girokonto abbuchen und nicht automatisiert mit dem Entgelt vom AG ;)
 
Mir hat die Gewerkschaft damals schon geholfen, als mir nahegelegt wurde, zu kündigen. Da habe ich dann ein positives Arbeitszeugnis verlangt und bekommen; wäre ich nicht in der Gewerkschaft gewesen, hätte die Personalabteilung sicher irgendwelche Tricks mit mir als armen Auszubildenden versucht.

Musste nicht mal tatsächlich aktiv werden, sondern konnte einfach sagen "na ja, dann gehe ich halt zur Gewerkschaft, die können mir da sicher weiterhelfen". Also ich kann die Zahlung von den paar Euro im Monat (Sind glaube ich 1% des Nettoeinkommens, was man aber auch wieder von der Steuer absetzen darf) durchaus empfehlen ;)
 
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